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TIERGFLÜSCHTER: Arosa Bärenland – Fleisch auf dem Speiseplan (Teil 5)

Sie ernähren sich hauptsächlich von pflanzlicher Kost: Die Braunbären im Arosa Bärenland. Trotzdem platzieren die Tierpflegenden regelmässig grosse Fleischbrocken in der Anlage. Warum die Tierpflegenden für die Fütterung sogar auf die Bäume klettern, erfahren Sie im 5. Teil unserer Serie über die Bären in Arosa.

25.04.2021 / 15:29 / von: mma
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Die Bären in Arosa können einem Stück Fleisch selten widerstehen. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Die Bären in Arosa können einem Stück Fleisch selten widerstehen. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Ab und zu finden sie in ihrem Gehege einen Fleischbrocken. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Ab und zu finden sie in ihrem Gehege einen Fleischbrocken. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Ike ist ein aufmerksamer Begleiter. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Ike ist ein aufmerksamer Begleiter. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Abby ist verträumt. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Abby ist verträumt. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Edi benötigt noch etwas Training. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Edi benötigt noch etwas Training. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

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Sie ernähren sich hauptsächlich von pflanzlicher Kost: Die Braunbären im Arosa Bärenland. Trotzdem platzieren die Tierpflegenden regelmässig grosse Fleischbrocken in der Anlage. Dies, weil die pelzigen Raubtiere auch einem Kleinsäugetier, Fisch oder Aas nicht wiederstehen können. Das auf knapp 2'000 Metern über Meer gelegene Bärenschutzzentrum der Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» und der Stiftung «Arosa Bären» bietet den Bären einen gesunden Menuplan. Und dazu gehört auch Fleisch. Sei es in Form von Jagdabfällen oder ganze Tiere, die in den Bergen natürlich zu Tode gekommen sind. Insbesondere Bär «Napa» kaute gerne an einem Stück Fleisch herum. Dies sei, so die Tierpflegenden, wohl auf seinen Eisbär-Anteil zurückzuführen. Denn Eisbären sind hauptsächlich Karnivoren.

Weshalb die Tierpflegenden bei der Fütterung von Fleisch auch auf die Bäume klettern, zeigen wir Ihnen diesen Sonntag, 25. April 2021 ab 18:15 Uhr im TIERGFLÜSCHTER auf TELE TOP (stündlich wiederholt).

*diese Reportage entstand im Herbst 2020 und noch vor dem Tod von Bär Napa. 

Tiervermittlung

Diese Woche erhalten all jene Hunde noch einmal eine Chance, die wir bereits im Tiergflüschter vorgestellt haben. Leider hat es – wegen der speziellen Bedürfnisse der Hunde – noch nicht geklappt mit einer Vermittlung:   


IKE – der Mischlingsrüde aus dem Tierheim Tellen ist ein aufmerksamer Begleiter. In den richtigen Händen und bei hundeefahrenen Menschen ist Ike gut aufgehoben. Er braucht Struktur und eine konsequente Führung. Dennoch mit Feingefühl. Ike freut sich über eine ihm angepasste Beschäftigung.   

ABBY – aus dem Tierhaus des Zürcher Tierschutzes, ist eine grosse Schweizer Sennenhündin und eine verträumte, junge Dame. Sie versucht sich im Grundgehorsam – aber hauptsächlich ist sie liebenswert und verspielt. Die fröhliche Hündin hat noch viel zu lernen. Dafür werden geduldige Menschen mit Hundeerfahrung gesucht. Abby braucht keine Hau-Ruck-Erziehung, sondern Menschen, die sich auf ihr Tempo einstellen und sie auch bei kleinen Entwicklungsschritten positiv bestärken.  

EDI – aus dem Tierheim Altnau wurde viel zu früh in seinem Leben unter Druck gesetzt. Ruhephasen waren ein Fremdwort für ihn. Das hat den schönen Rüden geprägt. Im Tierheim durfte er ankommen und sich seinem Tempo entsprechend entfalten. Nun verträgt er sich auch mit den meisten Artgenossen und lässt sich gut an der Leine führen. Dennoch benötigt Edi weiterhin Training und eine ihm angepasste Ausbildung. 

Kontakt:

Tierheim Tellen

Herr Markus Nydegger

Tellen 4

9216 Hohentannen

Telefon: 071 642 11 89

Tierhaus Zürcher Tierschutz

Zürichbergstrasse 263

8044 Zürich

Telefon: 044 261 97 14

Tierheim Altnau

Frau Doris Brönimann

Zubenerstrasse 141

8595 Altnau

Telefon: 071 695 12 61

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