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Intensivbetten könnten in der Schweiz knapp werden

Die Neuinfektionen steigen in der Schweiz rasant an. Die Covid-Taskforce des Bundes warnt nun, dass es in vier Wochen keine freien Intensivbetten mehr geben wird, wenn dies so weiter geht.

22.10.2020 / 08:54 / von: asl
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Intensivbetten könnten in der Schweiz knapp werden, wenn die Corona-Zahlen weiterhin so ansteigen wie in den letzten Wochen. (Archivbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Intensivbetten könnten in der Schweiz knapp werden, wenn die Corona-Zahlen weiterhin so ansteigen wie in den letzten Wochen. (Archivbild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

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Falls die Corona-Neuinfektionen weiterhin so schnell ansteigen, könnten die Betten auf den Schweizer Intensivstationen knapp werden. Diese Warnung sprachen Wissenschaftler der Covid-Taskforce gegenüber dem Bundesrat aus, wie der «Tages-Anzeiger» am Mittwoch berichtet. Laut den Hochrechnungen soll es nur noch für vier Wochen genügend Betten geben, um alle Corona-Patienten zu betreuen, die Intensiv-Pflege benötigen. Zusätzlich wies die Taskforce laut der Tageszeitung den Bundesrat darauf hin, dass die Auswirkungen der Massnahmen vom letzten Sonntag erst Anfang November spürbar sein werden. Am gestrigen Mittwoch trat Gesundheitsminister Alain Berset vor die Medien. Neue Massnahmen wurden keine bekannt gegeben, ein Appell an die Bevölkerung sprach der Bundesrat aber aus.

Innert einer Woche hörte sich der Bundesrat nun zwei Mal Covid-Experten an. Laut dem «Tages-Anzeiger» sei dies ein Zeichen dafür, wie drastisch sich die Pandemie in der Schweiz entwickelt. Denn der Gesamtbundesrat empfängt nur sehr selten externe Gäste.

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