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TIERGFLÜSCHTER: Absturzgefahr – wenn Greifvögel mit Hindernissen kollidieren

Nicht nur im Winter brauchen Greifvögel Hilfe. Auch jetzt gibt es in der Greifvogelstation in Berg am Irchel ZH regelmässig gefiederte Patienten zu betreuen. Viele von ihnen kollidieren während des Flugs oder der Jagd mit Hindernissen. So auch ein Turmfalke aus dem Thurgau. Wie ihm geholfen wird und welche Prognose der Greifvogel hat, sehen Sie, diesen Sonntag, 30. Mai 2021 ab 18:15 Uhr (stündlich wiederholt), im TIERGFLÜSCHTER auf TELE TOP.

30.05.2021 / 11:20 / von: mma
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In der Greifvogelstation in Berg am Irchel kümmert sich Andi Lischke um die gefiederten Patienten. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

In der Greifvogelstation in Berg am Irchel kümmert sich Andi Lischke um die gefiederten Patienten. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Viele von den Vögeln erleiden Knochenbrüche. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Viele von den Vögeln erleiden Knochenbrüche. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Der Katzen-Senior steckt noch voller Energie und Tatendrang. (Bild: TELE TOP)

Der Katzen-Senior steckt noch voller Energie und Tatendrang. (Bild: TELE TOP)

Nigi ist eine liebenswerte Katzendame. (Bild: TELE TOP)

Nigi ist eine liebenswerte Katzendame. (Bild: TELE TOP)

Noe braucht Kopf- und Nasenarbeit und will Bewegung in seinen Beinen. (Bild: TELE TOP)

Noe braucht Kopf- und Nasenarbeit und will Bewegung in seinen Beinen. (Bild: TELE TOP)

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Nicht nur im Winter brauchen Greifvögel Hilfe. Auch jetzt gibt es in der Greifvogelstation in Berg am Irchel ZH regelmässig gefiederte Patienten zu betreuen. Viele von ihnen kollidieren während des Flugs oder der Jagd mit von Menschen gemachten Hindernissen wie beispielsweise Autos, Züge, Gebäude oder Strommasten. Viele von ihnen erleiden einen Knochenbruch. 

Bereits über 200 Einsätze fuhr der Tierrettungsdienst dieses Jahr bereits für Greifvögel. Über die Hälfte davon ging an die Greifvogelstation nach Berg am Irchel. Dieses Mal ist es ein verunglückter Turmfalke. Er wurde flugunfähig aufgefunden und zuerst in eine Thurgauer Tierarztpraxis gebracht. Von da ging der Weg nach Berg am Irchel in die Hände von Andi Lischke. 

Rund 20% der aufgenommenen Patienten erlitten in diesem Jahr bereits Knochenbrüche. Die Heilungschancen stehen erstaunlich gut – solange der Bruch nicht offen ist. Bei einem offenen Bruch ist das Infektionsrisiko enorm hoch. Bei komplexen Brüchen wird das Tier am Tierspital Zürich operiert. Alle anderen schient und polstert der Leiter der Greifvogelstation, Andi Lischke, fachmännisch. Nach zwei bis drei Wochen Aufenthalt, Physiotherapie und Flugtraining können die Tiere in der Regel wieder freigelassen werden.

Mehr zum Thema erfahren Sie, diesen Sonntag, 30. Mai 2021 ab 18:15 Uhr im TIERGFLÜSCHTER auf TELE TOP (stündlich wiederholt). 

Tiervermittlung aus dem Tierhaus des Zürcher Tierschutz

Das Tierhaus des Zürcher Tierschutz freut sich, drei ihrer Schützlinge vorstellen zu dürfen. Zwei Katzen und ein Hund freuen sich schon bald die Bekanntschaft von passenden Interessenten zu machen.

MORO (Europäische Hauskatze) – der Katzen-Senior steckt noch voller Energie und Tatendrang. Dem stattlichen und grossen Kater sieht man die unzähligen «Lenze» nicht an. Im Gegenteil, Moro ist nach wie vor verspielt und liebt es, auf Streifzüge zu gehen. Aber Obacht: Mit nervigen Nachbarskatzen hat es Moro nicht gut. Sie hatten ihn an seinem früheren Daheim so arg tyrannisiert, dass Moro komplett gestresst war. Dies soll in Zukunft vermieden werden. Auch mag es Moro lieber ruhig und ohne Action in seinem neuen Daheim. Als Gegenleistung gibt es sehr viel Liebenswürdigkeit und Katzengspräche.

NIGI (Europäische Hauskatze) – Nigi war lange ein sehr scheues und zurückhaltendes Büsi. Sie wollte einfach in Ruhe gelassen werden. Aus diesem Grund wurde sie im Katzengnadenhof in Sternenberg abgegeben. Nach einem Aufenthalt voller Einfühlsamkeit und Geduld entpuppte sich Nigi schon bald als liebenswerte Katzendame. Sie hat den «Knopf» aufgemacht und mag den Zweibeiner. Natürlich nicht auf die stürmische Art, aber mit Vertrauen und Zeit zeigt sich Nigi von der neugierigen und zutraulichen Seite. Sie möchte ein Daheim mit verkehrsarmer Umgebung oder einen gesicherten Garten. Andere Katzen mag sie nicht. 

NOE (Laufhund x Beagle) – es macht riesengrossen Spass mit Noe zu arbeiten. Und genau das will der aktive Rüde. Er braucht Kopf- und Nasenarbeit und will Bewegung in seinen Beinen. Und damit sind nicht «nur» Spaziergänge gemeint. In seinem letzten Daheim war er leider unterfordert und bis zu zehn Stunden alleine Zuhause. Nicht optimal für einen Hund mit einer raschen Auffassungsgabe und dem Drang zu gefallen. Noe hat aber auch seine «Baustellen»: So ist er sehr eifersüchtig und fühlt sich in gewissen Situationen stark eingeengt. Dabei kann er sich wehren. Deshalb sind hundeerfahrene Menschen seine richtigen Partner an der Seite. Eine bestimmte aber dennoch feinfühlige und geduldige Führung ist für Noe ideal. Mit Druck kommt man nicht weit. Zudem hat er einen Jagdtrieb. Im Tierheim wird er an der Schleppleine geführt. Er wird nicht zu Katzen oder Kindern platziert.

Kontakt:

Tierhaus Zürcher Tierschutz

Zürichbergstrasse 263

8044 Zürich

Telefon: 044 261 97 14

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