Pull down to refresh...
zurück

TIERGFLÜSCHTER: Ukrainische Heimtiere in der Schweiz

Wer vor dem Krieg flieht, nimmt häufig nur das Wichtigste mit - zum Beispiel das Haustier. Für diese Tiere sind je nach Situation Quarantäneplätze nötig, auch weil in der Ukraine die Tollwut noch verbreitet ist. In Zürich hilft ein Netzwerk aus Tierheimen und Tierschutzorganisationen Plätze und Hilfe anzubieten.

27.03.2022 / 12:41 / von: evo
Seite drucken Kommentare
1
Menschen und Tiere fliehen vor dem Krieg. (Bild: TOP-Medien)

Menschen und Tiere fliehen vor dem Krieg. (Bild: TOP-Medien)

Nicht alle, die mit dem Haustier fliehen, denken an den Tierpass. (Bild: TOP-Medien)

Nicht alle, die mit dem Haustier fliehen, denken an den Tierpass. (Bild: TOP-Medien)

Julia und Joska können gemeinsam oder einzeln in ein passendes Daheim einziehen. (Bild: TOP-Medien)

Julia und Joska können gemeinsam oder einzeln in ein passendes Daheim einziehen. (Bild: TOP-Medien)

Klaus ist im besten Teenie-Flegelalter, er testet seine Grenzen und benötigt eine Chef-Figur, die ihm Halt und Sicherheit bietet. (Bild: TOP-Medien)

Klaus ist im besten Teenie-Flegelalter, er testet seine Grenzen und benötigt eine Chef-Figur, die ihm Halt und Sicherheit bietet. (Bild: TOP-Medien)

Charly ist ein Mischlingsrüde, agil, aktiv und furchtlos. Er ist fähig, selbständig Leitern hochzuklettern. (Bild: TOP-Medien)

Charly ist ein Mischlingsrüde, agil, aktiv und furchtlos. Er ist fähig, selbständig Leitern hochzuklettern. (Bild: TOP-Medien)

1
Schreiben Sie einen Kommentar

video

Zürich/Winkeln/Beringen Sascha und Natascha sind mir ihren Heimtieren aus der Ukraine vor dem Krieg geflüchtet und suchten Schutz in der Schweiz. Diesen haben sie bei Albin von Euw und seiner Familie gefunden. Dass Tiere in Privatwohnungen aufgenommen werden, ist nicht selbstverständlich. Bundesasylzentren nehmen bis dato ebenso keine Flüchtlinge mit ihren Heimtieren auf. In Zürich ist man sich der Situation bewusst. Ein Netzwerk unter der Leitung des Zürcher Tierschutzes nimmt sich solchen Fällen an und hilft bei der Vermittlung von Plätzen in Tierheimen innerhalb des Kanton Zürich. Doch es gelten je nach Tier gewisse Quarantänebestimmungen. Dies weil die Ukraine in Tollwut-Risikoland ist. Welche Massnahmen deshalb zum Zuge kommen, hängen z.B. von den Dokumenten, dem Tollwut-Impfstastus und der Haltung der Tiere ab. Die Auflagen können daher auch unterschiedlich lange und streng ausfallen. Wichtig ist es die Tiere korrekt in der Schweiz anzumelden und bis zum Entscheid des zuständigen Kantonalen Veterinäramtes richtig zu halten. Mehr zum Thema erfahren Sie diesen Sonntag, 27.03.22 ab 18.15 Uhr im TIERGFLÜSCHTER AUF TELE TOP (stündlich wiederholt)

Weiterführende Informationen:


BLV: Anmdeldeformular und Informationen zur Einreise mit Heimtieren aus der Ukraine.

Informationen zum neuen Netzwerk im Kanton Zürich zur Unterbringung von Heimtieren in Tierheimen oder deren Transport

Diese 4 Fellnasen sind auf der Suche nach dem passenden Daheim

In dieser Sendung stellen wir Ihnen Hunde aus dem Tierheim Surber in Zürich-Affoltern näher vor:  

Charly – Terrier-Mix

Charly ist ein zuckersüsser Mischlingsrüde – Aber: er ist auch ein kleiner Frechdachs. Agil, aktiv und mit viel Power geht er durchs Leben. Langeweile scheint ihm dabei ein Fremdwort zu sein. Er ist fähig selbständig Leitern hochzuklettern und erklimmt alles was ihm zwischen die Beine kommt. Angst ist ihm dabei ein Fremdwort. Charly sucht nebst der passenden Beschäftigung auch eine grosse Portion Erziehung. Obwohl er Kinder nicht kennt, sind solche im Teenageralter sicherlich passende Mitbewohner.

Klaus – Amerikanischer Akita

Klaus ist ein wunderschöner, unkastrierter Rüde. Einer mit Stammbaum. Sein Zuchtland ist Italien. Trotz seines imposanten Aussehens – ein Statussymbol ist der junge Rüde nicht. Seine ehemaligen Besitzer waren rasch nach dem Kauf überfordert. Klaus gehört in ausgewiesene Hundehalterhände. Von grossem Vorteil ist dabei das Wissen über Urtypen. Klaus ist im besten Teenie-Flegelalter. Er testet seine Grenzen. Er benötigt eine Chef-Figur und Personen, die ihm Halt sowie Sicherheit bieten. Hat der Rüde vertrauen gefasst und seinen Chef anerkannt, ist er ein treuer Begleiter, Beschützer und Freund. Mit Artgenossen versteht er sich je nach Sympathie.

Julia und Joska, Mischlinge

Die beiden Mischlingshunde stammen ursprünglich aus Ungarn. Es sind zwei liebenswerte und feinfühlige Hunde. Dennoch liegt sehr viel Arbeit vor den neuen «Besitzer». Dies weil Julia und Joska noch das ganze Hunde ABC von Grund auf erlernen müssen. Ebenso gilt es die Schulbank bei der Umweltprägung und Sozialisierung zu drücken. Die Zeichen stehen auf jeden Fall gut – im Tierheim zeigen sie sich von ihrer besten Seite. Julia und Joska können gemeinsam oder einzeln in ein passendes Daheim einziehen.

Kontakt

Tierheim Surber

Schauenbergstrasse 100

8046 Zürich-Affoltern

Telefon: 044 371 86 17

Beitrag erfassen

B. Kerzenmacher
am 27.03.2022 um 12:46
Spätestend jetzt wäre es einfach nur fair und anständig die Hundertausenden Ausreisepflichtigen, Hetzer, Terrorunterstützer und Asylbetrüger endlich aus Europa zu schaffen damit Ressourcen für Menschen frei werden die nun wirklich Schutz benötigen. Insbesondere wenn es sich um Leute handelt auf die man in Europa nach wie vor verzichten kann wie zum Beispiel diese:"Hassprediger kassierte fast 600'000 Franken Sozialhilfe"(blick-er-kassierte-fast-600000-franken-bieler-hass-imam-bezog-jahrelang-sozialhilfe)"Extremismus: Islamisten auf freien Fuss gesetzt" (luzernerzeitung)