Pull down to refresh...
zurück

Impfbelohnungen könnten Impfquote steigern

Der R-Wert in der Schweiz liegt wieder über 1, die Delta-Variante ist auf dem Vormarsch. Gleichzeitig nimmt jedoch die Zahl der Erstimpfungen ab. Experten fordern nun, dass der Bund Anreize schafft, um die Impfbereitschaft wieder zu steigern.

06.07.2021 / 07:29 / von: mma
Seite drucken Kommentare
0
Die Erstimpfungen sollen mit Anreizen wieder angekurbelt werden, fordern Experten. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Die Erstimpfungen sollen mit Anreizen wieder angekurbelt werden, fordern Experten. (Symbolbild: KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

In der Schweiz liegt der R-Wert bei 1,15. Die Infektionszahlen dürften also wieder steigen. Um dagegen vorzugehen, ist eine hohe Durchimpfung der Bevölkerung nötig. Vor allem bei den Jüngeren nimmt die Impfbereitschaft ab.

Dominik Georgi von der Hochschule Luzern fordert nun im «St.Galler Tagblatt» Anreize vom Bund, um die Impfbereitschaft zu steigern. Georgi spricht davon, dass unter den Nichtgeimpften nicht nur Gegner sind, sondern auch «Bequeme». Diese könnten beispielsweise mit Impfungen zu Hause dazu bewogen werden, sich impfen zu lassen.

Hinzu kommen jene, die die Notwendigkeit nicht sehen. Dies seien vor allem Junge, da sie weniger Angst hätten, an Covid zu erkranken. Hier würden die «Goodies» laut Georgi helfen. Denn für das Impfen gebe es zwei Motivationsgründe. Zum einen das persönliche Motiv, zum anderen der gesellschaftliche Aspekt, also andere zu schützen. Da bei den Jungen das persönliche Motiv, der eigene Schutz, eben nicht so ausgeprägt sei, könnte durch «Goodies» der Anreiz verstärkt werden.

Georgi hält allerdings auch fest, dass dies angemessen kommuniziert werden müsse. Ansonsten könnte sich dies negativ auf die Impfbereitschaft auswirken. Zudem müsse man sich überlegen, wie man mit den bereits Geimpften umgehe.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare