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«Ich muss allen Lehrpersonen ein Kränzchen winden»

Das corona-geprägte Schuljahr geht bald zu Ende. Die Gewerkschaft VPOD hat aus diesem Grund mit Lehrpersonen angeschaut, was während des Homeschoolings gut ging – und was zwingend verbessert werden muss.

29.06.2020 / 19:12 / von: lny/abl
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Keine Schüler im Schulzimmer: Lehrpersonen mussten während der Coronakrise Online unterrichten. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Keine Schüler im Schulzimmer: Lehrpersonen mussten während der Coronakrise Online unterrichten. (Bild: KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

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Die Lehrpersonen haben die Schule durch die Coronakrise getragen. Dieser Ansicht ist die Gewerkschaft VPOD und zieht zum Schuljahresende hin eine Bilanz. Darin werden vor allem die Lehrpersonen gelobt. «Ich muss den Lehrpersonen ein Kränzchen winden. Sie haben von einem Tag auf den anderen umgestellt auf Online, damit die Schülerinnen und Schüler trotzdem eine Möglichkeit hatten, weiterhin Schule zu haben», findet darum Katharina Prelicz-Huber, die Präsidentin des VPOD.

Es gäbe aber auch Sachen, die so nicht akzeptabel seien. Zum Beispiel habe es Lehrpersonen gegeben, die gleichzeitig Fernunterricht leisten mussten und ihre eigenen Kinder betreuen. Damit hätten viele Lehrpersonen faktisch zwei Jobs ausgeführt. Das müsse besser geregelt werden. Ebenso müssten die Arbeitszeiten im Homeoffice besseren Regeln unterstellt werden.

Aber auch beim Normalunterricht gebe es noch offene Fragen. Zum Beispiel bei welchen Symptomen ein Kind zu Hause bleiben müsse. «Die Pandemie ist nicht vorbei darum muss der Schutz der gefährdeten Personen klar sein», erinnert Prelicz-Huber.

Welche Forderungen der VPOD für den Schulunterricht nach der Coronakrise stellt, im Beitrag von RADIO TOP:

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