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Teil-Quarantäne bei Schulkindern: Besonders schlecht vernetzte Kinder leiden

Bei mehreren positiven Corona-Fällen einer Schulklasse kann die jeweilige Schule eine Teil-Quarantäne verhängen: Die Kinder müssen dann direkt nach der Schule nachhause, Freizeitaktivitäten sind abgesagt. Besonders für schlecht vernetzte Kinder ist das eine schwierige Situation.

14.09.2021 / 17:32 / von: nzu
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Wenn eine ganze Klasse in die Teil-Quarantäne muss, kann sie auch nicht mehr mit anderen Schulkindern in die Pause. (Archivbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Wenn eine ganze Klasse in die Teil-Quarantäne muss, kann sie auch nicht mehr mit anderen Schulkindern in die Pause. (Archivbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

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Was machen mit dem Kind, wenn plötzlich alle Freizeitaktivitäten wegfallen? Das fragen sich Eltern, wenn das Kind aufgrund mehrerer positiver Corona-Fällen in die Teil-Quarantäne muss. Dann müssen sich alle Kinder dieser Klasse direkt nach der Schule isolieren und können das Haus nicht mehr verlassen.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt ein Kinderpsychologe, was das für die Psyche eines Kindes bedeuten kann:

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Dem Kinderpsychologen Philipp Ramming bereiten besonders diejenigen Kinder Sorgen, bei denen das nötige Umfeld fehlt. «Die Kinder, die nicht gut vernetzt sind, sind eingeschränkter in der Möglichkeit, die Situation zu verarbeiten», sagt Ramming. Lehrer und Lehrerinnen, die ihre Kinder kennen, könnten helfen, diese Kinder zu vernetzen.

Eine Möglichkeit, wie sich Kinder vernetzen können, sei über die elektronischen Geräte. «Es ist viel Know-How da, wie man über die elektronischen Medien Kontakt aufnehmen kann», sagt der Kinderpsychologe. Kinder können also beispielsweise über Skype mit Freunden Musik machen oder übers Telefon mit den Freunden vom Sportclub Kontakt aufnehmen.

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