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Die Geschichte des Openair Frauenfeld

Das Openair Frauenfeld gibt es seit 1987. Damals hiess es noch «Out in the Green», gespielt wurde Rock und Blues. Nach mehrmaligem Konkurs ist das OAFF heute das grösste HipHop-Festival Europas.

09.07.2019 / 11:18 / von: abl
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Das Openair Frauenfeld ist bereits mehrmals «wieder auferstanden». (Bild: twitter.com/@OpenairFF)

Das Openair Frauenfeld ist bereits mehrmals «wieder auferstanden». (Bild: twitter.com/@OpenairFF)

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1987: Das Openair Frauenfeld hiess damals noch «Out in the Green». Mit Künstlern wie Status Quo, Marillion oder Third World lockte es rund 25'000 Besucher an. Hinter dem Anlass stand damals der FC Frauenfeld, der ein «Sommernachtsfest» veranstalten wollte. 

2001: Das «Out in the Green» geht konkurs. Schon seit Jahren schreibt es tiefrote Zahlen, jetzt ist es definitiv vorbei mit dem Festival.

2002: Neu unter dem Namen «Ministry of Rock» soll das Festival wieder mehr Besucher anlocken. Trotz Dauerregen besuchen rund 15'000 Besucherinnen und Besucher den Anlass.

2006: Das «Openair Frauenfeld» ist geboren. Anstatt Rock oder Blues läuft nun HipHop. Als Headliner stehen die «Black Eyed Peas» auf der Bühne.

2007: Auf einem Parkplatz des Openairs bricht ein Brand aus. Der Katalysator eines Fiat Punto löst das Feuer aus. Mehrere Autos brannten komplett aus, es entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken. Die Rauchsäule des Brandes war mehrere Kilometer weit zu sehen.

2010: Zum ersten Mal kommt Eminem als Headliner auf die Frauenfelder Allmend. Hunderttausende HipHop-Fans aus der ganzen Welt strömen ins Sendegebiet.

2012: Das Openair kämpft mit Ticket-Betrügern. Über 5000 gefälschte Openair-Bändel sind im Umlauf. Der Vorfall, der am meisten in Erinnerung bleibt, passiert aber erst bei den Aufräumarbeiten. Ein Gewitter zieht plötzlich auf, die Arbeiten müssen deshalb unterbrochen werden. Eine 24-jährige Helferin wird aber von einer Zeltstange getroffen und dabei so schwer verletzt, dass sie ums Leben kommt.

2014: In diesem Jahr können Openair-Gänger nicht mehr nur in ihren Zelten schlafen, sondern auch in «Favelas» oder Luxus-Villen. Das Angebot kommt aber bei Besuchern nicht besonders gut an, viele setzen trotzdem lieber aufs Zelt.

2017: Beim Anstehen kommt es zu einem Zwischenfall: Ein Besucher leidet am Noro-Virus. Die Krankheit breitet sich allerdings am Festival nicht weiter aus.

2018: Der Headliner Eminem steht zum zweiten Mal in Frauenfeld auf der Bühne. Das Openair ist bereits kurz nach Vorverkaufsstart restlos ausverkauft. Die Ausgabe geht als erfolgreichstes Openair Frauenfeld aller Zeiten in die Geschichte ein.

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