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Millionen-Abschreiber wegen abgelaufener Corona-Tests

Der Bund sitzt auf Tausenden abgelaufenen PCR-Corona-Tests. Diese wurden im Frühling 2019 als Notreserve gekauft. Nun haben sie ihr Verfallsdatum überschritten. Der Schaden beläuft sich für den Bund auf 14 Millionen Franken.

11.04.2021 / 09:17 / von: sap/sda
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Der Bund sitzt auf Tausenden abgelaufenen PCR-Corona-Tests. (Symbolbild: KEYSTONE/EPA/RUNGROJ YONGRIT)

Der Bund sitzt auf Tausenden abgelaufenen PCR-Corona-Tests. (Symbolbild: KEYSTONE/EPA/RUNGROJ YONGRIT)

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Mehr als eine Million Tests hatte der Bund laut der «NZZ am Sonntag» im letzten Frühling gekauft, die als Notreserve vorgesehen gewesen waren. Er gab dafür rund 16,7 Millionen Franken aus, wie ein Sprecher der Armee gegenüber der Zeitung sagte.

Als festgestellt wurde, dass die Tests ablaufen, hat eine Arbeitsgruppe deren Verkauf geplant. So wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres rund 300'000 PCR-Tests wieder verkauft. Dadurch konnten rund 3 Millionen Franken eingenommen werden. 740’000 Tests haben aber nun ihr Verfalldatum überschritten. Der Bund muss daher beinahe 14 Millionen Franken abschreiben.

PCR-Tests sind wegen ihrer biochemischen Bestandteile nicht unbegrenzt haltbar.

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M. Lüthi
am 11.04.2021 um 14:17
Und warum wurden die Tests nicht einfach den Kantonen zum Verbrauch zur Verfügung gestellt? Natürlich bevor sie abgelaufen sind. Bezahlt vom Steuerzahler waren sie ja schon...