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Empörung über mutmasslichen Thurgauer Tierquäler wächst

In einer Online-Petition fordern tausende Menschen schnelles Handeln der Thurgauer Behörden. Die Tiere müssen umgehend vom Hof in Hefenhofen weggebracht werden, heisst es in der Petition.

05.08.2017 / 09:03 / von: pha
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13 Pferde sind auf dem Hof verendet. (Bild: TELE TOP / Pascal Meister)

13 Pferde sind auf dem Hof verendet. (Bild: TELE TOP / Pascal Meister)

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Die Petition wurde am 3. August gestartet. Ihr Ziel, 10‘000 Unterschriften, hat sie innerhalb kürzester Zeit erreicht: Schon am Samstagmorgen haben über 10‘000 Menschen die Petition unterzeichnet. Die Petition richtet sich an Paul Witzig, den Amtsleiter und Vollzugsbeamte des Veterinäramts des Kantons Thurgau. Witzig wird aufgefordert, unverzüglich alle notwendigen Massnahmen zu ergreifen, um die noch lebenden Pferde auf dem Hof in Hefenhofen zu retten.

Der «Blick» machte am Donnerstag Bilder öffentlich, die verendete und verhungerte Pferde auf dem Hof zeigen. Die Bilder stammen von einer ehemaligen Mitarbeitern des Hofes und sind unerträglich: Sie zeigen den aufgedunsenen Kadaver eines Pferdes, ein totes Tier mit aufgerissenen Nüstern und bis auf die Knochen abgemagerte Pferde, die keine Kraft mehr haben zum Stehen, oder Futterkrippen mit total verschimmeltem Gemüse und Brot.

Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Thurgau am Freitag die Bilder für authentisch und aktuell einstufte, reagierte der zuständige Regierungsrat Walter Schönholzer und rief eine Task-Force ins Leben. In dieser Task Force arbeiten Regierungsrat Walter Schönholzer, Chef des Departements für Inneres und Volkswirtschaft, das Veterinäramt, die Kantonspolizei, die Generalstaatsanwaltschaft und das Landwirtschaftsamt mit. Die Task Force wird die Öffentlichkeit «zeitnah» über die weitere Entwicklung informieren, wie es im Communiqué heisst.

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Paul Kern
am 07.08.2017 um 10:06
Ich danke Ihnen sehr für Ihre kompetente Berichterstattung. Es ist eine grosse Erleichterung, einen politisch unabhängigen, korrekten Bericht zu lesen. Leider kann man dies vom verlängerten Arm (Thurgauer Zeitung) der unfähigen Thurgauer Behörden nicht sagen.Wir werden unser Abo der TGZ per sofort kündigen!
Adeline Schilling
am 06.08.2017 um 13:03
Schlimm, ich schäme mich für die Schweiz und v.a. für den Kanton TG. Wir sind vor kurzem in den Kanton TG gezogen und nun möchten wir gerne wieder wegziehen. Mit diesen korrupten Gemeinden, wo Tiere legal gequält werden dürfen, möchten wir Abstand halten. Gefängnis mit hoher Geldstrafe zudem absolutes Tierhalteverbot ist bei Herr K. das Einzig richtige.
bubu
am 06.08.2017 um 09:36
Habt ihr euch schon mal gefragt, weshalb Herr K. Pferde hält und züchtet?Verkauft er seine Pferde nicht einem 'Schlachter', der daraus diverse Produkte produziert?Sind die Abnehmer 'seiner Pferde' nicht Mittäter?Wer solche Produkte kauft ist mitschuldig am Elend der Tiere.Wegsehen und sich nur empören, wenn sich alle aufregen, ist feige.
marc
am 06.08.2017 um 08:22
ihr könnt nichts machen, im tg herscht vetterli wirtschaft.
Giger Maria
am 06.08.2017 um 08:15
Dieser Tierquäler hatte schon einmal ein Verfahren am Hals . Es ist unverständlich von den Behörden dass er überhaupt wieder Tiere haben konnte. Es ist eine Sauerei was da abgeht von den Behörden und dem Veterinäramt . Auch die Polizei zieht den Schwanz ein und unternimmt nichts. Haben die alle die Hosen voll von diesem Verbrecher?Es ist eine Schande.
marc
am 06.08.2017 um 06:17
ihr könnt nichts machen, im thurgau herscht vetterliwirtschaft hahahaha
peter klaus
am 05.08.2017 um 20:54
Was heisst zeitnach in diesem fall muss sofort reagiert werden.
Roman
am 05.08.2017 um 14:27
Es sind schon weit mehr, es ist noch eine Petition von Animal Rights von angeführt von Kurt Amsler auf Change.ch im Umlauf, welche zum jetzigen Zeitpunkt rund 5000 Unterschriften beisammen hat.
Corina
am 05.08.2017 um 14:12
Problem ist er räumt jetzt auf entsorgt tote tiere somit man am montag nichts findet er weis wie
Iris Eisenecher
am 05.08.2017 um 11:53
Worauf wartet Ihr noch. Tierquälerei geht gar nicht. Ich bin entzetzt.