Pull down to refresh...
zurück

Frauenpower im Bundesrat: Amherd und Keller-Sutter sind gewählt

Der Bundesrat bekommt weibliche Unterstützung: Für Doris Leuthard (CVP) rückt die Walliserin Viola Amherd nach und für Johann Schneider-Ammann (FDP) die St.Gallerin Karin Keller-Sutter. Beide haben nach dem ersten Wahlgang das absolute Mehr erreicht.

05.12.2018 / 10:58 / von: mle/das/sda
Seite drucken Kommentare
0
Viola Amherd (links) ist neue CVP- und Karin Keller-Sutter neue FDP-Bundesrätin. (Screenshot: SRF)

Viola Amherd (links) ist neue CVP- und Karin Keller-Sutter neue FDP-Bundesrätin. (Screenshot: SRF)

Die Ostschweiz hat wieder einen Sitz im Bundesrat: Die St.Gallerin Karin Keller-Sutter wurde mit 154 Stimmen zur Bundesrätin gewählt. (Screenshot: SRF)

Die Ostschweiz hat wieder einen Sitz im Bundesrat: Die St.Gallerin Karin Keller-Sutter wurde mit 154 Stimmen zur Bundesrätin gewählt. (Screenshot: SRF)

Glückwünsche für die gewählte CVP-Bundesrätin Viola Amherd. (Screenshot: Parlament.ch)

Glückwünsche für die gewählte CVP-Bundesrätin Viola Amherd. (Screenshot: Parlament.ch)

In wenigen Stunden beginnen im Bundeshaus die Bundesratswahlen. (Bild: viola-amherd.ch/cvp.ch/wickihans.ch/fdp.ch/parlament.ch/Fotomontage RADIO TOP)

In wenigen Stunden beginnen im Bundeshaus die Bundesratswahlen. (Bild: viola-amherd.ch/cvp.ch/wickihans.ch/fdp.ch/parlament.ch/Fotomontage RADIO TOP)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

12:00 Uhr: RADIO TOP konnte mit der neugewählten Bundesrätin sprechen. Hier hören, wie sie die Ostschweiz vertreten möchte.

11:49 Uhr: Z'graggen und Wicki gelassen nach der Nichtwahl

Bei den gescheiterten Bundesratskandidaten Hans Wicki (FDP) und Heidi Z'graggen (CVP) scheint sich die Enttäuschung in Grenzen zu halten. Beide betonen, dass sie durch die Kandidatur gute Erfahrungen gesammelt haben.

video

----

11:00 Uhr: Verschiedene Stimmen über die langersehnte Ostschweizer Vertretung im Bundesrat

«Karin Keller-Sutter trägt einen grossen Rucksack, der sie zu diesem Amt befähigt», sagt Susanne Hartmann, Stadtpräsidentin Wil (CVP) im RADIO TOP-Interview:
audio

Der Schaffhauser Ständerat (SVP) Hannes Germann freut sich sehr über die neue Bundesrätin:
audio

Welches Departement sich der Ausserrhoder Ständerat Andrea Caroni (FDP) für Karin Keller-Sutter wünscht, im RADIO TOP-Interview:
audio

Die St.Galler Nationalrätin Claudia Friedl (SP) erklärt im RADIO TOP-Interview wie wichtig die Vertretung der Ostschweiz im Bundesrat ist:
audio

«Es ist wichtig eine Bundesrätin zu haben, die die Region und ihre Bedeutung kennt», sagt der St.Gallische Ständerat Paul Rechsteiner (SP) im RADIO TOP-Interview:
audio

----

10:06 Uhr: Viola Amherd (CVP) und Karin Keller-Sutter (FDP) werden vereidigt 

video

----

10:03 Uhr: Bei der FDP hält es niemanden mehr auf den Stühlen. Selbst Philipp Müller, der ehemalige Parteipräsident der FDP, filmt mit: 

