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Im Weinland sind die Autoliebhaber zuhause

Die Stadtbevölkerung verzichtet immer mehr auf ein eigenes Auto. Auf dem Land hingegen steigt die Quote, vor allem im Weinland und um den Irchel.

21.01.2022 / 06:51 / von: ame
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Mehr Menschen ziehen aufs Land und wollen dort nicht auf den Komfort eines eigenen Autos verzichten. (Archivbild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

Mehr Menschen ziehen aufs Land und wollen dort nicht auf den Komfort eines eigenen Autos verzichten. (Archivbild: KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT)

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Bei den Autos gibt es einen immer deutlicheren Stadt-Land-Graben. Während in den Städten immer mehr auf ein eigenes Auto verzichten, setzen die Einwohnenden auf dem Land weiterhin auf Motorfahrzeuge.

Vor allem sichtbar ist das in der Schere zwischen Ellikon an der Thur und der Stadt Zürich. Auf 1'000 Einwohnende kommen in Ellikon 742 Autos, in Zürich sind es 324. Seit 2002 ist die Quote in der Gemeinde an der Thur um 23 Prozent gestiegen, in der Stadt sank sie um 18 Prozent.

Weniger deutlich ist der sinkende Autobesitz in Winterthur, er sinkt in der Stadt um vier Prozent. Auch sehr beliebt sind Autos am Irchel. In den Gemeinden Berg, Buch und Dorf sind es 706, 639 und 696 der Fahrzeuge auf 1'000 Einwohnende.

Gründe sind die grosse Anzahl an Einfamilienhäusern und die grösseren Distanzen auf dem Land. In den Interviews im Landboten berichten die Gemeindepräsidenten zudem von vielen Oldtimer-Sammelnden, die die Quote nach oben treiben würden und Personen, die auf dem Land nicht auf den Komfort des eigenen Autos verzichten wollen.

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