Pull down to refresh...
zurück

Initiative gegen Impfpflicht in Bern eingereicht

Die eidgenössische Volksinitiative gegen eine Impfpflicht ist am Donnerstag in Bern eingereicht worden. Über 125'200 Menschen haben das Volksbegehren unterschrieben, wie die Freiheitliche Bewegung Schweiz bekannt gab.

16.12.2021 / 17:31 / von: mle/sda
Seite drucken Kommentare
1
Über 125'200 Menschen haben das Volksbegehren unterschrieben, wie die Freiheitliche Bewegung Schweiz bekannt gab. (Bild: KEYSTONE/Anthony Anex)

Über 125'200 Menschen haben das Volksbegehren unterschrieben, wie die Freiheitliche Bewegung Schweiz bekannt gab. (Bild: KEYSTONE/Anthony Anex)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

Die Volksinitiative «Für Freiheit und körperliche Unversehrtheit» fordert in der Verfassung das Grundrecht, dass jeder Mensch die Freiheit hat, selbst bestimmen zu können, was in seinen Körper gespritzt oder implantiert wird. «Die betroffene Person darf aufgrund der Verweigerung der Zustimmung weder bestraft werden noch dürfen ihr soziale oder berufliche Nachteile erwachsen», heisst es im Initiativtext.

Die Forderung beziehe sich nicht nur auf Corona, sagte Richard Koller, Präsident der Freiheitlichen Bewegung Schweiz in einem Video der Keystone-SDA. Sondern sie gelte auch «für Impfstoffe, für Chips, für digitale Informationen im Körper, wie sie dann aussehen», sagte er weiter.

Die Impfpflicht sei in einem gewissen Fall bereits möglich, wenn der Bundesrat sie für obligatorisch erklären könne. Sie sei eingeführt, wenn Menschen beschränkt würden, am sozialen oder beruflichen Leben teilzunehmen.

Lanciert hat die «Stopp Impfpflicht»-Initiative die Freiheitliche Bewegung Schweiz (FBS) mit Sitz in Ostermundigen BE. Mitglied dieser Organisation sind etwa die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann, der Komiker Marco Rima sowie der Impfkritiker Daniel Trappitsch. Trappitsch bekämpfte in der Vergangenheit etwa das Tierseuchen- und das Epidemiengesetz und sass im Komitee der «No Billag»-Initiative.

Beitrag erfassen

Hürner
am 17.12.2021 um 19:25
Ich finde dies gut! Habe aber ein noch größeres Bedenken! Man kriegt die Unterschriften ka gut zusammen, aber sollte es eine Abstimmung geben hat mann ja alle geimpften gegen sich und somit keine Chance. Was dann aber noch viel schlimmer ist, ist das Resultat das man dem Bundesrat somit in die Hände spielt! Er könnte dies für eine impfpflicht auslegen da er ka dann die Mehrheit auf seiner Seite hätte ohne das er etwas dafür gemacht hat und läge dies so aus das die Mehrheit für die impfpflicht abgestimmt hat. Vor so einem Resultat habe ich Angst!