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Schweizer Tourismus kämpft um Gäste

Dem Schweizer Tourismus könnte ein harter Sommer bevorstehen. Offenbar wollen viele Schweizer ihre Sommerferien im Ausland verbringen.

16.05.2021 / 18:30 / von: nst/sda/kpa
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Wenn die Grenzen offen bleiben, werden im kommenden Sommer viele Schweizer ins Ausland reisen. (Bild: RADIO TOP/ Nicky Stettler)

Wenn die Grenzen offen bleiben, werden im kommenden Sommer viele Schweizer ins Ausland reisen. (Bild: RADIO TOP/ Nicky Stettler)

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In der Schweiz ringen der Binnentourismus und die Reisebranche im In- und Ausland um Kunden. Wenn die Grenzen offen seien, würden im kommenden Sommer viele Schweizer ins Ausland reisen, zeigte sich Christian Laesser, Tourismusprofessor an der Universität St. Gallen, gegenüber dem «SonntagsBlick» überzeugt. Griechenland und Spanien setzten alles daran, Touristen zurückzugewinnen. Das merkten auch die Reisebüros. Die Buchungen zögen an. Für die Schweizer Reisebranche sei die Liste des Bundesamtes für Gesundheit über die Risikoländer, die immer wieder geändert werde, sehr mühsam. Sie sei das grösste Geschenk an den Binnentourismus, so Laesser weiter.

TELE TOP hat mit Assistenzleiterin Romana Bruns vom Hotel Arenenberg über die gelockerten Reisebestimmungen gesprochen:

(video)

Es fehlen drei Milliarden

Der Schweizer Tourismus-Branche fehlen wegen der Corona-Krise Mittel für Investitionen. Die Tourismusverbände verlangen daher vom Bund Unterstützung. Der Finanzbedarf betrage in den nächsten zehn Jahren 3 Milliarden Franken, sagte Hans Wicki, FDP-Ständerat und Präsident des Seilbahnverbandes, gegenüber der «SonntagsZeitung». Sonst verliere die Tourismusbranche den Anschluss. Mit dem Geld sollten nicht nur Bahnen saniert werden, sondern auch Hotels. Ferner seien Investitionen in die Digitalisierung und in die Nachhaltigkeit nötig. Unterstützt wird die Forderung von den Kantonen, die sich bereits koordinieren, um ein Konzept zu entwickeln.

 

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richy b.
am 16.05.2021 um 13:33
tourismus via subventionen brauchen wir nicht!die reichen können ihre ferien selber bezahlenund die natur kann sich endlich wieder erholen.geht richtig arbeiten!gilt auch für die bauern.