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Wintersport-Unfälle könnten Spitäler überlasten

Jährlich verletzen sich rund 76'000 Personen auf den Schweizer Skipisten. Diese Unfälle beim Ski- oder Snowboardfahren könnten die Spitäler im Corona-Jahr überlasten.

04.12.2020 / 07:20 / von: asl
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Die Ski-Saison soll in der Schweiz trotz Corona-Pandemie stattfinden. (Symbolbild: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Ski-Saison soll in der Schweiz trotz Corona-Pandemie stattfinden. (Symbolbild: KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

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Wintersportarten bergen ein hohes Verletzungsrisiko. Laut der Beratungsstelle für Unfallverhütung BfU verletzen sich auf Schweizer Pisten jährlich rund 76'000 Ski- und Snowboardfahrer. Neben Verstauchungen und anderen leichten Verletzungen sind auch immer solche dabei, die länger im Spital behandelt werden müssen. Wie hoch genau diese Zahl ist, ist nicht bekannt.

Aktuell sind die Spitäler wegen der Corona-Pandemie bereits am Anschlag. Da in der Schweiz die Skigebiete nicht geschlossen werden sollen, könnten die Wintersport-Verletzungen zu einem Kollabieren der Spitäler führen. Dies schlüsselt der «Blick» auf. Laut der Zeitung sei man in den betroffenen Bergregionen aber optimistisch. Das Kantonsspital Graubünden beispielsweise sei auf die Wintersaison gut vorbereitet und habe unter anderem das Personal aufgestockt. Das Bundesamt für Gesundheit ruft derweil zur Vorsicht auf den Pisten auf.

Als Akutspital in einer Bergregion sei man sich den grossen Patientenandrang in der Wintersaison gewohnt, sagt der Direktor der Spitäler im Oberwallis gegenüber «srf.ch». Doch auch wenn nicht jeder Wintersport-Unfall länger oder überhaupt im Spital behandelt werden muss, belasten sie die Notfallstationen in den Spitälern sehr. Wie Damian Roman vom Kantonspital Graubünden gegenüber «srf.ch» sagt, bedeuten mehr Touristen nicht nur mehr Unfälle, sondern auch mehr andere medizinische Notfälle wie Herzinfarkte oder Hirnschläge.

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