Pull down to refresh...
zurück

Coronavirus-Ticker: Geschehnisse vom 1. bis 30. April 2021

Die Corona-Krise hat die Schweiz noch immer fest im Griff. In diesem Ticker informieren wir laufend über die neusten Entwicklungen in der Schweiz.

01.05.2021 / 10:10 / von: mle/asl/sda/lpe/mma/pwa/jmi
Seite drucken Kommentare
8
(Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

(Symbolbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

8
Schreiben Sie einen Kommentar

In unserem Coronavirus-Guide erfährst du, wie du dich vor einer Ansteckung schützen kannst und was du tun musst, wenn du Symptome bei dir bemerkst.

+++

Aktuelle Corona-Zahlen im Überblick:

30. April, Schweiz: 1'831 Fälle, 8 Todesfälle, 108 Spitaleinweisungen

30. April, Zürich: 264 Fälle, 1 Todesfall

30. April, St.Gallen: 92 Fälle, 0 Todesfälle 

30. April, Thurgau: 42 Fälle, 0 Todesfälle 

30. April, Schaffhausen: 6 Fälle, 0 Todesfälle 

Vom 22. April bis 28. April sind in der Schweiz 357'624 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 51'089 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 12 Prozent. Insgesamt wurden bis Mittwoch 2'642'062 Impfungen durchgeführt. 

Bislang sind 930'199 Personen vollständig geimpft, das heisst 10,8 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 781'664 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 449'513 Impfdosen. Zudem sind noch 126'150 Impfdosen beim Bund gelagert.

Den aktuellen Stand der Impfungen siehst du durch einen Klick auf die Karte:

+++

30. April 2021: Bund arbeitet an Ausweitung der Kurzarbeit um weitere sechs Monate

Die zuständige Nationalratskommission fordert den Bundesrat auf, die Kurzarbeitsentschädigung von 18 auf 24 Monate zu verlängern. In der Bundesverwaltung laufen offenbar entsprechende Vorarbeiten.

Die Regierung hatte vom Parlament im revidierten Covid-19-Gesetz die Kompetenz erhalten, die Kurzarbeitsentschädigung von 18 auf 24 Monate zu verlängern. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) erwartet, dass der Bundesrat diesen Schritt an seiner nächsten Sitzung vollzieht, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten.

Zudem fordert die Kommission den Bundesrat in einem Schreiben auf, dem Parlament rechtzeitig eine Vorlage zu unterbreiten, damit die Massnahmen zur Entschädigung des Erwerbsausfalls bis Ende Jahr verlängert werden können. Befriedigt habe die Kommission zur Kenntnis genommen, dass in der Verwaltung auch in diesem Punkt entsprechende Vorarbeiten liefen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Weiter empfiehlt die SGK-N dem Bundesrat, «eine verzugslose Information der Kantone über die Entwicklung der Impfstofflieferungen sicherzustellen». Die Validierung von zusätzlichen Selbsttests solle zudem stark beschleunigt werden, damit Firmen, die auf eigene Kosten ihren Mitarbeitenden Selbsttests anbieten wollten, rasch beliefert werden könnten.

+++

30. April 2021: Kanton Zürich meldet 264 neue Fälle 

Der Kanton Zürich meldet am Freitag 264 neue Fälle. Eine Person ist in den letzten 24 Stunden gestorben. Neu hospitalisiert werden musste niemand. 

+++

30. April 2021: Bund und Kantone beschliessen Strategie gegen häusliche Gewalt

Erstmals haben Bund und Kantone eine gemeinsame Strategie zur Verhütung und Bekämpfung von häuslicher Gewalt beschlossen. Ein besseres Bedrohungsmanagement, der Einsatz neuer technischer Hilfsmittel und eine schweizweite 24-Stunden-Notrufnummer sollen helfen.

+++

30. April 2021: Verbreitung von Covid-19 wird im Zürcher Abwasser untersucht

Im Kanton Zürich wird ein Abwassermonitoring eingeführt. Dieses soll Rückschlüsse auf den Verlauf der Covid-19-Pandemie erlauben. Auch neue Virus-Mutationen und andere Erreger sollen so erkannt werden.

+++

30. April 2021: BAG meldet 1'831 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 1831 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG acht neue Todesfälle und 108 Spitaleinweisungen.

Am Freitag vor einer Woche hatte das BAG innerhalb von 24 Stunden noch 2'113 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet. Gleichzeitig hatte die Behörde damals sieben neue Todesfälle und 80 Spitaleinweisungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.

Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,98. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 75,5 Prozent. Rund 28 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

Insgesamt wurden bis vorgestern Abend 3'091'575 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 2'642'062 Dosen verabreicht. 930'199 Personen sind bereits vollständig geimpft.

+++

30. April 2021: Kanton Appenzell Innerrhoden erinnert an die Impf-Anmeldung 

Der Kanton Appenzell Innerrhoden bittet alle Personen über 16 Jahren um eine zeitnahe Anmeldung zur Corona-Impfung. Das meldet der Kanton am Freitag in einem Schreiben. 

Wer vor den Sommerferien vollständig geimpft sein möchte - müsse bereits im Mai eine Erstimpfung erhalten. Schon seit Anfang April können sich Impfwillige über 16 zur Impfung anmelden. Für die Monate Mai und Juni erwartete der Kanton nun grössere Lieferungen an Impfdosen.

+++

30. April 2021: Kanton Glarus will schneller impfen

Weil mehr Impfstoff vorhanden ist, kann sich jetzt jede Person über 16 Jahre für die Corona-Impfung anmelden, wie der Kanton Glarus schreibt. Das Impftempo könne erhöht werden, hiess es in einer Mitteilung des Kantons vom Freitag. Zudem werde die Impf-Priorisierung angepasst. Neu erhalten immer zehn Jahrgänge zusammen die Impfung.

Zugelassen für die Anmeldung sind alle Personen ab 16 Jahren, die im Glarnerland wohnen. Falls noch keine Termine verfügbar seien, gelange man auf eine Warteliste, schrieb der Kanton.

Ältere Personengruppen würden wegen des erhöhten Risikos, an einem schweren Verlauf von Covid-19 zu erkranken, zuerst geimpft. Weil jetzt nur noch nach Alter priorisiert werde, würden zugleich auch die Personen mit Vorerkrankungen berücksichtigt, hiess es beim Kanton. Er hielt aber fest, dass auch jüngere Personen mit Vorerkrankungen schneller eine Impfung bekämen.

Weiter sei neu aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse nur eine Impfung nötig, sofern die Person in den letzten sechs Monaten bereits eine Covid-19 Infektion durchmachte.

+++

30. April 2021: Vorerst keine Impfungen für Menschen unter 45 in Genf

Genf weitet im Gegensatz zu anderen Kantonen die Impfung gegen Covid-19 vorerst nicht für junge Altersgruppen aus. Vorerst erhalten nur Personen über 45 Jahren einen Impftermin.

«Das primäre Ziel der Impfung älterer Menschen war es, die Zahl der Todesfälle zu reduzieren», erklärte die Genfer Kantonsapothekerin Nathalie Vernaz-Hegi am Freitag vor den Medien. «Dieses Ziel haben wir erreicht.»

Inzwischen konzentrierten sich sich die Bemühungen darauf, die Zahl der Patienten mit schwerem Verlauf der Krankheit zu verringern. Dieses Ziel sei aber noch nicht erreicht worden, sagte Vernaz-Hegi. Simon Regard, Co-Leiter des Sektors für übertragbare Krankheiten des kantonalen Gesundheitsdienstes, wies darauf hin, dass das Durchschnittsalter der Menschen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus ins Spital eingeliefert werden, bei etwa 60 Jahren liegt.

In Genf werden Termine für die Impfung erst vergeben, wenn der Kanton im Besitz der Impfdosen ist. Die in den letzten Tagen aufgetretenen Versorgungsprobleme hätten nicht dazu geführt, dass Termine abgesagt werden mussten, sagte Vernaz-Hegi. Das System sei anpassungsfähig.

+++

30. April 2021: Biontech hat Antrag auf Impfstoffzulassung für Kinder ab zwölf gestellt

Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer haben nach eigenen Angaben bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA die Zulassung ihres Corona-Vakzins für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren beantragt. Sobald die EMA die Änderung genehmige, werde die angepasste bedingte Zulassung in allen 27 Mitgliedsstaaten der EU gültig sein.

Das Mittel von Biontech/Pfizer ist in der EU und in den USA bislang erst für Menschen ab 16 Jahren bedingt zugelassen. Biontech und Pfizer hatten kürzlich mitgeteilt, dass eine klinische Studie in der Altersgruppe von 12 bis 15 Jahren in den USA eine Wirksamkeit von 100 Prozent gezeigt habe. Die Impfung sei gut vertragen worden. Die Nebenwirkungen hätten jenen in der Altersgruppe von 16 bis 25 Jahren entsprochen, erklärten die Unternehmen.

+++

30. April 2021: Kanton Zürich schliesst Programm Soforthilfe Sport ab

Der Kanton Zürich hat das Programm Soforthilfe Sport, das Sportvereine und -verbände wegen der Coronakrise finanziell unterstützte, abgeschlossen. Insgesamt standen drei Millionen Franken zur Verfügung, über 260 Gesuche wurden bearbeitet.

Im laufenden Jahr haben 92 Sportvereine- und Nonprofit-Sportorganisationen Gesuche eingereicht, wie der Kanton am Freitag mitteilte.

Der Kanton hatte im März 2020 eine erste Tranche von zwei Millionen Franken für die Sport-Soforthilfe bereit gestellt. Dreiviertel davon waren im Juni bereits vergeben. Im Dezember 2020 hat der Kanton nochmals eine Million Franken zur Verfügung gestellt. Davon wurden mittlerweile rund 400'000 Franken gesprochen.

Die zweite Tranche war vor allem für Vereine mit hohem Kinder- und Jugendanteil vorgesehen, wie es in der Mitteilung heisst. Dazu standen Organisationen im Fokus, deren Einnahmen massgeblich aus Veranstaltungen stammten, die in den Wintermonaten wegen der Coronapandemie nicht durchgeführt werden konnten. Dazu gehören etwa Hallentennis oder Fasnachtsanlässe.

+++

30. April 2021: 6 Neuinfektionen im Kanton Schaffhausen

Sechs Personen wurden im Kanton Schaffhausen positiv auf das Corona-Virus getestet seit gestern. Eine hospitalisierte Person konnte das Spital verlassen, aktuell sind vier Personen in Spitalpflege.

+++

30. April 2021: 42 Neuansteckungen im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau haben sich 42 Personen mit dem Corona-Virus infiziert in den letzten 24 Stunden. Todesfälle gab es in diesem Zeitraum keine. Hospitalisiert sind im Kanton Thurgau 43 Personen, elf von ihnen befinden sich auf der Intensivstation.

+++

30. April 2021: 92 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 92 neue Ansteckungen mit dem Corona-Virus. Das sind knapp 40 weniger als noch am Freitag vor einer Woche. Seit gestern sind im Kanton St.Gallen keine weiteren Personen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

+++

30. April 2021: B-Sides Festival abgesagt

Nach Monaten der Planung einer etwas anderen Festivalausgabe 2021 mussten auch die Organisatoren des B-Sides Festivals die Reissleine ziehen, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Knapp sechs Wochen vor dem Startschuss sei nun klar, dass das Festival auf dem Luzerner Sonnberg im Juni nicht stattfinden kann. Die bereits erworbenen Tickets werden nun automatisch zurückerstattet und behalten für das Jahr 2022 keine Gültigkeit.

+++

30. April 2021: Neues Zürcher Registrierungstool verärgert Hausärzte

Hausärzte im Kanton Zürich müssen Corona-Impfungen in einem neuen System erfassen. Für viele ist der Aufwand zu gross, sodass sie in Zukunft darauf verzichten, Impfungen durchzuführen.

+++

29. April 2021: Erste Tagung des Nationalen Forschungsprogramms NFP 78 «Covid-19»

Die erste Konferenz des Nationalen Forschungsprogramms NFP 78 «Covid-19» hat am Mittwoch und Donnerstag online stattgefunden. An ihr nahmen rund 200 Forscher und Gäste aus Industrie und Politik teil. Im Frühjahr 2020 lancierte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) das NFP 78 als Antwort auf die Covid-19-Pandemie. Das Programm ist auf zwei Jahre angelegt.

Am Mittwoch hat der Bundesrat zudem beschlossen, das NFP 80 «Covid-19 in der Gesellschaft» mit einem Budget von 14 Millionen Franken zu alimentieren und zu starten. Ziel ist es, die Prozesse in der Gesellschaft während der Coronavirus-Pandemie mit einem sozial- und humanwissenschaftlichen Ansatz zu analysieren. Das NFP 80 soll auch die Schlüsselfaktoren für die Bewältigung einer solchen Pandemie aufzeigen.

+++

29. April 2021: Auch Youan mit positivem Test

Der FC St.Gallen hat einen nächsten Ausfall aufgrund des Coronavirus zu beklagen. Eine gute Woche nach Captain Jordi Quintilla gibt auch Elie Youan ein positives Testresultat ab.

+++

29. April 2021: Bundesrat beantragt dem Parlament weitere Corona-Millionenkredite

In den vergangenen Wochen hat der Bundesrat weitere Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Pandemie von 614 Millionen Franken beschlossen. Diese müssen vom Parlament im Rahmen eines Nachtragskredits bewilligt werden.

+++

29. April 2021: 321 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 24 Stunden 321 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind fast 100 Fälle weniger als noch vor einer Woche. Zudem teilt der Kanton mit, dass eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Virus verstorben ist. 

+++

29. April 2021: Kanton St.Gallen prüft Abwälzung der Polizeikosten

Der Polizeieinsatz in Rapperswil-Jona hat Kosten von rund 250'000 Franken verursacht. Nun wird abgeklärt, ob diese Aufwendungen an die Verursacher überwälzt werden können. Zu diesem Thema wurde im November im Kantonsparlament eine Motion überwiesen. Die Umsetzung scheint schwierig.

+++

29. April 2021: Wallis erhöht Impfkapazität - Personen ab 16 sollen sich anmelden

Der Kanton Wallis weitet seine Corona-Impfkampagne aus. Er ruft Personen ab 16 Jahren dazu auf, sich zu registrieren. Momentan haben über 50-Jährige Vorrang. Sobald neue Impfstoffdosen verfügbar sind, erhalten jüngere Menschen ihre Impftermine. Zudem werden ab Mitte Mai neue Impfzentren in Vouvry, Saxon, Haute-Nendaz, Siders und Gampel eröffnet, wie der Kanton Wallis am Donnerstag weiter mitteilte. Sie ergänzen die bestehenden Einrichtungen in Brig, Sitten, Martigny, Collombey und die Arztpraxen. Die Impfung in Apotheken hat in einer Pilotphase bereits begonnen und wird schrittweise ausgeweitet.

+++

29. April 2021: Schweizer Bevölkerung trank 2020 weniger Wein

Die Schweizer Bevölkerung hat vergangenes Jahr 15 Millionen Liter weniger Wein getrunken. Das entspricht einem Rückgang von rund sechs Prozent. Zugenommen hat hingegen der Konsum von Schweizer Weinen.

+++

29. April 2021: AL lanciert Initiative für befristeten Vermögenssteuer-Zuschlag

Eine kantonale Volksinitiative fordert, dass die Corona-Hilfen unter anderem mit einem auf drei Jahre befristeten Zuschlag auf die Steuern für hohe Vermögen finanziert werden. Lanciert wird die Volksinitiative «Faire Finanzierung der Corona-Hilfen» von einem Bündnis von Parteien und Gewerkschaften.

+++

29. April 2021: «Chrüzlinger Fäscht» findet nicht statt

Zum zweiten Mal in Folge muss das Nationenfest auf dem Kreuzlinger Boulevard wegen der Coronapandemie abgesagt werden. Dies teilen die Veranstalter mit. Stadtpräsident Thomas Niederberger betont, dass man das sehr bedauere. Das OK gebe die Hoffnung allerdings noch nicht ganz auf. Man prüfe aktuell die Verschiebung des Festes auf einen Ausweichtermin im September.

+++

29. April 2021: BAG meldet 2'066 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'066 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Durchgeführt wurden 29'875 Tests. Die Positivitätsrate entspricht somit 6,9 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 18 neue Todesfälle und 86 Spitaleinweisungen.

+++

29. April 2021: Zürcher Impftermine bereits wieder ausgebucht

Im Kanton Zürich sind die neuen Impftermine bereits wieder ausgebucht. Erst am Mittwoch wurden 54'000 neue Termine aufgeschaltet. Diese seien aber mittlerweile wieder alle vergeben, schreibt die Gesundheitsdirektion auf Twitter. Die Gesundheitsdirektion werde kommunizieren, sobald wieder Termine gebucht werden können.

+++

29. April 2021: Indiskretionen vor und nach Bundesratssitzungen nehmen zu

Zwölf Ständerätinnen und Ständeräte der FDP-, der SVP- und der Mitte-Fraktion verlangen vom Bundesrat Massnahmen gegen Indiskretionen. Die Zahl der vertraulichen Informationen, die vor und nach Bundesratssitzung an die Medien gelangten, sei massiv gestiegen.

+++

29. April 2021: Kanton Jura impft ab nächster Woche auch 16-Jährige

Im Kanton Jura können sich ab nächster Woche sämtliche Personen ab 16 Jahren gegen Coronavirus impfen lassen. Möglich machen dies die höheren Lieferungen der Impfstoffe von Moderne und Pfizer/Biontech, die für Mai und Juni in der Schweiz erwartet werden.

Der Kanton Jura ist der erste in der Romandie, der diesen Schritt vollzieht. Gemäss einer Mitteilung vom Donnerstag wird die Impfkampagne ab 6. Mai auf Personen ab 16 Jahren ausgeweitet.

Seit dieser Woche werden in der Waadt Personen ab 18 Jahren geimpft. Im Kanton Graubünden können sich bereits Personen ab 16 Jahren für die Impfung anmelden, sie müssen jedoch bis zu zweieinhalb Monaten warten. Im Kanton Schaffhausen werden zudem Personen bereits ab 16 Jahren geimpft, wenn sie engen Kontakt mit besonders Gefährdeten haben.

+++

29. April 2021: Ruhe über dem Hinterthurgau - Pandemie drosselt Flugverkehr

Die Corona-Pandemie hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr: Dieser kam während des Lockdowns im vergangenen Frühling am Flughafen Zürich fast zum Erliegen. Dies hatte positive Auswirkungen auf den Fluglärm im Hinterthurgau.

+++

29. April 2021: Aargauer Regierung: Keine Bewilligung für Corona-Demo in Wettingen

Das «Aktionsbündnis Aargau-Zürich für eine vernünftige Corona-Politik» erhält keine Bewilligung für die geplante Kundgebung am 8. Mai in Wettingen AG. Der Aargauer Regierungsrat hat die Ablehnung des Gesuchs durch den Gemeinderat bestätigt. Auch Aarau lehnte ein Gesuch ab.

Der Gesundheitsschutz gehe in diesem konkreten Fall der Meinungsäusserungs- und Versammlungsfreiheit vor, teilte der Regierungsrat am Donnerstag mit. Auch bestehe ein Öffentliches Interesse für Nichtdurchführung der Kundgebung. Die Gruppierung hatte beim Regierungsrat eine Beschwerde gegen den Entscheid des Gemeinderats Wettingen eingereicht.

Dass die Teilnehmenden an der Kundgebung keine Maske tragen würden, gefährdeten sie nicht nur sich selbst, sondern auch Dritte. Unter diesen Aspekten könne die Kundgebung nicht bewilligt werden, hielt der Regierungsrat fest.

Kundgebung in Aarau verboten

Bereits am Mittwoch hatte der Stadtrat von Aarau in zweiter Instanz das Gesuch des Aktionsbündnisses für eine Demonstration am 8. Mai abgelehnt. Die Durchführung einer Kundgebung und eines Protestmarsches wird verboten. Eine Widerhandlung gegen diese Verfügung wird gemäss Stadtkanzlei mit einer Busse bestraft.

Die Organisatoren der Kundgebungen in Aarau und Wettingen hatten nach eigenen Angaben mit bis zu 8000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gerechnet.

+++

29. April 2021: Corona-Pandemie beschert Baselland statt Gewinn Millionenverlust

Die Corona-Pandemie hat in der Staatsrechnung 2020 des Kantons Basel-Landschaft tiefe Spuren hinterlassen. Statt einem budgetierten Gewinn von 38,5 Millionen Franken resultierte in der Erfolgsrechnung ein Verlust von 52 Millionen Franken.

Zusatzaufwendungen und Ertragseinbussen in Zusammenhang mit den Covid-19-Massnahmen hatten letztes Jahr die Baselbieter Staatskasse mit 160 Millionen Franken belastet. Ohne Coronakrise hätte Baselland zum vierten Mal in Folge schwarze Zahlen schreiben und einen Gewinn von 108 Millionen Franken verbuchen können, sagte Finanzdirektor Anton Lauber (CVP) am Donnerstag an einer Online-Medienkonferenz.

Baselland habe in der Coronakrise unbürokratisch, sehr schnell und antizyklisch den Unternehmen geholfen, sagte Lauber weiter. Die 160 Millionen seien gut in die Zukunft des Kantons investiertes Geld und liessen sich dank des Eigenkapitalpolsters von immer noch 595 Millionen Franken (-84 Millionen) gut verkraften.

+++

29. April 2021: St.Gallen meldet 157 neue Fälle 

Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstag 157 neue Corona-Fälle. In den letzten 24 Stunden ist niemand an Covid-19 vserstorben.

+++

29. April 2021: 79 neue Fälle im Thurgau 

Der Kanton Thurgau meldet für die letzten 24 Stunden 79 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind 11 mehr als vor einer Woche, wie den Zahlen auf der kantonalen Website zu entnehmen ist. Neue Todesfälle hat es im Kanton Thurgau seit gestern nicht gegeben. Vier Personen mussten hospitalisiert werden. 

+++

29. April 2021: 24 Neu-Infektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag 24 neue Corona-Fälle. Eine Person musste hospitalisiert werden, gestorben ist seit gestern niemand. 

+++

29. April 2021: Lotteriefondsbeitrag für das Kulturzentrum Kreuzlingen 

Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat dem Verein Kult-X Kulturzentrum Kreuzlingen einen Lotteriefondsbeitrag von 170'000 Franken gewährt. Das teilt er am Donnerstag mit. Der Beitrag wurde für die Programme 2021 und 2022 gleichzeitig gesprochen, um während der Coronapandemie die finanzielle Planbarkeit zu erhöhen. 

Der Verein Kult-X Kulturzentrum Kreuzlingen (Verein Kult-X) organisiert seit drei Jahren in den Räumlichkeiten des Schiesser-Areals in Kreuzlingen mit einem Leistungsauftrag der Stadt ein Kulturprogramm in mehreren Sparten. Für das Jahr 2021 seien zahlreiche Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen programmiert und sollen 2022 weiter ausgebaut werden. Daneben bietet der Verein Kult-X in seinen Räumen Platz für Anbieterinnen und Anbieter von Kursen im Kulturbereich. 

+++

29. April 2021: Obwalden senkt Umsatzgrenze bei Härtefällen auf 50'000 Franken

Im Kanton Obwalden haben neu auch kleinere Unternehmen Anspruch auf Hilfe aus dem Corona-Härtefallprogramm. Der Regierungsrat senkt die Umsatzgrenze von 100'000 auf 50'000 Franken. Er öffnet zudem am 5. Mai ein zweites Fenster für neue Gesuche. Im ersten Zeitfenster vom 1. Februar bis 12. März waren in Obwalden 185 Härtefallgesuche eingegangen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. 142 davon erhielten einen positiven Entscheid, bislang wurden 4,2 Millionen Franken ausbezahlt.

Neben der Senkung der Umsatzgrenze erhöht der Regierungsrat die Höchstgrenze der Unterstützungsgelder von 150'000 Franken auf 1,2 Millionen Franken. Damit trage man auch jenen Unternehmen Rechnung, die nahe an der Umsatzgrenze von fünf Millionen Franken liegen. Neu kommt der Bund für jene Härtefall-Firmen auf, die über fünf Millionen Franken Umsatz erzielen.

+++

29. April 2021: Locarno Film Festival plant Kinogenuss auf der Piazza Grande

Hinsichtlich möglicher Corona-Lockerungen planen die Veranstalter des Locarno Film Festival noch intensiver in Richtung eines «normalen» Festivals. Vorführungen auf der Piazza Grande sowie in Kinosälen sollten demnach wieder Realität sein.

Nachdem der Bundesrat am Mittwoch die Rahmenbedingungen für Grossveranstaltungen im Sommer abgesteckt und Anlässe bis zu 3'000 Personen ab Juli in Aussicht gestellt hat, ist Marco Solari, Präsident des Locarno Film Festival, zuversichtlich.

Die 74. Ausgabe des Locarno Film Festival findet vom 4. bis 14. August statt. Schon jetzt ist klar, dass die diesjährige Retrospektive dem italienischen Filmemacher Alberto Lattuada gewidmet ist.

+++

29. April 2021: Lonza and Moderna wollen Impfstofffabrikation in Visp verdoppeln

Der Basler Pharmazulieferer Lonza baut in seiner Fabrikanlage im Wallis die Produktion für den Covid-19-Impfstoff von Moderna aus. Durch drei zusätzliche Produktionslinien soll der derzeitige Ausstoss des Impfstoffes verdoppelt werden.

Lonza habe mit der Pharmafirma Moderna eine entsprechende Vereinbarung getroffen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Laut der Mitteilung werden die zusätzlichen Produktionskapazitäten schrittweise in Betrieb genommen. Anfang 2022 sollen die drei Linien für die Produktion des Impfstoffs dann alle in Betrieb sein. Mit der Rekrutierung von zusätzlichem Personal, das für die Fabrikationslinien benötigt wird, hat Lonza gemäss den Angaben schon begonnen.

Aktuell laufen in Visp bei Lonza bereits drei Produktionslinien auf Hochtouren. Laut Angaben vom Januar stellt das Unternehmen in Visp laut dem bisherigen Vertrag jährlich 300 Millionen Impfdosen her und weitere 100 Millionen in der Fabrik im US-amerikanischen Portsmouth.

Wie hoch nun die Anzahl der jährlich produzierten Dosen nach der Kapazitätserweiterung sein dürfte, erläuterte eine Sprecherin auf Anfrage nicht genauer. «Die endgültige Ausgabe von Patientendosen hängt nicht nur von der Herstellung der Arzneimittelsubstanz ab, sondern auch von der Befüllung und dem Fertigstellungsgrad», sagte sie.

Wie hoch das Investitionsvolumen für die zusätzlichen Fabrikationslinien ist, schrieb Lonza in der Medienmitteilung ebenfalls nicht. Allerdings war bereits Ende des letzten Jahres bekanntgeworden, dass Lonza für den Auftrag von Moderna 80 bis 90 Millionen Franken in die Hand nimmt, um die Produktion auszubauen.

+++

29. April 2021: 201 Millionen Franken Verlust im ersten Quartal – Swiss denkt an Verkleinerung

Die Corona-Krise macht der Fluggesellschaft Swiss weiterhin massiv zu schaffen. Im ersten Quartal schrieb sie einen Verlust von 201 Millionen Franken. Nun prüft sie eine «signifikante Redimensionierung». Eine Flottenverkleinerung wird damit immer konkreter.

+++

29. April 2021: Winterthurer Hausarzt hat Lehrpersonen Impfung angeboten

Ein Winterthurer Hausarzt hat Lehrpersonen eine Impfung gegen das Coronavirus angeboten und somit die Prioritätenliste des Kantons missachtet. Ihm könnten jetzt rechtliche Folgen drohen.

+++

29. April 2021: Kinder- und Jugendverbände fordern Nach-Corona-Strategie

Eine breite Allianz der Kinder- und Jugendorganisationen der Schweiz fordert in einem Appell dringend Perspektiven für die junge Generation in und nach der Covid-19-Pandemie. Kinder und Jugendliche sind demnach erwiesenermassen psychisch stark belastet, haben Zukunftsangst und wurden bisher ungenügend in die Debatte einbezogen.

+++

28. April 2021: Deutsche sollen Thurgauer Impfungen ergattert haben

Offenbar soll es mehreren Deutschen gelungen sein, eine Impfung im Thurgau zu ergattern, obschon sie nicht im Kanton wohnhaft sind. Regierungsrat Urs Martin dementiert die Meldung.

+++

28. April 2021: 33 abgelaufene Impfdosen von Moderna im Tessin verabreicht

In einem Impfzentrum in Bellinzona haben 33 Personen eine Impfdosis von Moderna erhalten, die bereits abgelaufen war. Die betroffenen Personen seien informiert worden und es bestehe keine Gefahr für ihre Gesundheit, teilte das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales am Mittwoch mit. Das Verfallsdatum der 33 Impfdosen sei weniger als zwei Tage abgelaufen gewesen, hiess es weiter. Ausserdem handle es sich nicht um ein Verfallsdatum als solches, sondern um ein Datum, das die Aufbewahrung des Produktes nach dem Auftauen limitiere. Die Impfdosen von Moderna könnten nach dem Auftauen während 30 Tagen bei zwei bis acht Grad Celsius gelagert werden. Leider könne nicht ausgeschlossen werden, dass das zu lange Aufbewahren der betreffenden Impfdosen deren Wirksamkeit verringere, schreibt das Departement für Gesundheit und Soziales. Deshalb biete die Behörde den betroffenen Personen an, sich einem Bluttest zu unterziehen. Damit könne die Immunantwort überprüft werden.

+++

28. April 2021: 362 Neuinfektionen im Kanton Zürich innert eines Tages

Im Kanton Zürich haben sich in den vergangenen 24 Stunden 362 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das sind über 100 Fälle weniger als vor einer Woche. Weiter teilt der Kanton mit, das eine weitere Person imZusammenhang mit dem Virus verstorben ist. 

+++

28. April 2021: Veranstalter sehen mehr Licht am Ende des Tunnels

Es sei zwar kein Öffnungsplan, betonte der Bundesrat in der Sitzung vom Mittwochnachmittag, doch immerhin biete er den Organisatoren von Grossveranstaltungen eine Planungsperspektive - die diese grundsätzlich begrüssen. Auch der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse und der Schweizerische Arbeitgeberverband (SGV) sehen darin einen «Silberstreifen».

+++

28. April 2021: Covid-19-Pandemie bringt ein Viertel der Schweizer in Geldengpässe

Über ein Viertel der Schweizer Bevölkerung ist durch die Covid-19-Pandemie finanziell auf irgendeine Art in Bedrängnis geraten. Das geht aus einer OECD-Studie hervor. In den untersuchten 25 OECD-Ländern betrug der Durchschnitt 31 Prozent. Die meisten Befragten Menschen wünschen sich mehr Hilfe vom Staat.

+++

28. April 2021: Parmelin mahnt weiterhin zu Vorsicht im Umgang mit Coronavirus

Laut Bundespräsident Guy Parmelin macht sich der Bundesrat «intensive Gedanken», wie künftig mit dem Coronavirus umgegangen werden kann. Trotz in Aussicht gestellter weiterer Lockerungen gelte es, weiterhin vorsichtig zu bleiben. «Die neuen Virusvarianten werfen immer wieder neue Fragen auf», sagte Parmelin am Mittwoch vor den Medien in Bern. Deshalb sei neben Optimismus auch Vorsicht geboten. «Jeder Gewinn von Freiheit erfordert ein grösseres Mass an Eigenverantwortung», sagte er. Die gesundheitliche Situation ist laut Parmelin zurzeit stabil. «Die Spitäler können die Hospitalisierungen unter Kontrolle halten.» Der Bundesrat werde auch künftig neue Öffnungsmassnahmen in Betracht ziehen.

Die Schweiz hat laut Aussagen von Gesundheitsminister Alain Berset die Epidemie-Situation in der Schweiz unter Kontrolle. Die Situation sei relativ stabil, sagte Berset am Mittwoch vor den Medien in Bern. Dies erlaube einen Weg hin zu weiteren Öffnungsschritten. Diese seien möglich, auch wenn die Infektionszahlen steigen, sagte Berset. Denn gleichzeitig steige die Zahl der Geimpften. Dies erlaube einen «Weg zurück zur Normalität».

«Wir vermissen alle Grossveranstaltungen», sagte Berset. Der Bundesrat wolle nun den Veranstaltern von Sport- und Kulturanlässen sowie den Kantonen eine Entscheidungshilfe und einen Horizont bieten. Es sei allerdings noch zu früh, um zu sagen, dass Anfang Juli tatsächlich wieder Grossveranstaltungen stattfinden dürfen. Dies hänge von der epidemiologischen Lage ab. Die Organisatoren von grossen Publikumsanlässen sollen aber möglichst früh Planungssicherheit erhalten. Die Regierung will daher abgesagte oder verschobene Events mit 150 Millionen Franken unterstützen. Das sagte Bundespräsident Guy Parmelin am Mittwoch vor den Medien in Bern. 

+++

28. April 2021: Bundesrat will erste Grossveranstaltungen frühestens im Juli

Die Kantone sollen Ende Mai für ab Juli geplante Grossveranstaltungen mit maximal 3'000 Personen bewilligen können - wenn es die epidemiologische Lage erlaubt. Ab September soll die Obergrenze auf 10'000 Personen angehoben werden. So sieht es der Bundesrat vor.

+++

28. April 2021: Über 10'000 Tote in Zusammenhang mit Covid-19 in der Schweiz

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind in der Schweiz 10'001 Menschen in Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Am meisten Menschen starben während der zweiten Welle im Jahr 2020. Die meisten Verstorbenen waren über 80 Jahre alt.

+++

28. April 2021: BAG meldet 2'120 Neu-Infektionen

Das BAG meldet am Mittwoch 2'120 neue Corona-Fälle bei 29'934 durchgeführten Tests, das entspricht einer Positivitätsrate von 7,1 Prozent. Weiter wurden 19 Todesfälle und 104 Spitaleinweisungen gemeldet, wobei die Einweisungen Nachmeldungen enthalten.

+++

28. April 2021: Raser und Betrüger: Coronavirus verleitet zu neuen Straftaten

Die Zürcher Staatsanwaltschaften haben 2020 etwa gleich viele Fälle wie in den beiden Vorjahren eröffnet: Das Coronavirus liess zwar das gesellschaftliche Leben monatelang praktisch stillstehen, es veränderte aber auch das kriminalistische Verhalten.

+++

28. April 2021: Bundesrat spricht 14 Millionen Franken für neues Forschungsprogramm

Der Bundesrat hat für 14 Millionen Franken ein neues Forschungsprogramm zu den Auswirkungen der Pandemie lanciert. Das auf drei Jahre angelegte Projekt «Covid-19 in der Gesellschaft» soll aus sozial- und geisteswissenschaftlicher Sicht die Einflüsse auf Wirtschaft, Gesellschaft und Politik untersuchen. Es soll zudem Wege für die Bewältigung von Pandemien aufzeigen. Konkret geht es etwa um die Wirksamkeit und die Auswirkungen von Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Für die Durchführung ist der Schweizerische Nationalfonds zuständig. Das Nationale Forschungsprogramm (NFP) 80 ergänzt das im Jahr 2020 gestartete NFP 78 «Covid-19». Bei diesem werden biomedizinische und klinische Fragen untersucht.

+++

28. April 2021: Kanton Thurgau meldet 54 Neuinfektionen innert eines Tages

Im Kanton Thurgau haben sich in den letzten 24 Stunden 54 Personen neu mit dem Corona-Virus angesteckt. Das meldet der Kanton auf seiner Internetseite. Das sind knapp zehn Ansteckungen weniger als vor weiner Woche. Ausserdem meldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang nmit einer Corona-Erkrankung.

