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TIERGFLÜSCHTER: Eine «exotische» Zahnbehandlung

Zahnprobleme sind ein Übel, das nicht nur unsere Heimtiere betrifft. Auch Zoo-Tiere leiden darunter. So auch beispielsweise ein «Roter Vari» am Zoo Zürich. Seine Zahnentzündung wurde am Tierspital Zürich behandelt. Wie genau, zeigen wir Ihnen diesen Sonntag, 5. September 2021, ab 18:15 Uhr (stündlich wiederholt) im TIERGFLÜSCHTER auf TELE TOP.

05.09.2021 / 12:41 / von: mma
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Nach einigen Handgriffen liegt der «Rote Vari» in Narkose. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Nach einigen Handgriffen liegt der «Rote Vari» in Narkose. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Ein abgebrochener Eckzahn lässt das Tier leiden. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Ein abgebrochener Eckzahn lässt das Tier leiden. (Bild: TELE TOP/Sarah Poli)

Nana ist eine aktive und selbstbewusste Hündin. (Bild: TELE TOP)

Nana ist eine aktive und selbstbewusste Hündin. (Bild: TELE TOP)

Der freundliche und aktive Keno wurde an seinem alten Daheim rasch aufgegeben. (Bild: TELE TOP)

Der freundliche und aktive Keno wurde an seinem alten Daheim rasch aufgegeben. (Bild: TELE TOP)

Browen ist ein lebensfroher und aktiver Hund. (Bild: TELE TOP)

Browen ist ein lebensfroher und aktiver Hund. (Bild: TELE TOP)

Luna und ihr Willy brauchen dringend ein liebevolles Pflegeplätzchen.(Bild: TELE TOP)

Luna und ihr Willy brauchen dringend ein liebevolles Pflegeplätzchen.(Bild: TELE TOP)

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Zahnprobleme sind nicht nur uns Menschen und Heimtieren vorbehalten. Auch im Zoo sind immer wieder Tiere davon betroffen. Hier liegt es an den Teirpflegenden, das Verhalten ihrer Schützlinge gut zu beobachten und Auffälligkeiten zu erkennen. Ein Indikator kann zum Beispiel sein, dass ein Tier nicht mehr gut frisst, an Gewicht verliert oder oder offensichtlich Schmerzen oder Schwellungen im Mundbereich zeigt. Wie bei einem «Roten Vari» (Lemur) am Zoo Zürich. Der Vari musste zur Behandlung ins Tierspital Zürich.

Nach einigen Handgriffen liegt der «Rote Vari» in Narkose. Diese ist wichtig, damit die Behandlung in seinem Maul problemlos vonstattengehen kann. Tierzahnarzt Stefan Grundmann wartet bereits auf seinen Schützling. An was dieser genau leidet, soll ein Röntgenbild zeigen. Erst dann weiss der Zahntierarzt, wie er genau behandeln muss. Der Blick auf das Röntgenbild ist eindeutig. Dem ausgelösten Infekt im Maul des Affen liegt ein abgebrochener Eckzahn zugrunde. Dessen Wurzel steckt jedoch noch im Zahnfleisch und lösten so die Infektion aus. Damit das Leiden des Tiers ein Ende hat, wird die Wurzel entfernt. Wie genau, zeigen wir Ihnen diesen Sonntag, 5. September 2021 ab 18:15 Uhr im TIERGFLÜSCHTER auf TELE TOP (stündlich wiederholt).

VIDEO

(Bei dieser Sendung handelt es sich um einen ARCHIVBEITRAG)

 

2. Chance für Tierheimschützlinge


Diese Woche stehen jene Vierbeiner im Mittelpunkt, die noch immer auf ein wunderbares Daheim warten. Sie gehören nicht zur «Gattung 0-8-15», sind nicht superzutraulich und perfekt erzogen – sondern haben ihre Ecken und Kanten, wie wir Menschen eben auch. Diese Vierbeiner benötigen ein geeignetes Zuhause mehr als alle anderen. Vor allem brauchen sie erfahrene Tierhalter, die auf das Verhalten und die Mödeli oder Bedürfnisse dieser Tiere eingehen können – mit viel Zeit und Geduld.

NANA (Mischling aus dem Tierheim Buchbrunnen SH) – die aktive und selbstbewusste Hündin hatte ein tolles Daheim, wurde erzogen – doch Nana hatte ihre Mödeli, ist willensstark und braucht sehr viel Auslastung und Beschäftigung. Doch all dem konnten ihre Halter nicht mehr gerecht werden – Nana wurde launisch. Im Tierheim wartet die intelligente Nana nun schon seit einem Jahr auf ein Daheim. Hundeerfahrung sind bei Ihrer Adoption ein Muss. Ebenso eine konsequente Führung. Nana hat einen Jagdtrieb. Sie ist sehr bewegungsfreudig, will gefallen und liebt ihren Lieblingsmenschen. Sie passt jedoch nicht zu Kindern und anderen Heimtieren.

KENO (Deutscher Schäferhund aus dem Tierhaus Zürcher Tierschutz) – der freundliche und aktive Keno wurde an seinem alten Daheim rasch aufgegeben. Obwohl er erst 1 Jahr alt ist, wollte man sich nicht mehr seiner Ausbildung und Beschäftigung widmen. Bei seiner Abgabe liess seine Bemuskelung zu wünschen übrig. An den Manieren wird im Tierheim gearbeitet. Keno zeigt sich lernwillig und offen für eine tolle Mensch-Hund-Beziehung. Mit Artgenossen braucht er noch viel Übung. Er leidet an einer leichtgradigen Hüftdyspalsie.   

BROWEN (Mischling aus dem Tierheim Helena Frey-Stiftung) –  der lebensfrohe, aktive und hibbelige Browen braucht sehr erfahrene Hundehalter an seiner Seite. Browen überschätzt und überfordert sich oft selbst. Er braucht eine ihm angepasste Beschäftigung und Auslastung – ebenso wie genügend Ruhephasen. Oft steht er sich selbst im Weg. Grundsätzlich liebt er es draussen zu sein und seinem Menschen zu gefallen. Er hat aber auch seine «Baustellen» - an diesen muss intensiv in der Hundeschule mit ihm trainiert werden. Der Rüde ist territorial – sein Daheim will er weder mit Kindern noch anderen Tieren teilen.  

LUNA UND WILLY (Europäische Hauskatzen aus dem Katzenhaus Schaffhausen) – Luna und ihr Willy brauchen dringend ein liebevolles Pflegeplätzchen. Die Kosten für Futter, Medikamente und Tierarztbesuche werden vom Katzenhaus übernommen. Hauptsache Luna und Willy dürfen zur Ruhe kommen und endlich wieder über Wiesen und Felder streifen. Lange haben sie das gekonnt – bis zum Umzug der Besitzer. Mit der Abgabe im Katzenhaus ging für die beiden Seniorenbüsi eine Welt zu Grunde. Nun sucht das Katzenhaus dringend, verständnisvolle Menschen, die den beiden Zuneigung für ihre letzten verbleibenden Lebensmonate bieten. 

Kontakt:

Tierheim Buchbrunnen, Schaffhausen: 052 643 59 11

Tierheim Helena Frey-Stiftung, Rümlang: 044 817 24 22

Tierhaus Zürcher Tierschutz, Zürich: 044 261 97 14

Katzenhaus Schaffhausen, Neuhausen: 052 625 79 44

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