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Schweiz hätte hohe Todesfallzahlen wohl verhindern können

Vielleicht wäre es in der Schweiz zu weniger Todesfällen aufgrund des Coronavirus gekommen, wenn der Bundesrat entschiedener durchgegriffen hätte. Das räumt Finanzminister Ueli Maurer ein. Er hält aber trotzdem am Weg des Bundesrats fest.

21.11.2020 / 12:57 / von: abl
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Finanzminister Ueli Maurer steht weiterhin hinter dem sanften Weg des Bundesrats im Kampf gegen das Coronavirus. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

Finanzminister Ueli Maurer steht weiterhin hinter dem sanften Weg des Bundesrats im Kampf gegen das Coronavirus. (Bild: KEYSTONE/ANTHONY ANEX)

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«Der Weg, den wir eingeschlagen haben, stimmt für mich», stellt Finanzminister Ueli Maurer gegenüber der Samstagsrundschau von SRF klar. Trotzdem räumt er ein, dass die rasante Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz mit strikteren Massnahmen möglicherweise hätte verhindert werden können.

«Vielleicht, vielleicht», so Maurer. Es handle sich aber um eine Güterabwägung. Nicht nur die Gesundheit sei wichtig, auch die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben müssten bedacht werden.

Ausserdem äussert sich Maurer zu den Hilfsbeiträgen für Härtefälle, die aufgestockt worden sind. Diesmal sei der Plan des Bundesrats, Strukturen zu schaffen, die langfristig stabil seien. «Sofort Geld zu geben ist diesmal nicht das Ziel.» Bund und Kantone sollen nicht einfach mit offenen Händen Geld ausgeben, stattdessen solle sorgfältig abgewägt und entsprechend unterstützt werden. 

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