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Jugendlichen fehlte Kontakt zu Gleichaltrigen im Shutdown

Den Jugendlichen in der Schweiz fehlte während des ersten Corona-Shutdowns im Frühjahr 2020 besonders der Kontakt zu Gleichaltrigen. Um ihre eigene Gesundheit machten sie sich hingegen wenige Sorgen.

13.04.2021 / 14:34 / von: asl
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Der fehlende Kontakt zu Freundinnen und Freunden war für die Mehrheit der befragten Jugendlichen belastend. (Symbolbild: pixabay.com/Kathy Bugajsky)

Der fehlende Kontakt zu Freundinnen und Freunden war für die Mehrheit der befragten Jugendlichen belastend. (Symbolbild: pixabay.com/Kathy Bugajsky)

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Zu Beginn der Corona-Pandemie haben sich wenige Jugendliche Sorgen um ihre eigene Gesundheit gemacht. Sie sorgten sich mehr um die ihrer Angehörigen. Zu diesem Schluss kommt der neuste JAMESfocus-Bericht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der Swisscom, wie die Hochschule am Dienstag mitteilt.

Weitreichendere Auswirkungen auf das Leben der 12-19-jährigen in der Schweiz hatten die Massnahmen rund um den ersten Shutdown im Frühling 2020. Über die Mehrheit der Befragten (66 Prozent) gab an, den fehlenden Kontakt zu Freundinnen und Freunden als besonders belastend empfunden zu haben. «Die Resultate sind aus entwicklungspsychologischer Sicht wenig überraschend», wird Gregor Waller, der die Studie zusammen mit seinem Team durchgeführt hat, in der Mitteilung zitiert. Denn für die eigene Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen sei der Kontakt zu Gleichaltrigen enorm wichtig.

Medialer Konsum hängt mit Ängsten zusammen

Ein weiterer Schluss, zu dem der Bericht kommt, ist, dass ein erhöhter Medienkonsum zusammenhängt mit verstärkten Ängsten in Bezug auf Corona. Möglich wäre also, dass sich bei einer erhöhten Beschäftigung mit Corona-bezogenen Medienberichten die Ängste verstärken. Weiter halten die Autorinnen und Autoren fest, dass es aber auch möglich wäre, dass bei Jugendlichen die generell ängstlicher sind ein grösseres Bedürfnis nach Informationen herrscht.

Im Rahmen der JAMES-Studie werden alle zwei Jahre über 1'000 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren in der Schweiz zu ihrem Medienverhalten befragt. Dieses Jahr fand die Umfrage aufgrund der Corona-Pandemie und des Shutdowns online statt. Die JAMESfocus-Reihe nutzt die erhobenen Daten der JAMES-Studie.

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Bruno
am 14.04.2021 um 07:36
????keinen Kontakt ? WAREN SIE EINGESPERRT.