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«Freiheitstrychler» sollen Verbindungen zu rechtsextremen Kreisen haben

Hinter der Gruppierung der «Freiheitstrychler» steht unter anderem ein Zürcher IT-Unternehmer. Dieser geriet vor einigen Jahren in die Schlagzeilen, weil eine rechtsextremistische Internetseite über seinen Server betrieben wurde.

19.09.2021 / 10:20 / von: nzu/sda
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Die Glocken der «Freiheitstrychler» hörten die Winterthurer und Winterthurerinnen an der Demonstration am Samstag schon von Weitem.(Bild: KEYSTONE/ MICHAEL BUHOLZER)

Die Glocken der «Freiheitstrychler» hörten die Winterthurer und Winterthurerinnen an der Demonstration am Samstag schon von Weitem.(Bild: KEYSTONE/ MICHAEL BUHOLZER)

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Zur Demonstration gegen die Corona-Massnahmen in Winterthur haben unter anderem die «Freiheitstrychler» aufgerufen. Hinter der Gruppierung, die sich unter anderem mit unbewilligten Demonstrationen gegen die Corona-Massnahmen des Bundes wehrt, stehen ein Schwyzer Bauführer und ein Zürcher IT-Unternehmer. Wie der «SonntagsBlick» berichtete, sicherte sich der selbständige Bauführer Andreas Benz aus Altendorf SZ, der auch als Gründer und Sprecher der Gruppierung auftritt, die Markenrechte an den «Freiheitstrychlern».

Der IT-Unternehmer Markus Hilfiker aus Glattfelden ZH verantwortet demnach den Webauftritt der Glockenträger. Auf ihn seien auch das Portal patriot.ch sowie diverse weitere Seiten der alternativen Rechten gemeldet, heisst es im Bericht. Vor einigen Jahren sei Hilfiker in den Fokus geraten, weil die rechtsextremistische Seite swissdefenceleague.ch über seinen Server gelaufen sei. Damals sagte er, er sei nicht rassistisch und verkehre nicht in rechtsextremen Kreisen. Sowohl Benz als auch Hilfiker wollten sich gegenüber der Zeitung nicht äussern.

 

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Heinz Bührer
am 19.09.2021 um 14:10
Man macht es immer gleich. Man drängt die populär werdenden nicht Bunderatsnachläufern ins rechtsextreme Lager. Wie fantasielos von den Medien. Aber Hauptsache, es gibt Presseförderungsgeld vom Staat. Zum erbrechen.