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Schweizer Armee prüft Einsatz von ehemaligen Durchdienern

Die Schweizer Armee stellt sich auf eine mögliche Verlängerung des Einsatzes wegen der Coronavirus-Pandemie über den Juni hinaus ein. Sie bildet in den Nicht-Sanitätsrekrutenschulen entsprechendes Personal aus und prüft den Einsatz ehemaliger Durchdiener.

26.03.2020 / 14:39 / von: nst/sda
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Auch in den Nicht-Sanitätsrekrutenschulen würden Leute etwa in der Betreuung ausgebildet.(Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

Auch in den Nicht-Sanitätsrekrutenschulen würden Leute etwa in der Betreuung ausgebildet.(Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER)

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Dies sagte Armeechef Thomas Süssli in der SRF-Radiosendung «Tagesgespräch» vom Donnerstag. Der Assistenzdienst der Armee dauert vorerst bis Ende Juni. «Wir machen Planungen und breiten uns vor, lange durchhaltefähig zu bleiben», sagte der 53-jährige Süssli. Es würden darum weitere Armeeangehörige ausgebildet.

Auch in den Nicht-Sanitätsrekrutenschulen würden Leute etwa in der Betreuung ausgebildet. Diese könnten dereinst in Alters- und Pflegeheimen zum Einsatz kommen, sagte Süssli, der seit drei Monaten im Amt ist.

Zudem plant die Armee laut Angaben ihres Chefs, ehemalige Durchdiener zurückzuholen. «Wir überlegen uns, ehemalige Durchdiener, die ihren Dienst abgeschlossen haben, aber noch in der Armee eingeteilt sind, wieder aufzubieten», sagte Süssli.

Bislang wurden in den vergangenen Tagen rund 2000 Armeeangehörige aufgeboten. 19 Kantone hätten um Unterstützung gebeten. Es würden aber noch mehr Kantone dazukommen. Armeeangehörige sind unter anderem in der Grundpflege, bei der Patientenbewachung oder im Transport im Einsatz.

Weitere Entwicklungen zum Coronavirus im Ticker.

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