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SVP-Kandidat stiftet per Telefon zu Wahlbetrug an

Der SVP-Kantonsratskandidat Stefan Locher hat per Telefon einem Wähler empfohlen, Wahlzettel für weitere Personen auszufüllen und auch deren Unterschriften zu fälschen.

14.03.2019 / 04:46 / von: pwa
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Der Wahlflyer von Stefan Locher. (Bild: facebook.com/Stefan Locher)

Der Wahlflyer von Stefan Locher. (Bild: facebook.com/Stefan Locher)

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Stefan Locher kandidiert für die SVP für den Zürcher Kantonsrat. Auf seinem Wahlflyer hat Stefan Locher auch eine Wahlhotline abgedruckt, um Wählerinnen und Wählern beim Ausfüllen der Wahlunterlagen zu helfen. Cédric Schild vom Socialmagazin «Izzy» hat angerufen und sich als älteren Herrn mit dem Namen «Plüss» ausgegeben. 

Der SVP-Kandidat hat Herrn «Plüss» am Telefon empfohlen, auch die Wahlzettel seiner Frau und seines Sohnes auszufüllen. Das ist nicht erlaubt, gemäss Bundesgesetz ist es nicht gestattet, den Wahlzettel einer anderen Person auszufüllen. Stefan Locher gab auch den Ratschlag, die Unterschrift etwas zu variieren. 

Als Dankeschön für die Wahl offerierte der SVP-Kandidat dem Anrufer auch noch Kaffee und Blumen. Ausserdem fiel er auch einem Parteikollegen in den Rücken. Stefan Locher instruierte den vermeintlichen Herrn «Plüss» dazu, Guido Strassmann vom ersten Listenplatz zu streichen. Guido Strassmann «mache nichts».

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