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Ackermann: Epidemie kann durch Impfen in zwei Monaten beendet sein

Die Taskforce des Bundes ruft zum Impfen gegen das Coronavirus auf. Die Schweiz habe die besten Impfstoffe.

03.08.2021 / 19:00 / von: asl/sda
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Fachpersonen des Bundes informieren zur aktuellen Covid-Lage in der Schweiz. (Screenshot: youtube.com/ Der Schweizerische Bundesrat - Le Conseil fédéral suisse - Il Consiglio federale svizzero)

Fachpersonen des Bundes informieren zur aktuellen Covid-Lage in der Schweiz. (Screenshot: youtube.com/Der Schweizerische Bundesrat - Le Conseil fédéral suisse - Il Consiglio federale svizzero)

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Die Taskforce des Bundes ruft zum Impfen gegen das Coronavirus auf. Die Schweiz habe die besten Impfstoffe. «Das Coronavirus wird nicht verschwinden, wir hätten es (jedoch) in der Hand, die Epidemie (durch Impfen) in zwei Monaten zu beenden», sagte Martin Ackermann, Präsident der wissenschaftlichen Task Force des Bundes, am Dienstag vor den Medien in Bern. Drei Millionen Menschen in der Schweiz seien aber noch nicht gegen das Coronavirus geimpft.

Wenn alle noch nicht Geimpften an Covid-19 erkranken würden, könnte es erneut zu Engpässen im Gesundheitswesen kommen, sagte Ackermann. Wichtig sei daher ein Frühwarnsystem. Durch Impfen könnten Szenarien mit schweren Erkrankungen verhindert werden. «Lassen Sie sich so bald wir möglich impfen», appellierte er an die Bevölkerung.

Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), sagte, das Impfen sei viel sicherer, um sich zu immunisieren, als eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Das Virus werde womöglich endemisch werden wie andere saisonale Viren. Wichtig sei es, sich vor dem Herbst impfen zu lassen.

Mit Blick auf mögliche Auffrischungsimpfungen sagte sie, es sei zurzeit noch unklar, wann und für wen eine dritte Impfung zu empfehlen sei. Das BAG verfolge die Situation weiterhin.

Vize-Chefin der Kantonsärzte verspricht Corona-Impfung ohne Hürden

Die Kantone setzen alles daran, das Impfen gegen Covid-19 möglichst einfach zu gestalten. Deshalb bemühen sie sich um niederschwellige Impf-Angebote.

Die Situation in den Kantonen präsentiere sich unterschiedlich, die Lage könne aber entspannt bleiben - bei der gebotenen Wachsamkeit, sagte Linda Nartey, Berner Kantonsärztin und Vizepräsidentin der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte VKS, am Dienstag vor den Medien in Bern.

Es habe sich gezeigt, dass Impfungen gegen das Coronavirus zumeist gut vertragen werden und schwere Erkrankungen trotz Impfung nicht sehr häufig seien.

Ziel der Kantone bleibt laut Nartey, es nicht zu einer Überlastung des Gesundheitswesens kommen zu lassen. Wichtig bleibe also das «Ausbruchs-Management» und damit auch das Vorhandensein von Kontaktdaten bei Veranstaltungen. Testen und Contact Tracing blieben entscheidend bei der Eindämmung von Neuansteckungen, gerade auch nach der Ferienzeit. Auch der Arbeitsplatz bleibe ein riskanter Ort.

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