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Organspende-Bereitschaft könnte einbrechen

Die Stiftung «Swisstransplant» befürchtet, dass die Bereitschaft Organe zu spenden, bis Ende Jahr um 20 Prozent zurückgehen könnte. Die Corona-Pandemie spielt dabei auch eine Rolle.

03.05.2021 / 17:15 / von: mle
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Die Stiftung «Swisstransplant» befürchtet, dass die Bereitschaft Organe zu spenden, bis Ende Jahr um 20 Prozent zurückgehen könnte. (Symbolbild: KEYSTONE/Peter Schneider)

Die Stiftung «Swisstransplant» befürchtet, dass die Bereitschaft Organe zu spenden, bis Ende Jahr um 20 Prozent zurückgehen könnte. (Symbolbild: KEYSTONE/Peter Schneider)

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Die Organspende-Bereitschaft der Schweizer Bevölkerung könnte bis Ende Jahr um 20 Prozent zurückgehen. Dies befürchtet die Stiftung für Organspende und Transplantation «Swisstransplant» in einer Mitteilung. Bereits im letzten Jahr wurden in der Schweiz weniger Organe transplantiert. So warteten bis Ende 2020 fast 1'500 Personen auf eine Organspende. Grund für die länger werdende Warteliste sei die Corona-Pandemie, erklärt der Präsident von Swisstransplant Franz Immer gegenüber «SRF». Denn das Gesundheitspersonal habe immer weniger Zeit für entsprechende Gespräche mit den Patienten. Da durch das viele Personen in der Schweiz keinen Organspendeausweis besitzen, entscheiden meisten die Angehörigen. Diese entscheiden sich dann meistens gegen eine Organspende.

Alarm schlägt Swisstransplant jetzt, weil der Nationalrat an der am Montag beginnenden Sondersession die Organspende-Initiative berät. Mit dieser sollen in Zukunft die Schweizer eine Organspende explizit ablehnen müssen. Swisstransplant spricht sich für ein Ja der Organspende-Initiative aus.

Wie die Winterthurer zum Thema Organspende stehen, im Beitrag von RADIO TOP:

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