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Erste Sorgenfalten wegen Trockenheit

Im Februar ist es bisher ungewöhnlich warm, grosse Niederschläge sind ausgeblieben. Für Bauern, Winzer und Gärtner beginnt bereits das erste Zittern vor der Trockenheit.

20.02.2019 / 16:30 / von: meg
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Erste Sorgenfalten wegen Trockenheit (Symbolbild: pixabay.com)

Erste Sorgenfalten wegen Trockenheit (Symbolbild: pixabay.com)

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Nach der Dürreperiode im letzten Jahr sind bei vielen Bauern die Ernten eingebrochen. Nun droht bereits die nächste Trockenperiode: Der Februar ist bisher nicht nur aussergewöhnlich warm, auch grössere Niederschlagsmengen sind ausgeblieben. Das schöne und milde Wetter könnte nach Einschätzung von Meteorologen bis Anfang März erhalten bleiben.

Die Bauern beobachten die Situation bereits angespannt, sagt Ferdi Hodel, der Geschäftsführer vom Zürcher Bauernverband. Er meint: «Wir sind auf genügend Regen für einen Grundwasserstand angewiesen. Momentan ist es nicht problematisch, aber wir können auch noch nicht Entwarnung geben.»

RADIO TOP-Beitrag über die ersten Sorgen ums Wetter:

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Den Winzern machen mehr die milden Temperaturen Sorgen als der fehlende Regen. Die Reben würden bei warmem Wetter zu schnell wachsen und früher austreiben, sagt Martin Wolfer, der Inhaber des Weinguts Wolfer in Weinfelden. «Dadurch besteht die Gefahr, dass Frost, welcher in den Monaten März und April durchaus üblich ist, grossen Schaden anrichtet.»

Beat Kunz, der Chef von Stadtgrün Winterthur sagt, noch stünden vor allem die Folgen der letztjährigen Trockenheit im Vordergrund. Viele Bäume seien in schlechten Zustand: «Das aktuelle Wetter ist noch kein Problem. Aber spätestens im Mai, wenn die Vegetation einsetzt, braucht es längere Passagen mit Regen.»

TELE TOP hat die Situation des Grundwassers analysiert:

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