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Studie bestätigt: Engpass bei Spitalbetten steht kurz bevor

Wissenschaftler warnen wegen der Corona-Pandemie seit längerem, dass die Spitalbetten auf den Intensivstationen nicht ausreichen könnten. Nun befeuert eine Studie der ETH Zürich die Diskussion: Bereits ab Donnerstag kommender Woche sei ein Engpass zu verzeichnen.

27.03.2020 / 06:40 / von: das/sda
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Eine Studie der ETH Zürich warnt davor, dass bereits nächste Woche die Betten auf den Intensivstationen knapp werden könnten. (Bild: KEYSTONE/EPA/YUAN ZHENG)

Eine Studie der ETH Zürich warnt davor, dass bereits nächste Woche die Betten auf den Intensivstationen knapp werden könnten. (Bild: KEYSTONE/EPA/YUAN ZHENG)

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Es könnten bis zu 1000 zusätzliche Plätze auf den Intensivstationen notwendig sein, führt ein Artikel bei der Westschweizer Zeitung «La Liberté» aus. «Unter Berücksichtigung der aktuellen Kapazität sowie der Angaben zu den Coronavirus-Krankheitsfällen legt unsere Untersuchung nahe, dass das System bald am Anschlag ist», erklärt Thomas Van Boeckel, Professor an der ETH Zürich und Mitautor der Studie.

Neben dem Tessin könne in den Kantonen Waadt, Genf, Wallis und Graubünden die Bettenkapazität der Intensivstationen sogar deutlich überschritten werden. Nach den Modellen werde es am 2. April zu einem Engpass kommen. In dieser Situation könnten bis zu 86 Intensivbetreuungsplätze fehlen, falls keine Massnahmen getroffen würden, so Van Boeckel.

Weitere Informationen zur Coronavirus-Situation in der Schweiz gibt es in unserem

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Sepp Konrad
am 06.04.2020 um 22:25
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