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TIERGFLÜSCHTER: Greifvogelstation Berg am Irchel – flugunfähiger Waldkauz

Nicht nur tagaktive, auch nachtaktive Beutegreifer sind in der Greifvogelstation in Berg am Irchel in Behandlung. Wie jener Waldkauz, der am Tierspital Zürich operiert und zur Weiterbehandlung nach Berg am Irchel kam. Ein Teil seiner Schwungfedern fehlt nun. Andi Lischke, der Leiter der Greifvogelstation, stuft die Chancen für eine Genesung als sehr gut ein. Vielleicht sogar mit Hilfe von Federn eines toten Artgenossen. Mehr zu Thema sehen Sie diesen Sonntag, 6. Juni 2021 ab 18:15 Uhr (stündlich wiederholt) im TIERGFLÜSCHTER auf TELE TOP.

06.06.2021 / 11:20 / von: mma
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Andi Lischke wechselt den Verband des Waldkauzes. (Bild: TOP-Medien/Sarah Poli)

Andi Lischke wechselt den Verband des Waldkauzes. (Bild: TOP-Medien/Sarah Poli)

Der Waldkauz erholt sich in seinem Gehege. (Bild: TOP-Medien/Sarah Poli)

Der Waldkauz erholt sich in seinem Gehege. (Bild: TOP-Medien/Sarah Poli)

Krassi ist eine sensible Hündin und ein richtiger Sonnenschein. (Bild: TOP-Medien)

Krassi ist eine sensible Hündin und ein richtiger Sonnenschein. (Bild: TOP-Medien)

Galja hat ein selbstbewusstes und zielstrebiges Auftreten. (Bild: TOP-Medien)

Galja hat ein selbstbewusstes und zielstrebiges Auftreten. (Bild: TOP-Medien)

Bottys Erblindung wurde lange nicht bemerkt. (Bild: TOP-Medien)

Bottys Erblindung wurde lange nicht bemerkt. (Bild: TOP-Medien)

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Nicht nur tagaktive Greifvögel werden in Berg amIrchel behandelt, sondern auch nachtaktive. So wie ein verletzter Waldkauz, der nach der Operation in der Greifvogelstation zur Weiterbehandlung landete. Geduldig scheint der Waldkauz in den Händen von Andi Lischke, dem Leiter der Greifvogelstation, den Verbandswechsel mitzumachen. Regungslos liegt der Greifvogel mit seinem scharfen Schnabel auf dem Tisch. «Waldkäuze stellen sich regelrecht tot. Das erleichtert die Behandlung. Dennoch stehen die Tiere unter massivem Stress. Deshalb halten wir den Kontakt zu Menschen so kurz wie möglich.»

Noch einige Wochen wird der Waldkauz in Behandlung bleiben. So lange bis die Wunde an seinem Flügel verheilt ist. Dazu nötig sind nebst Schmerzmedikamenten auch eine antiseptische Salbe sowie der Verbandswechsel. Wie es danach weiter geht, ist noch offen. Denn durch den Unfall hat das Tier wichtige Federn verloren. Ohne die ist das Fliegen und die Jagd unmöglich. Je nach dem, ob der Waldkauz in die Mauser kommt, und die Federn dadurch wieder selbst nachwachsen oder diese durch ein spezielles Verfahren ersetzt werden – ist der Aufenthalt in Berg am Irchel kürzer oder länger.

Mehr zum Thema erfahren Sie diesen Sonntag, 6. Juni 2021, ab 18:15 Uhr im TIERGFLÜSCHTER auf TELE TOP (stündlich wiederholt). 

Tiervermittlung aus dem Tierheim Tellen, Hohentannen TG

Das Tierheim Tellen in Hohentannen TG freut sich heute drei ihrer Hunde vorzustellen. Sie alle stammen aus dem Auslandtierschutz/Bulgarien.

KRASSI (Mischling) die sensible Hündin ist ein richtiger Sonnenschein. Noch etwas zurückhaltend und unterwürfig nähert sie sich ihrem Lieblingsmenschen und sucht dessen Nähe und Zuneigung. An der Leine läuft sie gut – den Rest des Hunde-ABCs muss sie noch lernen. Dies hilft Krassi bestimmt auch ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Dabei unterstützen sie auch ihre neuen Zweibeiner. Ein behutsamer Umgang ist bei Krassi wichtig. Sind Kinder im Haushalt, sollten diesen schon im Teenageralter sein.

GALJA (Mischling) – die Mischlingshündin hat ein selbstbewusstes und zielstrebiges Auftreten. Galja ist bei Neuem und Fremdem zu Beginn noch skeptisch und nicht gleich Feuer und Flamme. Die hübsche Hündin ist genügsam. Im Tierheim hat sie zu ihren Bezugspersonen bereits eine Bindung aufgebaut und liebt es ihre Streicheleinheiten einzuholen. Auch Galja kennt das Hunde-ABC nicht. Der Besuch der Hundeschule hilft ihrem Kopf und ihren Beinen in Schwung zu kommen. Mit ihren Artgenossen versteht sich die Hündin gut. 

BOTTY (Mischling)der Rüde hat die letzten Jahre in einem ausländischen Tierheim gelebt, ohne das seine Erblindung bemerkt wurde. Botty kommt gut mit seinem Handicap zurecht. Er zeigt sich sehr dankbar. Seine Liebenswürdige Art ist wunderbar. Er liebt die Menschen und dessen Nähe. Sie geben ihm Halt und Sicherheit. Botty ist trotz seines fehlenden Augenlichts sehr gut zu Fuss unterwegs und liebt seine Spazier-Schnuppergänge. In seinem Zuhause verlässt er sich ebenso auf seine Nase. Es macht Sinn, alles an Ort und Stelle zu belassen, damit sich Botty gut zurechtfindet. Ein gut gesicherter Garten wäre für den Rüden ideal. Wer sich für Botty entscheidet, muss viel Zeit für ihn aufbringen können.

Kontakt:

Tierheim Tellen

Tellen 4

9216 Hohentannen

Telefon: 071 642 11 89

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