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Lunch-Check-Guthaben trotz Homeoffice auf Rekordstand Zürich

Trotz monatelang geschlossener Restaurants und Homeoffice-Pflicht halten Firmen den Lunch-Checks für ihre Angestellten die Treue. Die Lunch-Check-Guthaben sind im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekord von über 120 Millionen Franken gestiegen.

10.06.2021 / 12:52 / von: mle/sda
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Die Lunch-Check-Guthaben sind im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekord von über 120 Millionen Franken gestiegen. (Symbolbild: Pixabay.com/StockSnap)

Die Lunch-Check-Guthaben sind im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekord von über 120 Millionen Franken gestiegen. (Symbolbild: Pixabay.com/StockSnap)

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Grund dafür seien die Solidaritätsaktionen, sagte der Geschäftsführer der Genossenschaft Schweizer Lunch-Check, Thomas Recher, am Donnerstag auf Anfrage. Diese seien von 0,5 Millionen auf 3,5 Millionen Franken hochgeschossen. So hätten zahlreiche Unternehmen ihren Mitarbeitern statt der traditionellen Weihnachtsessen, die wegen Corona abgesagt worden seien, Lunch- oder Geschenkkarten gegeben. Die regulären Arbeitgeberbeiträge seien indes mit 117 Millionen Franken auf dem Niveau des Vorjahres 2019 geblieben.

Die Genossenschaft wurde 1961 von Zürcher Gastwirten gegründet mit dem Ziel, die Gastronomie zu stärken und den Arbeitgebern eine günstige Alternative zu den Personalrestaurants zu bieten. Derzeit hat sie 870 Firmen als Kunden. Trotz der Coronakrise habe man Firmen hinzugewonnen, sagte Recher.

Denn eine Reihe von Unternehmen habe das Kantinenangebot reduziert oder gar ganz geschlossen, weil die Beschäftigten im Homeoffice seien. Und mit den Lunch-Checks können die Firmen den Angestellten doch noch eine Verpflegung bieten.

Rückstau nach Eröffnung

Bis die Rekordsumme an Guthaben bei den Wirten ankommt, dürfte es allerdings noch dauern. Aufgrund der Homeoffice-Pflicht seien aber nicht alle Guthaben bei den Restaurants eingelöst worden. «Diese Guthaben sind aber natürlich immer noch vorhanden und werden mit Öffnung der Gastronomie in den nächsten Wochen und Monaten in den rund 8000 angeschlossenen Gastronomiebetrieben ausgegeben», sagte Recher. Ganz aufholen dürfte man den Rückstand allerdings nicht.

Die Genossenschaft wolle die angeschlagene Gastrobranche weiter unterstützen. «Aufgrund der immer noch unsicheren Aussichten bauen wir unter anderem die Takeaway- und Liefer-Angebote weiter aus», erklärte Recher.

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