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Einreise in die Schweiz: Schlupfloch bei Testpflicht gefunden

Reisen Personen mit dem Flugzeug in die Schweiz ein, müssen sie seit einigen Wochen einen negativen Corona-Test vorlegen. Dieser muss vor dem Einsteigen ins Flugzeug gemacht werden. Doch anscheinend gibt es ein Schlupfloch, mit dem man die Testpflicht umgehen kann.

26.02.2021 / 09:23 / von: asl
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Bei der Einreise mit dem Flugzeug in die Schweiz muss ein negativer Corona-Test vorweisen werden. (Symbolbild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

Bei der Einreise mit dem Flugzeug in die Schweiz muss ein negativer Corona-Test vorweisen werden. (Symbolbild: KEYSTONE/ALEXANDRA WEY)

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Beim obligatorischen Corona-Test bei der Einreise mit dem Flugzeug in die Schweiz gibt es ein Schlupfloch. Seit Anfang Woche können auch Leute in die Schweiz einreisen, die keinen negativen Test vorweisen können, schreibt die «NZZ». Voraussetzung dafür ist lediglich, dass die Reisenden das Schweizer Bürgerrecht oder eine Aufenthaltsbewilligung haben. Zudem müssen sie eine Selbstdeklaration ausfüllen, welche seit ein paar Tagen online zur Verfügung steht.

Diese Ausnahmebestimmung soll laut der Zeitung zudem sicherstellen, dass Schweizerinnen und Schweizer auch aus einem Land heimreisen können, in denen die Möglichkeit für einen PCR- oder Schnelltest nicht vorhanden ist. Diese Ausnahmebestimmung ist aber auch anfällig für Missbräuche. Denn, wer für den Test am Abflugort einen unverhältnismässig grossen, zusätzlichen Zeitaufwand aufbringen muss, kann ebenfalls von der Regelung profitieren. Ebenso Personen, bei denen der Test bei der Einreise nicht mehr gültig wäre. Belegen müssen die Reisenden diese Umstände nicht.

Auf dem Online-Formular steht jedoch, dass Personen, die bei der Abreise keinen Corona-Test machen konnten, nach ihrer Einreise in die Schweiz einen machen müssen.

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