+++

28. April: Finanzdelegation gibt 90 Millionen für Covid-19-Medikamente frei

Die Finanzdelegation von National- und Ständerat hat einen Nachtragskredit des Bundesrats über 90 Millionen Franken für die Beschaffung von Covid-19-Medikamenten bewilligt. Die Medikamente sind für Behandlung von Personen vorgesehen, die sich nicht impfen lassen können.

Ein Vorschuss von 60 Millionen Franken betreffe den Kredit für die Beschaffung von Arzneimitteln, teilten die Parlamentsdienste am Mittwoch mit. Weitere 30 Millionen Franken seien als Investitionen für die Herstellung und Entwicklung von neuen Medikamenten gegen Covid-19 vorgesehen. Im Covid-19-Gesetz wurde festgelegt, dass der Bund die Herstellung von vielversprechenden Arzneimitteln unterstützen und entsprechende Investitionen tätigen kann.

Vorerst übernimmt Bund die Kosten

Der Bundesrat hatte am 14. April beschlossen, diese Medikamente zu beschaffen. Bei den Arzneimitteln handelt es sich um Antikörper-Kombinationstherapien. Der Bund wird die Kosten für die Behandlungen laut Bundesrat in einer ersten Phase übernehmen. Danach sollen die Krankenversicherungen die Medikamente bezahlen. Die Finanzdelegation von National- und Ständerat überprüft und überwacht den gesamten Finanzhaushalt. Die Delegation besteht aus je drei Mitgliedern der grossen und der kleinen Kammer. Der Kredit wird als nächstes von den Finanzkommissionen beraten.

+++

28. April 2021: Kanton St.Gallen meldet 133 neue Fälle

Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwoch für die letzten 24 Stunden 133 Neu-Ansteckungen mit dem Coronavirus. Im Vergleich zur letzten woche sind dies gut 40 Fälle weniger. Seit gestern sind ausserdem drei Menschen verstorben. 

+++

28. April 2021: 19 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet in den letzten 24 Stunden 19 neue Fälle. Es ist weder jemand gestorben, noch musste jemand hospitalisiert werden. 

+++

28. April 2021: Deutsche ergattern Impfungen im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau hat das Impftempo beschleunigt und vor knapp einer Woche angekündigt, ab Mitte Mai alle impfwilligen Personen impfen zu wollen. Voraussetzung für eine Impfung ist aber, dass man einen Wohnsitz im Kanton Thurgau hat. Wie Recherchen von «20 Minuten» zeigen, ist es offenbar mehreren Deutschen gelungen, eine Impfung zu ergattern. Sie hätten lediglich angegeben, engen Kontakt mit einem Risikopatienten zu haben – was nicht stimmte. Der Kanton Thurgau sagt auf Anfrage des Portals, dass der Aufwand für genauere Prüfungen schlichtweg zu gross sei. 

+++

28. April 2021: Zürich schaltet Impftermine für 50- bis 64-Jährige frei

Neu können auch 50- bis 64-Jährige (Impfgruppen H, K und M) Impftermine buchen. In den ersten beiden Maiwochen sollen in den Impfzentren rund 54’000 Termine verfügbar sein.

+++

28. April 2021: Mehr Schweizer träumen vom Eigenheim

Mehr Wohnraum, eine gepflegte Einrichtung oder Wohnen auf dem Land: Die Corona-Pandemie beeinflusst die Wohnbedürfnisse der Schweizerinnen und Schweizer deutlich. Im Zuge der Pandemie nimmt zudem der Wunsch nach den eigenen vier Wänden weiter zu, wie eine Studie zeigt.

+++

28. April 2021: Staatsschulden keine grosse Sorge für Schweizer Ökonomen

Einer Umfrage zufolge sehen die meisten Schweizer Volkswirtschaftler die Lage der Schweizer Staatsfinanzen entspannt. Die Mehrheit der Ökonomen spricht sich für eine verlängerte Frist für die Schuldenbremse aus, die dafür sorgen soll, dass der Bund über einen Konjunkturzyklus gesehen keine neuen Schulden macht.

+++

28. April 2021: Schweiz will Indien bei Bewältigung der Corona-Pandemie helfen

Die Schweiz hat Indien angeboten, medizinisches Material zur Unterstützung des Gesundheitssystems schicken. Dieses ist wegen der rapiden Zunahme von Corona-Patienten überlastet. Berichten zufolge führt der Mangel an Material bereits zu Todesfällen.

+++

27. April 2021: Ansturm auf Waadtländer Impfzentren und Arztpraxen

Im Kanton Waadt herrscht ein riesiger Andrang auf Impftermine, nachdem sich seit Montag alle Personen über 18 Jahre gegen das Coronavirus impfen lassen können. Alle 110'000 verfügbaren Termine für den Monat Mai waren am Dienstagnachmittag nach Angaben des Kantons bereits vergeben. Ausserdem stünden für Juni etwas mehr als 100'000 zusätzliche Termine zur Verfügung, einschliesslich der zweiten Dosis, sagte Denis Froidevaux, Leiter des kantonalen Kontrollstabs, am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Und: «Gestern war es ein Tsunami, heute hat sich das Tempo ein wenig verlangsamt. Wir sind sehr zufrieden mit der Reaktion der Bevölkerung.»

Er geht davon aus, dass sich das Tempo beim Impfen im Juli weiter erhöhen wird. Der Kanton hofft, die Schwelle von 500'000 geimpften Waadtländererinen und Waadtländern über 18 Jahren bis spätestens Ende Juli zu erreichen. Die Waadt ist der erste Kanton in der Schweiz, der die Impfkampagne auf die allgemeine Bevölkerung ausgeweitet hat. Möglich ist dies, weil die Lieferungen der beiden derzeit in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe von Moderna und Pfizer/Biontech zugenommen haben und wegen der Fortschritte bei der Impfung in den priorisierten Gruppen.

+++

27. April 2021: Thurgauer Messe Wega beginnt mit Planungsphase

Die Organisatoren der Thurgauer Messe Wega beginnen trotz Corona-Pandemie mit den ersten Planungsarbeiten. Aussteller können sich ab sofort anmelden. Wie und ob die Messe stattfinden kann, ist jedoch noch unklar. Fest steht aber, dass nicht nur Geimpfte Zutritt erhalten werden.

+++

27. April 2021: Kanton Zürich meldet 420 Neuinfektionen

Im Kanton Zürich sind seit Gestern 420 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind etwa 100 Fälle weniger als vor einer Woche. Weiter meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion einen Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

+++

27. April 2021: Kanton Glarus beteiligt sich an Kosten von Corona-Impfungen

Im Glarnerland wird vorerst im Impfzentrum Ennenda gegen das Coronavirus geimpft. Mit der zunehmenden Verfügbarkeit von Impfstoffen wird die Impfung demnächst auf Arztpraxen und Apotheken ausgedehnt. Hausärzte sollen ab Mai gegen Corona impfen.

Die von der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren mit den Krankenversicherern ausgehandelte Vergütung reicht aber nicht aus, um die anfallenden Kosten zu decken, wie die Glarner Regierung am Dienstag mitteilte. Wie andere Ostschweizer Kantone vergütet daher auch der Kanton Glarus den nicht gedeckten Aufwand aus eigener Hand.

Die Vergütung wird auf insgesamt 30 Franken pro einzelne Impfung erhöht. In Arztpraxen und Apotheken entspricht das einer Zusatzzahlung von 5,50 Franken pro Impfung, in Spitälern einer von 15,50 Franken. Bei geschätzten 20'000 Impfwilligen im Glarnerland dürften sich die Kosten für den Kanton bei etwa 150'000 Franken bewegen.

+++

27. April 2021: Bevorzugte Impfung für Schweizer Olympia-Teilnehmer geplant

Die Schweizer Teilnehmer an den am 23. Juli beginnenden Olympischen Spielen in Tokio könnten bevorzugt auf das Coronavirus geimpft werden. Diese Möglichkeit sei in Abklärung, sagte BASPO-Direktor Matthias Remund.

«Eine bevorzugte Impfung ist ein Thema. Entsprechende Planungen sind am laufen», bestätigte Remund eine entsprechende Anfrage. Swiss Olympic sei mit den einzelnen Kantonen im Kontakt, insbesondere mit dem Kanton Bern, in dem sowohl Swiss Olympic als auch viele Sportverbände ihre Niederlassung haben.

Zuvor war bekannt geworden, dass Australien und Frankreich ihre Sportler und Funktionäre, die nach Tokio reisen, bevorzugt impfen werden. Die australische Regierung versicherte, dass der Entscheid aber nicht auf Kosten gefährdeter Bevölkerungsgruppen gehe. In Frankreich starten die Impfungen für Sportler bereits in dieser Woche und damit sechs Wochen vor dem geplanten Zeitraum, die unter 50-Jährigen zu immunisieren.

+++

27. April 2021: Glarner Regierung will Gesundheitspersonal finanziell unterstützen

Die Glarner Regierung will das Gesundheitspersonal im Kanton finanziell unterstützen. Sie nimmt dabei den Kanton Freiburg als Vorbild, der dem Pflegepersonal Gutscheine aus dem lokalen Gewerbe zukommen lässt. Die Zusage ging auf einen politischen Vorstoss der Glarner GLP zurück. In einer Interpellation hatte diese von der Regierung gefordert, eine finanzielle Unterstützung des Gesunheitspersonals zu prüfen.

Gesundheits- und Finanzdirektor Rolf Widmer sagte am Dienstag in einer Antwort auf die Interpellation, die Regierung arbeite zur Zeit eine entsprechende Lösung aus. Vorbild sei die Lösung des Kantons Freiburg. Momentan wären aber noch zwei weitere Vorstösse der SP und der SVP in ähnlichen Zusammenhang hängig. Die Regierung wolle alle Vorstösse in ihre Lösung einfliessen lassen.

+++

27. April 2021: Corona-Demo in Rapperswil: Regierung stellt sich hinter Polizei

Vergangenen Samstag demonstrierten rund 4'000 Menschen in Rapperswil-Jona gegen die Corona-Massnahmen. Obschon eine Bewilligung dafür fehlte, löste die Polizei die Versammlung nicht auf. Dafür hagelt es Kritik. Die St.Galler Regierung stellt sich nun hinter die Entscheidungen der Polizei.

+++

27. April 2021: Bisher acht Millionen Selbsttest in Apotheken bezogen

Rund 14,7 Millionen kostenlose Selbsttest sind laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) bisher in der Schweiz verteilt worden. Acht Millionen davon wurden in den Apotheken bezogen. Zwei bis drei Millionen Personen hätten bisher die kostenlosen Selbsttests in den Apotheken bezogen, sagte Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien.

Wie viele Massentests in Schulen, Institutionen und Unternehmen gemacht würden, erscheine nicht in der Teststatistik des BAG. Auch die Anzahl negativer Selbsttests sei dort nicht ersichtlich. Wer jedoch ein positives Resultat beim Selbsttest habe, müsse in ein Testzenter gehen, um einen PCR-Test machen zu lassen. Diese würden in der Statistik erscheinen.

+++

27. April 2021: Nachfrage nach Impfungen bei Jüngeren vorhanden

So schnell wie möglich und so viele Personen wie möglich sollten mit einer ersten Dosis geimpft werden, erklärte Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Bundeshausmedien.

+++

27. April 2021: Kein Bring- und Holtag 2021 in Frauenfeld

Die Platzverhältnisse in der ID-Halle beim Parkplatz Mätteli in Frauenfeld und die erwartete Personenfrequenz würden kein Schutzkonzept für den diesjährigen Bring- und Holtag in Frauenfeld zulassen. Dies teilt die Stadt Frauenfeld am Dienstag mit. Voraussichtlich wird der nächste Bring- und Holtag am 7. Mai 2022 beim Werkhof in Frauenfeld stattfinden.

+++

27. April 2021: BAG meldet 2'135 neue Coronavirus-Fälle innerhalb eines Tages

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 2'135 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 24'272 Tests wurden durchgeführt, die Positivitätsrate entspricht somit 8,8 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG elf neue Todesfälle und 65 Spitaleinweisungen.

+++

27. April 2021: Aarauer Stadtrat verbietet Corona-Demonstration

Der Aarauer Stadtrat hat in zweiter Instanz das Gesuch des «Aktionsbündnisses Aargau-Zürich für eine vernünftige Corona-Politik» für eine Demonstration am 8. Mai abgelehnt. Die Durchführung einer Kundgebung und eines Protestmarsches wird verboten. Eine Widerhandlung gegen diese Verfügung werde mit einer Busse bestraft, teilte die Stadt Aarau am Dienstag mit. Mit ihrem Entscheid stützte die Exekutive den Beschluss der Abteilung Sicherheit der Stadt Aarau, die das Gesuch für eine Demonstration bereits in erster Instanz abgelehnt hatte. Das Aktionsbündnis kann den Entscheid des Stadtrates an den Aargauer Regierungsrat weiterziehen.

+++

27. April 2021: Impfkampagne gibt laut Berset corona-müder Bevölkerung eine Perspektive

Die fortschreitende Impfkampagne gibt der corona-müden Schweizer Bevölkerung eine Perspektive. Dieser Ansicht ist Bundesrat Alain Berset, wie er am Dienstag vor den Medien in Granges-Paccot FR deutlich machte. Die Impfkampagne sei von zentraler Bedeutung, betonte Berset. Denn die Stimmung nach über einem Jahr Pandemie sei in der Schweiz wie überall auf der Welt «schwierig». «Wir leben nicht mehr so, wie wir wollen. Wir müssen uns anpassen an eine Entwicklung, die wir nicht gewünscht haben.» Umso wichtiger sei die Aussicht auf eine Rückkehr zur Normalität. 

Berset betonte, die Schweiz sei eines der offensten Länder gewesen in den letzten zwölf Monaten. In den Nachbarländern gälten nach wie vor weit restriktivere Bestimmungen. Die Schweizer Lösung sei möglich, weil die Bevölkerung sehr gut mitmache. Die Schutzkonzepte würden ernst genommen. Wer das nicht tue, schwäche die positive Entwicklung.

+++

27. April 2021: Auch in diesem Jahr fällt die Zürcher Seeüberquerung aus

Wegen der Corona-Pandemie findet auch in diesem Jahr keine Zürcher Seeüberquerung statt. Für solche Sportveranstaltungen gebe es keine Planungssicherheit, so die Veranstalter. Der Breitensportanlass hätte am 7. Juli stattgefunden. Obwohl die Veranstalter in den letzten Monaten verschiedene Szenarien für eine Seeüberquerung konzipiert hatten, entschieden sie nun, auf die Ausgabe 2021 komplett zu verzichten, wie sie am Dienstag mitteilten. Die Verantwortlichen hoffen nun, dass der Anlass am 6. Juli 2022 wieder stattfinden kann.

+++

27. April 2021: 49 Neue Corona-Fälle im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet 49 neue Corona-Fälle für die vergangenen 24 Stunden. Das sind sechs weniger als am Dienstag vor einer Woche. Ein weiteres Corona-Todesopfer hat der Kanton Thurgau nicht zu verzeichnen.

+++

27. April 2021: Covid-Notkredit erschlichen: Mann wegen Betrugs verurteilt

Im ersten Betrugsfall um einen Covid-Notkredit im Kanton Zürich ist es zu einem Schuldspruch gekommen: Das Bezirksgericht Dietikon hat einen 30-Jährigen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt.

+++

27. April 2021: Corona-Pandemie beschert Hallenstadion einen Millionenverlust

Leere Zuschauerränge, leere Kasse: Die Corona-Pandemie hat dem Zürcher Hallenstadion einen Millionenverlust beschert. Der Umsatz im vergangenen Jahr brach um 74 Prozent auf noch 5,3 Millionen Franken ein. Das Defizit beträgt 2,6 Millionen Franken.

+++

27. April 2021: Acht neuen Ansteckungen in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die vergangenen 24 Stunden acht Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das ist ein Fall weniger als noch vor einer Woche. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gibt es keine.

+++

27. April 2021: 140 Neuinfektionen innert eines Tages im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet 140 neue Corona-Infektionen. Das sind leicht weniger als vor einer Woche. Letzten Dienstag waren es noch 151 Corona-Infektionen innert 24 Stunden. Einen weiteren Corona-Todesfall hat der Kanton St.Gallen nicht zu verzeichnen.

+++

27. April 2021: Auch 2021 keine grosse Bühne in der Schaffhauser Altstadt

Die aktuellen Gegebenheiten lassen keine Durchführung des Stars in Town in Schaffhausen zu. Zu diesem Schluss kommen die Veranstalter. Sie prüfen ein mögliches Alternativprogramm.

+++

27. April 2021: Die Maske ist auf dem Rückzug

Die Maske ist das Symbol dieser Pandemie. Doch sie verliert an Bedeutung. Zum einen hat dies mit Impfungen und Tests zu tun, zum anderen mit mangelnder Disziplin der Bevölkerung.

+++

27. April 2021: Stadtpolizei Winterthur will nach erstem Lockerungswochenende wieder mehr kontrollieren

Am vergangenen Wochenende war die Winterthurer Altstadt gut besucht. Die Parks und die Steinberggasse waren rappelvoll mit Leuten – zum Leid der Anwohner. Sie beklagen sich über Lärm und Müllberge.

+++

27. April 2021: BAG-Direktorin: Genug Dosen für Impfung von Jugendlichen ab Sommer

Die Schweiz hat nach Angaben von BAG-Direktorin Anne Lévy genügend Impfdosen auf sicher, um nach dem Sommer auch Jugendliche gegen Covid-19 impfen zu können, wie sie in einem Interview sagte. Die Zulassung des Impfstoffes sei allerdings Sache von Swissmedic.

+++

26. April 2021: Der Kanton Zürich meldet übers Wochenende 922 neue Coronafälle

Der Kanton Zürich meldet das sich über das Wochenende 922 Personen mit dem Coronavirus infiziert haben. Zusätzlich meldet der Kanton Zrüich vier neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

+++

26. April 2021: Der Kanton Schaffhausen impft ab sofort zwei weitere Personengruppen gegen das Coronavirus

Im Kanton Schaffhausen werden seit Montag zwei weitere Gruppen gegen Covid-19 geimpft: Personen ab 16 Jahren, die engen Kontakt mit besonders Gefährdeten haben und Menschen, die in einer Gemeinschaftseinrichtung leben oder arbeiten.

+++

26. April 2021: Rund ein Fünftel der Basler Bevölkerung weist Antikörper auf

Im Kanton Basel-Stadt haben Mitte März 24 Prozent der Bevölkerung Antikörper gegen das Coronavirus aufgewiesen, im Kanton Basel-Landschaft waren es 19 Prozent. Insbesondere bei den über 75-Jährigen ist die Seroprävalenz dank der Impfungen stark gestiegen. Das sind die Ergebnisse der Studie COVCO-Basel, die im Rahmen des schweizweiten Forschungsprogramms «Corona Immunitas» durchgeführt wird. Demnach wiesen Mitte Januar erst acht Prozent der Personen über 75 Jahren Antikörper gegen das Coronavirus auf, zwei Monate später lag dieser Wert bei 81 Prozent (Basel-Stadt: 86 Prozent, Basel-Landschaft: 76 Prozent). Das teilte das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) am Montag mit. Über alle Altersgruppen hinweg sei die Seroprävalenz seit vergangenem Oktober von sechs Prozent auf 21 Prozent gestiegen.

Hinweise auf erneute oder anhaltende Infektionen habe es während des Studienzeitraums kaum gegeben, hiess es in der Mitteilung weiter. Nur vier von 340 Personen mit einem positiven Test wiesen demnach mehr als zwei Monate später erneut oder immer noch einen positiven Rachenabstrich auf.

+++

26. April 2021: BAG meldet 5'313 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 5313 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 70'617 Tests wurden gemacht, was einer Positivitätsrate von 7,5 Prozent entspricht. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 132 Spitaleinweisungen.

+++

26. April 2021: St.Galler GLP-Kantonsrat kritisiert Polizeieinsatz in Rapperswil-Jona

Der St.Galler GLP-Kantonsrat Andreas Bisig kritisierte das Verhalten der Polizei bei der unbewiligten Demonstration vom Samstag in Rapperswil-Jona. Wie es in seinem Vorstoss heisst. Wäre es vorhersehbar gewesen,dass sich die Veranstalter an die Nicht-Bewiligung nicht halten würden.

+++

26. April 2021: 11 Prozent der Tessiner Bevölkerung geimpft

Im Tessin sind bis dato knapp 40'000 Personen gegen das Coronavirus geimpft worden. Dies entspricht rund elf Prozent der Bevölkerung, wie Kantonsapotheker Giovan Maria Zanini am Montag vor den Medien in Bellinzona erklärte. In der vergangenen Woche seien im Südkanton 20'711 Impfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden, sagte Zanini. Das entspreche einem Fünftel der seit dem 4. Januar verfügbaren Impfdosen. «Diese Zahlen zeigen die Leistungsfähigkeit des Tessiner Systems», erklärte der Kantonsapotheker.

+++

26. April 2021: 149 Neuinfizierte im Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet 149 Neuansteckungen mit dem Coronavirus übers Wochenende. Das 36 Fälle mehr als am vergangenen Montag. Zudem meldet der Kanton drei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

26. April 2021: 28 Neuansteckungen übers Wochenende in Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet 28 Neuinfektionen für die vergangenen 72 Stunden. Am vergangenen Montag waren es mit 45 fast 20 mehr. Todesfälle sind keine hinzugekommen. 

+++

26. April 2021: Zürich soll wegen Sonntagsverkäufen in Bern vorstellig werden

Mehr Sonntagsverkäufe, um die verpassten Umsätze nachzuholen. Dies fordern SVP und FDP in einer Parlamentarischen Initiative. Zürich solle dafür per Standesinitiative in Bern vorstellig werden. Der Kantonsrat hat den Vorstoss am Montag vorläufig unterstützt.

+++

26. April 2021: Kanton Thurgau unterstützt Freischaffende im Kulturbereich

Der Kanton Thurgau weitet die Unterstützung für die Kultur in der Coronapandemie aus. Neu können nebst Kulturunternehmen und selbständigerwerbenden Kulturschaffenden auch Freischaffende aus dem Kulturbereich Ausfallentschädigung beim Kulturamt Thurgau beantragen.

+++

26. April 2021: Kanton St.Gallen meldet 277 Neuinfektionen übers Wochenende

In den vergangenen 72 Stunden haben sich im Kanton St.Gallen 277 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das sind rund 60 Fälle mehr als am letzten Wochenende. Zudem meldet der Kanton zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Aktuell müssen 67 Personen im Spital behandelt werden, 16 davon auf der Intensivstation.

+++

26. April 2021: St.Galler Polizei rechtfertigt Zurückhaltung in Rapperswil

Am Samstag zogen tausende Menschen durch Rapperswil-Jona und demonstrierten gegen die Corona-Massnahmen. Die Polizei entschied sich dazu, nicht rigoros durchzugreifen. Nun erklärt die Polizei den Grund dafür.

+++

26. April 2021: 5'000 Besucher an erster virtueller Ferienmesse der Reisebranche

Wegen der Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie hat die Schweizer Reisebranche ihre traditionelle Ferienmesse erstmals im Internet abgehalten. Rund 5'000 Gäste besuchten an den vier Messetagen die 40 virtuellen Stände und die täglich 150 Vorträge.

+++

25. April 2021: Solothurner beschliessen Corona-Entschädigung für Spitäler

Im Kanton Solothurn erhalten Spitäler eine Corona-Entschädigung. Sie bekommen für Ertragsausfälle im Frühling letzten Jahres in einem ersten Schritt 16,2 Millionen Franken. Dies hat das Stimmvolk in einer Abstimmung sehr klar beschlossen. Der Entscheid für die Entschädigung fiel mit einem Ja-Stimmenanteil von 71,0 Prozent, wie der Kanton am Sonntag auf seiner Website bekannt gab. Die Stimmbeteiligung betrug 35,72 Prozent.

+++

25. April 2021: Italienische Forscher sind einer Schweizer Corona-Mutation auf der Spur

In einer Mitteilung eines italienischen Forschungs-Instituts wird eine neue Mutation als Schweizer Corona-Variante bezeichnet, berichtet der «Blick online». Der Patient hat sich womöglich in der Schweiz mit der neuen Variante angesteckt. Der Patient war zuvor schon einmal positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Laut den Experten hat die neue Mutation nichts mit den bisherigen aus Grossbritannien, Südafrika, Brasilien oder Indien zu tun.

+++

25. April 2021: Impfstoff-Verzögerung wegen Personalmangel

Personalmangel bei der Lonza in Visp VS ist ein Grund für die Lieferverzögerungen beim Impfstoff von Moderna. Der Bund wolle die Lonza bei der Suche nach dem nötigen qualifizierten Personal helfen, schreibt der «SonntagsBlick». Das Innendepartement (EDI) kläre ab, ob Spezialisten aus der Bundesverwaltung, bundesnahen Betrieben oder Hochschulen beigezogen werden könnten. Die «SonntagsZeitung» berichtet, die Drittstaaten-Regelung erschwere die Personalsuche , die Zahl der Arbeitskräfte, die aus Nicht-EU-Staaten in die Schweiz kommen dürfen, ist begrenzt.

+++

25. April 2021: Arme Menschen haben in der Schweiz ein grösseres Ansteckungs-Risiko

Auch die Gefahr an der Krankheit zu sterben ist für arme Personen grösser. Das zeigt eine Studie des Berner Epidemiologen Mattias Egger, dem ehemaligen Präsidenten der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes. Unteranderem die «SonntagsZeitung» und berichtete darüber. Vom Bundesamt für Gesundheit gelieferte Daten zeigen, dass in ärmeren Schichten von 100'000 Personen rund 29 in die Intensivpflege aufgenommen werden mussten. In reicheren Gegenden waren es demgegenüber lediglich 13 von 100'000. Ein Grund, dass Ärmere sich häufiger anstecken ist, dass sie seltener im Homeoffice arbeiten können und öfter an Vorerkrankungen leiden, wie es in der Studie heisst.

+++

24. April 2021: 4'000 Personen bei Corona-Demonstration in Rapperswil-Jona SG

Rund 4'000 Personen haben am Samstag in Rapperswil-Jona SG gegen die Corona-Massnahmen demonstriert. Die Polizei erteilte rund 45 Wegweisungen und verhaftete zwei Personen. Die Stadt musste zwischenzeitlich komplett abgeriegelt werden.

+++

24. April 2021: Erster Schweizer Fall der indischen Variante

Die indische Coronavirus-Variante ist in der Schweiz. Das schreibt das Bundesamt für Gesundheit BAG auf Twitter. Das Virus sei von einem Passagier über einen Transitflughafen eingeschleppt worden. Das BAG berät nun darüber, Indien auf die Risikoliste zu setzen.

 

+++

24. April 2021: Velokuriere transportieren in Zürich Corona-Tests

In der Stadt Zürich unterstützen neu Velokuriere die Corona-Testoffensive. Werktags radeln etwa 35 Kuriere durch die Stadt Zürich. Am Wochenende wurden kurzfristig rund ein Drittel mehr Velokuriere dafür eingestellt, berichtet der Tagesanzeiger. Die Velokuriere transportieren die Corona-Massentests von Unternehmen und Schulen in die Labore. So sollen die Resultate schneller vorliegen, als wenn die Tests per A-Post verschickt werden. Aktuell unterstützen die Velokuriere die Testoffensive im Rahmen eines Pilotversuchs – eine Bilanz steht noch aus.

+++

24. April 2021: Ostschweizer Spitäler rüsten sich für dritte Welle

Die Spitäler in der Ostschweiz nehmen die Lockerungsschritte des Bundesrats mit Sorge zur Kenntnis. Die Zahl der Corona-Intensivpatienten stagniere derzeit auf hohem Niveau. Aktuell werden im Kanton St.Gallen elf Personen wegen einer Corona-Infektion beatmet. Die Spitäler wären angesichts der Fallzahlen nicht so weit gegangen, sagen sie gegenüber dem St.Galler Tagblatt. Es sei nun wichtig, dass so schnell wie möglich genug Impfstoff zur Verfügung steht.

+++

24. April 2021: Corona-Selbsttests verdrängen offenbar Schnelltests

Seit es die Tests für zu Hause gibt, wurden in den Testzentren pro Tag durchschnittlich 9'000 Tests weniger durchgeführt. Dies berichtet die NZZ. Die Selbsttests standen kürzlich in der Kritik, da sie laut einer Studie nur wenig Sicherheit bieten würden. Bei Personen ohne Symptome würde nur in jedem dritten Fall eine Corona-Infektion erkannt. Insgesamt haben die Schweizer bisher rund 8 Millionen Selbsttests in den Apotheken bezogen.

+++

23. April 2021: 55'000 Personen fordern Untersuchung der Corona-Massnahmen

Über 55'000 Menschen in der Schweiz fordern eine unabhängige ausserparlamentarische Untersuchung über die Verhältnismässigkeit der Massnahmen des Bundes gegen das Coronavirus. Die entsprechende Petition der Bewegung «Frühling2020» wurde dem Parlament übergeben.

+++

23. April 2021: Hoffnung für Saison im Schweizer Amateurfussball

Es besteht die Möglichkeit, dass der Betrieb im Schweizer Amateurfussball von der 1. Liga an abwärts wieder aufgenommen wird und die Saison mit gültigen Ranglisten abgeschlossen werden kann. Dies bedingt aber, dass es entsprechende Lockerungen der Corona-Massnahmen gibt.

+++

23. April 2021: Anzeige bei der Bundesanwaltschaft wegen Masken-Einkauf des VBS

Die Bundesanwaltschaft (BA) prüft eine Strafanzeige gegen Unbekannt wegen des Einkaufs von Schutzmasken beim VBS im vergangenen Jahr. Es besteht der Verdacht auf Amtsmissbrauch, ungetreue Amtsführung, Urkundenfälschung und Bestechung.

+++

23. April 2021: 408 neue Ansteckungen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet 408 Neuansteckungen mit dem Coronavirus in den letzten 24 Stunden. Es gab einen neuen Todesfall. 2 Patienten kamen neu auf die Intensivstation und 19 hospitalisierte Patienten konnten seit gestern das Spital verlassen.

+++

23. April 2021: Piemont interessiert an Schweizer Impfdosen

Wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilt, steht es mit dem Tessin in Kontakt wegen einer Anfrage aus dem Piemont. Dieses bekundet Interesse an allenfalls überflüssigen Dosen des Impfstoffes von Astrazeneca. Dieser ist in der Schweiz noch nicht zugelassen. Das BAG wartet nach eigenen Angaben derzeit auf den Zulassungsentscheid von Swissmedic für Astrazeneca. Sollte das Zulassungsgesuch abgelehnt werden, würde das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Überlegungen anstellen, wie mit den reservierten Dosen dieses Impfstoffs verfahren werden soll. 

Überzählige Dosen könnten jedoch nur vom Bund in Absprache mit dem Impfstoffhersteller weitergegeben werden. Ein Verkauf oder Weitergabe von Impfstoffdosen durch einen Kanton ins Ausland ist nicht zulässig. Dies sei vertraglich geregelt.

+++

23. April 2021: Verstärkte Unterstützung für Kulturschaffende im Kanton Appenzell Innerhoden

Neu sind rückwirkend auf den 1. November 2020 auch Kulturschaffende mit befristeten Arbeitsverhältnissen und häufig wechselnden Arbeitgebern - sogenannte Freischaffende - für Ausfallentschädigungen zugelassen.

+++

23. April 2021: Kanton Thurgau meldet 30 neue Corona-Infektionen

In den letzten 24 Studen wurden 30 Personen im Kanton Thurgau positiv auf das Coronavirus getestet. Dies teilt der Kanton am Freitag auf seiner Webseite mit. Eine weitere Person ist im Zusammenhang mit der Viruserkrankung gestorben.

+++

23. April 2021: Covid-Verordnung Kultur: Rechtsweg nun doch möglich

Laut einem Entscheid des Bundesgerichts hat der Bundesrat bei der ersten Covid-Verordnung zu Unrecht eine Beschwerdemöglichkeit ausgeschlossen. Hintergrund ist ein Fall aus dem Kanton Waadt. Dort wurde ein Entschädigungsantarg eines Feuerwerk-Unternehmens vergangenen Mai abgelehnt – das Unternehmen wurde dabei darüber informiert, dass kein Rechtsmittel gegen diesen Entscheid bestehe. Diese Beschneidung der Rechtsweggarantie ist gemäss Bundesgericht nicht zulässig und verstösst gegen die Verfassung.

+++

23. April 2021: Erstmals über 300'000 Corona-Impfungen in einer Woche

Vom 15. April bis 21. April sind in der Schweiz 317'953 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte. Damit wurde die 300'000-Marke erstmals durchbrochen. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 45'422 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 18 Prozent.

Insgesamt wurden bis Mittwoch 2'284'438 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 843'459 Personen vollständig geimpft, das heisst 9,7 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 597'520 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 399'187 Impfdosen. Zudem sind noch 94'375 Impfdosen beim Bund gelagert.

+++

23. April 2021: BAG meldet 2'113 neue Corona-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2'113 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 7 neue Todesfälle und 80 Spitaleinweisungen.

+++

23. April 2021: 41'000 Personen im Kanton Thurgau geimpft

Bisher haben rund 41'000 Thurgauerinnen und Thurgauer mindestens eine erste Impfung gegen das Coronavirus erhalten. Dies entspricht 17 Prozent der impffähigen Bevölkerung ab 16 Jahren. Von den über 75-Jährigen liessen sich bisher knapp zwei Drittel mindestens einmal impfen.

+++

23. April 2021: Kanton Thurgau will ab Mitte Mai alle Impfen

Ab Mitte Mai will der Kanton Thurgau alle impfwilligen Personen gegen das Coronavirus impfen. Bis dahin sollen alle Erwachsenen aus den priorisierten Impfkategorien bereits die erste Impfung erhalten haben.

+++

23. April 2021: 20 Neuinfketionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet auf seiner Webseite 20 neue Corona-Fälle für die letzten 24 Stunden. Einen weiteren Todesfall medelt der Kanton keinen.

+++

23. April 2021: Schaffhauser Lehrer fordern mit Online-Petition Bevorzugung beim Impfen

Schaffhauser Lehrerinne und Lehrer wollen bei der Vergabe von Impfterminen bevorzugt behandelt werden. Wie die «Schaffhauser Nachrichten» schreiben, haben Lehrpersonen deshalb eine Online-Petition gestartet. Auch Betreuungspersonen sollen davon provitieren. Denn die nötige Distanz gegenüber den Kindern zu wahren sei in diesen Berufen meist unmöglich. So seien Lehrer und Betreuer besonders gefährdet.

+++

23. April 2021: Kanton St.Gallen meldet 128 Corona-Neuinfektionen

Im Kanton St.Gallen wurden in den letzten 24 Stunden 128 Personen positiv auf das Coronavirus geteset. Dies schreibt der Kanton auf seiner Webseite. Keine weitere Person ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

+++

23. April 2021: Covid-Zertifikat kommt nicht bei allen Ostschweiter Veranstalter gut an

Mit dem Covid-Zertifikat sollen geimpfte Personen wieder Grossveranstaltungen besuchen dürfen. Diese Idee kommt in der Veranstaltungsbrachne nicht überall gut an, berichtet das «St.Galler Tagblatt». Beispielswiese sind die Verasnstalter des Schwägalp-Schwinget in Urnäsch skeptisch. Wie die Organiatoren sagen, käme ein Zweiklassensystem am Schwingfest nicht in Frage. Die Olma Messen könen dieser idee mehr abgewinnen. Sie sind der Meinung, es sei besser eine Veranstaltung so durch zu führen, als gar nicht.

+++

22. April 2021: Ausstehende Moderna-Impfdosen sind eingetroffen

Die verspäteten Corona-Impfdosen von Moderna sind am (gestrigen) Mittwoch in der Schweiz eingetroffen. Es handelt sich laut BAG um 280'800 Dosen, die am vergangenen Freitagabend als ausstehend gemeldet worden waren. Dies gab das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bekannt.

Das Bundesamt war für das Corona-Impf-Management scharf kritisiert worden. BAG-Direktorin Anne Lévy konterte die Kritik, die vor allem aus dem Kanton Bern laut wurde, und stemmte sich gegen das Argument, die Impf-Logistik wäre in privater Hand besser aufgehoben. «Der Kanton Bern fordert den Bund auf, sich personell neu zu orientieren und die Verantwortung für das Lieferungs- und Impfprogramm Fachleuten aus der Wirtschaft zu übertragen, um einen professionellen Ablauf sicher zu stellen», hiess es wörtlich in einer Mitteilung der Berner Gesundheitsdirektion vom Samstag.

Diesen Lieferengpass habe ja ausgerechnet ein privates Unternehmen zu verantworten, sagte Lévy dazu am vergangenen Samstag im Schweizer Radio SRF. Das Problem liege also beim Hersteller. Sie stellte sich damit dem Vorwurf auch von Seiten des Berner Gesundheitsdirektors Pierre-Alain Schnegg (SVP) entgegen.

+++

22. April 2022: Kanton Zürich meldet 420 neue Fälle

Am Donnerstag meldete der Kanton Zürich 420 neue Fälle. Zwei Personen sind in den letzten 24 Stunden gestorben, sieben mussten hospitalisiert werden. 

+++

22. April 2021: Kanton St.Gallen meldet 138 Corona-Neuinfektionen

Im Kanton St.Gallen wurden in den letzten 24 Stunden 138 Personen positiv auf das Coronavirus geteset. Dies schreibt der Kanton auf seiner Webseite. Eine weitere Person ist an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

+++

22. April 2021: Weltwirtschaftsforum soll 2022 wieder in Davos stattfinden

Das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums (WEF) soll nächstes Jahr wieder in Davos stattfinden. Voraussetzung sind laut den Organisatoren vertretbare Hotelpreise, ausschlaggebend sei auch die Corona-Situation.

«Wir wollen der Tradition und Davos treu bleiben», sagte WEF-Sprecher Yann Zopf am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das WEF sei zurzeit im Gespräch mit der Hotellerie und der Gemeinde Davos, sagte er und bestätigte damit eine Mitteilung des Tourismusverbandes Destination Davos Klosters. Zuerst berichtete der «Tages-Anzeiger» darüber.

+++

22. April 2021: Bund trifft einen ersten Entscheid zum Covid-Zertifikat

Der Bund hat zum Covid-Zertifikat einen ersten Entscheid getroffen: Eine Lösung des Bundesamts für Informatik (BIT) und ein Vorschlag von SICPA/ELCA werden bis Mitte Mai weiter geprüft.

50 Bewerber hatten beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) einen Vorschlag für eine technische Lösung für das Covid-Zertifikat eingereicht. Wie das BAG am Donnerstag mitteilte, werden zwei Angebote vertieft geprüft: Eines des Bundesamts für Informatik und eines des Lausanner IT-Dienstleisters SICPA in Zusammenarbeit mit der Lausanner ELCA Informatik. Ein definitiver Entscheid fällt Mitte Mai, wie es weiter in der Mitteilung heisst.

ELCA biete zusammen mit SICPA die CERTUS Digital Seal-Technologie an, um das Schweizer Covid-Zertifikat zu realisieren. Das bald hundertjährige Unternehmen SICPA sei ein globaler Leader im Bereich materielle und digitale Sicherheit für Behörden und Industrie.

+++

22. April 2021: Openair Frauenfeld auf 2022 verschoben

Das im Juli geplante Hip-Hop-Festival Openair Frauenfeld wird wegen der unsicheren Situation um ein Jahr verschoben. Eine konkrete Perspektive für den Sommer sei laut Organisatoren nicht erkennbar.

+++

22. April 2021: Kantonspolizei St.Gallen appelliert an Corona-Demonstranten nicht nach Rapperswil zu kommen

Die Stadt Rapperswil-Jona hat die geplante Corona-Demonstration vom Samstag, 24. April 2021, nicht bewilligt. Trotz des ausgesprochenen Verbots ist davon auszugehen, dass sich Kundgebungswillige in Rapperswil-Jona versammeln. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Aufgabe für die Sicherheit zu sorgen. Die Kantonspolizei appelliert an Kundgebungswillige, nicht nach Rapperswil-Jona zu kommen und sie weist darauf hin, dass Kundgebungsteilnehmende mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen müssen.

+++

22. April 2021: Impfwillige im Kanton Schaffhausen sollen sich registrieren

Der Kanton Schaffhausen ruft alle impfwilligen Personen dazu auf, sich umgehend zu registrieren. Dies gilt auch für alle, die noch nicht für eine Covid-19-Impfung an der Reihe sind.

+++

22. April 2021: Von Impf-Nebenwirkungen sind mehrheitlich Frauen betroffen

Von Nebenwirkungen nach einer Corona-Impfung sind hauptsächlich Frauen betroffen, und die Leidtragenden sind im Mittel rund 65 Jahre alt.

+++

22. April 2021: Erster Teenager stirbt im Zusammenhang mit Covid-19

In der Schweiz ist erstmals ein Teenager im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie gestorben. Es handelt sich um eine Jugendliche oder einen Jugendlichen zwischen 10 und 19 Jahren aus dem Kanton Luzern, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag bestätigte.

Das Portal tagesanzeiger.ch hatte in der Nacht auf Donnerstag über den Todesfall berichtet. Das BAG meldete für die letzte März-Woche den ersten Todesfall in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen im Zusammenhang mit Covid-19. Das BAG präzisiert dabei nicht, ob die Person wegen oder mit einer Ansteckung mit dem Coronavirus verstorben ist.

Den jüngsten Fall mitgezählt, sind in der Schweiz bisher drei unter 19 Jahre alte Personen im Zusammenhang mit der Pandemie verstorben, zwei von ihnen waren unter zehn Jahre alt.

+++

22. April 2021: Zahl der Neuansteckungen in der vergangenen Woche leicht gesunken

Die Zahl gemeldeter Corona-Ansteckungen ist in den Kantonen und im Fürstentum Liechtenstein in der Woche vom 12. bis 18. April (Woche 15) um 0,5 Prozent leicht gesunken. Das meldete das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag. Die Schwankung bei der Anzahl der Tests rund um Ostern erschwert allerdings noch immer die Einschätzung der Lage. Laut dem neuesten BAG-Wochenbericht wurden in der Woche 15 insgesamt 14'122 laborbestätigte Fälle gemeldet, gegenüber 14'187 in der Vorwoche. Der Anteil der mutierten Coronaviren lag bei 97 Prozent der 494 darauf analysierten Proben.

Die Inzidenz der laborbestätigten Fälle lag zwischen 62 Fällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohnern in Appenzell Innerrhoden und 234 im Kanton Genf. Ausreisser war der Kanton Uri mit 471 Fällen pro 100'000 Einwohnern. Landesweit lag die Inzidenz bei 163,4 pro 100'000.

In der Berichtswoche wurden wurden 188'301 Tests registriert. Das ist im Vergleich zur Vorwoche ein Rückgang um 8 Prozent. Dabei stieg der Anteil der positiven PCR-Tests von 8,4 auf 9,4 Prozent. Jener der positiven Antigen-Schnelltests sank von 5,7 auf 5,5 Prozent.

Die Zahl der Hospitalisierungen von Covid-19-Patientinnen und -Patienten sank in der Berichtswoche auf 409. In der Vorwoche waren noch 477 Einweisungen gemeldet worden.

Gemäss Meldungen von 22 Kantonen und Liechtenstein befanden sich am 20. April 16'285 Personen in Isolation und 26'359 in Quarantäne. Diese Zahlen sind im Vergleich zur Vorwoche gestiegen. Zusätzlich stieg die Anzahl der Personen in Quarantäne nach Einreise aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko deutlich auf 5'664.

+++

22. April 2021: Mehrwertsteuer-Einnahmen wegen Corona-Krise gesunken

Die Corona-Krise hinterlässt beim Rechnungsabschluss der Eidgenössischen Steuerverwaltung Spuren: Die Mehrwertsteuer-Einnahmen fallen deutlich geringer aus als budgetiert.

+++

22. April 2021: BAG meldet 2'265 neue Corona-Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'265 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden, dies bei 28'879 durchgeführten Tests. Gleichzeitig registrierte das BAG 42 neue Todesfälle und 107 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate liegt bei 7,8 Prozent.

+++

22. April 2021: Interdisziplinäre Betreuung von Long Covid-Patienten

Die Luganeser Privatklinik Moncucco gründet ein interdisziplinäres Ambulatorium für Long-Covid-Patienten. Die Klinik wolle ihr seit Beginn der Coronavirus-Pandemie erworbenes Know-how der Gesellschaft zur Verfügung stellen, teilte sie am Donnerstag mit. Im neuen Ambulatorium sollen Fachärzte mit Hausärzten und Pflegefachleuten zusammenarbeiten. Diese fachübergreifende Zusammenarbeit solle eine optimale Betreuung von an Long Covid leidenden Personen ermöglichen, heisst es im Communiqué.

In die Patientenbetreuung miteinbezogen sollen unter anderem Neurologen, Neuropsychologen, Lungenärzte, Herzspezialisten, Hals-Nasen-Ohrenärzte, Endokrinlogen und Physiotherapeuten.Finanziell unterstützt werde das neue Ambulatorium von der Fondazione Rosi. Die Stifung werde insbesondere die Kosten für das Ausleihen der Spezialisten sowie die Datenerhebung- und auswertung finanzieren, heisst es abschliessend.

+++

22. April 2021: Schweizer Finanzchefs blicken zuversichtlich in die Zukunft

Unter Schweizer Finanzchefs macht sich Zuversicht und die Hoffnung auf ein Ende der Krise breit: Laut einer Umfrage der Beratungsfirma Deloitte sind zwei Drittel der 125 befragten CFOs mit Blick auf die Konjunkturaussichten der nächsten zwölf Monaten optimistisch gestimmt.

Nach dem tiefen Fall im letzten Jahr hoffen die Finanzchefs nun, dass sich die Wirtschaft mit einem deutlichen Aufschwung erholen wird. Nur noch 13 Prozent erwarten laut der am Donnerstag veröffentlichten Deloitte-Studie eine negative Entwicklung der Schweizer Wirtschaft. Damit hat sich die Stimmung seit der Herbstumfrage deutlich verbessert. Damals hatten nur knapp 30 Prozent mit einer guten Entwicklung gerechnet.

+++

22. April 2021: Schweizer Berghilfe zahlt Corona-Hilfe an hundert Betriebe

Die Schweizer Berghilfe hat im vergangenen Jahr hundert Betriebe mit einer Corona-Soforthilfe unterstützt. Dabei handelte es sich aber nicht um Bergbauern, sondern um kleine Unternehmen im Berggebiet, etwa Hotels, Restaurants oder auch Schreinereien.

Stiftungszweck sei generell das Leben in den Berggebieten, auch ausserhalb der Landwirtschaft. Deshalb unterstütze die Berghilfe auch Klein- und Kleinstbetriebe, denen die Einnahmen wegen der Pandemie weggebrochen seien.

+++

22. April 2021: Pilotprojekt für sichere Veranstaltungen in Graubünden

Der Kanton Graubünden unterstützt ein Pilotprojekt aus der Privatwirtschaft, das die sichere Durchführung von Veranstaltungen in Corona-Zeiten ermöglichen soll. Das System setzt auf eine fälschungssichere Verschmelzung der Resultate von Corona-Tests mit der Identität der getesteten Person.Der Kanton wolle das Projekt insbesondere bei den Rahmenbedingungen unterstützen, sagte Martin Bühler, Chef des Kantonalen Führungsstabes, am Donnerstag vor den Medien. Das Vorhaben der Bündner Firma Covent sei zwar ein rein privates, der Kanton wolle es aber ausprobieren können.

Schon recht konkret ist der Plan, mit dem Testsystem im Mai Gemeindeversammlungen mit bis zu 300 Personen durchzuführen. Die weiteren Schritte würden jedoch von der Covid-Verordnung des Bundes abhängen. Noch im Mai möchte Covent eine dreitägige Pilotveranstaltung mit insgesamt 1'000 Personen durchführen.

+++

22. April 2021: Bund kaufte Schutzmasken zum Marktpreis ein

Der Bund hat die Schutzmasken im vergangenen Jahr mit grosser Wahrscheinlichkeit zum Marktpreis eingekauft. Zu diesem Schluss kommt ein interner Prüfbericht des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport.

+++

22. April 2021: 68 Neuinfektionen im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet am Donnerstag auf seiner Webseite 68 neue Corona-Fälle. Keine weitere Person ist an den Folgen des Coronavirus in den letzte 24 Stunden verstorben.

+++

22. April 2021: Kanton Schaffhausen meldet 14 Neuinfektionen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag auf seiner Webseite 14 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Keine weitere Person ist an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

+++

22. April 2021: St.Gallen impft neu Personen über 55

Der Kanton St.Gallen erweitert seine Corona-Impfkampagne. Ab sofort können sich Personen über 55 ebenfalls für einen Impftermin in den Impfzentren oder einer Arztpraxis anmelden.

+++

22. April 2021: Corona-Pandemie führt zu massivem Verlust am Zürcher Kinderspital

Im Zürcher Kinderspital (Kispi) ist das Jahresergebnis 2020 deutlich schlechter ausgefallen als erwartet. Trotz Corona-Entschädigung schreibt das Spital einen Verlust von 9,3 Millionen Franken.

+++

22. April 2021: Thurgauer Ärzte erhalten mehr Geld pro Corona-Impfung

Ärzte und Apotheken erhalten vom Kanton Thurgau mehr Geld für die Covid-Impfungen. Ab sofort werden sie mit 40 Franken pro Impfung entschädigt. Bisher waren es lediglich knapp 25 Franken. Grund für die Erhöhung der Beiträge sind die Erfahrungen in den kantonalen Impfzentren.

+++

22. April 2021: Stefanini-Stiftung erlässt den Geschäften in Winterthur die Mieten

Zahlreiche Geschäfte mussten wegen des zweiten Shutdowns in den ersten Monaten des neuen Jahres geschlossen bleiben. Die Vermieter der Winterthurer Liegenschaften handhaben das Problem mit den Mieten unterschiedlich.

+++

22. April 2021: Epidemiologe Salathé mahnt zu Zurückhaltung bei Covid-Zertifikat

Der Epidemiologe Marcel Salathé mahnt in einem Zeitungsinterview zur Zurückhaltung beim Einsatz eines Impf-, Test- und Immunitätsausweises. Ein so genanntes Covid-Zertifikat plant der Bundesrat für den Ausstieg aus den Schutzmassnahmen gegen Covid-19.

+++

22. April 2021: Teenager stirbt im Zusammenhang mit Covid-19

In der Schweiz ist erstmals eine Jugendliche oder ein Jugendlicher im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Das BAG meldete für die letzte März-Woche den ersten Todesfall in der Altersgruppe der 10- bis 19-Jährigen im Zusammenhang mit Covid-19. «Tagesanzeiger.ch» berichtete über den Todesfall. Das BAG präzisiert dabei nicht, ob die Person wegen oder mit einer Ansteckung mit dem Coronavirus verstorben ist. Das BAG und die Luzerner Behörden hätten bestätigt, dass der Todesfall sich im Kanton Luzern ereignet habe, schreibt das Onlineportal der Zeitung weiter. Den jüngsten Fall mitgezählt, sind in der Schweiz bisher drei unter 19-jährige Personen im Zusammenhang mit der Pandemie verstorben.

+++

21. April 2021: Stadtzürcher Wirte sollen mehr Sitzplätze im Freien anbieten können

Gastrobetriebe in der Stadt Zürich sollen auf öffentlichem Grund 30 bis 50 Prozent mehr Sitzplätze anbieten können. Das Stadtparlament hat am Mittwochabend ein entsprechendes Postulat an den Stadtrat überwiesen. Damit die von den Coronaschliessungen gebeutelte Gastronomie von dieser Nachfrage im Sinne eines Aufholeffektes auch profitieren kann, regen die FDP-Gemeinderäte Dominique Zygmont und Martin Bürki mit ihrem Vorstoss an, den Wirten temporär und situationsgerecht mehr Sitzplätze im Aussenbereich zu erlauben. 

Dies stiess im Rat auf breite Unterstützung. Das Postulat wurde mit 103 zu 16 Stimmen an den Stadtrat überwiesen. Einzig die Grünen sprachen sich dagegen aus.Ob die Stadtzürcher Wirte mehr Stühle aufstellen können, ist noch unklar. Der Stadtrat wird prüfen, ob und in welchem Rahmen dies möglich ist.

+++

21. April 2021: Kanton Zürich verlängert Maskenpflicht für Primarschüler

Der Kanton Zürich verlängert die Maskenpflicht in der Primarschule bis Ende Mai. Wegen der Pandemie müssen alle Schulkinder ab der 4. Klasse im Kanton Zürich derzeit eine Maske tragen. Wie der «Tages-Anzeiger» berichtet, wird diese Massnahme bis Ende Mai verlängert - genauso wie das Verbot von Klassenlagern. Elternabende können ab Mai jedoch wieder wie gewohnt mit Präsenz in der Schule durchgeführt werden.

+++

21. April 2021: Uni Zürich kehrt am 3. Mai zu teilweisem Präsenzunterricht zurück

Die Universität Zürich wird die vom Bundesrat verfügte Lockerung für Hochschulen ab übernächstem Montag, dem 3. Mai, umsetzen: Sie wird wieder vermehrt Präsenzveranstaltungen anbieten, ist dabei aber zurückhaltend. Die epidemiologische Situation sei weiterhin fragil, hiess es bei der Universität auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Erneute Verschärfungen seien nicht ausgeschlossen. Zudem müssten besonders gefährdete Personen geschützt werden. Die Universitätsleitung hat sich deshalb entschieden, grössere Lehrveranstaltungen, die ohnehin wenig direkte Interaktion benötigen, weiterhin ausschliesslich online anzubieten.

+++

21. April 2021: Kanton Zürich meldet 484 Neuinfektionen

Für die vergangenen 24 Stunden meldet der Kanton 484 Neuansteckungen mit Coronavirus. Das sind gut 30 mehr als vor einer Woche. Zudem sind im Kanton Zürich innerhalb eines Tages drei weitere Corona-Patienten gestorben.

+++

21. April 2021: «Covid-Zertifikat hat nichts mit Impfzwang zu tun»

Gesundheitsminister Alain Berset hat erneut betont, dass es in der Schweiz auch gegen das Coronavirus keinen Impfzwang geben werde. Gleichzeitig verteidigte er Privilegien für Geimpfte und Getestete etwa mittels des geplanten Covid-Zertifikats.

+++

21. April 2021: Bundesrat will Corona-Massnahmen in drei Phasen lockern

Der Bundesrat geht nicht davon aus, dass vor Ende Mai weitere Lockerungen der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus möglich sind. Längerfristig will er mit einem Drei-Phasen-Modell zur Normalität zurückkehren.

+++

21. April 2021: Frauendemo trotz Pandemie: Zürcher Gericht spricht 23-Jährige frei

Das Bezirksgericht Zürich hat am Mittwoch eine 23-Jährige freigesprochen, die trotz Corona-Pandemie die Frauendemo vom 14. Juni 2020 in Zürich mitorganisiert haben soll. Es sei nicht bewiesen, dass sie den Anlass tatsächlich mitorganisiert habe, so das Gericht.

+++

21. April 2021: Ägypten und Mexico neu auf der BAG- Risikoländerliste

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Coronavirus-Risikoländerliste am Mittwoch aktualisiert. Neu gehören ab dem 3. Mai Ägypten, Argentinien, die Kapverdischen Inseln, Katar und Mexiko dazu. Keine Risikoländer mehr sind ab diesem Donnerstag unter anderem Malta, Monaco und die Malediven, aber auch Venedig und Rom sowie die Regionen um diese Städte.

In den Nachbarländern der Schweiz bleiben die deutschen Bundesländer Sachsen und Thüringen auf der Risikoländerliste, in Österreich die Bundesländer Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Wien. In Italien sind es die Regionen Apulien, Emilia Romagna, Friaul-Julisch Venetien, Kampanien und die Toskana.

In Frankreich ist die Hälfte aller Regionen auf der BAG-Risikoländerliste: Bretagne, Centre-Val de Loire, Hauts-de-France, Île de France, Normandie, Nouvelle-Aquitaine, Occitane, Pays de la Loire und Provence-Alpes-Côte d'Azur.

+++

21, April 2021: Das BAG meldet 2'686 neue Fälle

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 2'686 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden, dies bei 28'859 durchgeführten Tests. Gleichzeitig registrierte das BAG acht neue Todesfälle und 127 Spitaleinweisungen. Die Positivitätsrate liegt bei 9 Prozent.

+++

21. April 2021: Zürcher Lehrerverbeände fordern Massentest-Pflicht für Schulen

Zürcher Schulen sollen vom Kanton zu präventiven Corona-Massentests verpflichtet werden. Das wünschen sich die Zürcher Lehrerverbände. Zwar besteht die gesetzliche Grundlage, an den Schulen vorbeugend auf das Coronavirus zu testen. Ob das aber auch gemacht wird, hängt von der jeweiligen Gemeinde ab. Diese Aufteilung sei zu schwerfällig, meint Dani Kachel, Präsident der Sekundarlehrkräfte im Kanton Zürich, gegenüber RADIO TOP. Zudem fordert die Zürcher Lehrerschaft rasche Impfungen für die Lehrpersonen und eine bessere Raumluftquzalität in den Schulzimmern. 

+++ 

21. April 2021: Darlehen von 24 Millionen Franken für Härtefälle im Thurgau

Insgesamt hat der Kanton Thurgau 760 Härtefallanträge zugelassen. Fast 370 Firmen im Thurgau haben aus dem Corona Härtefallprogramm Geld erhalten. Der Rest der Gesuche ist noch in Bearbeitung.

+++

21. April 2021: Kanton Thurgau meldet 62 neue Fälle

Am Mittwoch meldet der Kanton Thurgau 62 neue Fälle. Vor einer Woche waren es 59 neue Fälle. In den letzten 24 Stunden ist weder jemand verstorben, noch musste jemand hospitalisiert werden.

+++

21. April 2021: Taskforce: Sechs-Wochen-Intervall beschleunigt Impfkampagne

Wird den Menschen in der Schweiz die zweite Dosis des Impfstoffes gegen Covid-19 erst sechs statt vier Wochen nach der ersten gespritzt, beschleunigt dies die Impfkampagne. Das schreibt die wissenschaftliche Taskforce des Bundes am Dienstag. Bei einem Intervall von sechs Wochen und möglichst wenigen gelagerten Dosen könne eine Impfung der Hälfte der Bevölkerung mit mindestens einer Dosis «mehrere Wochen früher» erreicht werden. Damit würden mehr Menschen eine erste Dosis und damit einen Schutz vor dem Coronavirus erhalten.

Erfolge die Durchimpfung einen Monat schneller, entspreche dies einem «gesellschaftliche Gesamtgewinn» von 1,5 Milliarden Franken, hat die Taskforce errechnet. Das seien 50 Millionen Franken pro Tag der Impf-Beschleunigung. Die Taskforce empfiehlt zudem, möglichst viele Menschen für die Spritzen zu überzeugen, um einen genügend hohe Durchimpfungsrate zu erreichen. Diese Impfung sollte aber freiwillig sein.

Weiter rät die Taskforce, Kinder und Jugendliche zu impfen, sobald Impfstoffe für sie zugelassen sind. Die Planung sollte darauf ausgerichtet werden, Zwölf- bis 16-Jährige ab Juli an zu impfen und Kinder unter zwölf Jahren ab Ende Jahr.

+++

21. April 2021: Post bewirbt sich beim BAG und will den Impfpass herausgeben

Die Post hat mit einem Partner beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) einen Vorschlag zur Entwicklung eines Covid-19-Impfzertifikats eingereicht. Das Unternehmen bestätigte am Mittwoch, dass es sich um den Auftrag für die Erstellung des Impfpasses bewirbt.

+++

21. April 2021: Kein Züri Fäscht nächstes Jahr

Wegen der Corona-Pandemie verschieben die Organisatoren den Event auf 2023.

+++

21. April 2021: Kanton Zürich ungenügend auf Pandemie vorbereitet

Schlechte Noten für den Kanton Zürich und dabei insbesondere den Regierungsrat: Eine kantonsrätliche Untersuchung ist zum Schluss gekommen, dass vor allem im vergangenen Sommer bezüglich Corona viele Fehler gemacht worden sind.

+++

21. April 2021: Kanton Schaffhausen meldet 15 Neuinfektionen

Der Kanton Schaffhausen meldet 15 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Seit gestern ist weder jemand hospitalisiert worden, noch gestorben.

+++

21.April 2021: Bald Grossanlässe – aber nicht für alle

Gesundheitsminister Alain Berset will Events im Juli mit 5000 Besuchern zulassen. Dies in drei Schritten. Einlass soll es nur für Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete geben.

+++

21. April 2021: Kanton St.Gallen meldet 174 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 174 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind exakt 40 Fälle mehr als am Mittwoch vor einer Woche. Neue Todesfälle gibt es seit gestern nicht.

+++

20. April 2021: Wegen voller Intensivstation: Schaffhauser Politik reagiert unterschiedlich

Am Montag schlug der Kanton Schaffhausen Alarm. Seine Kapazitäten auf der Intensivstation seien ausgereizt. Die Schaffhauser Politik reagiert unterschiedlich auf diese Nachricht.

+++

20. April 2021: Jordi Quintillà positiv auf das Coronavirus getestet

Der FC St.Gallen hat einen Coronafall in der Mannschaft. Wie der Club mitteilt, wurde der Captain Jordi Quintillà positiv auf das Coronavirus getestet. Der FCSG darf allerdings weiterspielen.

+++

20. April 2021: Pandemie belastet Kinder und Jugendliche psychisch

Fast 6'000 Kinder im deutschsprachigen Raum nahmen an der Befragung im Frühling 2020 teil. Durchgeführt wurde die Studie von Forschenden des Universitäts-Kinderspitals Zürich und der Universität Bern. Das Resultat zeigt: Über 40 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben vermehrt psychische Probleme.

+++

20. April 2021: Mehr auf der Wiese, weniger im Kübel: Städte kämpfen gegen Abfall

Die Corona-Pandemie macht viele zu Abfallsündern: Statt im öffentlichen Abfallkübel landen Take-Away-Verpackungen und Masken zunehmend in der Wiese. Städte und Gemeinden haben nun höhere Ausgaben, weil sie den Abfall zusammensuchen müssen.

+++

20. April 2021: Kanton Zürich meldet 516 Neuinfektionen

Der Kanton Zürich meldet 516 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus für die vergangenen 24 Stunden. Dies sind sechs Ansteckungen weniger als am vergangenen Dienstag. Zudem vermeldet der Kanton einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

20. April 2021: SGB fordert Mindestlohn und geregelte Arbeitsbedingungen

Die Corona-Krise hat laut dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) zu mehr Arbeitslosigkeit und zu prekären Jobs geführt. Der SGB fordert einen Mindeststundenlohn von 22 Franken und geregelte Arbeitsbedingungen.

+++

20. April 2021: Schweiz erhält unregelmässige Impflieferungen

Der Bund erhält zwar jede Woche Impfstoffe, der Umfang der Lieferung variiert jedoch. Die Unsicherheiten bleiben laut dem BAG gross. Laut einer Meldung vom Impfhersteller Moderna an das BAG werden im Mai 200'000 Dosen weniger geliefert als zuvor angekündigt. Diese Dosen werden im Juni nachgeliefert. «Wir wissen von Tag zu Tag nicht genau, welche Menge kommt», sagte Nora Kronig, Vizedirektorin und Leiterin Abteilung Internationales beim BAG. An einer Medienkonferenz am Dienstag informierte das BAG ausserdem auch über die Zulassung des Impfstoffs von Astrazeneca und darüber, dass vermehrt jüngere Personen hospitalisiert werden müssen.

+++

20. April 2021: 2'141 neue Fälle in der Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 24 Stunden 2'141 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Bei 23'812 durchgeführten Tests entspricht dies einer Positivitätsrate von 9 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 13 neue Todesfälle und 77 Spitaleinweisungen.

+++

20. April 2021: Stadt Frauenfeld schliesst Corona-Jahr mit Rechnungsplus ab

Die Stadt Frauenfeld schliesst die Rechnung 2020 trotz Corona-Pandemie und budgetiertem Minus mit einem Gewinn von über zwei Millionen ab. Grund dafür waren vor allem höhere Liegenschaftsbewertungen.

+++

20. April 2021: Auch im Mai gibt es Kürzungen bei Impfstoff-Lieferungen

Am Wochenende wurde bekannt, dass Moderna eine Impfstofflieferung um 80 Prozent kürzen musste. Der oberste Kantonsarzt Rudolf Hauri bestätigt jetzt gegenüber «SRF», dass es auch im Mai zu weiteren Kürzungen und zu Verzögerungen kommen werde. Die Kantone müssten deshalb ihre Impfplanung völlig überarbeiten, so Hauri. Am Nachmittag wird das BAG informieren.

+++

20. April 2021: Impfplattform «meineimpfung.ch» will im Mai wieder online gehen

Die Plattform «meineimpfungen.ch» möchte bereits Anfang Mai wieder online gehen. Sämtliche Sicherheitslücken seien behoben worden, wie «SRF» online schreibt. Ein Sicherheits-test durch Externe stehe noch aus. Vor einem knappen Monat wurden gravierende Sichheits-Lücken bei der Platform publik. Rund 45'000 Personen haben ihre Impfdaten dort freiwillig registriert - für Hacker Waren die Daten jedoch leicht zugänglich. Wegen des Verdachts auf Datenschutzverletzungen wurde die Seite vorübergehend deaktivert.

+++

20. April 2021: Kanton Zürich zahlt 816 Millionen Franken Härtefallgelder aus

Die zweite Zuteilungsrunde für Corona-Härtefallgelder im Kanton Zürich ist abgeschlossen. Dabei haben 4707 Unternehmen einen nicht rückzahlbaren Betrag oder ein Darlehen im Umfang von insgesamt 711,8 Millionen Franken erhalten. Zusammen mit der ersten Zuteilungsrunde, die Mitte Februar abgeschlossen wurde, zahlte der Kanton bisher 816 Millionen Franken aus. 5'204 Unternehmen wurden unterstützt. Die Finanzdirektion bearbeitete insgesamt 6'381 Gesuche, wie sie am Dienstag mitteilte. 

Mehr als die Hälfte der Hilfe suchenden Unternehmen erhielten in der zweiten Verteilungsrunde nicht rückzahlbare Beträge. 591,4 Millionen Franken wird der Kanton also nicht zurückerhalten. Nur 135 Unternehmen erhielten dabei aber den vom Bund festgesetzten Maximalbetrag von 750'000 Franken. 120,4 Millionen Franken entfielen auf Darlehen, die, so hofft der Kanton, zurückgezahlt werden.

+++

20. April 2021: Kanton Thurgau meldet 54 neue Fälle 

Der Kanton Thurgau meldet in den letzten 24 Stunden 54 neue Fälle. Eine Person wurde hospitalisiert, zwei Personen sind verstorben. 

+++

20. April 2021: Bund unterzeichnet Vertrag für Corona-Medikamente von Roche

Der Bund hat mit dem Pharmahersteller Roche einen Vertrag für die Beschaffung von Medikamenten gegen das neue Coronavirus abgeschlossen. Es handelt sich um sogenannte monoklonale Antikörper-Kombinationstherapien. Die ersten Lieferungen werden Mitte Mai 2021 erwartet.

+++

20. April 2021: Stadtpolizei St.Gallen zieht 91 Wegweisungen zurück

Um weitere Krawalle zu verhindern, hat die Stadtpolizei St.Gallen am Ostersonntag rund 650 Personen weggewiesen. 114 der Betroffenen haben sich daraufhin gewehrt. Bei 91 wurde die Wegweisung jetzt aufgehoben.

+++

20. April 2021: 151 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen gab es in den letzten 24 Stunden 151 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind knapp 30 Fälle mehr als vor einer Woche. Es gab keine neuen Todesfälle.

+++

20. April 2021: 9 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

In den letzten 24 Stunden haben sich im Kanton Schaffhausen neun Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Es gab keine neuen Todesfälle.

+++

20. April 2021: Kanton Thurgau behält weiterhin Impf-Reserven

Der Thurgauer Regierungsrat Urs Martin verteidigt die Reserven für zweite Corona-Impfungen. Der Kanton Thurgau habe dadurch noch keine Impftermine verschieben müssen, wie Martin in der Thurgauer Zeitung zitiert wird. Es sei daher auch vertretbar, dass der Kanton in der Impfstatistik nicht ganz vorne dabei sei. Der Kanton Thurgau werde ausserdem vorerst nicht auf Zweitimpfungen verzichten, wie es die Impfkomission empholen hatte, sondern die Vorgaben des BAG abwarten.

+++

19. April 2021: Kanton Glarus reicht Strafanzeige ein wegen gefälschter FFP2-Masken

Im Zusammenhang mit der Beschaffung von 25'000 FFP2-Schutzmasken haben der Kanton Glarus und das Kantonsspital Glarus Strafanzeige gegen eine Handelsfirma und gegen Unbekannt eingereicht. Sie ersuchen um die Eröffnung eines Strafverfahrens wegen Betrug, Wucher, Gefährdung des Lebens sowie Verstoss gegen das Heilmittelgesetz.

Die Strafanzeige wurde am 14. April bei der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich eingereicht, wie der Kanton Glarus und das Kantonsspital am Montag mitteilten.

+++

19. April 2021: 977 neue Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet für die letzten 72 Stunden 977 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind im Vergleich zum letzten Montag etwas weniger. Letzen Montag meldete die Zürcher Gesundheitsdierektion über 1'100 neue Ansteckungen. Zudem meldet der Kanton fünf neue Todesfälle über das Wochenende.

+++

19. April 2021: Schaffhauser Kantonsspital meldet Engpass auf Intensivstation

Bei den Spitälern Schaffhausen zeichnet sich rund um die Betreuung von Covid-Patienten erneut ein Engpass ab. Alle Beatmungsplätze seien belegt. Mehrere Patienten mussten bereits verlegt werden.

+++

19. April 2021: BAG meldet 4'905 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 4'905 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Bei 71'805 durchgeführten Tests entspricht dies einer Positivitätsrate von 6,8 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 148 Spitaleinweisungen.

+++

19. April 2021: CureVac Swiss AG reicht bei Swissmedic ein Zulassungsgesuch für den Covid-19-Impfstoff ein

Die CureVac Swiss AG hat bei Swissmedic ein Zulassungsgesuch für seinen Impfstoffkandidaten CVnCoV eingereicht. Dies teilt Swissmedic am Montag mit. Damit startet in der Schweiz das fünfte Zulassungsverfahren für einen Impfstoff gegen das SARS-CoV-2-Virus. Mit der rollenden Begutachtung bewertet Swissmedic die wissenschaftlichen Daten, sobald sie verfügbar sind und von den Firmen eingereicht werden. CureVac kann für ihren Impfstoffkandidaten laufend Unterlagen übermitteln, ohne auf die abschliessenden Ergebnisse der klinischen Studien warten zu müssen.

+++

19. April  2021: URh schreibt rote Zahlen

Die Schweizerische Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein erleitdet den grössten Umsatzeinbruch in der Firmengeschichte. Wie es in einer Mitteilung heisst, musste das Unternehmen ein Minus von gut 420'000 Franken verbuchen. Das Schifffahrtsunternehmen konnte nur rund halbsoviele Passagiere transportieren wie noch 2019. Besonders hart wurde das Unternehmen von den Grenzschliessungen zu Beginn der Corona Pandemie getroffen.

+++

19. April  2021: Kantonsrat will Zürcher Wirtschaft nach Corona ankurbeln

Der Zürcher Regierungsrat soll ein Massnahmenpaket für einen wirtschaftlichen Aufschwung nach der Corona-Pandemie ausarbeiten. Der Kantonsrat hat einem dringlichen Postulat mit dieser Forderung zugestimmt.

+++

19. April  2021: Im Corona-Jahr 2020 arbeitet über ein Drittel von zuhause aus

Über ein Drittel der Beschäftigten haben 2020 als Folge der Covid-19-Pandemie zumindest teilweise von zuhause aus gearbeitet. Spitzenwerte gab es im zweiten und vierten Quartal. Wer im Homeoffice sass, hing stark von der Branche ab. Am meisten von zuhause aus arbeitete die Branche Information und Kommunikation.

+++

19. April 2021: 113 neue Fälle im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet 113 Neuinfektionen mit dem Coronavirus für die vergangenen 72 Stunden. Vergangene Woche meldete der Kanton 138 Fälle übers Wochenende. Todesfälle sind übers Wochenende keine hinzugekommen.

+++

19. April 2021: Zürcher Studierende bleiben trotz Lockerungsschritt noch zuhause

Der Präsenzunterricht mit bis zu 50 Personen ist an Schweizer Hochschulen seit Montagmorgen wieder erlaubt. Die Studierenden der Universität Zürich und der ETH blieben an diesem Tag trotzdem noch zuhause. Die Universität werde erst am Dienstag entscheiden, wie dieser Lockerungsschritt umgesetzt werden solle, hiess es bei der Universität auf Anfrage von Keystone-SDA. Auch bei der ETH ist noch nicht geklärt, wie der Präsenzunterricht wieder eingeführt werden soll. Das werde im Lauf dieser Woche entschieden, hiess es dort auf Anfrage.

+++

19. April 2021: Kanton Thurgau gibt neue Impfgruppen frei

Der Kanton Thurgau gibt weitere Impfgruppen frei. Ab dem 26. April sollen unter anderem betreuende Angehörige einen Impftermin buchen können. Auch das Gesundheitspersonal erhält den Piks.

+++

19. April 2021: 45 Neuinfektionen übers Wochenende im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet für die vergangenen 72 Stunden 45 neue Ansteckungen. Am vergangenen Montag meldete der Kanton 51 neue Fälle. Todesfälle sind keine hinzugekommen.

+++

19. April 2021: 216 Neuansteckungen im Kanton St.Gallen übers Wochenende

Für die vergangenen 72 Stunden meldet der Kanton St.Gallen 216 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Vergangene Woche waren es 279 neue Fälle übers Wochenende. Weitere Todesfälle gab es keine zu beklagen, teilt der Kanton weiter mit. 

+++

19. April 2021: Corona-Pandemie reisst Millionenloch in Thurgauer Bussenkasse

Das Pandemiejahr 2020 hinterlässt ein grosses Minus in der Bussenkasse der Thurgauer Polizei. Fast 1.5 Millionen Franken beträgt die Abnahme im Vergleich zum Budget. Neben dem geringeren Verkehrsaufkommen schlagen auch die Absagen von Grossveranstaltungen zu Buche.

+++

19. April 2021: Schweiz entscheidet über Impfpass

Am Montag entscheidet die Schweiz über ihre Lösung für das Impfzertifikat. Rund 50 Anbieter haben sich für die Umsetzung beim Bund beworben. Darunter auch Pharmasuisse und der Ärzteverband FMH.

+++

19. April 2021: Zürcher 50- bis 64-Jährige sollen ab Ende April Impftermine buchen können

Seit längerem hinkt der Kanton Zürich bei den Impfungen hinterher. Nun will der Kanton aufs Gaspedal drücken. Beispielsweise soll auch über Auffahrt und Pfingsten geimpft werden. Auch die unter 50-Jährigen könnten bald zum «Piks» kommen.

+++

19. April 2021: Stadt Winterthur führt repetitive Massentests durch

Corona-Massentests sind seit Ende März für Arbeitgeber im Kanton Zürich kostenlos. Viele Winterthurer Betriebe verzichten bisher darauf. Jedoch spricht sich die Stadt klar dafür aus.

+++

19. April 2021: Schule in Mönchaltdorf ZH kann Betrieb wieder normal aufnehmen

Der Massen-Spucktest an der Schule in Mönchaltorf nach positiven Tests bei drei Mitarbeiterinnen der Schülerbetreuung KidzClub hat sechs positive Tests auf das Coronavirus ergeben. Die betroffenen Personen mussten sich unmittelbar in Isolation begeben.

Der Schulbetrieb könne «nach heutigem Wissensstand» am Montagmorgen ohne Einschränkung wieder aufgenommen werden, teilte die Schulbehörde weiter mit. Auch das Betreuungsangebot der Schülerbetreuung KidzClub stehe wie gewohnt zur Verfügung.

+++

18. April 2021: Swiss Football League fordert ab August volle Stadien

Die Swiss Football League fordert volle Stadien ab dem Sommer. Seit Ende Oktober spielen auch die Schweizer Fussballclubs ohne Fans in den Stadien. Diese Situation sei inzwischen aber unhaltbar, sagt der CEO der Swiss Football League, Claudius Schäfer, dem TV-Sender «blue». Er erwarte demnach bis Ende Monat Infos seitens Politik zur weiteren Planung der neuen Saison. Dass sich, wenn möglich, ab dem Sommer die Stadien wieder etwas füllen könnten, wäre laut Schäfer elementar.

+++

18. April 2021: Rassismus wegen Corona mehr in den privaten Raum gedrängt

Als Folge der Corona-Krise haben sich rassistische Vorfälle in der Schweiz im vergangenen Jahr mehr in den privaten Raum und in die Nachbarschaft verschoben. Trotzdem bleibt der Arbeitsplatz der häufigste Ort von Diskriminierung. Laut einem Bericht der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) und des Beratungsnetzes für Rassismusopfer humanrights.ch sind insgesamt 572 Vorfälle festgestellt worden. Dabei war Fremdenfeindlichkeit das häufigste Motiv, gefolgt von Rassismus gegen Schwarze und Muslimfeindlichkeit. In insgesamt 95 Fällen haben Betroffene von Beleidigungen oder Ungleichbehandlung am Arbeitsplatz berichtet. In 72 Beratungsfällen wurden rassistische Vorfälle in der Nachbarschaft und im Quartier registriert, was auf die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie zurückzuführen sei.

+++

18. April 2021: Moderna hat nur einen Fünftel der angekündigten Impfdosen geliefert

Moderna hat bis am Samstag nur einen Fünftel der angekündigten Menge an Impfstoff in die Schweiz geliefert. Das erklärt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Bereits am Samstag hat sich die Berner Gesundheitsdirektion beklagt, weil zu wenig Impfstoff geliefert wurde. Der Kanton Bern hat das BAG deshalb scharf kritisiert. Das BAG hat die Kritik jedoch zurückgewiesen und erklärt, dass das Problem beim Hersteller liegt.

Moderna konnte bereits im Januar nicht so viel Impfstoff ausliefern wie angekündigt. In diversen Kantonen gerieten die Impfkampagnen deshalb ins Stocken

+++

18. April 2021: Testweise Corona-Impfungen in Firmen im Kanton Zürich

Ab Mitte Mai will der Kanton Zürich zusammen mit drei grossen Unternehmen einen Pilotversuch zu Corona-Impfungen in Firmen starten. Der Kanton spannt dafür mit dem Verlagshaus Ringier, der Zurich Verischerung und der Grossbank Credit Suisse zusammen, erklärt Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli gegenüber dem «SonntagsBlick». Die Regierungsrätin betont dabei, dass die Mitarbeiter dieser Firmen nicht schneller an die Reihe kommen als die breite Bevölkerung.

+++

18. April 2021: Junge Unternehmen gründen in Krise haufenweise Gastrobetriebe

Mitten in der Corona-Krise ist es zu einem Gründerfieber in der Gastrobranche gekommen. So wurden im Februar und März deutlich mehr Betriebe neu gegründet als in den Vorjahresmonaten, wie die «SonntagsZeitung» berichtete. Im Februar wurden 258 Gastronomiebetriebe ins Handelsregister eingetragen. Als Grund dafür gaben Experten unter anderem an, dass junge, innovative Unternehmer in der jetzigen Chance ihre Chance sehen, endlich ihre Konzepte umzusetzen.

Nichtsdestotrotz machte die Krise den bestehenden Unternehmen in der Branche schwer zu schaffen. Nach dem sich die Zahl der Konkurse und Betriebsschliessungen dank staatlicher Stützungen lange unter dem langjährigen Mittel bewegt hatte, schnellten die Werte im März dieses Jahres in in die Höhe.

+++

18. April 2021: Schweizer wollen Privilegien für Geimpfte

Eine deutliche Mehrheit der Schweizer stehen hinter Privilegien für Personen mit einem Covid-free-Pass. Der Wiederstand gegen Privilegien ist damit seit November deutlich zurück gegangen. Damals haben sich noch knapp 60 Prozent gegen Privilegien ausgesprochen. Auch negativ getestete und genesene Personen sollen von Privilegien profitieren. Dies zeigt die neuste Umfrage des Internetvergleichsdienstes Comparis.

+++

18. April 2021: Kritik an Corona-Taskforce des Bundes

Ein Bericht der Universität Luzern stellt den schweizweiten Shutdown in Frage. So habe die Corona-Taskforce des Bundes falsche Berechnungen angestellt. Diese hätten auf falschen Angaben beruht, schreibt die «SonntagsZeitung». So sei die Übersterblichkeit zu hoch berechnet worden. Daraus sei abgeleitet worden, dass ein Shutdown nötig ist. Gemäss den Zahlen des Bundesamtes für Statistik habe es aber keine Übersterblichkeit gegeben, heisst es weiter.

+++

18. April 2021: Bald wieder Grossveranstaltungen möglich

Gesundheitsminister Alain Berset will ab Juli wieder Grossanlässe zulassen. Allerdings soll es eine Besucher-Obergrenze von Tausend Personen geben, berichtet der «SonntagsBlick». Das Innendepartement wolle demnach am Mittwoch dem Bundesrat ein Öffnungskonzept für Grossveranstaltungen vorlegen. Anschliessend sollen die Kantone konsultiert werden. Weiter sollen dann Grossanlässe ab September sogar mit bis zu 5000 Personen wieder möglich sein. Die konkrete Planung hänge allerdings von der Pandemie ab.

+++

18. April 2021: Kantone wollen weitere Lockerungen

Die Kantone wollen offenbar weitere Lockerungen der Corona-Massnahmen. Dafür plädiert der Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen und Bündner Regierungsrat Christian Rathgeb in der «SonntagsZeitung». Es sei allerdings entscheidend, dass jetzt rasch viele Leute geimpft und gleichzeitig die Tests ausgebaut werden. Dann seien weitere Lockerungen in einzelschritten sicher bald machbar. - Ab Montag dürfen bereits Restaurantterrassen, Kinos und Fitnesszenter wieder öffnen.

+++

17. April 2021: Corona-Demo in Schaffhauser Innenstadt

In Schaffhausen haben sich hunderte Corona-Massnahmen-Gegner versammelt. Dies obwohl die Stadt die ursprüngliche Bewilligung in dieser Woche wieder zurückgezogen hat. Die Demonstranten sind mehrheitlich ohne Schutzmaske und Abstand unterwegs.

+++

17. April 2021: Kanton Bern kritisiert BAG für Nichteinhalten von Lieferversprechen

Der Kanton Bern kritisiert den Bund scharf und zeigt sich enttäuscht vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Grund dafür ist ein kurzfristig mitgeteilter Lieferengpass für den Corona-Impfstoff von Moderna.

Die Verantwortung solle der Bund deshalb Fachleuten aus der Wirtschaft übertragen. "Der Kanton Bern fordert den Bund auf, sich personell neu zu orientieren und die Verantwortung für das Lieferungs- und Impfprogramm Fachleuten aus der Wirtschaft zu übertragen, um einen professionellen Ablauf sicher zu stellen", heisst es wörtlich in einer Mitteilung der Berner Gesundheitsdirektion vom Samstag.

Der Bund habe am Freitagabend den Kantonen mitgeteilt, dass die angekündigte umfangreiche Lieferung an Moderna-Impfstoff nur in sehr geringem Umfang eingetroffen sei. Und diese Mitteilung erfolge nur einen Tag, nachdem an einem Treffen von Bundesrat Alain Berset, dem BAG und allen kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren von Bundesseite mit Nachdruck verlangt worden sei, die zweite Dosis nicht mehr zur Reserve an Lager zu behalten.

Dennoch werde der Kanton Bern in der kommenden Woche alle geplanten Impftermine einhalten können, hiess es weiter. Weitergeführt werde auch der Ausbau der Impfinfrastruktur und der Impfkapazitäten, gleichzeitig aber werde die Terminplanung ab dem 26. April an die neuen Gegebenheiten angepasst.

+++

17. April 2021: 39. Eidg. Hornusserfest findet 2021 nicht statt

Das 39. Eidgenössische Hornusserfest 2021 findet nicht statt. Das finanzielle Risiko, die Verpflichtungen gegenüber Partnern, Sponsoren und Helfenden sei nicht mehr kalkulierbar gewesen, teilten das Organisationskomitee und der Eidg. Hornusserverband am Samstag mit.

Das Hornusserfest hätte vom 20. bis 29. August in Thörigen/Bleienbach stattfinden sollen. Der sportliche Grossanlass findet alle drei Jahre statt. Das nächste Eidg. Hornusserfest findet 2024 in Höchstetten statt.

+++

17. April 2021: Stadtzürcher Polizei büsst Feiernde einer illegalen Party

In der Nacht auf Samstag wurde die Stadtpolizei Zürich auf eine illegale Party an der Langstrasse aufmerksam gemacht. Die Beamten lösten die Party auf und büssten die 40 anwesenden Partygäste. Die beiden Organisatoren wurden angezeigt.

+++

17. April 2021: Corona-Impfung soll auch am Wochenende verabreicht werden

Der oberste Schweizer Impfchef fordert die Kantone erneut auf, beim Impfen auf das Gaspedal zu drücken. Die Unterschiede in den Kantonen seien teilweise markant, so Christoph Berger, Präsident der eidgenössischen Impfkommission, in einem Interview im «Tages-Anzeiger». In den Kantonen Genf und Waddt würden bereits 50-Jährige geimpft, während viele anderere Kantone noch hinterher hinken. Deshalb sollen diese Kantone versuchen, möglichst jeden Impftermin zu vergeben und allenfalls auch am Wochenende impfen.

+++

17. April 2021: Grosse Firmen wollen eigene Impfungen anbieten

Verschiedene Firmen in der Schweiz wollen ihre Mitarbeitenden selber gegen das Coronavirus impfen. Dafür wollen sie eigene Impfstrassen aufbauen. Laut einer Umfrage von «CH-Media» liebäugeln unter anderem die SBB, Emmi oder die Zurich Versicherung mit einem solchen Konzept. Das Bundesamt für Gesundheit BAG begrüsst diese Idee offenbar.

+++

16. April 2021: Kanada ab sofort auf der BAG-Risikoländer-Liste für Corona

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Kanada neu auf die Liste der Corona-Risikoländer gesetzt. Der Grund: die Virus-Variante P1 ist dort weit verbreitet und könnte den Schutz der Impfung oder einer früheren Covid-19-Infektion verringern.

Das nordamerikanische Land ist darum ab sofort auf der Risikoliste: ab Freitag 18 Uhr.

Weitere Länder sind ab kommendem Montag neu auf der BAG-Risikoländer-Liste, wie zum Beispiel Armenien. Aber auch in den Nachbarländern der Schweiz kommen neue Bundesländer oder Regionen ab Montag dazu: Sachsen in Deutschland, die Bretagne und Nouvelle-Aquitaine in Frankreich und Apulien in Italien.

+++

16. April 2021: Coronavirus: Glarus möchte mehr testen, hat aber keine Kapazitäten

Der Kanton Glarus möchte die repetitiven Corona-Flächentests ausweiten. Weil aber die Laborkapazitäten ausgereizt sind, kommt das Projekt nur schleppend voran.

Zur Zeit werden im Kanton Glarus Mitarbeitende des Kantonsspitals, der Alters- und Pflegeheime, Schulkinder und Lehrpersonal der Sekundarstufe und Mitarbeitende zweier Betriebe regelmässig getestet. Weil die Laborkapazitäten nur beschränkt verfügbar seien, könne man die Testtätigkeiten nur schleppend ausbauen, hiess es in einer Mitteilung des Kantons vom Freitag.

Im Kanton Glarus gibt es kein Labor, welches die Tests auswerten kann. Deshalb sei man gezwungen, ein Labor ausserhalb anzufragen, erklärte Richard Weishaupt, kantonaler Testkoordinator auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Kapazitäten seien aber vielerorts bereits ausgeschöpft und die Anfragen des Kantons zurückgewiesen worden. Man sei aber daran, neue Lösungen zu finden.

Dazu kommt, dass für den Kanton Glarus, mit Ausnahmen der Schulen, nur das zentrale Poolingsystem zur Anwendung kommen soll, wie Weishaupt weiter ausführte. Dabei würden die einzelnen Proben nur zur Hälfte zusammengeschüttet, um bei einem positiven Ergebnis sofort die Verbleibenden nachzutesten. Dies habe den Vorteil, dass gerade in kleineren Unternehmen nicht sämtliche Mitarbeitenden isoliert werden müssten, bis sie nachgetestet seien, so Weishaupt. Das Verfahren hat aber wiederum den Nachteil, dass es mehr Laborkapazitäten benötigt.

Rund fünfzig Betriebe hätten sich grundsätzlich interessiert gezeigt, an wöchentlichen Coronatests teilzunehmen, sagte Weishaupt. Sobald genügend Laborkapazitäten organisiert seien, würde man die Betriebe in das Testverfahren aufnehmen. Den Vorwurf, der Kanton Glarus habe zu spät gehandelt, wies Weishaupt aber zurück. Dadurch, dass Graubünden eine Vorreiterrolle in der Teststrategie einnehme, habe der Kanton die Kapazitäten in der Region bereits frühzeitig sichern können. Glarus sei aber auch bei den Ersten gewesen, die ihre Teststrategie beim Bund eingereicht hätten.

+++

16. April 2021: Resultate der Massentests sollen in Zürich schneller vorliegen

Betriebe, Institutionen und Schulen in der Stadt Zürich können ab Montag ihre Covid-19-Tests via Kurierdienst an die Labore schicken. Resultate sollen so nicht mehr erst nach 24 bis 36 Stunden vorliegen, sondern in der Regel noch am gleichen Tag eintreffen, erhofft sich die Gesundheitsdirektion.

+++

16. April 2021: Petition fordert Impfvorrang für Zürcher Lehrpersonen

Lehrerinnen und Lehrer seien täglich einem grossen Ansteckungsrisiko ausgesetzt. Lehrpersonen im Kanton Zürich fordern nun mit einer Petition, dass der Kanton sie bevorzugt impft. Auch der Schulleiterverband unterstützt diese Forderung.

+++

16. April 2021: 427 neue Fälle im Kanton Zürich 

Der Kanton Zürich meldet am Freitag 427 neue Fälle. In den letzten 24 Stunden ist eine Person an den Folgen des Coronavirus verstorben. 19 Personen mussten hospitalisiert werden. 

+++

16. April 2021: Offene Grenzen - Cassis einig mit deutschsprachigen Amtskollegen

Freier Personen- und Warenverkehr trotz Corona-Pandemie. Auf diesen Nenner hat Bundesrat Ignazio Cassis die Gespräche mit seinen deutschsprachigen Amtskollegen und der -kollegin am Freitag in Lugano gebracht. Eingeladen waren aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und Liechtenstein Heiko Maas, Alexander Schallenberg, Jean Asselborn und Dominique Hasler.

Vernetzung und grenzüberschreitende digitale Zusammenarbeit im Kampf gegen das Coronavirus standen nach Angaben des Aussendepartements (EDA) in Bern im Zentrum der Gespräche des jährlich stattfindenden Fünfertreffens der Aussenminister der deutschsprachigen Länder.

+++

16. April 2021: Freiburger Maisingen findet wieder statt

Nach den vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen der Coronamassnahmen kann im Kanton Freiburg der Brauch des Maisingens dieses Jahr wieder stattfinden.

Am 1. Mai gehen Kindergruppen und Jugendvereine von Tür zu Tür und singen. Von den Zuhörern erhalten sie dafür meist einen kleinen Batzen. Im vergangenen Jahr musste das Maisingen aufgrund der Pandemie abgesagt werden.

+++

16. April 2021: BAG meldet 2'205 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2'205 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG vier neue Todesfälle und 85 Spitaleinweisungen. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem BAG 32'312 neue Corona-Tests gemeldet. Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen für PCR- und Antigen-Schnelltests lag bei 7,4 Prozent. Am Donnerstag wurden noch 2'226 Coronavirus-Fälle, 21 Todesfälle und 115 Spitaleinweisungen gemeldet.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus sind in der Schweiz bisher 42'169 Fälle entdeckt worden. 16'544 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 245 die südafrikanische (B.1.351) sowie dreizehn die brasilianische (P.1). 25367 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

+++

16. April 2021: St.Galler Gastrobetriebe werden weiterhin unterstützt

Auch wenn Restaurants und Bars am kommenden Montag ihre Terrassen wieder öffnen dürfen, werden sie im Kanton St.Gallen weiterhin finanziell unterstützt. St.Gallen hat bislang 82 Millionen Franken aus dem Corona-Härtefallprogramm ausbezahlt.

Von den 1513 eingereichten Gesuchen wurden bis heute 83 Prozent entschieden. Der Kanton St.Gallen zahlte 82,4 Millionen Franken in Form von À-Fonds-perdu-Beiträgen oder als Solidarbürgschaften aus. 282 Gesuche wurden abgelehnt, weil sie die gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien für eine Unterstützung nicht erfüllen, wie die St.Galler Staatskanzlei mitteilte.

Da sich die behördlichen Schliessungen über einen längeren Zeitraum hinziehen als ursprünglich angenommen, hat der Kanton St.Gallen den betroffenen Unternehmen für die Monate März und April 2021 Nachzahlungen zu ihren bisher erhaltenen Härtefallhilfen in Aussicht gestellt. Bis Ende April werden laut Mitteilung des Kantons voraussichtlich weitere elf Millionen Franken an die betroffenen Betriebe ausschütten.

St.Gallen orientierte sich dabei an den Vorgaben des Bundes. «Da sich die weitere vollständige Öffnung der Restaurants hinzieht, prüft der Kanton allenfalls eine weitere Nachzahlung für den Monat Mai», erklärte die Staatskanzlei. Die Berechnung der Unterstützung bleibe gleich. Die Obergrenze der Mittel, welche ein Betrieb als A-Fonds-perdu-Hilfe beziehen kann, ist auf maximal 20 Prozent des Umsatzes beschränkt.

+++

16. April 2021: Urnenabstimmungen in Appenzell Innerrhoden finden statt

In Appenzell Innerrhoden finden im Mai definitiv Urnenabstimmungen als Ersatz für die Landsgemeinde und die Bezirksgemeinden statt. Das Bundesgericht hat die aufschiebende Wirkung einer Stimmrechtsbeschwerde abgewiesen, wie der Kanton am Freitag mitteilte.

+++

16. April 2021: Im Kanton Zürich sind ab Montag Demos bis 100 Personen wieder erlaubt

Der Zürcher Regierungsrat hat die Massnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie an die Bundesmassnahmen angepasst. Im Kanton Zürich sind deshalb ab Montag Demonstrationen und Unterschriftensammlungen bis zu 100 Personen wieder erlaubt.

+++

16. April 2021: 17 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Freitag 17 neue Corona-Fälle. In den letzten 24 Stunden ist niemand verstorben und es musste auch niemand hospitalisiert werden. 

+++

16. April 2021: Kanton Thurgau wandelt Darlehen in A-fonds-perdu-Beiträge um

Der Kanton Thurgau passt seine Regelungen für die Beurteilung von Unternehmen als Härtefälle wegen der Corona-Krise den neuen Bestimmungen des Bundes an. Die Darlehen an die Betriebe werden in A-fonds-perdu-Beiträge umgewandelt.

+++

16. April 2021: 37 Neuansteckungen im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau sinken die Ansteckungen im Vergleich zur letzten Woche.Innerhalb der letzten 24 Stunden haben sich 37 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Das sind 30 Ansteckungen weniger als  vor einer Woche. Todesfälle vermeldet der Kanton für die letzten 24 Stunden keine.

+++

16. April 2021: 83 Prozent der Härtefallgesuche im Kanton St.Gallen bearbeitet

Der Kanton St.Gallen hat über 80 Prozent der Härtefallgesuche bearbeitet. Bisher wurden mehr als 82 Millionen Franken in Form von À-Fonds-perdu-Beiträgen oder als Solidarbürgschaften ausbezahlt.

+++

16. April 2021: 93 Neuansteckungen im Kanton St.Gallen

Im Kanton St.Gallen haben sich in den letzten 24 Stunden 93 Personen neu mit dem Coronavirus angesteckt. Somit sinken die Zahlen im Vergleich zur letzten Woche. Am vergangenen Freitag meldete der Kanton 163 Neuansteckungen. In Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung ist im Kanton St.Gallen in den letzten 24 Stunden niemand verstorben.

+++

16. April 2021: Kanton Zürich schaltet für Anfang Mai 30'000 Impftermine auf

Ab Mai können sich im Kanton Zürich auch das Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt sowie 16- und 17-Jährige mit Vorerkrankungen gegen Covid-19 impfen lassen. Der Kanton hat am Freitag für Anfang Mai 30'000 neue Impftermine aufgeschaltet.

+++

16. April 2021: Lunge Zürich startet mit Online-Netzwerk zu Folgen von Long-Covid

Ende Januar hat die Lunge Zürich eine Online-Plattform aufgeschalten. Auf dieser konnten Personen ihre Erfahrungen teilen, welche auch Wochen nach ihrer Corona-Erkrankungen Symptome hatten. Nun hat die Lunge Zürich die Online-Plattform in das Netzwerk «Altea» umgewandelt.

Mit diesem sollen sich Personen, welche unter Long-Covid leiden, auf verschiedene Arten informieren können - erklärt Michael Schlunegger, Geschäftsführer von Lunge Zürich gegenüber RADIO TOP. Weiter gibt es auch ein Verzeichnis mit Spitälern und Anbietern von Sprechstunden, welche sich auf Long-Covid spezialisiert haben.

+++

16. April 2021: Berset erhält Rückendeckung von Moderna-Chef

Eine eigene Impfstoff-Produktion hätte der Schweiz laut Moderna-Europachef nichts gebracht. Der Bund habe bei der Impfstoffbeschaffung nichts versäumt.

+++

16. April 2021: Zürcher Regierungspräsidentin verlangt vom Bundesrat mehr Gespür

Die Zürcher Regierungspräsidentin Silvia Steiner spricht im Zusammenhang mit den Corona-Lockerungen von einer Ungleichbehandlung der Restaurants. Ab nächstem Montag sind Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen wieder erlaubt - Restaurant-Innenräume müssen allerdings geschlossen bleiben - Silvia Steiner fordert mehr Gespür für solche Ungleichbehandlungen - wie sie im Inteview mit dem «Tages-Anzeiger» sagt. Weiter hätten Zürcher Restaurants gute Schutzkonzepte, die intensiv kontrolliert würden und Restaurantbetreiber hätten bislang viel in die Schutzmassnahmen investiert.

+++

15. April 2021: Acht Millionen Dosen bis Ende Juli - Kantone können Reserven senken

Von April bis Ende Juli soll die Schweiz mindestens acht Millionen Dosen der zwei zugelassenen Impfstoffe erhalten. Deshalb können die Kantone ihre Reserven für die zweite Dosis bis Ende April senken und so das Impftempo erhöhen.

Ab Mai sollten die Liefermengen noch einmal deutlich ansteigen, teilte das Generalsekretariat des Innendepartements am Donnerstag nach einer Videokonferenz zwischen Bundesrat Alain Berset und der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) mit. Damit bleibe das Ziel einer ersten Impfung für alle Personen bis Ende Juni realistisch - unter Voraussetzung der «kontinuierlichen Lieferung» durch die Hersteller.

Bund und Kantone seien sich einig, dass die Kantone nun die Impfstoffreserven für die zweite Dosis bis Ende April senken könnten. Denn die zweite Dosis dürfte durch die noch zu liefernden Mengen sichergestellt sein. Dadurch könnten die Kantone ihr Impftempo beschleunigen und die Impfungen schneller auf weitere Altersgruppen ausweiten.

Eine rasche Verabreichung der Impfungen sei für die Bewältigung der Krise entscheidend, hiess es weiter. Die Kantone hätte dafür die nötigen Kapazitäten aufgebaut. Das Bundesamt für Gesundheit habe seine Empfehlung diese Woche entsprechend angepasst.

+++

15. April 2021: Mehrere Schulklassen in Mönchaltorf ZH müssen in Quarantäne

Drei Mitarbeiterinnen der Schülerbetreuung KidzClub in Mönchaltorf ZH sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mehrere Schul- und Kindergartenklassen werden deshalb in Quarantäne geschickt.

+++

15. April 2021: In Graubünden können sich jetzt auch Jüngere zur Impfung anmelden

Der Kanton Graubünden öffnet das Altersfenster für Anmeldungen zur Corona-Impfung nun auch für jüngere Menschen. Seit (heute) Donnerstag können sich 35- bis 44-Jährige anmelden. Schon eine Woche später, ab dem 22. April, ist die Anmeldung auch für die beiden letzten Altersgruppen offen, wie der Kanton mitteilte. Es handelt sich dabei um die 25‐ bis 34‐Jährigen und die 16‐ bis 24‐Jährigen. Der Kanton warnt allerdings, dass es nach einer Anmeldung bis zur Vergabe des Impftermins weiterhin bis zu zweieinhalb Monaten dauern kann.

Für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren ist eine Impfung vorerst nicht empfohlen. Für sie fehlen ausreichende Daten zur Wirkung des Impfstoffes. Personen mit durchgemachter Corona-Infektion wird eine Impfung neu erst sechs Monate nach Beginn dieser Erkrankung empfohlen, anstatt wie bisher nach drei.

Insgesamt haben sich in Graubünden inzwischen bereits etwa 50'000 Personen für eine Impfung angemeldet. Über 30'000 Bündnerinnen und Bündner haben ihre Erstimpfung erhalten, etwa 20'000 sind laut dem Gesundheitsamt vollständig immunisiert.

+++

15. April 2021: Sterblichkeit in der Schweiz auf Niveau von 2014/2015 gestiegen

Wegen der Corona-Pandemie sind in der Schweiz im vergangenen Jahr gemäss einer neuen Studie 8,8 Prozent mehr Menschen gestorben als im Vorjahr. Betroffen waren vor allem ältere Personen. Gleichzeitig sank auch die Gesamtlebenserwartung um 7,5 Monate.

+++

15. April 2021: 20 Primarklassen im Oberwallis wegen Corona in Quarantäne

In Naters VS sind 17 Primarschulklassen unter Quarantäne gestellt worden, drei sind bereits seit Mitte März in Quarantäne. 60 Schüler waren am 6. und 7. April positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ein bestimmtes Ereignis, das den Ausbruch erklären würde, gibt es nicht.

«Nach den Tests, die letzte Woche durchgeführt und heute wiederholt wurden, befinden sich 17 Klassen in Naters in Quarantäne», sagte der Walliser Kantonsarzt Nicolas Troillet am Donnerstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte damit Berichte der Zeitungen «Walliser Bote» und «Le Nouvelliste» vom Mittwoch beziehungsweise Donnerstag. 

«Bei dem am 6. und 7. April durchgeführten Tests wurden sechzig infizierte Schüler in der Primarschule entdeckt. Wenn wir alle Schüler der Schule zählen, die seit Mitte März positiv getestet wurden, sind es 95», sagte Troillet. Drei Klassen waren bereits ab dem 23. März unter Quarantäne gestellt worden.

Nach der zweiten Testrunde am Donnerstag werden die generalisierten Tests am 22. und 29. April wiederholt. «Diese Strategie sorgt dafür, dass nicht infizierten Schülerinnen und Schüler der Unterricht ermöglicht wird, ohne dass ganze Klassen unter Quarantäne gestellt werden müssen, da die Kinder regelmässig getestet werden», so die Abteilung weiter.

+++

15. April 2021: 507 neue Corona-Fälle im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Donnerstag 507 neue Corona-Fälle. In den letzten 24 Stunden ist eine Person verstorben. Fünf Personen wurden aus dem Spital entlassen, niemand musste neu eingeliefert werden. Allerdings mussten von den bereits hospitalisierten Personen vier auf die Intensivstation verlegt werden. 

+++

15. April 2021: BAG meldet 2'226 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'226 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 21 neue Todesfälle und 115 Spitaleinweisungen.

+++

15. April 2021: Viele Angestellte erwarten Hilfe vom Arbeitgeber beim Corona-Impfen

Rund die Hälfte der Angestellten in der Schweiz wünscht sich bei der Coronavirus-Impfkampagne die Unterstützung durch den Arbeitgeber. Dies geht aus einer Umfrage des Wirtschafts- und Beratungsunternehmens Deloitte hervor, deren Resultate am Donnerstag publiziert wurden.

+++

15. April 2021: Universität Zürich will auch nach Corona Online-Unterricht anbieten

Die Universität Zürich will auch nach der Corona-Pandemie einen Teil ihrer Lehrveranstaltungen online anbieten. Angestrebt wird ein Mix aus Präsenz- und Onlineunterricht.

+++

15. April 2021: Zürich erlaubt Gastrobetrieben keine zusätzlichen Aussen-Plätze

Restaurants dürfen ab Montag ihrer Terrassen wieder öffnen. Witterungsschutzbauten für Aussenbereiche von Gastrobetrieben bleiben in der Stadt Zürich bis Ende Mai bewilligungsfrei. Sie dürfen für ihren Aussenbereich zudem mehr Platz in Anspruch nehmen aber keine weiteren Sitzplätze schaffen.

+++

15. April 2021: Kanton Thurgau meldet 38 Neuinfektionen

Im Kanton Thurgau mussten in den letzten 24 Studen vier Personen im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung ins Spital eingewiesen werden. Auf seiner Webseite meldet der Kanton ausserdem weitere 38 Corona-Neuinfektionen. Das sind gut 20 Ansteckungen weniger als vor einer Woche. Neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung meldet der Kanton keine.

+++

15. April 2021: Ständeratskommission will Kurzarbeitsbezug auf 24 Monate verlängern

Die Gesundheitskommission des Ständerates hat dem Bundesrat empfohlen, die Höchstbezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigungen so schnell wie möglich von 18 auf maximal 24 Monate zu verlängern. Nur so erhielten die Unternehmen Planungssicherheit.

Weiter solle die Verwaltung darlegen, wie die Versorgungssicherheit mit Impfstoffen und Medikamenten verbessert werden könne, teilte die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) nach Gesprächen mit Bundesrat Alain Berset und seinen Fachleuten am Donnerstag mit.

Ausserdem müssten die erwarteten grösseren Mengen an Impfstoff so schnell wie möglich verabreicht werden. Damit würden weitere vorsichtige Öffnungsschritte möglich und die Schweizer Bevölkerung erhalte eine Perspektive.

+++

15. April 2021: 1. Mai-Umzug fällt wegen Corona auch in diesem Jahr aus

Auch in diesem Jahr fällt «Solidarisiere, mitmarschiere» wegen Corona aus: Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich hat den 1. Mai Umzug und die Schlusskundgebung auf dem Sechseläutenplatz abgesagt. Eine Demonstration mit mehreren tausend Teilnehmenden sei aktuell nicht durchführbar.

Trotz Corona-Auflagen eine Demonstration zu organisieren, wäre für den Gewerkschaftsbund nicht machbar. «Seit Beginn der Pandemie kämpfen die Gewerkschaften für einen angemessenen Gesundheitsschutz der Beschäftigten», wird Präsident Markus Bischoff (AL) in einer Mitteilung vom Donnerstag zitiert. Nun selber eine Grossdemonstration durchzuführen, an der die Einhaltung der Massnahmen nicht garantiert werden könne, sei unglaubwürdig.

Als Alternative organisieren die Gewerkschaften in der Stadt Zürich fünf stationäre, kleine Kundgebungen. Sie beginnen um halb zehn und behandeln Arbeitsthemen, alle im Zusammenhang mit der Corona-Krise.

+++

15. April 2021: Kanton Schaffhausen meldet 17 Corona-Neuinfektionen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag auf seiner Webseite 17 neue Corona-Infektionen für die letzten 24 Stunden. Keine weitere Person ist an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

+++

15. April 2021: Ausfallentschädigung jetzt auch für freie Bündner Kulturschaffende

In Graubünden können jetzt auch freie Kulturschaffende Finanzhilfe für coronabedingte Ausfälle beantragen. Ausfallentschädigung gibt es für den Zeitraum vom 1. November 2020 bis 31. Dezember 2021. Entschädigt wird der finanzielle Schaden, der den selbständigen Kulturschaffenden entstanden ist wegen staatlicher Corona-Massnahmen, wie das Amt für Kultur am Donnerstag mitteilte.

Geld gibt es für die Folgen einer Absage, Verschiebung oder eingeschränkten Durchführung von Veranstaltungen und Projekten. Auch finanzieller Schaden wegen betrieblicher Einschränkungen wird ausgeglichen. Die Mittel kommen zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte vom Kanton.

Solche Unterstützungen an freie Kulturschaffende wurden bisher nicht ausgerichtet. Erst mit der Anpassung der Covid-19-Kulturverordnung durch den Bundesrat am 31. März sei diese Möglichkeit eingeführt worden, schrieb das Kulturamt. Der Kanton Graubünden habe diese Ausweitung des Kreises der Anspruchsberechtigten nun übernommen.

+++

15. April 2021: Stadt Schaffhausen entzieht Corona-Demo die Bewilligung

Am Samstag soll es in der Stadt Schaffhausen doch nicht zu einer weiteren Kundgebung von Skeptikern der Corona-Massnahmen kommen. Der Stadtrat hat die Bewilligung für die Demonstration in der Altstadt kurzfristig widerrufen.

+++

15. April 2021: St.Gallerinnen und St.Galler können ab sofort Gesuche für Corona-Hilfe einreichen

Ende März hat der Kanton St.Gallen bekannt gegeben, St.Gallerinnen und St.Galler finanziell zu unterstützen, die trotz der Hilfsprogramme ihre Auslagen nicht mehr decken können. Wie der Staatskanzlei am Donnerstag mitteilt, können die Gesuche ab sofort eingereicht werden. Die Betroffenen können sich von der Gemeinde beraten lassen und dort ihr Gesuch für die Corona-Hilfe einreichen.

+++

15. April 2021: Sterblichkeit in der Schweiz auf Niveau von 2014/2015 gestiegen

In Anbetracht der Tatsache, dass die Sterblichkeit in der Schweiz seit Jahrzehnten sinke, sei der Anstieg von 8,8 Prozent im letzten Jahr «ungewöhnlich» und spiegle die Auswirkungen der Corona-Pandemie wider, schreibt das Universitätszentrum für Allgemeinmedizin und öffentliche Gesundheit in Lausanne (Unisanté) in einem Communiqué am Donnerstag. Es handle sich dabei um einen Rückgang auf das Niveau von 2014/2015.

Die von Unisanté durchgeführte Analyse habe aber auch gezeigt, dass die Übersterblichkeit erst ab einem Alter von 70 Jahren bei Männern und ab 75 Jahren bei Frauen signifikant gewesen sei. Unterhalb dieses Alters hätten die Forscherinnen und Forscher keinen wesentlichen Anstieg der Sterblichkeit beobachtet.

Betroffen waren mehr Frauen als Männer. Dadurch ging auch die Gesamtlebenserwartung der Männer stärker zurück (-9,7 Monate) als diejenige der Frauen (-5,3 Monate). Dieser Rückgang stehe zwar im Gegensatz zum jährlichen Anstieg um zwei Monate, der in den letzten Jahrzehnten üblich gewesen sei.

+++

15. April 2021: Kanton Thurgau will mit Massentests beginnen

Serielle Corona-Massentests in Betrieben sollen im Kanton Thurgau bald möglich sein. Der Regierungsrat hat ein entsprechendes Umsetzungskonzept genehmigt. Rund 200 Betriebe haben bereits ihr Interesse bekundet.

+++

15. April 2021: 126 neue Corona-Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für die letzten 24 stunden 129 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Das sind etwas weniger als vor einer Woche. Damals wurden 140 Neuansteckungen gemeldet. Neue Todesfälle meldet der Kanton seit gestern keine.

+++

15. April 2021: Bundesrat Maurer wollte alles öffnen

Bundesrat Ueli Maurer hat offenbar sämtliche Corona-Massnahmen auf den ersten Mai aufheben wollen. Der Finanzminister habe die Forderung ohne weitere Begründungen eingereicht, schreibt der «Tages-Anzeiger». Die Mehrheit des Budnesrates befand dies jedoch als zu gefährlich. Gesundheitsminister Alain Berset wollte derweil mit den Lockerungen - die gestern verkündet wurden - ursprünglich noch eine Woche zuwarten, wie die Zeitung weiter schreibt.

+++

15. April 2021: Zürich soll Corona-Ersatzeinkommen für prekär Beschäftigte prüfen

Die Stadt Zürich soll prüfen, ob sie ein Corona-Ersatzeinkommen für Personen einführt, deren Einkommen wegen der Corona-Krise stark eingebrochen ist. Profitieren sollen jene, die weder kantonales Ersatzeinkommen noch Arbeitslosengelder erhalten.

Dazu gehören laut dringlichem AL-Postulat, das der Gemeinderat am Mittwoch überwiesen hat, Selbständige, arbeitslos gewordene Selbständige oder prekär Beschäftigte. Das sind beispielsweise Personen, die sich mit Kleinaufträgen durchhangeln, wie ein AL-Sprecher sagte. «Helfen Sie mit, die Maschen des Hilfsnetz etwas enger zu knüpfen.»

Die Gegner aus dem bürgerlichen Lager argumentierten, der Stadtrat tue in diesem Bereich schon viel und habe das Postulat deswegen schon erfüllt.

+++

14. April 2021: 451 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet für die letzten 24 Stunden 451 neue Coronafälle. Das sind etwas weniger als vor einer Woche, als rund 500 Corona-Neuinfektionen gemeldet wurden. Weiter meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

+++

14. April 2021: Einige Kinos in Zürich und Luzern empfangen wieder Publikum

Ab Donnerstag, 22. April können Kinofans zumindest in einigen Kinos in Zürich und Luzern wieder ihrer Leidenschaft frönen: die Arthouse-, Kosmos- und Neugass-Kinos öffnen wieder, wie sie gemeinsam am Mittwochnachmittag mitteilten.

Le Paris & Piccadilly, das Kosmos und Riffraff & Houdini in Zürich sowie das Bourbaki in Luzern wollen wieder Filme zeigen und zwar gemäss den Vorschriften, die der Bundesrat am Mittwoch erlassen hat. So sollen die Kinosäle maximal zu einem Drittel oder mit höchsten 50 Personen belegt werden. Zudem müssen Kinobesucherinnen und -besucher eine Maske tragen und auf Popcorn oder Glace verzichten.

Aufs Programm setzen die Kinos aktuelle Filme und Neuheiten. «In den nächsten Wochen werden laufend neue Kinopremieren von internationalen und Schweizer Filmen dazu kommen», versprechen die Kinos in der Mitteilung.

+++

14. April 2021: Wegen Coronavirus werden drei weitere Festivals abgesagt

Die vorsichtigen Öffnungsschritte, die der Bundesrat am Mittwoch auch für die Kulturbranche vorgesehen hat, reichen den Veranstaltern grosser Festivals nicht: das Royal Arena Festival, das Lakelive Festival und Opundart Openair finden erst 2022 wieder statt, wie die Veranstalter am Mittwochnachmittag mitteilten.

Zuvor waren bereits viele andere Festivals abgesagt worden, so das Strassenmusikfestival Buskers in Bern oder Grossanlässe wie das Paléo Festival in Nyon, das Gurtenfestival auf dem Berner Hausberg, das Openair St.Gallen als auch das Greenfield Festival und das internationale Trucker- & Country-Festival in Interlaken.

Hingegen ist für das Montreux Jazz Festival eine Absage keine Option, wie die Veranstalter Ende März wissen liessen. Sie setzen für die 55. Ausgabe von Anfang bis Mitte Juli auf eine Seebühne mit 600 Sitzplätzen und ein pandemiekompatibles Konzept.

+++

14. April 2021: Geteilte Meinungen zu Öffnungen - Parteien wollen Tempo beim Impfen

Von «zu langsam» über «vernünftig» bis «unverantwortlich» reichen die Reaktionen der grossen Parteien auf die Entscheide des Bundesrates vom Mittwoch. Alle fordern jedoch mehr Tempo beim Impfen.

+++

14. April 2021: Durststrecke für Flughafen Zürich dauert an

Der Flughafen Zürich leidet weiter unter der Coronakrise. Auch im März sind massiv weniger Menschen über den grössten Schweizer Flughafen gereist als noch im vergangenen Jahr. Denn im Vorjahr waren erst zwei Wochen stark von der Krise betroffen.

+++

14. April 2021: Kanton Zürich hebt Testpflicht für Heimbesuchende auf

Die Zürcher Gesundheitsdirektion hebt die Testpflicht für Besucherinnen und Besucher in Alters- und Pflegeheimen per 15. April auf. Sie kommt damit dem Wunsch nach mehr Eigenverantwortung nach. Stattdessen gilt nur noch eine Testempfehlung.

+++

14. April 2021: Bundesrat prüft Engagement bei Herstellung von Impfstoffen

Nach der Kontroverse um die Kontakte des Bundes mit der Basler Firma Lonza lässt der Bundesrat prüfen, in welcher Form der Bund die Herstellung und Entwicklung von Covid-19-relevanten Arzneimitteln und Impfstoffen stärken kann. Und der Bund will in einer ersten Phase die Kosten für Antikörper-Medikamente übernehmen.

+++

14. April 2021: Bundesrat wagt grossen Öffnungsschritt - Restaurants können Terrassen öffnen

Der Bundesrat folgt dem Ruf grosser Teile der Wirtschaft und der Mehrheit im Parlament und wagt den nächsten Öffnungsschritt - trotz «fragiler Situation», wie er selbst schreibt. Am Montag können etwa Restaurantterrassen, Kinos und Fitnesszentren wieder öffnen.

+++

14. April 2021: 4,8 Millionen Franken für Stadtzürcher Kitas

Auch die Stadtzürcher Kitas leiden finanziell unter der Corona-Pandemie. Weil die Mittel, die der Bund und der Kanton zur Verfügung stellen, nicht ausreichen, um die Ertragsausfälle zu decken, beantragt der Stadtrat dem Gemeinderat einen Objektkredit in Höhe von rund 4,8 Millionen Franken.

+++

14. April 2021: Bund mit 14-Milliarden-Defizit in konsolidierter Rechnung

Die Coronavirus-Pandemie hat wie erwartet ein Milliarden-Loch in die konsolidierte Rechnung des Bundes für das Jahr 2020 gerissen. Der Bundesrat hat diese am Mittwoch mit einem Defizit von 14,2 Milliarden Franken genehmigt. Das Ergebnis ist rund 25 Milliarden Franken schlechter als im Jahr davor.

+++

14. April 2021: BAG meldet 2601 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 2601 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 14 neue Todesfälle und 89 Spitaleinweisungen.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 7,4 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 302,82 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 2. April bei 1,14. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zur Zeit 70,30 Prozent. 23,90 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

Insgesamt wurden bis am letzten Sonntag 2'299'125 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 1'815'117 Dosen verabreicht. 689'178 Personen sind bereits vollständig geimpft.

In den vergangenen 24 Stunden wurden dem BAG 37'004 neue Corona-Tests gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 6'474'822 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 627'968 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus. Von den mutierten Varianten des Coronavirus sind in der Schweiz bisher 42'109 Fälle entdeckt worden. 16'529 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 245 die südafrikanische (B.1.351) sowie 13 die brasilianische (P.1). 25'322 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

+++

14. April 2021: Zürcher Taxiunternehmen 7x7 entlässt 200 Fahrer

Das Zürcher Taxiunternehmen 7x7 will offenbar allen selbstständigen Fahrern die Verträge kündigen. Schuld soll die Corona-Pandemie sein.

+++

14. April 2021: Hotelplan ändert Annullationsbedingungen

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse hat seine Annullationsbedingungen für bestimmte Destinationen angepasst. Neu können die Kunden ihre Reisen des «MaxiFlex»-Angebots bis 21 Tage vor Abreise gratis annullieren oder umbuchen.

+++

14. April 2021: Fluggesellschaft Swiss testet Travel Pass App

Als erste Fluggesellschaft der Lufthansa Group testet die Swiss ab Ende April die Travel Pass App. Die Testläufe finden vorerst auf der Strecke Zürich – London Heathrow statt, wie Swiss am Mittwoch mitteilt. Mittels der App können sich Reisende über die aktuellen, auf Corona bezogenen Einreisebestimmungen ihres Ziellandes informieren. Ebenfalls können sie ihre Covid-Testresultate direkt in der App abspeichern. Dadurch sollen die Abläufe an den Flughäfen in Zeiten der Pandemie effizienter werden.

+++

14. April 2021: Luzern stellt weniger Impfdosen für Zweitimpfung auf die Seite

Um mehr Personen mit einer ersten Dosis gegen das Coronavirus impfen zu können, stellt Luzern weniger Ampullen für die Zweitimpfung auf die Seite. Das Risiko, Zweitimpfungen verschieben zu müssen, sei tragbar, teilte die Staatskanzlei am Mittwoch mit. Der Kanton Luzern kommt dabei nach eigenen Angaben auch einer Empfehlung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) nach. Dieses empfehle den Kantonen, die Sicherheitsmarge für Zweitimpfungen zu schmälern, dies weil die Lieferungen an Impfstoff zunehmen würden, heisst es in der Mitteilung.

Mit dieser Praxisänderung kann eine schnellere Durchimpfung der Bevölkerung erreicht werden. Der Kanton Luzern kann so in den nächsten zwei Wochen nach eigenen Angaben 10'000 zusätzliche Termine für Erstimpfungen vergeben.

Im kantonalen Impfzentrum in Luzern sind 70'000 Personen für eine Impfung angemeldet, haben aber noch keinen Termin. Ein zweites Impfzentrum wird Ende April in Willisau in Betrieb genommen. Zudem könnten mit der neuen Strategie Arztpraxen früher damit beginnen, Corona-Impfungen zu verabreichen, teilte die Staatskanzlei mit. 40 Praxen würden insgesamt 3500 Impfdosen für Betagte und Chronischkranke mit hohem Risiko erhalten.

+++

14. April 2021: Kanton Schaffhausen meldet 24 neue Fälle

Im Kanton Schaffhausen hat es in den letzten 24 Stunden 24 neue Coronafälle gegeben. Gestorben ist niemand, allerdings musste eine Person hospitalisiert werden. 

+++

14. April 2021: 59 neue Fälle im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet für die letzten 24 Stunden 59 Corona-Infektionen. Das sind mehr als doppelt so viele wie am Mittwoch vor einer Woche: da waren es noch 25. In den letzten 24 Stunden ist niemand am Coronavirus verstorben. Allerdings wurden vier Personen hospitalisiert. 

+++

14. April 2021: 134 neue Fälle im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet für die letzten 24 Stunden 134 Corona-Infektionen. Das sind fast gleich viele wie am Mittwoch vor einer Woche: Damals waren es 136 Neu-Ansteckungen. In den letzten 24 Stunden ist niemand gestorben.

+++

14. April 2021: Bundesrat Berset will angeblich Restaurant-Terrassen öffnen

Am heutigen Mittwoch berät der Bundesrat wieder über mögliche Lockerungen der Corona-Massnahmen. Wie der «Blick» aus bundesratsnahen Kreisen wissen will, soll Berset heute die Öffnung der Restaurant-Terrassen vorschlagen. Und das, obwohl aktuell nur ein einziger Richtwert im grünen Bereich liegt: die Anzahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen. Der Bundesrat würde diesen Schritt gehen, um Perspektiven zu schaffen. Denn die Schweizer seien coronamüde.

Die eher zögerlichen Lockerungen sind im Bundesrat nicht unumstritten. So sollen die beiden SVP-Bundesräte Ueli Maurer und Guy Parmelin Mitberichte einbringen, die weiter gehende Öffnungen verlangen. Die beiden stören sich angeblich daran, dass die Restaurants keine Gäste in den Innenräumen bewirten dürfen. Sie sollen auch diesen Schritt verlangen – aber mit entsprechenden Schutzkonzepten. 

+++

14. April 2021: Corona drückt Ergebnis der Rhätischen Bahn tief in die roten Zahlen

Auch bei der Rhätischen Bahn (RhB) war das Geschäftsjahr 2020 stark von der Corona-Pandemie geprägt. Wegen ausgebliebener Passagiere fuhr die RhB einen Verlust von 6,9 Millionen Franken, nach einem Rekordgewinn von 7,1 Millionen Franken im Vorjahr.

«Es ging dem öffentlichen Verkehr und der rhätischen Bahn nicht besser, als anderen von Covid-19 betroffenen Branchen», sagte RhB-Verwaltungsratspräsident Stefan Engler am Mittwoch bei der Präsentation der Geschäftszahlen vor den Medien. Hauptbetroffen von der Pandemie sei der Personenverkehr gewesen.

Insbesondere während des Lockdowns im Frühling waren die Passagierfrequenzen tief. Um die Kosten zu senken, liess die Schmalspurbahn in dieser Zeit deshalb weniger Züge fahren. Zum Teil verkehrten diese ohne Zugpersonal. Zudem wurden die Öffnungszeiten an den Bahnhöfen verkürzt.

Etwas besser lief es beim Güterverkehr und dem Autoverlad. Das Defizit im Personenverkehr konnten diese Sparten aber nicht wettmachen. «Hätten uns die Besteller unserer Leistungen nicht geholfen, die Rückgänge ein Stück weit zu kompensieren, hätte der Verlust sogar 19,9 Millionen Franken betragen», erklärte Engler.

+++

14. April 2021: Bürgerliche Parteien fordern Corona-Krisenstab

Der politische Ruf nach einem Corona-Krisenstab wird immer lauter. Vor allem Vertreter bürgerlicher Parteien fordern, dass das mehrheitliche Krisenmanagement einer Expertengruppe übergeben wird, berichtet «20 Minuten». So soll dem Bundesamt für Gesundheit und Bundesrat Alain Berset Verantwortung abgenommen werden. Grund für die Forderung sind die Probleme, die der Bund in den vergangenen Wochen immer wieder hatte – beispielsweise Verzögerungen im Impf-Fahrplan.

+++

14. April 2021: Stadt Uster schliesst Rechnung 2020 mit Minus von 5,6 Millionen

Die Stadt Uster schliesst ihre Rechnung 2020 mit einem Minus von 5,6 Millionen Franken. Budgetiert war sogar ein Minus von 9 Millionen Franken. Trotz Corona-Pandemie sehen die Ustermer Stadtfinanzen also etwas besser aus als befürchtet.

+++

14. April 2021: Schaffhauser Kantonal-Schwingfest findet ohne Zuschauer statt

Das diesjährige Schaffhauser Kantonal-Schwingfest soll Mitte Juni trotz Corona über die Bühne gehen – allerdings ohne Publikum. Alle anderen Anlässe rund um das Schwingfest fallen ins Wasser.

+++

13. April 2021: Pandemie erschwert den KV-Lehrabgängern den Berufseinstieg

Für junge Berufsleute ist es pandemiebedingt schwieriger geworden, auf dem Arbeitsmarkt Fuss zu fassen: Von den KV-Lehrabgängern sind weniger erwerbstätig als im Jahr davor, zudem gibt es mehr befristete Anstellungen, zeigt eine Studie. 64,8 Prozent der befragten Personen, die im vergangenen Jahr eine KV-Lehre abgeschlossen hatten, waren im November 2020 erwerbstätig. Das sind fünf Prozentpunkte weniger als im Vorjahr, wie der Kaufmännische Verband am Dienstag mitteilte. Zudem befanden sich 9,1 Prozent der Lehrabgänger auf Stellensuche (plus 3 Prozent).

Damit sei der positive Trend der vergangenen Jahre abrupt beendet worden, heisst es in der Mitteilung. «Die Abnahme der Erwerbsquoten lässt sich auf die schwierige Arbeitsmarktlage im ersten Pandemie-Jahr zurückführen», wird Projektmitarbeiterin Nina Meier zitiert. Als «besorgniserregend» bezeichnet der Verband den Umstand, dass sich immer mehr Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger in unsicheren Anstellungsverhältnissen wiederfinden. 2020 habe sich der Anteil jener, die befristet angestellt werden, um fünf Prozent erhöht. 

+++

13. April 2021: Kanton Zürich meldet 522 Neuinfektionen innert 24 Stunden

Im Kanton Zürich haben sich innert eines Tages 522 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilt der Kanton mit. Am vergangenen Dienstag waren es 1'431 Fälle, jedoch waren dies die Gesamtzahlen über Ostern. Weiter meldet der Kanton einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus.

+++

13. April 2021: «Situation fragil, aber Perspektiven vielversprechend»

Die aktuelle Corona-Lage sei zwar noch fragil, die Perspektiven seien jedoch vielversprechend. Das sagte Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle im Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Medien. Erfreut zeigte sich Masserey etwa über die Impfsituation.

+++

13. April 2021: Impfbereitschaft nimmt zu - Jüngere skeptisch

Die Impfbereitschaft in der Schweiz hat seit Oktober markant zugenommen, während sie im ersten Halbjahr der Corona-Pandemie noch leicht rückgängig war. Dies zeigt eine neue Studie im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit. Ein Fünftel der Befragten lehnt die Impfung ab.

+++

13. April 2021: SGKB hat illegale Spucktests an Mitarbeiter verschickt

Die St.Galler Kantonalbank hat fragwürdige Selbsttest an ihre Angestellten verschickt. Die Tests sind in der Schweiz nicht zugelassen. Die Bank sieht es dennoch positiv.

+++

13. April 2021: Jugendlichen fehlte Kontakt zu Gleichaltrigen im Shutdown

Den Jugendlichen in der Schweiz fehlte während des ersten Corona-Shutdowns im Frühjahr 2020 besonders der Kontakt zu Gleichaltrigen. Um ihre eigene Gesundheit machten sie sich hingegen wenige Sorgen.

+++

13. April 2021: Mobiliar schreibt trotz massiver Corona-Kosten hohen Gewinn

Die Mobiliar-Versicherung hat im letzten Jahr wegen der Pandemie unter einer ausserordentlich hohen Schadensbelastung gelitten. Trotzdem ist der Gewinn nur leicht zurückgegangen. Unter dem Strich verdiente die Versicherung 437,8 Millionen Franken, wie sie am Dienstag mitteilte. Das ist zwar eine Abnahme um 10,4 Prozent zum Vorjahr. Angesichts der hohen Zahlungen für Epidemie- und Reiseversicherungen hielt sich der Rückgang jedoch in Grenzen.

Die Mobiliar beziffert die Covid-Schadensaufwendungen im vergangenen Jahr konkret auf 530 Millionen. Die genossenschaftlich organisierte Gruppe hatte im Gegensatz zur Konkurrenz von Beginn weg keinen Unterschied gemacht, ob es sich bei Corona um eine Pandemie oder Epidemie handelt.Gemildert wurde der Covid-Effekt durch die Auflösung von Katastrophenrückstellungen in Höhe von 200 Millionen. Ohne diesen Effekt hätte sich der Gewinn in etwa halbiert.

+++

13. April 2021: Kanton Zürich schaltet Termine für weitere Impfgruppen frei

Der Kanton Zürich schaltet neue Impftermine frei. Ende Woche können sich Zürcherinnen und Zürcher aus drei weiteren Impfgruppen für eine Corona-Impfung anmelden. Der Start der Impfzentren war erfolgreich.

++++

13. April 2021: BAG meldet 2'241 neue Coronavirus-Fälle 

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 2'241 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 25'447 Tests wurden gemacht, was eine Positivitätsrate von 8,8 Prozent entspricht. Gleichzeitig registrierte das BAG zehn neue Todesfälle und 82 Spitaleinweisungen.

+++

13. April 2021: Kanton Schaffhausen startet repetitive Massentests

Im Kanton Schaffhausen wurden während drei Wochen im Rahmen eines Pilotprojekts repetitive Corona-Tests an Schulen und in Betrieben durchgeführt. Da der Pilotversuch erfolgreich war, wird nun die Teststrategie ausgeweitet.

+++

13. April 2021: Kurzarbeit in der OStschweiz mit historischem Ausmass – aber wirkungsvoll

In der Ostschweiz hat bisher Kurzarbeit in historischem Ausmass eine hohe Arbeitslosigkeit verhindert. Die Mehrheit der Unternehmen rechnet aktuell nicht mit einem hohen Personalabbau. Dies zeigt eine Untersuchung der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell.

+++

13. April 2021: 47 Neuinfektionen im Kanton Thurgau

Der Kanton Thurgau meldet am Dienstag 47 neue Corona-Ansteckungen. Dies sind fast doppelt so viele wie noch vor einer Woche. Der Kanton Thurgau meldet auf seiner Webseite einen weitere Corona-Todesfall. Dabei handelt es sich aber um eine Nachmeldung aus dem November 2020.

+++

13. April 2021: Kanton Schaffhausen medlet 11 neue Corona-Fälle

Im Kanton Schaffhausen wurden in den letzten 24 Stunden elf Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Wie der Kanton auf seiner Webseite bekannt gibt, ist keine weitere Person an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. 

+++

13. April 2021: 125 neue Corona-Infektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet auf seiner Webseite für die letzten 24 Stunden 125 Corona-Fälle. Das sind leicht weniger als vor einer knappen Woche. Einen weiteren Corona-Todesfall hat der Kanton St.Gallen am Dienstag nicht zu verzeichnen.

+++

13. April 2021: Pandemie hindert Veloräuber nicht am Klauen

Obwohl die Leute vergangenes Jahr wegen der Coronapandemie vermehrt zuhause blieben, stahlen Velodiebe nur leicht weniger Velos als im Vorjahr. Die Anzahl der Velodiebstähle nahm zwar um rund 300 auf gut 7'500 ab. Die Schadensumme erhöhte sich jedoch um 130'000 Franken auf gut 11 Millionen Franken, wie die AXA am Dienstag mitteilte. Der Grund dafür ist, dass neue Velos häufig teurer sind als die älteren Modelle. Zudem leisten sich immer mehr Konsumenten ein teures E-Bike. Die Velodiebe hätten 2020 über ein Drittel mehr E-Bikes gestohlen als noch im Vorjahr, heisst es in der Mitteilung mit Bezug auf eine aktuelle Polizeistatistik.

+++

13. April 2021: Nutzfahrzeugmarkt lässt Corona-Krise weitgehend hinter sich

Der Nutzfahrzeugmarkt der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein hat sich von der Coronakrise erholt. Im ersten Quartal 2021 seien nicht nur mehr Nutzfahrzeuge immatrikuliert worden als im Vorjahr sondern auch mehr als in den ersten drei Monaten des Vorkrisenjahres 2019. Und die Erholung dürfte sich in den kommenden Monaten fortsetzen. In der Zeit von Januar bis März nahmen die Neuimmatrikulationen von Nutzfahrzeugen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13,1 Prozent auf 10'702 zu. 

Nach wie vor gefragt sind Wohnmobile. Sie profitierten weiterhin vom Trend zu individuellen Ferien während der Covid-Pandemie. Dies sorgte bei den Personentransportfahrzeugen für einen Sprung von 31,6 Prozent oder 2'029 Neuimmatrikulationen. Darunter seien allein 1'839 Wohnmobile, ein Drittel mehr als vor Jahresfrist.

+++

13. April 2021: Zürcher Behindertenheim belohnt impfwillige Mitarbeitende

Das Zürcher Behindertenheim Altenried in Schwammendingen belohnt impfwillige Mitarbeitende.  Die Pflegeleute und Betreuungspersonen, die im Heim arbeiten und sich gegen das Coronavirus impfen lassen, erhalten 200 Franken Bonusauszahlung. Dies erzählt der Geschäftsleiter der Stiftung Altenried, Ralf Eschweiler, im Interview mit der «NZZ». Durch diesen Anreiz haben sich inzwischen 70 Prozent der 300 Mitarbeitenden des Heims impfen lassen. Dadurch konnten die Massnahmen für Bewohnende teilweise gelockert werden. 

+++

13. April 2021: Hotelplan-Chefin hofft auf möglichst schnelle Durchimpfung

Eine schnelle Umsetzung der Impfkampagnen fordert Hotelplan-Chefin Laura Meyer. Denn dank den Impfstoffen ist ihre für die Sommer- und Herbstferien hoch.

Im Interview mit «Blick» fordert die neue Hotelplan-Chefin die rasche Einführung eines Corona-Impf-Passes. Dies würde einige Vorteile mit sich bringen, sagt die Geschäftsführerin aus der Tourmismusbranche im Interview. Laut Meyer würde mit einem Stempel im Impf-Pass vermutlich die Testpflicht an Flughäfen wegfallen und die Reise-Branche könnte rascher wieder angekurbelt werden. Zudem gibt es für verschiedene Länder - beispielsweise in Afrika - bereits seit Jahren eine Impfpflicht, so Meyer.

+++

13. April 2021: Junge entdecken wegen Corona die Lust an der Politik

Die Corona-Pandemie lässt die Zahl von neuen Mitgliedern bei den Schweizer Jungparteien von links bis rechts in die Höhe schnellen. Das geht aus einer Umfrage hervor, die die Tamedia-Zeitungen am Dienstag veröffentlicht haben.

+++

13. April 2021: Ostschweizer Museen zeigen durchzogene Bilanz nach Wiedereröffnung

Einen Monat nach der Wiedereröffnung zeigen die Museen in der Ostschweiz eine durchzogene Bilanz. Die nach dem Corona-Shutdown wiedereröffneten Museen verzeichnen unterschiedlichste Besucherzahlen. Das Thurgauer Naturmuseum und das Kunstmuseum St.Gallen durften beispielsweise bereits in den ersten Tagen nach der Wiedereröffnung zahlreiche Gäste empfangen, berichtet das «St.Galler Tagblatt». Etwas zurückhaltender gestaltet sich jedoch der Betrieb in ländlicheren Museen. So blieb beispielsweise im Brauchtumsmuseum in Urnäsch oder im Thurgauer Napoleonmuseum ein reger Betrieb bisher aus.

+++

12. April 2021: Massentest an Wetziker Schulen abgeschlossen

Wegen Corona-Ausbrüchen an zwei Sekundarschulen in Wetzikon wurden am vergangenen Freitag Massentests durchgeführt. Diese wurden nun abgeschlossen, wie die Schule mitteilt. 662 Personen liessen sich testen. Bei elf Schülern wurde das Coronavirus festgestellt. Sie sind in Isolation. 45 Personen konnten an diesem Tag nicht zum Test erscheinen, sie müssen ihn nachtäglich selber bei einem Arzt, in einer Apotheke oder im Testzentrum machen, dass sie am Präsenzunterricht teilnehmen dürfen. Kinder von Eltern, welche keinen Test machen wollen, werden für zehn Tage vom Präsenzunterricht ausgeschlossen. 

+++

12. April 2021: Schaffhausen impft nun auch am Wochenende

Der Kanton Schaffhausen hat am Montag angefangen, Personen, die über 65 Jahre alt sind, gegen das Coronavirus zu impfen. Alle registrierten Personen über 75 Jahre sowie Hochrisikopatienten haben mittlerweile einen Impftermin gekriegt. Über 75-Jährige und Hochrisikopatienten können sich noch immer für einen Impftermin registrieren, wie der Kanton Schaffhausen am Montag mitteilte. Diese Personen werden auch weiterhin prioritär behandelt. Im kantonalen Impfzentrum wird die Zahl der täglich durchgeführten Impfungen in den kommenden Wochen kontinuierlich erhöht. Ab sofort ist das Zentrum auch am Wochenende offen.

+++

12. April 2021: Schweizer Städteverband fordert Öffnung der Restaurantterrassen

Der Schweizerische Städteverband hat in einem Schreiben an den Bundesrat die Öffnung der Terrassen von Gastrobetrieben gefordert. Unter strengen Auflagen und mit wirkungsvollen Schutzkonzepten sei es vertretbar, auch die Möglichkeit zu schaffen, Aussenbereiche der Restaurants zu öffnen. Dies teilte der Städteverband am Montag in einer Medienmitteilung mit. Mit strengen Schutzkonzepten, über welche die Restaurants aus früheren Phasen der Coronavirus-Pandemie verfügten, werde der Kampf gegen das Virus nicht negativ beeinflusst, hiess es zur Begründung. Die Auflagen sorgten für einen geordneten Konsum und gute Kontrollmöglichkeiten, schrieb der Verband weiter.

+++

12. April 2021: Kanton St.Gallen: Freie Impftermine für über 65-Jährige

Im Kanton St.Gallen gibt es noch freie Impftermine für über 65-Jährige. Der Kanton ruft dazu auf, sich rasch anzumelden. Zudem will er ab Mittwoch auch Impftermine an über 60-Jährige vergeben.

+++

12. April 2021: 1'150 Neuinfektionen im Kanton Zürich übers Wochenende

Der Kanton Zürich meldet für die vergangenen 72 Stunden 1'150 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Am vergangnenen Montag wurden wegen der Feiertage keine Zahlen veröffentlicht. Am Dienstag meldete der Kanton für vier Tage jedoch 1'431 Fälle. Wieter teilt der Kanton mit, dass drei weitere Personen an den Folgen der Infektion gestorben sind. 

+++

12. April 2021: Weniger Ordnungsbussen in der Stadt Zürich wegen Corona-Pandemie

Die Einnahmen aus Ordnungsbussen bei der Stadtpolizei Zürich sind im vergangenen Jahr mit 57,8 Millionen Franken um 3,8 Millionen Franken tiefer ausgefallen als im Vorjahr. Ein wichtiger Grund für den Rückgang war die Covid-19-Pandemie.

+++

12. April 2021: Über 50 mutmassliche Betrugsfälle im Tessin rund um Covid-19-Kredite

Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat über 50 Akten zu mutmasslichen Betrugsfällen bei der Vergabe von Covid-19-Krediten eröffnet. Die Deliktsumme beläuft sich auf rund zehn Millionen Franken, wie die Tessiner Kantonspolizei am Montag mitteilte. Ausserdem seien 30 Hinweise auf mutmasslichen Betrug bei der Beantragung von Kurzarbeit eingegangen, heisst es im Communiqué der Polizei. Insgesamt stünden mehr als 90 Personen im Verdacht, bei der Vergabe von Covid-19-Krediten und Kurzarbeitsanträgen einen Betrug vorgenommen zu haben. Der grösste Teil der Anzeigen sei von Banken eingegangen, schreibt die Tessiner Kantonspolizei weiter. Die Deliktsummen der einzelnen Fälle bewegten sich zwischen einigen tausend und eineinhalb Millionen Franken.

+++

12. April 2021: Neues Netzwerk für Long-Covid im Aufbau

In Zürich ist ein Netzwerk für Personen mit Covid-19-Langzeitbeschwerden ins Leben gerufen worden. Der Name ist Altea und die Plattform strebt eine Verbesserung der Situation von Personen an, die unter dem sogenannten Long-Covid-Problem leiden. Betroffene von Long-Covid sollen auf Altea künftig Informationen zu Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten erhalten, teilten die Initiatoren Lunge Zürich am Montag weiter mit. Es stehe auch ein Verzeichnis spezialisierter Kliniken, Ärzte und Therapieangeboten zur Verfügung, hiess es. Ab Freitag wird laut dem Communiqué auch ein neuer Internetauftritt lanciert. Derzeit fehlten bezüglich Long-Covid anerkannte Diagnosen, Therapien sowie eine rechtliche Absicherung. Daher wolle das Long-Covid-Netzwerk mit seinen Angeboten gewisse Abhilfe schaffen. 

+++

12. April 2021: Bundesrat warnt vor grosser Unsicherheit bei Nein zum Covid-Gesetz

Der Bundesrat warnt vor den negativen Folgen bei einer Ablehnung des Covid-19-Gesetzes: Ein Nein würde grosse Unsicherheiten auslösen, Arbeitsplätze gefährden und Firmen in den Konkurs treiben. Zudem sei das Gesetz kein politischer Freipass für die Regierung.

+++

12. April 2021: Uri ergreift weitere Massnahmen gegen Coronapandemie

In dem vom Coronavirus besonders stark geplagten Kanton Uri werden die Massnahmen gegen die Pandemie ausgedehnt: An den Schulen wird mehr getestet, der Skibetrieb wird vorzeitig beendet und am Kantonsspital werden nicht dringliche Operationen verschoben. Dies teilte der Urner Regierungsrat am Montag mit. Er habe diverse mögliche Verschärfungen in seiner Zuständigkeit geprüft. Mit diesen drei Massnahmen beschreite er einen Mittelweg zwischen epidemiologisch angezeigten und von der Bevölkerung akzeptierten Massnahmen.

Die epidemiologische Lage im Kanton Uri sei nach wie vor durch hohe Fallzahlen geprägt, teilte der Regierungsrat weiter mit. Die Entwicklung der Fallzahlen und die Belegung der Intensivstation seien besorgniserregend. Am Samstag versammelten sich in Altdorf trotz Kundgebungsverbot mehrere hundert Kritikerinnen und Kritiker der Coronapolitik zu einer nicht bewilligten Kundgebung in Altdorf. Die Polizei griff zwar ein, konnte die Demonstration aber nicht verhindern.

+++

12. April 2021: BAG meldet 5'583 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 72 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag innerhalb von 72 Stunden 5'583 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesfälle und 146 Spitaleinweisungen.

+++

12. April 2021: Seniorenrat empfiehlt Ja zu Covid-19-Gesetz

Der Schweizerische Seniorenrat empfiehlt ein Ja zum Covid-19-Gesetz. Das Gesetz sei unerlässlich, um «die schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg» zu bewältigen. Ein Ja zu diesem Gesetz sei im öffentlichen Interesse, argumentiert der Seniorenrat im Hinblick auf die Eidgenössische Abstimmung vom 13. Juni. 

Das Covid-19-Gesetz sichere sowohl die Versorgung der Bevölkerung mit wichtigen medizinischen Gütern und Leistungen wie auch die finanzielle Unterstützung von tausenden von Menschen und Unternehmen, die wegen Covid-19-Schutzmassnahmen in Not geraten seien, schreibt der Seniorenrat (SSR) in einer Mitteilung vom Montag. Damit könnten Arbeitsplätze und Löhne gesichert werden.

+++

12. April 2021: Churer Schlagerparade erneut abgesagt

Die Churer Schlagerparade fällt auch dieses Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer. Grund sind laut den Veranstaltern «anhaltende Unsicherheiten und die Bestimmungen von Bund und Kanton». Die Schlagerparade Chur hätte am Wochenende vom 24. und 25. September stattfinden sollen. Vorgesehen war ein grosses Fest. Die Schlagerparade wäre 25-jährig geworden. Die Organisatoren wollten mit hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern noch mehr Schlagerfans in die Alpenstadt locken. Daraus wird nun nichts.

+++

12. April 2021: Selbsttests erfassen nicht alle Infizierten

Seit letzter Woche sind in den Apotheke pro Person fünf Corona-Selbsttests pro Monat gratis erhältlich. Sie sollen helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. In Sicherheit wiegen sollte man sich bei einem negativen Testergebnis aber nicht.

+++

12. April 2021: 138 Neuinfektionen im Kanton Thurgau übers Wochenende

Im Kanton Thurgau sind über das Wochenende 138 neue Corona-Infektionen registriert worden. Dies meldet der Kanton am Montag auf seiner Webtseite. Nach den Osterfeiertagen am vergangenen Dienstag waren es lediglich 25 neue Fälle. Vor zwei Wochen wurden 140 neue Ansteckungen gemeldet. Seit Freitag ist zudem eine weitere Person an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

+++

12. April 2021: Zürcher Kantonsrat spricht weitere Corona-Hilfe für Zürich Tourismus

Der Zürcher Kantonsrat hat weitere 700'000 Franken für den Verein Zürich Tourismus bewilligt. Damit beträgt die Corona-Unterstützung des Kantons bis nächstes Jahr 4,8 Millionen Franken. Mit dem Geld soll der Tourismus in der Region wieder angekurbelt werden.

+++

12. April 2021: Kanton St.Gallen meldet 279 Neuinfektionen übers Wochenende

Im Kanton St.Gallen sind über das Wochenende 279 neue Corona-Fälle dazu gekommen. Dies meldet der Kanton auf seiner Webseite. Vor einer Woche waren es ungefähr gleich viele Neuinfektionen. Allerdings wurden damals die Zahlen erst am Dienstag nach den Osterfeiertagen veröffentlicht. Vor zwei Wochen waren es rund 60 Fälle weniger. Seit Freitag sind keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit der Viruserkrankung dazu gekommen.

+++

12. April 2021: Economiesuisse relativiert Vogts Aussagen über Neuinfektionen

30'000 Corona-Neuinfektionen pro Tag wolle niemand, eine solche Grösse müsse unbedingt verhindert werden, sagt der Chefökonom von Economiesuisse, Rudolf Minsch. Er relativiert damit die Aussagen von Arbeitgeber-Präsident Valentin Vogt, der diese Zahl am Freitag als «verkraftbar» bezeichnet hatte.

+++

12. April 2021: 51 neue Corona-Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Montag auf seiner Webseite 51 neue Corona-Infektionen übers Wochenende. In den letzte 72 Stunden ist keine weitere Person an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

+++

12. April 2021: Phase-III-Studie von Roche mit Medikamenten-Cocktail zeigt Wirksamkeit

Der Medikamenten-Cocktail gegen das Coronavirus des Schweizer Pharmakonzerns Roche zeigt gute Wirkungen. Bei der Studie REGN-COV 2069 wurden die gesteckten Ziele erreicht, schreibt Roche am Montag in einer Mitteilung. Der Medikamenten-Cocktail soll dank einem Antikörper Aufbau im Körper die Belastung einer Corona-Infektion stark reduzieren. In der Studie konnte dieses Risiko bei den Probanden, die bei Beginn der Studie nicht infiziert waren, um 81 Prozent gesenkt werden. Zudem habe sie gezeigt, dass infizierte Personen schneller wieder genesen. Die Ergebnisse sollen nun schnellstmöglich an die Zulassungsbehörden geschickt werden.

+++

12. April 2021: Gewerbeverband fordert sofortige Öffnung des Coronavirus-Shutdowns

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) fordert die Beendigung des Shutdowns. Die Politik sei einseitig gesundheitspolitisch ausgerichtet, kritisierte der Verband am Montag. Wichtige Faktoren wie die Wirtschafts- und Finanzpolitik oder das Soziale würden nicht miteinbezogen.

+++

12. April 2021: Adecco-VRP: «Situation der Angestellten macht mir Sorgen»

Der VR-Präsident von Adecco, Jean-Christophe Deslarzes, zeigt sich wegen der Lage der Mitarbeitenden in der Corona-Krise beunruhigt. «Die Situation macht mir Sorgen», sagte er in einem Interview mit der «NZZ» vom Montag. Laut einer globalen Umfrage von Adecco bei 8'000 Unternehmen litten 28 Prozent der Mitarbeitenden unter den Folgen der Corona-Krise. Und nur eine von zehn Führungskräften habe die Erwartungen bei der Unterstützung ihres Teams übertroffen.

Dass es im Zuge der Krise zu einer Verlagerung von Arbeitsplätzen ins billigere Ausland kommen wird, glaubt Deslarzes nicht. Seiner Ansicht nach könnte der Schweizer Vorteil künftig sogar grösser werden. Denn das Arbeiten von zu Hause aus sei hierzulande angenehmer als in vielen Grossstädten, wo Arbeitskräfte oft nur wenige Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung hätten. Er geht aber davon aus, dass auch nach der Pandemie bis zur Hälfte der Büroarbeit im Home-Office ausgeübt und dass die Arbeitswelt auch sonst flexibler werde. «Der Nine-to-five-Job im Büro wird langsam verschwinden.»

+++

12. April 2021: Beschwerde gegen «faktisches» Demoverbot auch im Kanton Bern

Wie in Zürich haben auch in Bern linksgrüne Parteien und Grundrechts-Organisationen eine Beschwerde gegen das «faktische» Kundgebungsverbot in der kantonalen Covid-Verordnung eingereicht. Die Beschwerdeführenden - unter ihnen die Demokratischen Juristinnen und Juristen Bern (djb), die Berner Grünen, die Juso, die GsoA, der Verein Grundrechte.ch sowie Einzelpersonen - wehren sich gegen die strengere Linie, die der Kanton Bern in seiner Covid-Verordnung festgelegt. Wie im Kanton Zürich gilt in Bern auch an Kundgebungen eine maximale Teilnehmerzahl von 15 Personen.

Der Bundesrat habe zivilgesellschaftliche und politische Kundgebungen explizit aus der Beschränkung der Anzahl Teilnehmenden an Veranstaltungen im Freien ausgenommen, monieren die Einsprecher in einer Beschwerde ans Bundesgericht. Eine Maskentragpflicht für Demoteilnehmende sollte deshalb genügen.

Die Berner Regierung könne sich für schärfere Massnahmen zudem nicht auf die besonderen Kompetenzen der Kantone stützen. Sie müsste vielmehr das Vorliegen einer schwierigen epidemiologischen Lage im Kanton Bern darlegen. Die Regierung habe aber bloss ein mögliches Risiko sowie Vollzugsgründe geltend gemacht.

Weiter verstosse die kantonale Beschränkung gegen die Grundrechte der Meinungs- und Versammlungsfreiheit in der Bundesverfassung und die Kundgebungsfreiheit in der Kantonsverfassung. Eine Beschränkung sei weder verhältnismässig noch im öffentlichen Interesse, da der Gesundheitsschutz durch Demos mit Maskentragpflicht nicht beeinträchtigt werde.

+++

12. April 2021: Kanton Thurgau impft ab sofort alle chronisch Kranken

Ab sofort können sich im Kanton Thurgau ebenfalls Personen unter 65 Jahren, die an einer chronischen Krankheit leiden, für die Corona-Impfung anmelden. Bis Mitte Mai soll die Impfkampagne für alle Zielgruppen geöffnet werden.

+++

12. April 2021: GDK-Präsident sieht kaum Risiko bei Öffnung von Restaurant-Terrassen

GDK-Präsident Lukas Engelberger erachtet die Öffnung der Restaurant-Terrassen auf den 19. April als praktisch risikolos. Eine vollständige Aufhebung der Massnahmen hält er jedoch für «unmöglich».

+++

12. April 2021: Veranstaltungsbranche befürchtet neuen Aderlass

2020 mussten in der Veranstaltungsbranche mehr als 17'000 Projekte abgesagt werden. Das führte zu einem Umsatzrückgang von 57 Prozent, wie die Expo Event Swiss LiveCom Anfang März mitgeteilt hatte. Rund 4’460 Arbeitsplätze gingen verloren, ein Fünftel aller Stellen. Total 220 Firmen stellten den Betrieb ein oder änderten ihr Geschäftsfeld.

Wenn sich die Situation nicht bis im kommenden Sommer verbessere, sei mit einem neuen Aderlass zu rechnen, sagte Kamber in einem Interview mit der Genfer Tageszeitung «Le Temps». Der Aderlass könnte dann gar noch grösser ausfallen als jener des letzten Jahres. Ohne Umsatz nähmen die Reserven rasch ab. Vielen Veranstaltern bleibe nichts anderes übrig, als aufzugeben. Dadurch gehe viel Know how verloren, das nach der Pandemie kaum so rasch wieder aufgebaut werden könne. Das schwäche die Schweizer Eventbranche auch gegenüber ausländischer Konkurrenz.

Kamber befürwortet die Einführung eines Impfpasses, mit dem die Bevölkerung wieder an Veranstaltungen teilnehmen könne. Mitte März habe der Dachverband erreicht, dass nationale Veranstaltungen finanziell unterstützt werden, die zwischen dem 1. Juni 2021 und dem 30. April 2022 wegen der Pandemie ausfielen. Wegen der Bürokratie könnten viele Veranstalter nicht von dieser Garantie profitieren. Problematisch sei ferner, dass bei lokalen Veranstaltungen die Förderung davon abhänge, dass die Kantone zustimmen müssten. Dies führe zu einer unterschiedlichen Behandlung.

+++

11. April 2021: Positivitätsrate soll laut Bundesrat nicht mehr als Richtwert für Corona-Lockerungen gelten

Die Testoffensive des Bundes hat eine unerwünschte Wirkung: Sie treibt demnach die Fallzahlen, die Positivitätsrate und den R-Wert nach oben. Diese Kriterien sind für den Bundesrat beim Entscheid über Lockerungen oder Verschärfungen der Massnahmen relevant. Der Effekt kommt gemäss der Zeitung nicht nur daher, weil mehr Fälle gefunden würden, sondern auch, weil das Bundesamt für Gesundheit nur die positiven Resultate der Massentests zähle.

Die Kriterien seien daher nicht mehr geeignet, um über Lockerungen zu entscheiden, sagte etwa die Nidwaldner Gesundheitsdirektorin Michèle Blöchliger im «SonntagsBlick». Fosca Gattoni, stellvertretende Leiterin der Sektion Heilmittelrecht beim BAG sagte zudem, dass der Bundesrat tatsächlich entschieden habe, künftig auf die Positivitätsrate als Richtwert zu verzichten.

+++

11. April 2021: SVP macht wegen Corona-Lockerungen Druck

Die SVP macht Druck auf ihre bürgerlichen Partner im Bundesrat. Die Partei fordert Lockerungen der Corona-Massnahmen für Restaurants, Kultur, Sport und Freizeit am 19. April, berichttet die «SonntagsZeitung».

+++

11. April 2021: Corona-Pandemie fördert Gewaltkultur der Jugend

In den letzten sechs Jahren hat die Jugendkriminalität in der ganzen Schweiz zugenommen. Im Corona-Jahr ist vor allem die Zahl der Raubüberfälle stark angestiegen. Das schreibt der «SonntagsBlick» mit Verweis auf eine Auswertung der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik von Dirk Baier, Kriminologe der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

+++

11. April 2021: Jüngste leiden stark unter Corona-Massnahmen

Der jüngste Teil der Bevölkerung leidet stark unter den Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Das zeigen Zahlen des Kinderspitals Zürich, berichtet die «NZZ am Sonntag». Dort hat sich die Zahl der eingewiesenen Kinder und Jugendlichen, die einen Suizidversuch unternommen hatten, 2020 mehr als verdoppelt.

+++

11. April 2021: Millionen-Abschreiber wegen abgelaufener Corona-Tests

Der Bund sitzt auf Tausenden abgelaufenen PCR-Corona-Tests. Diese wurden im Frühling 2019 als Notreserve gekauft. Nun haben sie ihr Verfallsdatum überschritten, berichtet die «NZZ am Sonntag». Der Schaden beläuft sich für den Bund auf 14 Millionen Franken. 

+++

10. April 2021: Lonza schafft 1'200 neue Arbeitsplätze

Lonza stellt in Visp VS in diesem Jahr 1'200 neue Angestellte ein. 650 Mitarbeitende seien bereits rekrutiert worden, sagte Standortleiter Renzo Cicillini in einem Interview mit der Zeitung «Walliser Bote».

+++

10. April 2021: Arbeitgeber-Präsident hält 30'000 Neunfektionen für verkraftbar

Sobald die Risikogruppe geimpft ist, hält Arbeitgeber-Präsident Valentin Vogt bis zu 30'000 Neuinfektionen pro Tag für verkraftbar. «Wenn die Risikopatienten geimpft sind, werden etwa drei Viertel der Hospitalisationen wegfallen», sagte Vogt am Freitagabend in der «Tagesschau» von Schweizer Fernsehen SRF. Das bedeute, dass man mit Fallzahlen von 20'000 bis 30'000 pro Tag leben könnte, ohne dass die Spitäler an den Anschlag kämen. Zum Vergleich: Ende Oktober 2020 lag der höchste Tageswert an laborbestätigen Infektionen in der zweiten Welle bei rund 10'500 Fällen.

Das Risiko für einen schweren Corona-Verlauf und damit für eine Überlastung der Spitäler sei bedeutend kleiner, sobald die Risikogruppe geimpft sei, zeigte sich Vogt überzeugt. Dann müsse der Bundesrat die Massnahmen bedeutend schneller lockern.

+++

9. April 2021: Unerwünschte Nebenwirkungen bei einer von 1'000 Impfungen

Nach rund 1,6 Millionen verabreichten Dosen sind bis am vergangenen Sonntag 1’174 Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen der Covid-19-Impfstoffe eingegangen, wie das Heilmittelinstitut Swissmedic am Freitag mitteilte. Sie betrafen zu fast gleichen Teilen die Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna.

Zwar sei es nicht möglich, die Meldungen direkt mit den Impfungen zu vergleichen, doch retrospektiv zeige sich eine ungefähre Melderate von einer Meldung pro 1’000 verimpften Dosen. Bei 68,3 Prozent der Fälle handelte es sich um Frauen. Das mittlere Alter der Betroffenen lag bei 64,9 Jahren, wobei 41,7 Prozent 75-jährig oder älter waren.

Zwei Drittel der Meldungen (66,3 Prozent) galten gemäss Swissmedic als nicht schwerwiegend und betrafen Rötungen, Juckreiz, Schmerzen oder Schwellungen an der Injektionsstelle sowie Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Schüttelfrost und Müdigkeit. Meistens sei über mehr als eine Reaktion berichtet worden.

In den 396 Fällen, die als schwerwiegend beurteilt wurden, mussten die Personen entweder im Spital behandelt werden oder die Reaktion sei aus anderen Gründen als medizinisch bedeutsam betrachtet worden. In den meisten Fällen seien die Betroffenen aber nicht gefährdet gewesen. Deren Symptome reichten von Fieber, Luftnot, Kopfschmerzen, Erbrechen oder hohem Blutdruck bis zu einer Infektion mit einer Covid-19-Erkrankung.

In 26 der schwerwiegenden Fälle kam es zu einer Reaktivierung von Varicella-Zoster-Viren, die bei der ersten Erkrankung zu Windpocken führen. Die Betroffenen seien im Durchschnitt 72 Jahre alt gewesen. Derzeit werde untersucht, ob «ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den Impfungen und dem Auftreten von Herpes Zoster» bestehe, hiess es weiter.

55 Personen starben «in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung». Sie waren im Durchschnitt 84-jährig und litten mehrheitlich unter schweren Vorerkrankungen. Es gebe bisher in keinem Fall konkrete Hinweise darauf, dass die Impfung die Ursache für den Tod gewesen sei.

Die Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen änderten nichts am «positiven Nutzen-Risiko-Profil der in der Schweiz verwendeten Covid-19 Impfstoffe», hiess es weiter. Das bekannte Nebenwirkungsprofil werde dadurch weitgehend bestätigt.

+++

9. April 2021: 482 positive Corona-Fälle im Kanton Zürich

Im Kanton Zürich sind seit Donnerstag 482 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind etwa 100 Fälle mehr als noch vor einer Woche. Die Gesundheitsdirektion Zürich meldet zudem keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-infekiton.

+++

9. April 2021: Zürcher Apotheken kämpfen mit Engpässen bei den Corona-Selbsttests

Die kostenlosen Corona-Selbtstests können seit Mittwoch in Schweizer Apotheken bezogen werden. Das Interesse in den vergangenen Tagen war so gross, dass in vielen Apotheken im Kanton Zürich bereits keine Selbsttests mehr verfügbar sind, berichtet «Radio 1».

Natalia Blarer vom Zürcher Apothekerverband erklärt auf Anfrage von RADIO TOP, dass Nachschub bestellt sei. Sie bittet aber um Geduld: «Es dauert etwa drei bis vier Tage, bis unsere Bestellungen bearbeitet werden. Weitere zwei bis drei Tage dauert es, bis die Lieferungen bei uns ankommen. Wir müssen jetzt vor zu und mit Geduld das nehmen, was uns geliefert wird.»  

Beim St.Galler Apothekerverband heisst es auf Anfrage von RADIO TOP, dass bisher nur einzelne Apotheken bereits keine Selbsttests mehr zur Verfügung haben.

+++

9. April 2021: BAG meldet 2'519 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 2'519 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. 39'031 Tests wurden gemacht, was eine Positivitätsrate von 6,5 Prozent ergibt. Gleichzeitig registrierte das BAG zwölf neue Todesfälle und 134 Spitaleinweisungen.

+++

9. April 2021: Ausländer haben sich in Graubünden gegen Coronavirus impfen lassen

Aufgrund der hohen Anzahl an Zweitwohnungsbesitzern sei die Kontrolle schwierig, hiess es beim Kantonalen Führungsstab (KFS) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der KFS bestätigte eine Meldung vom Onlineportal «nau.ch» vom Freitag. In den regionalen Impfzentren gab es gemäss den Angaben eine Handvoll ausländischer Staatsangehörige, die geimpft wurden oder sich eine Impfung erhofft hatten.

Daraufhin passte das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden die Praxis und die Kommunikation an. Personen ohne Krankenversicherung in der Schweiz werden demnach abgewiesen, ebenso Personen mit einem ausserkantonalen oder ausländischen Wohnsitz. Eine Ausnahme gilt für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die im Gesundheitswesen arbeiten.

Zur Zeit sind in Graubünden rund 27'000 Personen geimpft worden. Schweizweit waren es am Sonntag rund 600'000 Personen, die bereits beide Impfdosen verabreicht bekamen.

+++

9. April 2021: Ansteckungen trotz Impfung in Seniorenzentrum im Churer Rheintal

In einem Seniorenzentrum im Churer Rheintal in Graubünden haben sich vier Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus angesteckt, obwohl sie bereits geimpft waren. Die Betroffenen haben nach Behördenangaben vom Freitag milde Verläufe und befinden sich in Isolation.

Das Gesundheitsamt analysiere die Situation bei den vier Personen, denen im Januar und Februar der mRNA-Impfstoff von Pfizer/Biontech verabreicht worden sei, heisst es in einer Mitteilung der Staatskanzlei in Chur. Dieser Impfstoff verringert das Risiko für eine Covid-19-Erkrankung laut Zulassungsstudie um 95 Prozent.

Die Maskentragpflicht für geimpfte Bewohnerinnen und Bewohner sei wieder eingeführt worden, heisst es weiter. Im Seniorenzentrum sei das Schutzkonzept konsequent umgesetzt worden. Zudem beteilige sich das Zentrum an den regelmässigen Betriebstestungen.

Nach Angaben der Staatskanzlei in Chur registrierte das Contact Tracing zudem am Donnerstagabend eine Häufung von Corona-Fällen im Ausreisezentrum Flüeli in Valzeina. 17 von 24 Personen seien positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Ausreisezentrum wurde unter Quarantäne gestellt, und die betroffenen Personen wurden isoliert, wie es hiess. Sie hätten milde Verläufe.

+++

9. April 2021: Urner Regierungsrat bezeichnet Covid-Lage als besorgniserregend

Im Kanton Uri könnten in den nächsten Tagen schärfere Corona-Massnahmen in Kraft gesetzt werden. Dies hat der Regierungsrat am Freitag mitgeteilt. Die epidemiologische Lage sei besorgniserregend. Er verfolge die Entwicklung der Fallzahlen und die steigende Belegung der Intensivstation des Kantonsspitals Uri mit Besorgnis, teilte der Regierungsrat mit. Allenfalls müssten Patientinnen und Patienten an die Spitäler der umliegenden Kantone abgegeben werden.

Kommt es zu einem Engpass bei den Spitalkapazitäten, sollen im Kanton Uri verschärfte Massnahmen in Kraft gesetzt werden. Der Regierungsrat habe solche am Freitag diskutiert, hiess es in der Mitteilung. In den kommenden Tagen würden die Massnahmen konkretisiert und beschlossen. Entsprechende Informationen stellte der Urner Regierungsrat für Montag in Aussicht. Kein Kanton hat zur Zeit gemessen an der Bevölkerung so viele laborbestätigte Corona-Fälle wie Uri. Nach Angaben des Bundesamts für Gesundheit traten in den vergangenen zwei Wochen 817 Fälle hochgerechnet auf 100'000 Einwohner auf.

Wie der kantonale Sonderstab Covid-19 am Freitag mitteilte, gab es unter anderen in zwei Urner Heimen sowie an mehreren Gemeindeschulen Corona-Fälle. Es sei davon auszugehen, dass wegen den über Ostern vermehrt stattgefunden Kontakten zwischen den Menschen die Fallzahlen nicht sinken würden. Im Kanton Uri gab es am Freitag 212 aktive Corona-Fälle, sieben mehr als am Donnerstag und 55 mehr als vor einer Woche. Neun Personen waren in Folge der Corona-Infektion im Spital, drei davon lagen auf der Intensivstation. Vor einer Woche waren sieben mit dem Virus Infizierte in Spitalpflege, auf der Intensivstation musste niemand behandelt werden. Zwei Personen sind innerhalb der letzten sieben Tage an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

+++

9. April 2021: Rund ein Viertel weniger Gäste auf Schweizer Bergbahnen

Bis Ende März ist die Zahl der Gäste der Schweizer Bergbahnen im Vergleich zur Wintersaison 2018/2019 um 24 Prozent gesunken. Auch die Umsätze gingen um 24 Prozent zurück. Günde sind vor allem die weiterhin fehlende Kundschaft aus dem Ausland und das eingebrochene Gastro-Angebot. Ausserdem hätten wegen der Corona-Krise auch die Skilager und die Vereins- und Firmenausflüge nicht stattfinden können, teilte Seilbahnen Schweiz am Freitag mit. Betroffen seien alle Regionen, obwohl die auf Tagestouristen ausgerichteten Skigebiete in den Voralpen und in der Nähe von Städten etwas glimpflicher davon gekommen seien.

+++

9. April 2021: 69 neue Fälle im Kanton Thurgau

Im Kanton Thurgau wurden in den letzten 24 Stunden 69 Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert worden. Am vergangenen Freitag meldete der Kanton 28 Neuansteckungen. Zudem ist eine weitere Person an den Folgen des Virus gestorben.

+++

9. April 2021: Elf Neuinfektionen in Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden elf Neuansteckungen mit dem Coronavirus festgestellt. Am vergangenen Freitag wurden wegen der Feiertage keine Zahlen publiziert. Am Donnerstag vor einer Woche waren es doppelt so viele Fälle. Todesfälle sind keine neuen hinzugekommen.

+++

9. April 2021: Appenzell Innerrhoden: Impfanmeldung ab 16 Jahren möglich

Im Kanton Appenzell Innerrhoden können sich ab sofort alle Personen ab 16 Jahren für eine Corona-Impfung anmelden. Er will so die Impfwilligkeit ermessen und sich die Impfplanung erleichtern.

+++

9. April 2021: St.Gallen meldet 163 neue Fälle

Im Kanton St.Gallen wurden in den vergangenen 24 Stunden 163 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Am vergangenen Freitag wurden wegen der Ostertage keine Zahlen publizeirt. Am 1. April meldete der Kanton 125 neue Fälle. Todesfälle wurden keine weiteren gemeldet.

+++

9. April 2021: Stadt Zürich führt repetitive Tests in der Verwaltung ein

Die Stadt Zürich beginnt mit repetitiven Corona-Tests in einzelnen Dienstabteilungen. Die Tests sind freiwillig.

+++

9. April 2021: Bund nimmt Gespräche mit Lonza wieder auf

Bundesrat Alain Berset und der Präsident der Lonza haben die Gespräche über eine intensivere Zusammenarbeit wieder aufgenommen. Das bestätigt ein Sprecher Bersets gegenüber dem «Tages-Anzeiger». Es sei beiden Seiten ein grosses Anliegen, in der Pandemie-Bekämpfung gut zusammen zu arbeiten, so Bersets Sprecher weiter. Zuletzt gestaltete sich die Komunikation schwierig. Der Lonza Präsident war für den Bundesrats zuletzt offenbar nicht erreichbar.

+++

8. April 2021: Corona-Demo in Altdorf UR abgesagt

Zwei Tage vor einer geplanten Grossdemonstration in Altdorf UR gegen die Corona-Politik hat das Aktionsbündnis Urkantone den Anlass definitiv abgeblasen. Das Urner Obergericht wird erst nach dem Termin über eine Beschwerde gegen das Demonstrationsverbot entscheiden.

Das Gericht werde nicht mehr rechtzeitig vor dem Kundgebungstermin ein Urteil fällen, teilte das Bündnis am Donnerstag mit. Der Antrag auf superprovisorische Verfügung sei vom Gericht abgewiesen worden.

«Damit müssen wir der behördlichen Gewalt weichen und die Kundgebung absagen», schrieben die Organisatoren. Das Bündnis werde am Samstag keine sonstige Veranstaltung oder Aktivität organisieren oder sich daran beteiligen. Wenn das Gericht zu einem späteren Zeitpunkt zugunsten des Bündnisses entscheide, werde die Kundgebung nachgeholt.

Am Samstag hätten Gegnerinnen und Gegner der Corona-Politik bei Altdorf UR eine grosse Demonstration durchführen wollen. Der Kanton Uri verbot jedoch angesichts der Pandemie Demonstrationen mit mehr als 300 Personen vorläufig. Das Aktionsbündnis reichte dagegen Beschwerde ein.

+++

8. April 2021: Aufruf zu Impfanmeldung im Kanton Zürich zeigt Wirkung

Der wiederholte Aufruf zur Impfanmeldung im Kanton Zürich hat teilweise Wirkungen gezeigt. Seit gestern haben sich rund 10’000 Personen für eine Corona-Impfung angemeldet, erklärt die Gesundheitsdirektion auf Anfrage von RADIO TOP. Damit sind für den April noch rund 8000 Termine frei. Im Kanton Zürich können sich alle Personen über 65 oder mit einer Vorerkrankung für einen Impftermin anmelden.

+++

8. April 2021: Kanton Zürich meldet 499 neue Corona-Infektionen

Im Kanton Zürich sind innert eines Tages 499 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sind rund 100 Fälle mehr als vor einer Woche. Weiter meldet die Zürcher Gesundheitsdirektion ein Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

+++

8. April 2021: Post startet Pilotversuch mit Massentests in zwei Kantonen

Die schweizerische Post startet im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen Pilotversuch mit Massentests in zwei Kantonen. Der Start erfolgt in rund zwei Wochen, wie die Post am Donnerstag mitteilte.

Die Massentests sollen im Briefzentrum Zürich-Mülligen und im Paketzentrum Frauenfeld TG durchgeführt werden. Diese zwei Standorte seien für die postalische Grundversorgung sehr wichtig. Mit den Pilotversuchen will die Post Erfahrungen sammeln, um Massentests dann an weiteren Standorten umsetzen zu können.

Massentests für die gesamte Post seien logistisch kaum machbar, wird Markus Bacher, Leiter des Krisenstabs bei der Post, zitiert. Auch seien die Regelungen je nach Kanton unterschiedlich.

+++

8. April 2021: Postautomaten boomen im Corona-Jahr

Die Möglichkeit, rund um die Uhr Pakete in Empfang zu nehmen oder zu verschicken, ist im Corona-Pandemie-Jahr 2020 so rege genutzt worden, wie nie zuvor. Die Post schrieb am Donnerstag von einem Boom ihrer My-Post-24-Automaten, seit diese Ende 2013 installiert wurden.

Im Corona-Jahr 2020 sei die Nutzung noch stärker gestiegen als in den Jahren zuvor. Viele hätten sich während des Shutdowns Kleider und andere Waren nach Hause liefern lassen. Was nicht gefiel oder passte, hätten die Kunden zurückgeschickt, und zwar immer mehr am My-Post-24-Automaten.

+++

8. April 2021: Weniger Tests über Ostern

Die Zahl gemeldeter Corona-Ansteckungen sank in der Woche 13 vom 29. März bis 4. April um 2,2 Prozent. Es wurden 12'284 laborbestätigte Fälle gemeldet, gegenüber 12'555 in der Vorwoche. Dies teilte das BAG am Donnerstag in seinem Wochenbericht mit - und stellte gleichzeitig klar: Wegen verändertem Testverhalten über Ostern seien mehr Nachmeldungen zu erwarten.

In der Woche 13 wurden zudem 60 Todesfälle und 373 Hospitalisationen gemeldet, gegenüber 48 respektive 329 in der Vorwoche. Wegen der ausstehenden Nachmeldungen rechnete das BAG auch hier mit einem Anstieg der Zahlen.

+++

8. April 2021: BAG meldet 2'449 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 2'449 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 156 Spitaleinweisungen.

+++

8. April 2021: Studierende fordern Rücksicht auf ihre Interessen

Studentinnen und Studenten rufen nach einem Jahr Einschränkungen wegen der Covid-19-Pandemie um Hilfe. Ohne aktuelle Anzeichen auf eine Entspannung müssten die Studierenden eine Perspektive erhalten. Sonst würden Ausbildungen aufgrund der Krise abgebrochen.

Der digitale Unterricht, die finanzielle Lage der Studentinnen und Studenten, ihre mentale Gesundheit sowie die Lage bei Stipendien, Prüfungen und Lernräumen beschäftigten die Studierenden sehr, schreibt der Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS) am Donnerstag. Aufgrund dieser Sorgen erfolge der Hilferuf mit konkreten Forderungen.

Bei weiteren Öffnungsschritten fordert der VSS den Einbezug der Studierenden. Möglichst rasch sollte der Präsenzunterricht neben dem digitalen wieder aufgenommen werde. Bibliotheken und Arbeitsplätze müssten offenbleiben. Die Laufzeiten von Stipendien bräuchten Verlängerungen. Dazu sollte eine Unterstützung von maximal 5’000 Franken aus einem nationalen Nothilfefonds an Stipendien erfolgen.

Insgesamt umfasst der Katalog 19 Forderungen mit Begründungen. Gemäss VSS gilt es, vermehrte Studienabbrüche wegen der Pandemie zu vermeiden. Schliesslich seien die Studierenden von heute die hochqualifizierten Arbeitskräfte von morgen, die auf lange Sicht die Folgen der Pandemie abfedern müssten.

+++

8. April 2021: SFGV fordert Öffnung von Fitnesscentren

Der Schweizerische Fitness- und Gesundheitscenter Verband (SFGV) fordert in einem offenen Brief an den Bundesrat, dass Fitness- und Gesundheitseinrichtungen ab 19. April wieder öffnen dürfen. Der Verband schreibt im Brief, es gebe keine Studien welche belegen würden, dass es im Fitnesscenter zu mehr Ansteckungen kommen könnte als in Betrieben, welche jetzt trotz Corona-Krise geöffnet haben dürfen. Darüber hinaus sei ein Besuch im Fitnesscenter gut für die Gesundheit.

+++

8. April 2021: Gastrosuisse für Covid-19-Gesetz

Der Branchenverband Gastrosuisse stellt sich hinter das Covid-19-Gesetz. Werde es abgelehnt, würden die Grundlagen für die Härtefallgelder zugunsten den Gastronomie fehlen, wie der Verbandsvorstand am Donnerstag mitteilte.

Ohne das Covid-19-Gesetz könne der Bund stark von der Corona-Krise getroffene Betriebe nicht unterstützen, heisst es im Communiqué. Die Kantone allein hätten dazu nicht die Finanzkraft. Ob bei einem Nein eine neue Gesetzesgrundlage in nützlicher Frist geschaffen werden könne, sei fraglich.

+++

8. April 2021: Skigebiet Wildhaus: Bergbahnen im Plus – Gastronomie im Minus

Am Montag ging in Wildhaus die Wintersaison zu Ende. Die Bilanz ist ambivalent. Im Bahnertrag zeigt sich ein Plus, während die Einnahmen in der Gastronomie wegen der Corona-Pandemie um rund zwei Drittel zurückgegangen sind.

+++

8. April 2021: Kanton Thurgau meldet 56 Neuinfektionen

Im Kanton Thurgau wurden in den vergangenen 24 Stunden 56 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus verzeichnet. Letzte Woche waren es fast gleich viele. Weiter teilt der Kanton mit, dass drei weitere Todesfälle verzeichnet wurden. Davon sind allerdings zwei Nachmeldungen aus dem vergangenen Dezember. 

+++

8. April 2021: Kanton Schaffhausen entschädigt auch freischaffende Kulturschaffende

Neu können auch freischaffende Kulturschaffende im Kanton Schaffhausen Finanzhilfen für coronabedingte Ausfälle beantragen. Nachdem der Bund die Covid-19-Kulturverordnug anpasste, übernimmt der Kanton Schaffhausen die vorgesehene Ausweitung des Kreises der Anspruchsberechtigten. Auch im Fall der Ausfallentschädigung für freischaffende Kulturschaffende ist eine je hälftige Finanzierung der Unterstützungen durch den Bund (BAK) und den Kanton vorgesehen.

+++

8. April 2021: Bündner Impfkampagne kommt auf Touren

«Es geht jetzt richtig los mit dem Impfen», sagte Kantonsärztin Marina Jamnicki am Donnerstag vor den Medien in Chur. Graubünden seien deutlich höhere Impfstofflieferungen versprochen worden als bisher. In der kommenden Woche werde eine Impfstofflieferung mit rund 15'000 Impfdosen erwartet. Bis Ende Juni 2021 rechne der Kanton mit der Lieferung von insgesamt 184'000 Impfstoffdosen.

Diese Impfstoffmenge sollte ausreichen für alle der knapp 200'000 Einwohner Graubündens, die sich impfen lassen wollen. Aktuell ist das laut der Kantonsärztin etwa die Hälfte der Bevölkerung. Zudem werden Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre vorerst nicht geimpft.

Einen bevorzugten Zugang zur Impfung erhält das Gesundheitspersonal. Es kann sich, ebenso wie Personen ab 45 Jahren, seit Donnerstag für eine Impfung voranmelden.

+++

8. April 2021: Kanton Graubünden hebt Maskenpflicht für Primarschüler auf

Gute Nachrichten von der Corona-Front gibt es im Bündnerland für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Primarklasse. In Schulen, die sich an den regelmässigen Testungen beteiligen, müssen sie keine Masken mehr tragen. Für die Lehrpersonen gilt die Maskenpflicht aber weiter.

Den Entscheid begründet die Bündner Regierung mit dem positiven Einfluss der kantonalen Teststrategie. Mit den wöchentlichen Schultestungen stehe ein Instrument zur Verfügung, um rasch Coronafälle zu identifizieren und Infektionsketten zu unterbrechen. Rund einen Monat nach dem Start dieser flächendeckenden Massnahmen nehmen über 95 Prozent der Volksschulen daran teil.

+++

8. April 2021:  Reguläre Abschlussprüfungen für Betriebe machbar

Die Betriebe, die Lernende ausbilden, sind in einer Umfrage zwar mehrheitlich der Ansicht, dass die Lehrabschlussprüfungen in diesem Jahr trotz Pandemie regulär durchgeführt werden können. Eher skeptisch sind sie allerdings in Sachen Chancengleichheit. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Portals Yousty und des Lehrstellenpuls der ETH Zürich. Rund 2'600 Betriebe beteiligten sich daran. Rund jede zweite Lehrfirma gab zu bedenken, dass schwächere Lernende mehr Zeit und Hilfe bräuchten, um wegen der Pandemie Verpasstes nachzuholen.

15 Prozent der Betriebe gaben zudem an, dass die jungen Leute nicht genügend Zeit hätten, um verpassten Stoff nachzuholen. Daneben gibt es aber auch Unsicherheiten zur organisatorischen Seite. Für 28 Prozent, also fast jeden dritten antwortenden Betrieb, ist unsicher, ob Prüfungen vor Ort überhaupt stattfinden können. Die Frage, was mit Jugendlichen geschieht, die während der Prüfungen in Quarantäne müssen, wurde von rund jedem fünften Betrieb aufgeworfen. Jeder zehnte Betrieb gab auch, wegen der Schutzmassnahmen nicht über genügend Ressourcen zu verfügen, um Abschlussprüfungen regulär durchführen zu können.

+++

8. April 2021: 22 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen wurden in den vergangenen 24 Stunden 22 Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Dies sind gleich viele wie vor einer Woche. Todesfälle sind keine hinzugekommen. 

+++

8. April 2021: St.Gallen meldet 140 Neuinfektionen

Der Kanton St.Gallen meldet für die vergangenen 24 Stunden 140 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Vergangene Woche waren es 125 neue Fälle. Weiter teilt der Kanton mit, dass eine weitere Person an den Folgen des Virus gestorben ist. 

+++

8. April 2021: Zürcher Schulleiter üben Kritik an Teststrategie

Die Zürcher Schulleiter kritisieren das repetitive Corona-Massentest-Konzept der Regierung. Das Konzept führe zu einem enormen Aufwand für die Schulen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Derzeit müssen die Spuck-Tests der Schüler gesammelt und jeweils zehn Stück gemischt werden, bevor sie ins Labor kommen. Aussedem dürfen die Kinder zwei Stunden vor den Tests nicht essen oder trinken - Schulleiter fordern nun ein einfacheres Test-Konzept für Schulen.

+++

8. April 2021: Swissnoso-Präsident macht sich für Erstimpfung stark

Die Schweiz soll für mehr Corona-Immunität auf Erstimpfungen setzen. Dies fordert der Präsident des nationalen Zentrums für Infektionsprävention Swissnoso, Andreas Widmer, gegenüber «20 Minuten». Neue Erkenntnisse würden zeigen, dass der Impfschutz bereits nach der ersten mRNA-Impfung rund 80 Prozent betrage. Ausserdem lasse der Impfschutz nicht so schnell nach, wie ursprünglich erwartet. Widmer schlägt vor, dass nun alle Impfdosen für Erstimpfungen verwendet werden.

+++

8. April 2021: Eingebrochener Flugverkehr reisst Loch in Klotener Kasse

Die Corona-Pandemie macht auch vor der Klotener Stadtkasse nicht halt. Anstatt dem budgetierten Überschuss von 1.7 Millionen Franken resultier ein Minus von fast 21 Millionen Franken. Grund dafür ist unter anderem der eingebrochene Flugverkehr.

+++

8. April 2021: Basler Schulklasse musste wegen eines Schülerstreichs in Quarantäne

Eine Schulklasse des Basler Gymnasiums Kirschgarten musste samt mehreren Lehrpersonen wegen eines Schülerstreichs vor den Osterferien in Quarantäne. Drei Schülerinnen und Schüler hatten das Ergebnis eines Coronavirus-Tests gefälscht.

Der Sprecher des Basler Erziehungsdepartements bestätigte am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine entsprechende Meldung des «SRF Regionaljournals Basel» von Mittwochabend. Die Schülerinnen und Schüler hätten das per SMS verschickte Testresultat von negativ auf positiv abgeändert.

Als die Schulleitung Verdacht schöpfte, hätten die Schülerinnen und Schüler ihre Tat zugegeben. Gegenwärtig werde im Erziehungs- und Gesundheitsdepartement abgeklärt, ob das Vergehen anzeigepflichtig sei, teilte der Sprecher des Erziehungsdepartements weiter mit. Von Seiten der Schulleitung hätten die Schülerinnen und Schüler zudem mit disziplinarischen Massnahmen zu rechnen.

+++

8. April 2021: St.Galler Stadtpolizei hebt erste Wegweisungen wieder auf

Um eine weitere Krawallnacht zu verhindern, griff die Stadtpolizei St.Gallen hart durch und sprach über 650 Wegweisungen aus. Wie «FM1Today» berichtet, haben sich bis am Mittwochabend 29 Personen beziehungsweise deren Eltern gemeldet, um die Wegweisung aufzuheben. 16 Dieser Meldungen seien bereits abgehandelt worden. In neun Fällen wurde die Wegweisung wieder aufgehoben. 13 Anfragen sind noch offen.

+++

7. April 2021: Härtefall-Darlehen von 21 Millionen für Thurgauer Betriebe

Rund 300 Thurgauer Unternehmen, die wegen der Coronakrise in wirtschaftliche Not geraten sind, erhalten Härtefall-Hilfe. Der Kanton hat bisher Darlehen im Umfang von gut 21 Millionen Franken bewilligt. Etwa zwei Drittel davon sind bereits ausbezahlt.

+++

7. April 2021: Drittes und grösstes Impfzentrum im Kanton Thurgau eröffnet

Noch vor kurzer Zeit war es eine leere Industriehalle und nun ist es ein eingerichtetes Impfzentrum. Der Thurgauer Gesundheitsdirektor hat sich in Weinfelden selbst ein Bild gemacht. TELE TOP hat ihn begleitet.

+++

7. April 2021: Türkei neu auf der BAG-Liste der Risikoländer - Israel weg

Keine Frühlingsferien in der Türkei ohne nachfolgende Quarantäne: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die beliebte Destination neu auf die Liste der Risikoländer gesetzt. Gestrichen von der Liste hat es hingegen den Impfturbo Israel.

Die neue Liste gilt ab dem 14. April, wie das BAG am Mittwoch bekanntgab. Die alte Liste war erst am Ostermontag in Kraft getreten. Auf der neuen steht neben Israel auch Jamaika nicht mehr. Weg fallen daneben Albanien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Neu hingegen sind Armenien, Kroatien und Litauen aufgeführt.

In den Nachbarländern kamen neu das Bundesland Sachsen in Deutschland und in Frankreich die Regionen Bretagne und Nouvelle-Aquitaine hinzu. Aus Italien müssen zusätzlich Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus der Region Apulien für zehn Tage in Quarantäne. Apulien und Nouvelle-Aquitaine waren erst bei der letzten Aktualisierung entfernt worden.

Im Gegenzug entfällt die Quarantänepflicht bei Rückreisen aus Korsika in Frankreich sowie in Italien aus den Regionen Abruzzen, Basilikata, Molise und Umbrien. Die Regionen der Nachbarländer direkt an der Grenze kommen nicht auf die Liste, damit Pendler und Grenzgänger weiterhin zur Arbeit können.

Die zehntägige Quarantäne gilt auch bei einem negativen Coronavirus-Test bei der Einreise. Sie kann bei einem weiteren negativen Test nach sieben Tagen aufgehoben werden. Die Pflicht gilt auch für Kinder und Geimpfte. Seit dem 8. Februar müssen alle per Flugzeug in die Schweiz Einreisenden vor dem Einsteigen einen negativen Corona-Test vorlegen.

Bis Ende Oktober 2020 befanden sich auf der Corona-Risikoliste über sechzig Länder sowie zahlreiche Gebiete in allen Schweizer Nachbarländern. Angesichts der hohen Fallzahlen in der Schweiz entschied sich der Bundesrat dann zu einem Kurswechsel.

Die Landesregierung setzt seither nur noch Staaten oder Gebiete auf die Risikoliste, deren 14-Tage-Wert pro 100'000 Einwohner um mehr als 60 Ansteckungen höher liegt als in der Schweiz. Am Mittwoch lag dieser Wert in der Schweiz bei gut 274 Fällen.

+++

7. April 2021: Grosses Interesse am Corona-Selbsttest in Graubünden

Ab heute Mittwoch sind in Apotheken in der ganzen Schweiz kostenlose Corona-Selbsttests erhältlich. Das Interesse daran ist in Graubünden schon am frühen Morgen gross gewesen. In Davos standen Touristen sogar Schlange.

Vor der Amavita Apotheke in Davos hatte sich schon am Morgen eine Warteschlange gebildet, die längere Zeit Bestand hatte, erklärte eine Apothekerin auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Weil in Graubünden seit Längerem flächendeckend getestet werde, habe man nicht mit so grossem Interesse gerechnet.

Es habe sich dann aber gezeigt, dass es vor allem Schweizer Touristen seien, die in ihren Ferien die kostenlosen Tests abholen würden. Der Andrang sei nicht wegen der Stammkunden entstanden..

Man sei stark beschäftigt mit der Herausgabe der Corona-Test, hiess es bei Apotheken in Chur. In Ilanz im Bündner Oberland fragte fast jeder Apotheken-Kunde nach den Tests, wie dort zu erfahren war. In St. Moritz soll es etwa jeder Zweite gewesen sein. Die angefragte Apotheke hatte innert zwei Stunden über 160 Tests abgegeben.

+++

7. April 2021: Berner Strassenmusikfestival Buskers wegen Corona-Pandemie abgesagt

Das Strassenmusikfestival Buskers in Bern findet dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie bereits zum zweiten Mal nicht statt.

Die Planungsunsicherheit sei auf allen Ebenen derart gross, dass die Organisatoren keine andere Möglichkeit sahen, als das Festival abzusagen, wie diese am Mittwoch mitteilten.

Sie hätten bis zuletzt gehofft, das Festival mit einem Corona-konformen Konzept durchführen zu können, «trotz mehrmonatigem Planungsrückstand». Allerdings könnten die Beteiligten nicht mehr länger vertröstet und auf Standby gehalten werden, schreiben die Organisatoren. Das nächste Buskers ist für den August 2022 geplant.

Bei der letzten Durchführung des Strassenmusikfestivals im Jahr 2019 gaben sich trotz teils heftigen Regens an drei Tagen 75'000 Personen der Strassenmusik, Akrobatik, Theater, Tanz, Streetperformance und Comedy hin.

+++

7. April 2021: Urner Demo-Einschränkung wird vor Bundesgericht bekämpft

Das vorläufige Verbot des Kantons Uri von Demonstrationen mit mehr als 300 Personen soll vom Bundesgericht auf seine Verfassungsmässigkeit überprüft werden. Das «Aktionsbündnis Urkantone - Für eine vernünftige Corona-Politik» hat eine entsprechende Beschwerde eingereicht, wie es am Mittwoch mitteilte.

Am 10. April hätten Gegnerinnen und Gegner der Coronapolitik bei Altdorf UR eine grosse Demonstration durchführen wollen. Die Urner Sicherheitsdirektion erteilte dafür aber keine Bewilligung, weil bei einem Anlass mit tausenden Personen die Maskenpflicht nicht durchsetzbar sei. Zudem nahm der Regierungsrat in der kantonalen Covid-Verordnung die Bestimmung auf, wonach vorderhand keine Kundgebungen mit mehr als 300 Personen bewilligt werden.

Das Aktionsbündnis Urkantone sieht sich durch diese Bestimmung in seinen elementaren politischen Grundrechten beschränkt. Die Norm verstosse nicht nur gegen die geltenden Corona-Bestimmungen des Bundes, sondern schränke auch die Meinungs- und Versammlungsfreiheit unverhältnismässig ein.

+++

7. April 2021: Kanton Zürich meldet 506 neue Ansteckungen

Die Zürcher Gesundheitsdirektion meldet für die letzten 24 Stunden 506 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Acht Personen sind seit Dienstag am Coronavirus gestorben, vier mussten ins Spital eingeliefert werden. 

+++

7. April 2021: BAG meldet 2'301 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 2'301 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Bei 33'742 durchgeführten Tests entspricht das einer Positivitätsrate von 6,8 Prozent. Gleichzeitig registrierte das BAG 21 neue Todesfälle und 112 Spitaleinweisungen. 

+++

7. April 2021: 136 Neuinfektionen im Kanton St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Mittwoch drei weitere Corona-Todesfälle. Ausserdem sind innert 24 Stunden 136 Leute im Kanton positiv auf das Coronavirus getestet worden.

+++

7. April 2021: Kanton Schaffhausen meldet 16 neue Fälle

Am Mittwoch meldet der Kanton Schaffhausen 16 neue Corona-Fälle. In den letztn 24 Stunden mussten zwei Leute hospitalisiert werden, gestorben ist eine Person.

+++

7. April 2021: Kanton Thurgau meldet 25 neue Fälle

Der Kanton Thurgau meldet am Mittwoch 25 weitere Corona-Fälle. Heute vor einer Woche waren es fast 90 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Einen weiteren Corona-Todesfall hat es im Kanton Thurgau seit gestern nicht gegeben.

+++

7. April 2021: Nach illegaler Party in Bistro: Gemeinde Gommiswald zeigt Wirtin an

Anfang März haben in einer Gommiswalder Beiz 90 Personen eine Party gefeiert. Jetzt reicht die Gemeinde Strafanzeige gegen die Wirtin ein.

+++

7. April 2021: Schweizerinnen und Schweizer haben Fernweh

Die Schweizer Bevölkerung sehnt sich nach Ferien im Ausland. Dies geht aus der Umfrage eines grossen Reiseveranstalters hervor. Aber auch das Bedürfnis nach Sicherheit und flexiblen Annullationsbedingungen ist hoch.

+++

7. April 2021: Bisher 1'000 Anmeldungen für Zürcher Serien-Tests

Die Zürcher Gesundheitsdirektion zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf der repetitiven Tests zufrieden. Rund 1'000 Institutionen, Unternehmen und Schulen haben sich bereits für die wöchentlichen Corona-Tests angemeldet.

+++

7. April 2021: Keine grosse Konkurs-Wellle trotz Corona-Pandemie

Trotz Corona-Krise ist in der Schweiz im letzten Jahr eine grosse Konkurs-Welle ausgeblieben. Dies zeigen die neusten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS). Im vergangenen Jahr gab es knapp 13'000 Firmen- und Privat-Konkurse. Das sind gut 900 weniger als vor der Pandemie. Die Ergebnisse seien allerdings mit Vorsicht zu interpretieren, heisst es in der Mitteilung des BFS. Denn wegen der Corona-Unterstützung des Bundes hätten viele Unternehmen einen drohenden Konkurs wegen der Krise abwenden können.

+++

7. April 2021: Grosses Interesse am Corona-Selbsttest in Graubünden

Ab Mittwoch sind in Apotheken in der ganzen Schweiz kostenlose Corona-Selbsttests erhältlich. Das Interesse daran ist in Graubünden schon am frühen Morgen gross gewesen. In Davos standen Touristen sogar Schlange.

Vor der Amavita Apotheke in Davos hatte sich schon am Morgen eine Warteschlange gebildet, die längere Zeit Bestand hatte, erklärte eine Apothekerin auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Weil in Graubünden seit Längerem flächendeckend getestet werde, habe man nicht mit so grossem Interesse gerechnet.

Es habe sich dann aber gezeigt, dass es vor allem Schweizer Touristen seien, die in ihren Ferien die kostenlosen Tests abholen würden. Der Andrang sei nicht wegen der Stammkunden entstanden. Auch in anderen Regionen war das Interesse gross, der Ansturm hielt sich aber in Grenzen. Schlangen bildeten sich weder in Chur noch in Ilanz oder St. Moritz.

Man sei stark beschäftigt mit der Herausgabe der Corona-Test, hiess es bei Apotheken in Chur. In Ilanz im Bündner Oberland fragte fast jeder Apotheken-Kunde nach den Tests, wie dort zu erfahren war. In St. Moritz soll es etwa jeder Zweite gewesen sein. Die angefragte Apotheke hatte innert zwei Stunden über 160 Tests abgegeben.

+++

7. April 2021: Grosser Anstrum auf Zürcher Testzentrum über Ostern

Das Stadtspital Waid und Triemli verzeichnet einen Besucher-Rekord im Corona-Testzentrum. Über die Ostertage haben sich auf dem Zürcher Kasernenareal so viele Personen aufs Coronavirus testen lassen wie nie zuvor. Im Durchschnitt wurden täglich knapp 1'000 Tests gemacht. Ganz überraschend kam dieser Ansturm jedoch nicht, erklärt Maria Rodriguez, Mediensprecherin des Stadtspitals Waid und Triemli, auf Anfrage von RADIO TOP: «Bereits in den Tagen vor Ostern waren die Onlinetermine bereits ausgebucht.» Aus diesem Grund habe man im Testzentrum die Kapazität mit mehr Mitarbeitenden und längeren Öffnungszeiten über die Feiertage erweitert.

+++

7. April 2021: Kanton St.Gallen impft ab sofort Personen über 65

Ab sofort können sich im Kanton St.Gallen auch Personen über 65 gegen das Coronavirus impfen lassen. Da die hochbetagten Personen bereits geimpft sind oder bald eine Impfung bekommen, weitet der Kanton die Impfkampagne aus.

+++

7. April 2021: Amnesty kritisiert an Schweiz mangelnde internationale Solidarität

Die Schweiz wird von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International dafür kritisiert, dass sie zu wenig Solidarität gegenüber ärmeren Ländern zeige. Aber auch die internationale Lage wird im neu veröffentlichten Jahresbericht kritisiert.

+++

7. April 2021: Pandemie sorgt für hohe Fluktuation in Eventbranche

Die Eventbranche bangt derzeit um ihre Fachkräfte. Wegen der Corona-Krise haben in den letzten Monaten viele aus der Veranstaltungsbranche ihren Job vorerst an den Nagel gehängt. Dies zeigt eine Umfrage von Expo Event, über die «CH Media» berichtet. Der Umfrage nach wurden im vergangenen Jahr fast 4'500 Jobs in der Eventbranche gekündigt. Das ist ein Rückgang von rund 20 Prozent. Bei vielen ist unklar, ob und wann sie in die Branche zurückkehren können.

+++

7. April 2021: Bewohnende von Altersheimen leiden stark unter den Pandemie-Folgen

Die Bewohnenden von Schweizer Altersheimen leiden stark unter den Folgen der Pandemie. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage von «Tamedia». Dernach geben zwei Drittel der Schweizer Altersheime an, dass die psychischen Folgen der Coronakrise für ihre Bewohnenden gross oder sehr gross sind. Die alten Leute leiden offenbar besonders unter den Besuchsverboten und Isolationen. Die Einschränkungen gehen teilweise so weit, dass einige alte Leute angeben, sie würden lieber sterben, als weiter isoliert zu werden.

+++

7. April 2021: Abgabestart in den Apotheken für fünf monatliche Selbsttests

Ab dem heutigen Mittwoch sind in Apotheken in der ganzen Schweiz Gratis-Selbsttests erhältlich. Jede Person in der Schweiz hat pro Monat Anspruch auf maximal fünf Tests. Ob und wann der Verkauf von Selbsttests auch im Detailhandel möglich ist, bleibt vorerst offen.

+++

7. April 2021: Gesundheitsamt verweigert Massentest an Aargauer Schule

An einer Aargauer Schule wurden mehrere Kinder positiv auf das Coronavirus getestet. Wie «20 Minuten» berichtet, hat daraufhin der Schulleiter Corona-Schnelltests für alle Schulkinder und Lehrpersonen beantragt. Dieser Antrag wurde scheinbar jedoch abgelehnt. Die Begründung des Gesundheitsamts soll sein, dass der Kanton nicht genügen Kapazität habe, um den Massentest an der Schule durchzuführen.

+++

6. April 2021: Bevölkerung um 0,7 Prozent gewachsen trotz Anstieg der Todesfälle

8'667'100 Personen haben Ende 2020 in der Schweiz gelebt, 61'100 oder 0,7 Prozent mehr als 2019. Dabei gab es 8'200 respektive 12,1 Prozent mehr Todesfälle als im Jahr davor und Geburten gab es weniger. Es war der Wanderungssaldo, der den Bevölkerungsanstieg bewirkte.

Genauer: die starke Abnahme an Auswanderungen. Der Wanderungssaldo ist mit einer Zunahme von 56'000 zwar immer noch positiv, aber im Vergleich zu 2019 gingen sowohl Ein- wie Auswanderungen zurück - Einwanderungen um 3,9 Prozent, Auswanderungen um 15,6. Das ergaben die neuesten Zählungen des Bundesamts für Statistik (BFS), die am Dienstag kommuniziert wurden.

Den Zahlen nach zu schliessen stieg die Heimatverbundenheit von Schweizern: Die Einwanderungen von Schweizer Staatsangehörigen nahmen um 6,7 Prozent zu-, diejenigen von Ausländern dagegen um 3,9 Prozent ab. Mit einem Minus von 15,6 Prozent gegenüber 14,9 Prozent sind Schweizer Bürger 2020 auch seltener ausgewandert als ausländische.

Alles in allem hat sich indes wenig verändert: «Die Bevölkerungszunahme entspricht derjenigen von 2018 und 2019 und ist damit erneut eine der schwächsten der letzten zehn Jahre», so das BFS.

Mehr Männer und mehr Senioren gestorben

Die starke Zunahme der Todesfälle «hängt mit der Covid-19-Pandemie zusammen», konstatiert das Bundesamt. Todesfälle von Männern nahmen stärker zu als solche von Frauen, mit einem Plus von 14,6 gegenüber 9,9 Prozent.

Ähnlich deutlich war der Unterschied zwischen den 0- bis 64-Jährigen und den über 65-Jährigen: Von der Geburt bis zur Pensionierung gab es ein Plus von 8,2 Prozent an Sterbefällen, danach erhöhte sich die Zunahme um 4,5 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. Nidwalden war der einzige Kanton mit einem Rückgang der Todesfälle: 2020 starben dort zwei Kantonsbewohner weniger als im Vorjahr.

+++

6. April 2021: Reibungsloser Start in den Zürcher Impfzentren

Vier grosse Impfzentren haben am Dienstag im Kanton Zürich den Betrieb aufgenommen. Noch läuft der Betrieb nicht auf Hochtouren. TELE TOP hat beim Impfzentrum in Winterthur vorbeigeschaut.

+++

6. April 2021: Pizolbahnen reichten Härtefallgesuche ein

Die Pizolbahnen haben am Ostermontag die Wintersaison 2020/2021 beendet. Für die coronabedingten Ausfälle im Gastro-Bereich hat das Unternehmen bereits Härtefallgelder erhalten. Für die Ausfälle beim Bahnbetrieb im Dezember wurde ein Gesuch eingereicht.

+++

6. April 2021: Kanton Schaffhausen bezahlt rund zwölf Millionen Franken Corona-Hilfen

Der Kanton Schaffhausen hat bisher knapp zwölf Millionen Franken für verschiedene Corona-Unterstützungsleistungen ausgegeben. Beim grössten Teil davon handelt es sich um Härtefallhilfen für Unternehmen.

+++

6. April 2021: 1'431 neue Fälle im Kanton Zürich 

Im Kanton Zürich sind seit dem letzten Donnerstag vier Personen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung verstorben. 1'431 Menschen haben sich über Ostern neu angesteckt. Das zeigen die Zahlen der Kantonalen Gesundheitsdirektion. Seit letztem Donnerstag wurden ausserdem 30 Personen wegen einer Corona-Erkrankung ins Spital eingewiesen.

+++

6. April 2021: BAG registriert 167'842 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen

Vom 29. März bis 4. April sind in der Schweiz 167'842 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 23'977 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 9 Prozent.

Insgesamt wurden bis Sonntag 1'604'838 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 604'312 Personen vollständig geimpft, das heisst 7 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 396'214 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.

Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 458'712 Impfdosen. Zudem sind noch 168'825 Impfdosen beim Bund gelagert.

Die Meldung wurde automatisch auf Basis der Daten des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und der Logistikbasis der Armee (LBA) erstellt. Sie wurde vor der Publikation überprüft.

+++

6. April 2021: BAG meldet 4'932 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 96 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 96 Stunden 4'932 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 20 neue Todesfälle und 175 Spitaleinweisungen.

+++

6. April 2021: Knaton Thurgau meldet 25 neue Fälle übers Osterwochenend

Im Kanton Thurgau sind in den letzten drei Tagen 25 neue Corona-Fälle dazu gekommen. Diese Zahlen publizierte der Kanton am Dienstag auf seiner Webseite. Seit Karfreitag sind keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus dazu gekommen.

+++

6. April 2021: 65 neue Corona-Infektionen im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet auf seiner Webseite nach dem Osterwochenende 65 neue Corona-Infektionen. Im Kanton gab es somit seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 3986 positive Fälle. Keine Person ist über die Feriertage an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

+++

6. April 2021: Bündner Bergbahnen kommen mit blauem Auge durch den Corona-Winter

Die Bündner Bergbahnen haben den Corona-Winter 2020/21 in ihrem Kerngeschäft gemäss eigener Einschätzung mit einem blauen Auge überstanden. Zum passablen Resultat beim Personentransport beigetragen hat ein «zufriedenstellendes» Ostergeschäft. Konkrete Zahlen zum Osterbetrieb nannte der Branchenverband Bergbahnen Graubünden in seiner ersten Saisoneinschätzung am Dienstag aber noch keine. Er stützte sich bei der detaillierten Auswertung auf die kumulierten Zahlen bis Ende März.

Gegenüber dem Vorjahr transportierten die Bergbahnen demnach 22,5 Prozent weniger Gäste und der Verkehrsertrag ging um 21,3 Prozent zurück. Besser schneidet die noch laufende Wintersaison in langjährigen Vergleichen ab. Die Rückgänge betragen dort bei den Gästen rund 14 Prozent und beim Verkehrsertrag in etwa 10 Prozent.

Damit bewege sich der Transportbereich ungefähr auf dem Niveau der Krisenjahre, nachdem die Schweizer Nationalbank Anfang 2015 den Franken-Euro-Mindestkurs aufgehoben hatte, schrieben die Bergbahnen. Bei diesem Vergleich dürfe allerdings nicht ausser Acht gelassen werden, dass der Aufwand aufgrund der Schutzkonzepte überproportional angestiegen sei.

+++

6. April 2021: Kanton St.Gallen meldet 280 Corona-Neuinfektionen übers Osterwochenende

Der Kanton St.Gallen meldet über das ganze Osterwochenende 280 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Seit dem letzten Donnerstag sind im Kanton St.Gallen zudem fünf weitere Personen an den Folgen der Viruserkrankung gestorben.

+++

6. April 2021: Schweizer Hotellerie leidet auch im Februar unter Corona-Krise

Die Corona-Krise hinterlässt in der Schweizer Hotellerie nach wie vor tiefe Spuren. Die Hotelübernachtungen brachen im Februar gegenüber den noch relativ guten Vergleichszahlen aus dem Vorjahr um 39,9 Prozent auf 2 Millionen ein, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag anhand provisorischer Ergebnisse mitteilte. Im Januar hatte Corona die Zahl der Logiernächte um 58 Prozent in die Tiefe gerissen.

Die weltweiten Reiserestriktionen wie strenge Quarantänebestimmungen oder gar Grenzschliessungen sind eine schwere Belastung für den Tourismus. Nach einem noch guten Jahresbeginn hatten im Jahr 2020 die Folgen der Corona-Pandemie die Zahl der Übernachtungen in der Schweiz auf das Niveau von zu Beginn der 50er-Jahre zurückgeworfen.

In Schweizer Hotels checken in erster Linie heimische Gäste ein, aus dem Ausland reisen deutlich weniger Touristen an. Das war auch zu Beginn des Jahres 2021 so. Im Februar betrug der Rückgang der Logiernächte von ausländischen Gästen fast 80 Prozent auf gut 335'000. Nach zwei Monaten ergibt sich ein praktisch gleich hohes Minus.

Besser läuft das Geschäft mit den Schweizer Gästen, doch auch da nahmen die Übernachtungszahlen ab. Im Februar wurden mit heimischen Gästen insgesamt 1,67 Logiernächte registriert. Das sind rund 4 Prozent weniger als im Vorjahr. Für Januar und Februar zusammen ergibt sich ein Rückgang um einen Fünftel.

+++

6. April 2021: Negatives Selbsttest-Ergebniss ist kein Freipass

Ab Mittwoch können in der Schweiz pro Monat fünf Corona-Selbsttest pro Person in Apotheken abgeholt werden. Ein negatives Ergebnis sei jedoch kein Freipass, sagt Martine Ruggli, Präsidentin des Apothekerverbandes Pharmasuisse, im Interview mit dem «Blick». Die Selbsttests sollen vor einem Familientreffen einen zusätzlichen Schutz vor Ansteckungen bieten. Ruggli warnt jedoch, dass ein negatives Testergebnis nur eine Momentaufnahme sei. Deshalb sei es trotzdem wichtig, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

+++

6. April 2021: 190'000 Franken zusätzliche Corona-Hilfsgelder für Winterthurer Kultur

Zur Unterstützung der lokalen Kultur hat die Stadt Winterthur zusammen mit Partnerinnen ein Massnahmenpaket lanciert. Mit rund 190'000 Franken will die Stadt der Winterthurer Kultur zusätzlich zu Bund und Kanton unter die Arme greifen.

+++

6. April 2021: Kanton Zürich beginnt mit grösster Impfaktion der Geschichte

Der Kanton Zürich beginnt am Dienstag mit seiner grössten Impfaktion der Geschichte. Die Impfzentren im ganzen Kanton werden in Betrieb genommen. Aufgrund der bisher verfügbaren Impfstoffmenge hat sich der Kanton Zürich in der ersten Phase der Impfaktion auf das Impfen in Alters- und Pflegeheimen und von Hochrisikopatienten konzentriert. Jetzt sei der Kanton bereit, auch weitere Personen über 65 Jahre zu Impfen, erklärt Lina Linz von der Kantonalen Gesundheitsdirektion gegenüber RADIO TOP. «Im Kanton Zürich gibt 11 Impfzentren und über 900 Ärztinnen und Ärzte zeigen Impfbereitschaft. Ab Mai werden zudem 150 Apotheken in die Impfaktion integriert.» Mit diesen über 1'000 Impfpunkten im Kanton Zürich können rund 20'000 Impfungen pro Tag gemacht werden. Insbesondere im Mai und im Juni hat das BAG den Kantonen deutlich höhere Impfstoffmengen in Aussicht gestellt. Im April werden rund 330’000 Impfdosen erwartet, mit denen 165’000 Personen geimpft werden können.

+++

6. April 2021: Inflationsängste lassen Hypothekarzinsen in der Schweiz steigen

Die Angst vor einer Inflation nach dem Ende der Corona-Pandemie führt zu einem Anstieg der Hypothekarzinsen in der Schweiz. Laut dem Vergleichsdienst «Comparis» haben die Richtzinsen von Hypotheken mit zehn Jahren Laufzeit am Ende des ersten Quartal 2021 den höchsten Stand seit einem Jahr erreicht.

Die Aussichten auf einen globalen Wirtschaftsboom trieben die Zinsen nach oben, teilte «Comparis» in der Nacht auf Dienstag mit. Hätten die Richtzinsen für zehnjährige Hypotheken Anfang Jahr noch bei etwas über 1 Prozent gelegen, so seien es Ende März 1,2 Prozent gewesen.

Viele Marktteilnehmer glaubten an einen globalen Wirtschaftsboom nach einem baldigen Ende der Corona-Pandemie. Das wiederum führe zu aufkeimenden Inflationsängsten, was die Zinsen nach oben drücke.

+++

6. April 2021: Alters- und Pflegeheime kritisieren Behörden wegen Corona-Politik

Führungskräfte von Alters- und Pflegeheimen kritisieren di Schweizer Behörden scharf. Viele Heimleiterinnen und -leiter fühlten sich laut einer Umfrage während der Corona-Pandemie ignoriert, zum Teil sogar schikaniert.

+++

5. April 2021: Etwas mehr Flugpassagiere an Flughäfen Zürich und Genf

Über das Osterwochenende wählten Teile der Schweizer Bevölkerung sonnige Destinationen im Ausland als Reiseziel. Darunter Portugal, Spanien und Dubai. Die Flughäfen Zürich und Genf meldeten einen leichten Anstieg der Passagierzahlen im Vergleich zu den Vortagen. Die Zahlen liegen aber immer noch deutlich unter dem Niveau der Vorjahre, als das Coronavirus sich noch nicht auf den Flugverkehr auswirkte. Der Flughafen Zürich verzeichnete zwischen 10'000 und 14'000 Passagiere, wie Sprecherin Bettina Kunz am Montag sagte.  Zwischen 7'800 und etwas mehr als 9'000 Passagiere pro Tag flogen an diesem Wochenende von Genf aus, wie es dort hiess.

+++

5. April 2021: Offener Brief von fünf Jungparteien

Vertreter aus der Jungen Mitte, den Jungen Grünliberalen, den Jungen Grünen, der Jungen EVP und der Juso haben den Bund zum Dialog aufgefordert. Es sei wichtig, die Konsequenzen der Corona-Krise auch für Jugendliche «sozialverträglich» zu machen.  So sollen etwa die Anliegen der Jungparteien verstärkt in das Krisenmanagement einfliessen. 

+++

5. April 2021: Das BAG setzt sechs neue Länder auf die Risiko-Liste

Neu gehören Griechenland, Jamaika, Tansania, Bosnien und Herzegowina, Paraguay und auch die Ukraine zu den Ländern in denen ein höheres Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus besteht. 

+++

5. April 2021: In der Rot-Tor Apotheke (AI) werden ab Mittwoch Selbsttests verteilt

Wie aus einem Schreiben des Gesundheitsamts im Kanton Appenzell Innerrhoden hervorgeht, können in der Rot-Tor Apotheke Sets mit je fünf Selbsttests abgeholt werden. Die Tests können mit der Krankenversicherungskarte kostenlos bezogen werden. Für die Abholung ist ein Bereich markiert, Wartezeiten und Verzögerungen sind jedoch laut dem Gesunheitsamt nicht auszuschliessen.

+++

5. April 2021: Zwei von drei Schweizern haben noch nie einen Corona-Test gemacht

Viele Schweizer haben sich noch keinem Corona-Test unterzogen, die Testbereitschaft unter der Schweizer Bevölkerung ist jedoch hoch, wenn ein negatives Testergebnis zu mehr Lockerungen der Massnahmen führen würde. Bisher haben jedoch zwei von drei Personen keinen Corona-Test gemacht wie der «Tagesanzeiger online» unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage schreibt. Die Umfrage zeigt ausserdem, dass ein Drittel der Befragten bereits ist, sich zuhause selbst zu testen. Die Befragung zeigt auch einen markanten Unterschied zwischen der jüngeren und älteren Generation auf, bei Personen unter 35 Jahren hat bereits mehr als die Hälfte einen Corona-Test gemacht, bei den über 35-Jährigen beläuft sich der Anteil auf einen Drittel. 

+++

5. April 2021: 700 Einreisende missachteten seit Februar die Testpflicht

Die Einreise in die Schweiz aus einem Risikoland bedingt seit Ferbuar einen negativen PCR-Test. Die Kontrollen an den Grenzen werden nur sporadisch durchgeführt, die Eidgenössische Zollverwaltung kontrolliert lediglich stich­probenartig. Dennoch wurden seit Februar 700 Personen ohne entsprechenden Test erwischt, wie die «Schaffhauser Nachrichten Online» berichtet. Bei jedem fünften Fall wurde eine Busse in der Höhe von 200 Franken ausgestellt. 

+++

4. April 2021: Stadtpolizei St.Gallen befürchtet unruhigen Abend

Angesichts neuer Gewaltaufrufe in den sozialen Medien hat die St. Galler Stadtpolizei am Sonntag ausgedehnte Personenkontrollen angekündigt. Die Beamten wollen Personen, die auf Krawall aus seien oder als Schaulustige den Gewaltaufrufen folgten, wegweisen. Zudem appellierte sie gemeinsam mit dem St.Galler Stadtrat an die Eltern der Jugendlichen. Sie sollten ihre Kinder am Sonntagabend nicht nach St. Gallen lassen. Seit der Auflösung einer Party kam es in der Stadt mehrfach zu Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen und der Polizei, die Party verstiess gegen die Corona-Regeln.

+++

4. April 2021: Papst Franziskus zelebriert in Rom zum zweiten Mal die Ostermesse unter Corona-Einschränkungen

Wegen der Pandemie konnte die Feier nicht wie gewohnt auf dem Petersplatz in Rom stattfinden. Papst Franziskus hat in seiner diesjährigen Osterbotschaft vor einem Rüstungswettlauf gewarnt, der trotz der Corona-Pandemie andauert.

+++

4. April 2021: Kritik vom Bundespräsidenten 

Guy Parmelin hatte in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» die Ausschreitungen vom Freitagabend in der Stadt St.Gallen scharf verurteilt. Ausschreitungen würden angesichts der Ungeduld in der Pandemie-Situation nicht helfen. Der Bundesrat appellierte an alle, dass sie die Disziplin, die sie bisher gezeigt hätten, beibehalten. Gleichzeitig hat Parmelin die Hoffnung auf neue Lockerungsschritte gedämpft, die Entwicklung der Pandemie im Ausland und in der Schweiz liessen wenig Spielraum.

+++

4. April 2021: Fitnesscenter reichen Staatshaftungsklage gegen den Bund  ein

Die Fitnessbranche geht juristisch gegen die Zwangsschliessungen wegen der Corona-Pandemie vor. Sie haben eine Muster-Staatshaftungsklage gegen den Bund eingereicht, berichtet der «Sonntagsblick». Darin wird Schadenersatz für die coronabedingten Umsatzverluste gefordert.

+++

4. April 2021: Widerstand gegen die Corona-Massnahmen wächst bei Jugendlichen

Über die Hälfte der jungen Schweizer und Schweizerinnen habn genung von den coronabedingten Einschränkungen und ist unzufrieden, wie die «SonntagsZeitung» schreibt. Die Infektionen haben für die Altersgruppen meist wenige Auswirkungen, dennoch werden sie hart von den Corona-Massnahmen getroffen. Die Massnahmen betreffen etwa das Nachtleben oder den Hobbysport, sie beeinträchtigen jedoch auch den Berufseinstieg oder die Partnersuche, heisst es im Bericht. 

+++

3. April 2021: Impfkommission will für Herdenimmunität auch Kinder impfen

Die eidgenössische Impfkommission will für die Herdenimmunität auch Kinder impfen. Für die dauerhafte Bekämpfung des Coronavirus gingen Forscher ursprünglich davon aus, dass 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung immun dagegen sein muss. Doch wegen der Virus-Mutationen ist dieser Wert gestiegen. Laut Experten müsste derzeit bereits 80 Prozent der Weltbevölkerung immun dagegen sein. Erst dann könne die sogenannte Herdenimmunität erreicht werden. Dafür sei es aber auch nötig, dass Kinder und Jugendliche geimpft werden, ist Christoph Berger, Präsident der eidgenössischen Impfkommission gegenüber «SRF» überzeugt. 

Aktuell werden Kinder und Jugendliche noch nicht geimpft. Derzeit testen jedoch alle grossen Hersteller ihre Impfstoffe in klinischen Studien an Kindern und Jugendlichen. Denn diese reagieren anders auf die Impfungen als Erwachsene. Einen Einfluss darauf haben unter anderem das Körpergewicht, die Grösse oder auch das Immunsystem.

+++

3. April 2021: 700 Einreisende ohne negativen Corona-PCR-Test an der Grenze kontrolliert 

Die Schweizer Grenzwächter haben seit Februar mehr als 700 Personen kontrolliert, die ohne gültigen PCR-Test einreisen wollten. Seit Februar gilt jedoch, dass jeder Reisende aus einem Risikogebiet einen negativen PCR-Test vorlegen muss, der nicht älter als 72 Stunden alt sein darf. Wie die «Schweiz am Wochenende» mit Verweis auf die Eidgenössische Zollverwaltung berichtet. Wurden ca. 150 Personen gebüsst. Die Busse betrug jeweils 200 Franken.

+++

2. April 2021: 13'000 Zürcher brauchen Hilfe bei der Impf-Registrierung im Internet

Bei der Impf-Hotline des Kantons Zürich haben sich in dieser Woche rund 13'000 Personen mit Fragen zur Registrierung auf dem Onlinetool des Kantons gemeldet. Meistens geht es darum, welche Auswirkungen gewisse Angaben auf die Terminvergabe haben, so der «Tages-Anzeiger» auf seinem Onlineportal. Gegenüber der Zeitung versichert der Leiter der Impf-Hotline, dass ausschliesslich das Alter und die Vorerkrankungen ausschlaggebend sind. Zum Beispiel der Beruf einer Person spielt also keine Rolle.

Bisher haben sich über 160'000 Personen auf dem Onlinetool registriert. Bisher können lediglich Personen über 65 oder mit Vorerkrankungen auch einen Impftermin buchen.

+++

2. April 2021: BAG registriert 194'546 neue Impfungen in den letzten 7 Tagen

Vom 25. März bis 31. März sind in der Schweiz 194'546 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte. Pro Tag wurden damit durchschnittlich 27'792 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 17 Prozent.

Insgesamt wurden bis Mittwoch 1'542'286 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 576'511 Personen vollständig geimpft, das heisst 6,7 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 389'264 Personen wurden bislang nur die Erstimpfung durchgeführt. Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 521'264 Impfdosen. Zudem sind noch 168'825 Impfdosen beim Bund gelagert.

+++

2. April 2021: 2250 neue Infektionen in den letzten 24 Stunden in der Schweiz

Das Bundesamt für Gesundheit BAG meldet seit gestern 2250 neue Corona-Fälle. Das sind rund 200 mehr als vor einer Woche. Die Positivitätsrate liegt jedoch aktuell bei vier Prozent und ist somit tiefer als vor einer Woche. Weiter sind innerhalb der letzten 24 Stunden 23 weitere Personen an den Folgen der Viruserkrankung verstorben. Gestiegen sind im Vergleich zu gestern auch die Spitaleinweisungen. So müssen sich neu 109 Personen in einem Spital behandeln lassen.

+++

2. April 2021: Tessiner Spitäler wappnen sich für mehr Covid-Patienten

Im Kanton Tessin wappnen sich die Spitäler für wieder mehr Patientinnen und Patienten mit Covid-19. Die Zahl der so genannte Wahleingriffe werde reduziert und Ferien gestrichen, sagte Kantonsarzt Giorgio Merlani am Freitag vor den Medien. Die Zahl der Menschen, die im Kanton Tessin wegen einer Ansteckung mit dem Coronavirus in ein Spital eingewiesen werden müssten, sei höher als jene der Entlassenen, sagte Merlani. Der Kanton meldete für die vergangenen Tage jeweils über 80 Menschen in Spitalpflege. Zuletzt, am Freitag, waren es 89.

Zehn Menschen mussten am Freitag in Intensivstationen gepflegt werden. Die Zahl der Intensivpatienten war damit seit Anfang März zum ersten Mal wieder zweistellig. Am 1. Januar waren allerdings noch 47 Personen in Intensivpflege, und 366 lagen in einem Spital. Merlani rief die Bevölkerung im Kanton zur Vorsicht auf an Ostern. Auch wenn viele älteren Menschen schon geimpft seien, sei es weiterhin wichtig, die Zahl der Kontakte zu reduzieren. Er schlug vor, Familientreffen im Freien abzuhalten.

+++

2. April 2021: Fluggesellschaft Swiss will alle Mitarbeiter gleichzeitig impfen lassen

Die Fluggesellschaft Swiss wünscht sich eine spezielle Impfaktion für ihre Angestellten. So sollen die rund 6000 Swiss-Mitarbeiter an einer gesonderten Impfaktion teilnehmen können, wenn genügend Impfstoff für die ganze Bevölkerung vorghanden ist. Dies zeigen Recherchen von «CH-Media». Der Kanton Zürcih bestätigt, dass es eine entsprechende Anfrage seitens der Airline gibt. Die Fluggesellschaft Helvetic Airways geht sogar noch einen Schritt weiter. Sie fordert eine prioritäre Impfung des Flugpersonals.

+++

2. April 2021: Kanton Thurgau meldet weniger Ansteckungen als in der Vorwoche

Im Kanton Thurgau sind in den letzten 24 Stunden 28 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das schreibt der Kanton auf seiner Website. Das sind noch rund halb so viele Fälle wie vor einer Woche. Damals war der Freitag allerdings kein Feiertag. Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 wurden keine weiteren registriert.

+++

2. April 2021: Schnelltests auch über Ostern möglich

Das Spital Appenzell will die Verbreitung des Coronavirus weiter verhindern. Deshalb bietet es auch über die Ostertage Schnelltests an. An allen Feiertagen kann ein Termin gebucht werden. Die vorgängige Anmeldung ist jedoch Pflicht.

+++

1. April 2021: Ostschweizer Fachhochschule verlängert den Fernunterricht

Die Ostschweizer Fachhochschule verlängert den coronabedingten Fernunterricht bis zu den Sommerferien. Auch die Pädagogische Hochschule Thurgau will ihre Studierenden in den nächsten Monaten noch via Internet zuhause unterrichten. Wie das «St.Galler Tagblatt» berichtet, zeigen sich andere Hochschulen jedoch zögerlich mit der offiziellen Verlängerung des Fernunterrichts. So wollen beispielsweise die Universität, sowie die Pädagogische Hochschule St.Gallen die nächsten Entscheide des Bundesrates abwarten. Diese sollten Mitte April folgen.

+++

1. April 2021: 26 neue Corona-Fälle an Andelfinger Primarschule

An der Primarschule Andelfingen sind weitere Corona-Fälle aufgetaucht. Nachdem 17 Personen, die in der Schule arbeiten oder unterrichtet werden, positiv getestet wurden, hat die Schule beschlossen, Massentests durchzuführen. Dabei sind laut dem «Landboten» weitere 26 Corona-Patienten aufgetaucht. Diese befinden sich nun in Quarantäne. Für die restlichen Schulkinder geht der Unterricht nächste Woche normal weiter.

+++

1. April 2021: Bund soll sich um Informationsleaks bezüglich Corona-Krise kümmern

Der Bund soll sich in den eigenen Reihen um die Informationsleaks bezüglich Corona-Krise kümmern. Dies fordert ein Vorstoss im Ständerat. Besonders seit Beginn der Pandemie werden öfters Entscheide des Bundes vorab in den Medien kommuniziert. Solche Leaks würden jedoch grossen Schaden anrichten, findet der St.Galler Mitte-Ständerat Benedikt Würth: «Indiskretionen sind schon lange normal in Bern. Im Zuge von Corona hat dies aber nochmals zugenommen. Wir erleben Bundesräte in Kommissionen die sagen, sie müssen zuerst die Zeitung lesen um zu wissen, was für Anträge gestellt worden sind. Das kann nicht sein, das ist nicht unser System.» Laut dem Ständerat ist deswegen die Unzufriedenheit im Parlament grosse.

Der Bundesrat soll deshalb Massnahmen treffen, damit künftige Informationslecks schneller gefunden und die Verantwortlichen bestraft werden können. Ausserdem verlangt der Ständerat einen detaillierten Bericht über die bisherigen Indiskretionen.

+++

1. April 2021: BAG meldet Lieferung von 366'000 Impfdosen

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat zusätzliche 366'000 Impfdosen des Unternehmens Moderna erhalten. Die Lieferung sei am Mittwoch eingetroffen, schrieb das BAG am Donnerstagabend auf Twitter.

Erste Lieferungen seien bereits an die Kantone gegangen. «Damit haben wir gemeinsam mit den Herstellern die Lieferzeit im ersten Quartal erreicht», teilte das BAG auf Twitter weiter mit. Von April bis Ende Juli würden voraussichtlich weitere 8,1 Millionen Impfdosen von Pfizer/Biontech und Moderna folgen.

+++

1. April 2021: Swiss-Covid-App soll bald schon mehr können

Eine erweiterte Swiss-Covid-App mit einem nationalen Registriersystem dürfte bald verfügbar sein. Die Arbeiten des Bundes, die ETH-App Notfy-Me zu integrieren sind laut Marcel Salathé, Epidemiologe an der ETH Lausanne, schon weit fortgeschritten.

Mit der App Notify-Me von der ETH-Lausanne können alle Personen in einem Restaurant oder an einer Veranstaltung rasch registriert und vor einer möglichen Corona-Infektion gewarnt werden. Auf dem Gelände der ETH-Lausanne kommt die App bereits seit Januar zum Einsatz.

+++

1. April 2021: Keine Pandemie-Versicherung

Eine Pandemie-Versicherung ist vom Tisch. Der Bund verfolgt entsprechende Pläne nicht weiter. Zum jetzigen Zeitpunkt fehlten klare Anzeichen, dass die Unternehmen eine obligatorische Versicherung wollten, hiess es zur Begründung.

Unternehmen sollten sich künftig gegen die wirtschaftlichen Folgen von Pandemien versichern lassen. Dies war das Projekt, das die Bundesverwaltung mit Vertretern aus der Versicherungsbranche im Juni vergangenen Jahres lancierten. Eine Arbeitsgruppe prüfte im Auftrag von Finanzminister Ueli Maurer die Machbarkeit eines solchen Konzepts und arbeitete Vorschläge aus.

Die breite Unterstützung aus dem Unternehmenssektor für eine Pandemie-Versicherung fehle zurzeit, teilte nun am Donnerstag das Eidgenössische Finanzdepartement mit. Besonders das Obligatorium stosse auf Ablehnung. Die zu entrichtenden Prämien würden als Steuern aufgefasst.

+++

1. April 2021: Ein Fünftel mehr Ansteckungen in einer Woche

Die Ansteckungen mit dem Coronavirus in der Schweiz nahmen innert einer Woche um knapp einen Fünftel zu. Vom 22. bis 28. März stiegen sie laut dem neusten Wochenbericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG) um 19,5 Prozent. Auch die Zahl der Hospitalisierungen stieg leicht, während es etwas weniger Todesfälle gab. 329 Personen mussten in der Berichtswoche wegen einer Covid-19-Erkrankung ins Spital, nach 295 in der Woche zuvor. Zudem wurden dem BAG 48 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gemeldet. In der Vorwoche waren es zum selben Zeitpunkt 55.

+++

1. April 2021: Glarnerland Wirtschaft meistert Corona-Pandemie mehrheitlich gut

Vertreter der Glarner Wirtschaft und Politik schätzen die wirtschaftliche Lage im Kanton Glarus angesichts der Corona-Pandemie insgesamt positiv ein. In einigen Branchen beobachtet die Task Force Wirtschaft aber eine Zuspitzung der Situation. Betriebe, welche schon vor der Pandemie Probleme gehabt hätten, dürften aus dem Markt ausscheiden, teilte die Task Force am Donnerstag mit. Eine Konkurswelle habe im ersten Pandemiejahr aber nicht stattgefunden. Die Anzahl Konkurse blieb gegenüber 2019 praktisch unverändert.

Als gut mit einem positiven Ausblick schätzt die Task Force die Situation ein für die Banken, das Baugewerbe und die Industrie. Im Gewerbe sind die verschiedenen Branchen unterschiedlich von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Im Handel wiederum leiden einzelne Betriebe sehr, während andere sich schneller erholten, als von der Task Force erwartet. Als kritisch mit düsterem Ausblick wird die Situation der Reisebürobranche beurteilt.

Die Arbeitslosigkeit und die Kurzarbeit verharren auf einem stabilen Niveau. Die Arbeitslosigkeit im Kanton liegt bei 2,5 Prozent. Stellensuchende, die während der Pandemiezeit arbeitslos werden, bekommen zusätzliche Taggelder und werden damit später ausgesteuert.

Eine Härtefallunterstützung für Unternehmen in Not wurde bisher 168 Mal beantragt. 22 Anträge wurden abgelehnt, elf sind noch offen, alle anderen sind bearbeitet und abgeschlossen. Damit sei der Kanton Glarus einer der schnellsten Kantone bei der Umsetzung der Härtefallhilfen, meint dazu die Task Force. Vom kantonalen Fonds für Härtefälle von 21,5 Millionen Franken wurden bis dato 6,7 Millionen Franken gesprochen. Eine Nachzahlung ist für besonders betroffene Firmen geplant. Die Nachzahlung basiert auf den Verlusten, die nach Auszahlung der Entschädigungen noch bestehen. Für einen Grossteil der Betroffenen sollen sich die Entschädigungen damit verdoppeln.

+++

1. April 2021: 394 Neuinfektionen im Kanton Zürich

Der Kanton Zürich meldet am Donnerstag auf seiner Webseite für die letzten 24 Stunden 394 neue Corona-Infektionen. Das sind genauso viel wie heute vor einer Woche. Zudem hat das Coronavirus im Kanton Zürich innert eines Tages drei weitere Todesopfer gefordert.

+++

1. April 2021: Schaffhausen startet Pilotprojekt mit Corona-Impfungen in Hausarztpraxen

Das Gesundheitsamt des Kantons Schaffhausen startet ein Pilotprojekt. In den zwei Wochen nach Ostern werden erstmals Corona-Impfungen in sechs Hausarztpraxen durchgeführt. Später sollen weitere Praxen dazukommen.

+++

1. April 2021: Stimmung in Schweizer Firmen hellt sich weiter auf

Die Stimmung unter den Einkaufsmanagern in Schweizer Firmen hellt sich weiter auf. Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor stehen die Zeichen auf Erholung.

+++

1. April 2021: Strandfestwochen in Rorschach SG sollen stattfinden 

«Wir planen die Strandfestwochen Rorschach vom 28. Juli bis 14. August 2021 und sind optimistisch, dass sie mehr oder weniger im selben Rahmen wie in den Jahren 2018 und 2019 statt finden können.» Das schreiben die Organisatoren am Donnerstag in einer Medienmitteilung. Geplant wird wieder mit einer Hafenbar & Hafenbühne sowie allen bisherhigen Sportangeboten.

+++

1. April 2021: Detailhandelsumsätze im Februar wegen Pandemie erneut abgestürzt

Die Coronapandemie hat den Schweizer Detailhändlern einen beispiellosen Absturz eingebrockt. Im Februar mussten die hiesigen Geschäfte den zweitschlimmsten Umsatzeinbruch seit der Jahrtausendwende hinnehmen.

Konkret machten die Detailhändler nominal elf Prozent weniger Umsatz, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag aufgrund provisorischer Zahlen mitteilte. Schuld sind die Schliessungen von Läden des nicht-täglichen Bedarfs durch den Bundesrat Mitte Januar zur Bekämpfung der Seuche.

Grösser war der Absturz nur während des ersten Shutdowns im April 2020 gewesen. Damals waren die Umsätze gar um 18,2 Prozent abgesackt.

+++

1. April 2021: Gütertransporte durch Alpen gingen 2020 wegen Corona-Krise zurück

Der Rückgang der Industrieproduktion aufgrund der Corona-Pandemie hat sich 2020 auch auf den alpenquerenden Güterverkehr ausgewirkt. Auf Strasse und Schiene wurden 34,8 Millionen Tonnen Güter durch die Schweizer Alpen transportiert - 5,5 Prozent weniger als 2019.

Beim Schienengüterverkehr war der Rückgang ausgeprägter als auf der Strasse, wie das Bundesamt für Verkehr (BAV) am Donnerstag mitteilte. Bei der Bahn reduzierte sich das Transportvolumen um 6,2 Prozent. Im letzten Jahr durchquerten 863'000 Lastwagen die Alpen, das sind 4 Prozent weniger als 2019.

Im zweiten Halbjahr 2020 erholte sich der Strassengüterverkehr mit den Lockerungen der Corona-Regeln rascher und deutlicher als der Schienengüterverkehr. Das ist gemäss BAV primär darauf zurückzuführen, dass die Eisenbahnstrecke durch den Simplon im Sommer wegen Unterhaltsarbeiten nur eingeschränkt befahrbar war.

Der Bahnanteil am gesamten alpenquerenden Güterverkehr sank über das ganze Jahr hinweg betrachtet leicht ab, um 0,5 auf 71,9 Prozent.

+++

1. April 2021: Juso Zürich fordert Perspektiven für Jugendliche

Jugendliche leiden besonders unter den Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Juso Kanton Zürich fordert daher vom Regierungsrat, dass jungen Menschen sichere Perspektiven für die kommenden Monate geboten werden.

+++

1. April 2021: BAG meldet 1'968 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Donnerstag innerhalb von 24 Stunden 1'968 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 32 neue Todesfälle und 81 Spitaleinweisungen.

Das BAG erfasste am Donnerstag auch Nachmeldungen von Todesfällen zwischen November und Februar. Daher wurden unter den neuen Todesfällen 25 zusätzliche Fälle aufgeführt. Am Mittwoch hatte das BAG 2'411 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet.

Die Positivitätsrate für die vergangenen zwei Wochen lag bei 5,6 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner 272,92 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 19. März bei 1,19. Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 70,6 Prozent. 17,7 Prozent dieser Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

Zahlreiche Fälle mit britischer Mutation

Insgesamt wurden bis Sonntagabend 1'742'075 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 1'436'996 Dosen verabreicht. 535'250 Personen sind bereits vollständig geimpft. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 6'069'595 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 603'092 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

Von den mutierten Varianten des Coronavirus sind in der Schweiz bisher 37'949 Fälle entdeckt worden. 14'361 betrafen die britische Variante (B.1.1.7), 241 die südafrikanische (B.1.351) sowie 13 die brasilianische (P.1). 23'334 Fälle konnten keiner Variante eindeutig zugewiesen werden.

25'171 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 9'709. Aufgrund der Kontakt-Rückverfolgung befanden sich laut Angaben des BAG 15'086 Menschen in Isolation und 25'864 Menschen in Quarantäne. Zusätzlich befanden sich 3845 Personen in Quarantäne, die aus einem Risikoland heimgekehrt waren.

+++

1. April 2021: Regionalbahnen bieten Schutzmasken aus dem Automaten an

Im öffentlichen Verkehr gilt wegen der Corona-Pandemie Schutzmaskenpflicht. Die Appenzeller Bahnen und die Frauenfeld-Wil-Bahn testen an Bahnhöfen Automaten für Hygienemasken. Falls sich die Maskenspender bewähren, sollen sie auch in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen oder Schulen zum Einsatz kommen.

+++

1. April 2021: Winterthur öffnet Freibad-Schwimmbecken früher als geplant

Einen Monat früher als in anderen Jahren eröffnet die Stadt Winterthur die Freibad-Saison: Am Dienstag wird das Olympiabecken im Geiselweid für Schwimmerinnen und Schwimmer freigegeben. Auf dem Badetuch liegen, ist jedoch nicht erlaubt.

+++

1. April 2021: Kanton Thurgau meldet 57 Neuinfketionen

Der Kanton Thurgau meldet für die letzten 24 Stunden 57 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus. Zudem sind im Kanton Thurgau seit gestern drei weitere Personen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

+++

1. April 2021: Maskenpflicht über Ostern an der Verzasca

Ab Karfreitag gilt an einigen Abschnitten der Verzasca eine Maskenpflicht. Die Tessiner Gemeinde erwartet über die Festtage einen grösseren Besucherstrom, wie sie auf der Homepage schreibt.

Eingeschlossen in das Maskenobligatorium ist die bei Touristen beliebte Brücke «Ponte dei Salti» in Lavertezzo.

Ebenfalls eine Maskenpflicht gilt auf der Terrasse des Centro sociale von Brione Verzasca, in Sonogno, an der Bushaltestelle auf dem öffentlichen Parkplatz sowie auf der Piazza und auf der via Strada dal Fórn.

Die Gemeinde wolle mit der erweiterten Maskenpflicht im Freien Besucherinnen und Besucher sowie Einheimische schützen, hält sie in ihrem Schreiben fest. Sie empfiehlt, generell eine Maske zu tragen.

Auch Lugano, Mendrisio und Bellinzona haben aufgrund der erwarteten Besucherströme zu Ostern eine Maskenpflicht eingeführt. Als erste Gemeinde hatte das bei Deutschschweizer Touristen beliebte Ascona bereits am 16. März eine solche Pflicht eingeführt.

+++

1. April 2021: 22 neue Fälle im Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen meldet am Donnerstag 22 neue Fälle. Drei Personen mussten hospitalisiert werden, gestorben ist niemand.

+++

1. April 2021: 125 neue Fälle in St.Gallen

Der Kanton St.Gallen meldet am Donnerstag 125 neue Fälle. In den letzten 24 Stunden ist im Kanton niemand am Coronavirus verstorben. 

+++

Die Geschehnisse vom 1. bis 31. März 2021 gibt es hier zum Nachlesen. 

Beitrag erfassen

Hugo
am 14.04.2021 um 10:29
Es ist doch noch zu kalt um in die Restaurant Terasse zu gehen. Also ich bleibe zu Hause.
Annonym
am 12.04.2021 um 15:54
Es ist einfach immer noch erstaunlich dass die zahlen immer noch nirgends im Griff sind obwohl man seit 4 Monaten keine Freizeiteinrichtungen besuchen kann nicht mal essen gehen kann man aber woche für woche steigen die zahlen irgendwas stimmt da einfach nicht mehr
Peter Schwob
am 11.04.2021 um 17:57
Übrigens, nein die Corona Krise hat die Schweiz nicht fest im Griff, es ist nur der Bundesrat. Wenn man ihn sber Corona nennt dann stimmt der Titel. Öffnen wäre das einzige Richtige oder si h dann halt für immer einsperren. Dummheit dieser Führungskriese lässt sich wohl nivht so leicht kurieren. Also bitte betitlet das Ding richtig ind nennt es Führungskriese.
R.
am 11.04.2021 um 11:31
'Mehr' als zu reklamieren fällt so manchen Schweizern scheinbar nicht mehr ein. Die Restaurants sind ebenso stark oder ebenso wenig gefährdet wie alle anderen Betriebe welche geschlossen bleiben müssen. WANN danken die Schweizer dem Bund auch mal für dessen Gewaltsbeiträge die Wirtschaft zu unterstützen? DAS ist nicht selbstverständllich. Guckt mal über unsere Landesgrenzen.. wie es in unseren Nachbarländern gehandhabt wird. Ob und wieviel Unterstützung die Wirtschaft von ihren Regierungen bekommen usw. Impfung ist und bleibt freiwillig. Wozu also sich hierüber weiter den Kopf zerbrechen? Wer es tun will, oder allenfalls muss weil er reisen will, der hat immer noch den freien Entscheidungswillen, ob er sich impfen lassen will um weiterhin die Welt bereisen zu dürfen, oder ob er sein Leben verändert usw. Man sagt ich gehöre zur Hochrisikogruppe. Wegen kürzlich erlittenem Herzinfarkt. Nun, ich habe mich mein ganzes Leben gegen nichts impfen lassen seit ich das Elternhaus verliess. Da konnte neben mir gehustet und geniest werden. Ich steckte mich nicht an. Warum also sollte ich jetzt mit der Impferei anfangen? Für mich ist es einfach nur einer der vielen neuen Erreger mit denen wir zu leben lernen müssen. Und je mehr Menschen den Planeten bevölkern, und je länger man die Menschen nicht aufklärt über Hygiene usw. umso mehr wird es auch künftig neue Erreger geben. Ich begebe mich einfach möglichst NICHT an Orte wo viele Menschen sind. Kein Problem, wenn man Ideen hat, wie man seine Zeit anders nutzen, und/oder seine Tätigkeit anders ausüben könnte.. So, wie manche Beizer einfach kurzerhand ein Take Away einrichteten oder auf anderem legalen Weg zu Einnahmen kommen. Dieses ewige Gejammer wegen den Massnahmen.. Ja, seit knapp 1 Jahr haben wir sowas. Und es DARF nochmal ein ganzes Jahr andauern. WENN es die Situation absolut erfordert. So ist es der Schweizer Verfassung unter Beachtung des Epidemiegesetzes zu entnehmen! Nach also 2 Jahren MÜSSEN alle Massnahmen beendet werden, ODER allenfalls gesetzlich verankert! Und DANN kommt auch das Volk zum zuge. Denn über neue Gesetzesvorlagen wird in der Schweiz immer noch demokratisch abgestimmt durch das Volk! Das Covid-Gesetz wurde durch die Regierung bestimmt, es dient als Notgesetz! So wie alle derzeitigen Impfstoffe 'nur' eine Notzulassung haben. JETZT sind wir NOCH immer in einer Notsituation. Denn, der Bund hat das Zepter immer noch in der Hand. Um möglichst schweizweit geltend, ähnliche Massnahmen treffen zu können. Und über unsere Grenzen: Über 150 Länder mehr oder weniger, HABEN DAS SELBE Problem wie wir hier in unserer 'schönen' Schweiz. Und mal ehrlich, so gut wie uns in der Schweiz, ergeht es praktisch KEINEM anderen Land jetzt in dieser Krise!!!
Marc Benoit
am 10.04.2021 um 19:34
Das freut mich sehr! Das ist heute eine sehr gute Nachricht für die Arbeitnehmer im Wallis. Ich hoffe natürlich auch das diese Arbeitsplätze lange bestehen!!
Annonym
am 09.04.2021 um 13:43
Man wird am mittwoch lockerungen vergessen können die zahlen steigen dramatisch an Uri verschärft die massnahmen das sind wohl die Auswirkungen weil man Ostern zu zehnt verbringen durfte
Annonym
am 09.04.2021 um 12:20
Es ist schon erstaunlich dass im thurgau jede Woche die zahlen so schwanken und jetzt meldet Graubünden 4 Fälle trotz vollständiger Impfung aber Restaurants müssen geschlossen haben weil sie ja bekanntlich die größten Treiber sind kann nun wirklich alles nicht mehr stimmen und man sollte ehrlich sein man weiss gar nichts über corona und die Impfung es muss einfach so sein
annonym
am 04.04.2021 um 17:53
Ja parmelin dämpft die Hoffnungen auf baldige lockerungen ist klar man wird noch das ganze Jahr 2021 im Lockdown verbringen oder wie lange will man das noch durchziehen es wird Zeit dass auch mal wieder die Restaurants wenn auch nur auf der Terrasse arbeiten dürfen