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Nagelstudio-Kundin fühlt sich über den Tisch gezogen

Statt Gelnägel bekommt sie Acrylnägel und dafür müsste sie auch noch mehr bezahlen. Das erlebte eine Kundin bei einem Nagelstudio in Zürich. Während die Kundin eine Geschäftsmasche vermutet, wehrt sich das Nagelstudio gegen die Kritik.

04.12.2020 / 20:26 / von: sbr/cno
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Die Kundin fühlt sich vom Nagelstudio über den Tisch gezogen. (Screenshot: TELE TOP)

Die Kundin fühlt sich vom Nagelstudio über den Tisch gezogen. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Influencerin Andrea Knöpfli bucht in einem Nagelstudio in Zürich ein Aktionsangebot für 59 Franken, um ihre Gelnägel aufzufüllen. Der Nailartsit füllt den Nagel aber mit Acryl auf statt mit Gel und das ungefragt, so die Kundin. Schliesslich kostet der Service mit 75 Franken auch noch 16 Franken mehr als ursprünglich ausgemacht. Die Kundin ist zwar verärgert, trotzdem lässt sie sich nochmals auf das Nagelstudio ein und meldet sich für einen zweiten Termin an. Auch da kommt es zu Unstimmigkeiten.

Beim zweiten Termin, den die Kundin wieder online zum Aktionspreis von 59 Franken bucht, äussert sie von Anfang an den Wunsch, dass ihr die Nägel mit Gel aufzufüllen seien und das zu dem Preis, für den sie den Service auch gebucht hat. Da es sich dieses Mal um einen Wechsel von Acryl auf Gel handelt, müsse ein Neuset verrechnet werden, soll der Nailartist gesagt haben. Da die Kundin bereits im Laden steht, lässt sie sich darauf ein und bezahlt wieder zuviel. Das macht Andrea Knöpfli so wütend, dass sie sich auf Social Media Luft verschafft. Da merkt sie, dass sie nicht die einzige ist. Zur Kritik äussert sich das betroffene Nagelstudio gegenüber TELE TOP schriftlich: «Ohne Einverständnis des Kunden ändern wir auch nicht unsere Dienstleistungen. Leider kommt es oft vor, dass Kunden eine Dienstleistung buchen und dann ihre Meinung ändern. Andere Dienstleistungen sind mit anderen Kosten verbunden. Diese geben wir auch vorher bekannt. Hin und wieder kommt es zu Unverständlichkeiten durch die Sprachbarriere. Eine beabsichtigte Preiserhöhung ist niemals der Fall.» Die Kundin hat nun einen Gutschein über 30 Franken erhalten. Diesen will sie aber nicht einlösen.

Im Interview mit TELE TOP spricht die Betroffene über ihre Erfahrungen mit dem Nagelstudio:

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