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Indische Corona-Variante erstmals in der Schweiz entdeckt

Die indische Coronavirus-Variante ist in der Schweiz. Das Virus sei von einem Passagier über einen Transitflughafen eingeschleppt worden. Das BAG berät nun darüber, Indien auf die Risikoliste zu setzen.

24.04.2021 / 12:34 / von: sko/sda
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Der erste Fall einer Ansteckung mit der Coronavirus-Mutation aus Indien ist in der Schweiz festgestellt worden. (Symbolbild: KEYSTONE/EPA/JEROME FAVRE)

Der erste Fall einer Ansteckung mit der Coronavirus-Mutation aus Indien ist in der Schweiz festgestellt worden. (Symbolbild: KEYSTONE/EPA/JEROME FAVRE)

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In der Schweiz ist der erste Fall einer Infektion mit der Coronavirus-Mutation aus Indien aufgetaucht. Wie das Bundesamt für Gesundheit BAG am Samstag auf Twitter bekanntgab, handelt es sich um einen Passagier, der über einen Transitflughafen einreiste. Die Probe mit der indischen Coronavirus-Mutation stammt gemäss BAG von Ende März und wurde an der ETH-Basel sequenziert. Der Passagier sei aus einem europäischen Land als Transitpassagier in die Schweiz eingereist.

«Die Konsultation darüber läuft, Indien auf die Risikoliste zu setzen», schrieb das BAG weiter. Indien sei bereits auf der Liste des Staatssekretariats für Migration. Das bedeute, dass nur Schweizer Bürgerinnen oder Bürger oder Personen mit Aufenthaltstitel aus Indien einreisen dürften.

Am letzten Dienstag sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim BAG, die indische Virusvariante sei von internationalen Behörden noch nicht bewertet worden. Man wisse zurzeit noch zu wenig darüber, um bereits Massnahmen wie ein Einreiseverbot zu evaluieren.

Deutschland schränkt Reiseverkehr ein

In Deutschland gilt ab Montag ein weitgehendes Einreiseverbot für Menschen, die sich zuvor in Indien aufgehalten haben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Samstag aus Regierungskreisen erfuhr. Ausnahmeregelungen gibt es beispielsweise für Deutsche und für Ausländer mit Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik. Auch sie müssen allerdings schon vor der Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen und sich nach Ankunft in Quarantäne begeben. «Um unsere Impfkampagne nicht zu gefährden, muss der Reiseverkehr mit Indien deutlich eingeschränkt werden», sagte CDU-Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

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