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TOP TALK: Häusliche Gewalt

Hat sich durch Corona die Gewaltspirale in den eigenen vier Wänden verstärkt? Wie kann man sie durchbrechen und wo bekommen Opfer und Täter Hilfe? Im TOP TALK vom 1. Dezember 2020 steht die häusliche Gewalt im Fokus.

01.12.2020 / 14:25 / von: tri
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Noch bis zum 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, läuft die Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen». Laut Bundesamt für Statistik sind 2019 rund 7'000 Frauen und über 1'500 Kinder Opfer von häuslicher Gewalt geworden. Oft leiden insbesondere Kinder unter einer gewalttätigen Beziehung, wie das Beispiel von Joel (6-jährig) zeigt. Er musste immer wieder mithören, wie sein Vater seine Mutter schlug.

Externe Hilfe holen

Oft sind Täter und Opfer mit der Situation überfordert. Nach einem Gewaltausbruch wird das Thema tabuisiert und unter den Teppich gekehrt. Dies führt dazu, dass die Attacken häufiger und heftiger werden. Malolo Kessler von der Stiftung BENEFO – Fachstelle Opferhilfe TG und Andreas Hartmann von KONFLIKT.GEWALT. (Standort St.Gallen) beraten Opfer bzw. Täter. Beide sind sich einig, dass man die häusliche Gewalt nicht einfach ignorieren darf und auf eine Besserung der Situation hoffen sollte. Wichtig ist rechtzeitig Hilfe zu holen. Die beiden Berater beleuchten die Seite von Opfern und Tätern im TOP TALK am 1. Dezember ab 18:30 Uhr (stündlich wiederholt).

Nützliche Links: opferhilfe-tg.ch / konflikt-gewalt.ch

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