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TOP FOKUS: Corona lässt die Fischerei boomen

Bis zu 75 Prozent mehr Tageskarten hat der Kanton Zürich im letzten Jahr an Fischerinnen und Fischer verkauft. Der Boom ist nicht in allen Regionen gleich stark. Im Magazin TOP FOKUS vom 26. bis 30. April 2021 kommen Neufischer und Fischervereine zu Wort und es geht auch darum, wie es um die Fischerei in der Region bestellt ist.

27.04.2021 / 10:03 / von: mle
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Bis zu 75 Prozent mehr Tageskarten hat der Kanton Zürich im letzten Jahr an Fischerinnen und Fischer verkauft. (Symbolbild: Pixabay.com/Couleur)

Bis zu 75 Prozent mehr Tageskarten hat der Kanton Zürich im letzten Jahr an Fischerinnen und Fischer verkauft. (Symbolbild: Pixabay.com/Couleur)

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Als der Bundesrat am 16. März 2020 den Lockdown ausruft, ist vieles plötzlich nicht mehr möglich und die Bevölkerung sucht fieberhaft nach Beschäftigungsmöglichkeiten. Viele lockt es raus in die Natur und nicht wenige an die Seen und Flüsse. Das spürt auch der Kanton Zürich: Im letzten Jahr gehen für die drei grossen Seen (Zürich-, Greifen- und Pfäffikersee) 9'000 Patente über den Ladentisch, 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Tageskarten beträgt der Anstieg fast 50 Prozent, sagt der Zürcher Fischerei-Adjunkt Lukas Bammatter auf Anfrage von TELE TOP. Vor allem im April und Mai wurden doppelt soviele Tageskarten gekauft wie in der gleichen Zeit im Vorjahr. Noch deutlicher ist der Anstieg beim Linthkanal - da konnte der Kanton übers Jahr eine Verkaufszunahme von 75 Prozent ausmachen - alleine mit Tageskarten. In einem Zürcher Fischershop klingelt die Kasse dank des Fischerei-Booms wie noch nie, wie der Beitrag am Dienstag zeigt.

Fischen liege generell im Trend, heisst es auf Anfrage bei verschiedenen Fischervereinen. Und das führte bei der Ausbildung, dem Sachkundenachweis kurz SaNa, im ersten Lockdown zu einem Rückstau. Der Präsenzunterricht konnte wegen der Pandemie nicht durchgeführt werden. Das spürte der Zürcher SaNa-Kursleiter Rolf Schatz im Juni, als der Unterricht wieder möglich war und das Telefon deshalb rund um die Uhr klingelte, wie er gegenüber TELE TOP sagt. Für dieses Jahr hat sich der Präsident der IG für nachhaltige Fischerei für eine Online-Ausbildung stark gemacht. Mehr dazu am Mittwoch.

Ganz anders das Bild in Schaffhausen. Die für ihre Äschenpopulation bekannte und wichtige Region ächzt immer noch unter den Folgen des Hitzesommers 2018. Die schon seit 2003 stark geschwächte Äschenpopulation starb trotz Schutzmassnahmen weiter weg. Seither gilt am Rhein ein Fangmoratorium für die Äsche. Das ist aber nicht der einzige Grund, wieso im Kanton Schaffhausen die Zahl der Patentverkäufe im Corona-Jahr nur durchschnittlich ist. Dies das Thema am Donnerstag. 

Gar um eine Weltneuheit dreht sich die letzte Sendung am Freitag. Die Erfindung einer ETH-Ingenieurin und eines Fischbiologen lenkt Fische ins Leben.

 

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