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Kampagne soll für Ämter in Zürcher Gemeinden motivieren

Mit Plakaten und Broschüren will der Verband der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich (GPVZH) möglichst viele Zürcherinnen und Zürcher für eine Kandidatur bei den kommunalen Wahlen 2022 motivieren. Dabei soll unter anderem auf die Vorteile der Miliztätigkeit hingewiesen werden.

11.06.2021 / 13:55 / von: jeh/sda
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Gemeinden im Kanton Zürich können ihre Broschüren individuell anpassen, um für freie Sitze im Gemeindepräsidium zu werben. (Bild: Joëlle Ehrle)

Gemeinden im Kanton Zürich können ihre Broschüren individuell anpassen, um für freie Sitze im Gemeindepräsidium zu werben. (Bild: Joëlle Ehrle)

Die Plakate sind ein erstes sichtbares Zeichen der Kampagne. (Bild: Joëlle Ehrle)

Die Plakate sind ein erstes sichtbares Zeichen der Kampagne. (Bild: Joëlle Ehrle)

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Bei den Gemeindewahlen im Kanton Zürich müssen wiederum tausende Ämter besetzt werden. Weil sich - von den grösseren Städten abgesehen - immer weniger Personen für eine Kandidatur entscheiden, will der GPV mit einer Kampagne Gegensteuer geben, die am Freitag den Medien vorgestellt wurde.

Im Beitrag von RADIO TOP äussert sich Jörg Kündig, Präsident Verband der Gemeindepräsidien des Kanton Zürichs, zur Kampagne:

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«Urdorf braucht dich», heisst es dann beispielsweise auf den für teilnehmende Gemeinden individualisierten Plakaten und Broschüren. In den Broschüren und auf einer Webseite erfahren Interessierte mehr über die Ämter in den Gemeinden.

«Wir wollen aufzeigen, wie wichtig das Milizsystem ist, und welche Vorteil einem das Ausüben eines Milizamts in einer Gemeinde bringt», sagte Jörg Kündig, Präsident des GPVZH und Gemeindepräsident von Gossau ZH. Wer ein Milizamt ausübe, könne dabei neue Kontakte knüpfen und Fähigkeiten erwerben, die auch beruflich nützlich sein könnten.

Teil der Plattform «Gemeinden 2030»

Die Kampagne, an der sich bereits mehr als die Hälfte aller Zürcher Gemeinden beteiligen, ist partei- und genderneutral. Ziel ist eine möglichst breite Auswahl von Kandidatinnen und Kandidaten.

Die Kampagne «Milizarbeit in Behördenämtern» ist Bestandteil der von Justizdirektorin Jacqueline Fehr (SP) lancierten Plattform «Gemeinden 2030». Die Gemeindewahlen im Kanton Zürich finden im Februar und März 2022 statt.

 

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