#BRW18 umgekehrte Tellerwäscher-Karriere: Vom Parteichef zum Hobby-Berichterstatter... stets voller Einsatz von Philipp Müller. pic.twitter.com/00boCgbxmI

— Pascale Bruderer (@PascaleBruderer) 5. Dezember 2018

 

----

09:58 Uhr: Die Freude beim FDP-Public Viewing in Wil ist nach der Wahl von Karin Keller-Sutter gross:

video 

----

09:56 Uhr: Die Ostschweizerin Karin Keller-Sutter ist im 1. Wahlgang zur FDP-Bundesrätin gewählt worden

Die neue FDP-Bundesrätin heisst Karin Keller-Sutter. Die Vereinigte Bundesversammlung hat die 54-jährige St. Galler Ständerätin am Mittwoch mit 154 von 237 gültigen Stimmen gewählt. Keller-Sutter erreichte bereits im ersten Wahlgang das absolute Mehr. An zweiter Stelle lag der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki mit 56 Stimmen. 27 Stimmen gingen an verschiedene Personen. Das absolute Mehr lag bei 119 Stimmen.

Auch der neu gewählten Ostschweizer Bundesrätin wird gratuliert. (Screenshot: Parlament.ch)

----

09:48 Uhr: Die Stimmen des 1. Wahlgangs für den FDP-Sitz werden derzeit ausgezählt. 

----

09:20 Uhr: Viola Amherd im ersten Wahlgang zur Bundesrätin gewählt

Die neue CVP-Bundesrätin heisst Viola Amherd. Die Vereinigte Bundesversammlung hat die 56-jährige Walliser Nationalrätin und Anwältin am Mittwoch mit 148 von 240 Stimmen gewählt. Amherd erreichte bereits im ersten Wahlgang das absolute Mehr. An zweiter Stelle lag die Urner Regierungsrätin Heidi Z'graggen mit 60 Stimmen. CVP-Parteipräsident Gerhard Pfister erhielt 17 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 121 Stimmen. Verschiedene Personen erhielten 15 Stimmen.

Glückwünsche für die gewählte CVP-Bundesrätin Viola Amherd. (Screenshot: Parlament.ch)

----

09:05 Uhr: Die Auszählung des 1. Wahlgangs für den CVP-Sitz läuft. 

----

08:38 Uhr: Johann Schneider-Ammann sorgt bei seiner Abschiedsrede mit diesem Spruch für Lacher:

audio 

----

08:26 Uhr: FDP Wil veranstaltet Public Viewing 

Im Hof zu Wil verfolgt die FDP Wil gemeinsam mit Interessierten die Bundesratswahl bei Kaffee und Gipfeli gespannt mit. RADIO TOP ist beim öffentlichen Public Viewing vor Ort. 

----

08:03 Uhr: Nationalratspräsidentin eröffnet Vereinigte Bundesversammlung

Nationalratspräsidentin Marina Carobbio (SP/TI) hat am Mittwoch die Vereinigte Bundesversammlung eröffnet. Auf dem Programm steht zuerst die Würdigung der zurücktretenden Bundesratsmitglieder. Dann kommt es zur Wahl einer Nachfolgerin für die zurücktretende Bundesrätin Doris Leuthard. Gleich anschliessend geht es um die Nachfolge von FDP-Bundesrat Johann Schneider-Ammann.

Offizielle Kandidatinnen der CVP für die Leuthard-Nachfolge sind die Walliser Nationalrätin Viola Amherd und die Urner Regierungsrätin Heidi Z'graggen. Bei der Nachfolge von Schneider-Ammann sind die offiziellen Kandidaten Ständerätin Karin-Keller-Sutter (SG) und Ständerat Hans Wicki (NW).

Hier ein Rückblick auf die Amtszeiten von Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann. 

Zunächst wird eine Nachfolgerin für Doris Leuthard gewählt, dann ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für Johann Schneider-Ammann. (Screenshot: SRF)

----

07:50 Uhr: SP-Fraktion beschliesst Stimmfreigabe zum CVP-Ticket

Kurz vor den Bundesratswahlen will sich die SP nicht festlegen. Ihre Bundeshausfraktion hat Stimmfreigabe für Nachfolge von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard beschlossen, wie SP-Fraktionspräsident Roger Nordmann am Mittwochmorgen erklärte.

Amherd und Z'graggen würden sich von der politischen Position und auch vom Profil her ähneln, hatte Nordmann schon am Dienstag nach den Hearings gesagt. Die CVP stelle zwei sehr gute Kandidatinnen.

----

07:45 Uhr: Die Nationalräte Edith Graf-Litscher (SP), Thomas Minder (Parteilos), Natalie Rickli (SVP), Markus Ritter (CVP) und Rosmarie Quadranti (BDP) über die Erwartungen an die Bundesratswahlen:

Zusammenschnitt

----

07:19 Uhr: Genau 7:19 kam Favoritin Karin Keller-Sutter vor dem Bundeshaus an und steuerte zielstrebig zum Eingang. Den warteten Journalisten verriet sie, dass sie «gut wie immer» geschlafen habe.

video

----

06:30 Uhr: In Wil ist die Familie der St.Galler Bundesratskandidatin Karin Keller-Sutter zugestiegen. RADIO TOP hat mit Rolf Sutter, einem ihrer drei Brüder, gesprochen. Er ist sehr stolz auf seine Schwester. Jedoch hätte er sich in seinen Jugendjahren niemals vorstellen können, dass Karin Keller-Sutter so einen politischen Werdegang hinlegen würde: 

audio 

Die drei Brüder von Karin Keller-Sutter. Von links nach rechts: Rolf Sutter, Bernhard Sutter und Walter Sutter. (Bild: RADIO TOP/Tabea von Ow)
----

05:09 Uhr: Der Zug IC1 mit einer St.Galler Delegation verlässt den Bahnhof St.Gallen in Richtung Bern. An Bord des Zuges sind nebst Regierungsvertretern auch das Präsidium des St.Galler Kantonsrats. In Wil steigt dann auch noch die Familie der Wiler Bundesratskandidatin Karin Keller-Sutter in den Zug ein. RADIO TOP ist mit dabei. 

Die gesamte Bundesratswahl zum Nachschauen

----

Ausgangslage: Für den einzigen männlichen Kandidaten, den Nidwaldner FDP-Ständerat Hans Wicki, war das Rennen schon vor dem letzten Abend so gut wie gelaufen. Zu gross ist der Rückhalt für seine Konkurrentin, die St.Galler Ständerätin Karin Keller-Sutter. Dieser Eindruck manifestierte sich auch im Foyer des Luxushotels gleich neben dem Bundeshaus, wo Politiker traditionellerweise die Köpfe zusammenstecken und kurz vor dem Wahlmorgen die letzten Dinge ausbaldowern.

Zumindest einen Hauch Spannung verspricht die Wahl um die Nachfolge von CVP-Bundesrätin Doris Leuthard. Auch wenn die in Bern kaum bekannte Urner Justizdirektorin Heidi Z'graggen überraschend weit gekommen ist, wird die Oberwalliser Nationalrätin Viola Amherd doch als Favoritin gehandelt. Die Kampagne, in deren Verlauf ihr Raffgier und berufliche Verfehlungen vorgeworfen wurden, scheint keine Spuren hinterlassen zu haben. Bei öffentlichen Auftritten hat sie keine Punkte abgegeben. Zudem kann die langjährige Nationalrätin im Bundeshaus auf einen Heimvorteil zählen. Mit ihr wissen die Parlamentarierinnen und Parlamentarier, wen sie in den Bundesrat wählen. Z'graggen scheint dagegen schwerer fassbar.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare