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Durch Glück früher geimpft

Die Impfstrategie des Bundes ist deutlich: Zuerst die Risikogruppen, dann das Pflegepersonal und später alle andern. Doch durch eine «Jokerliste» kann man in gewissen Kantonen schon früher geimpft werden, auch wenn man nicht zu einer der beiden Gruppen gehört.

25.01.2021 / 07:53 / von: asl
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Corona-Impfungen zu verschwenden wäre schade. Darum arbeiten verschiedene Kantone in der Schweiz mit «Jokerlisten» für Impfwillige. (Symbolbild: KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Corona-Impfungen zu verschwenden wäre schade. Darum arbeiten verschiedene Kantone in der Schweiz mit «Jokerlisten» für Impfwillige. (Symbolbild: KEYSTONE/Cyril Zingaro)

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In verschiedenen Kantonen erhalten Personen per «Jokerliste» eine Impfung gegen das Coronavirus. Das berichtet der «Tages-Anzeiger». Eigentlich sieht die Impfstrategie des Bundes vor, dass zuerst besonders gefährdete Personen und dann das Gesundheitspersonal geimpft werden. Doch wegen der Ablaufdaten auf den Impfdosen kommen immer wieder auch andere Personen zum Zug. Denn trotz knapper Impfdosen bleibt in einigen Kantonen immer wieder Impfstoff übrig.

Um Impfdosen nicht unnötig ablaufen zu lassen, führt beispielsweise der Kanton Thurgau eine Liste mit Impfwilligen, welche nicht zur Risikogruppe gehören. Auf dieser Liste stehen Leute darauf, die sich noch vor dem offiziellen Impfstart bei der Corona-Hotline gemeldet haben. Im Kanton St.Gallen haben die Alters- und Pflegeheime eine solche «Jokerlisten», die jedes Heim selbst erstellt. Auf dieser stehen dann fünf bis zehn Personen, die sich impfen lassen möchte. Diese müssen bei einem Aufgebot dann innerhalb von dreissig Minuten vor Ort sein, erklärt Fabienne Frei vom kantonalen Gesundheitsdepartement gegenüber der Zeitung. Im Kanton Zürich obliegen solche Listen der Heimärzte. In der Regel werden Personen zusätzlich geimpft, die aus dem Arbeitsumfeld des Heimes stammen.

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