Pull down to refresh...
zurück

Hotelverband fordert Verlängerung der Härtefall-Massnahmen

Der Hotelverband HotellerieSuisse fordert, dass das Härtefall-Programm zur Abfederung der Corona-Massnahmen von Ende Juni 2021 bis Ende Dezember 2021 verlängert wird. Bis Ende Juni seien für viele Unternehmen die Probleme nicht gelöst, da die Covid-Krise andauere.

02.05.2021 / 06:54 / von: cgr/sda
Seite drucken Kommentare
0
Die geöffneten Restaurantterassen sind der Hotelbranche nicht genug. Sie wollen per Ende Mai auch in den Innenräumen wieder Gäste empfangen. (Bild: Keystone/Alexandra Wey)

Die geöffneten Restaurantterassen sind der Hotelbranche nicht genug. Sie wollen per Ende Mai auch in den Innenräumen wieder Gäste empfangen. (Bild: Keystone/Alexandra Wey)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Analog zur ausgebauten Kurzarbeitsentschädigung sollen Bund und Parlament daher die Härtefallhilfe auf 24 Monate ausdehnen. Dies geht aus einem Forderungskatalog hervor, den der Verband Hotelleriesuisse erstellt hat und aus dem die «NZZ am Sonntag» berichtet. Angesichts der weiterhin bestehenden Einschränkungen und des anhaltenden Nachfrageeinbruchs könnten viele Betriebe die finanziellen Herausforderungen ohne Zuschüsse nicht meistern, so HotellerieSuisse.

Der Verband rechnet nicht mit einer schnellen Erholung. Im internationalen Tourismus sowie bei Geschäftsreisen sei erst im Verlaufe des Jahres 2022 oder gar 2023 mit einer Erholung zu rechnen. Grosse Unternehmen und internationale Organisationen hätten bereits beschlossen, im Jahr 2021 keine Geschäftsreisen durchzuführen. Auch internationale Messen würden nicht stattfinden.

Für die Hotels seien die internationalen Gäste in normalen Zeiten eine grosse Stütze, sie machten einen Logiernächte-Anteil von 55 Prozent aus. Alleine mit Gästen aus der Schweiz und dem nahen Ausland könnten die Verluste nicht kompensiert werden, schreibt HotellerieSuisse.

Von den negativen Auswirkungen und einer schleppenden Erholung sei nicht nur die Hotellerie- und Tourismusbranche stark betroffen, sondern auch deren Zulieferer und der Detailhandel. Eine finanzielle Unterstützung sei also auch eine Investition in die Destinationen.

Weiter fordert die Hotelbranche, dass per 26. Mai sämtliche Restaurants und Innenräume frei gegeben werden. «Wir wollen dem Bundesrat klarmachen, dass unser Geschäftsmodell nicht nur aus Übernachtung und Zmorge besteht», sagt Andreas Züllig, Präsident von Hotelleriesuisse und Hotelbetreiber in der Lenzerheide in der Zeitung. Am kommenden Mittwoch beim so genannten Tourismusgipfel werden die Forderungen dem Bundesrat präsentiert.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare