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14 Prozent der Zürcher Kantonsfläche sind versiegelt

Im Kanton Zürich sind 14 Prozent des Bodens versiegelt. Die Versiegelung begünstigt die Bildung von städtischen Hitzeinseln. Teils wurden in den letzten Jahren Flächen wieder entsiegelt.

23.11.2022 / 14:33 / von: cna
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Boden, der mit einer luft- und wasserundurchlässigen Schicht bedeckt ist, bezeichnet man als versiegelt. (Symbolbild: pixabay.com/René Schindler)

Boden, der mit einer luft- und wasserundurchlässigen Schicht bedeckt ist, bezeichnet man als versiegelt. (Symbolbild: pixabay.com/René Schindler)

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14 Prozent der Zürcher Kantonsfläche ist versiegelt. Das zeigt eine neue Analyse des Statistischen Amts des Kanton Zürich. Bodenversiegelt ist alles, was mit einer luft- und wasserundurchlässigen Schicht bedeckt ist. Meist ist dies Asphalt oder Beton. Im Kanton Zürich sind derzeit 25'000 Hektaren versiegelt, wie die Stadt Zürich in einer Mitteilung schreibt.

Seit den Achtzigerjahren wurde der Boden im Mittel pro Jahr um eine Fläche von 250 Fussballfeldern mehr versiegelt. Diese Entwicklung hat unerwünschte Folgen. Die Bodenversiegelung sorgt unter anderem dafür, dass sich sogenannte städtische Hitzeinseln bilden. Der versiegelte Untergrund kann das Wasser nicht aufsaugen, dies verhindert die Wasserverdunstung, die die Umgebung abkühlen würde.

Hie und da wurden in den letzten Jahren Bodenversiegelungen wieder aufgebrochen. Diese Entsiegelungen gab es in den letzten Jahren offenbar häufiger als auch schon. Verglichen mit den Versiegelungen verhalten diese jedoch auf tiefem Niveau. Auf den entsiegelten Flächen entstehen neue grüne Areale, wie beispielsweise Parkanlagen, mit Bäumen bestandene Plätze oder Alleen.

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