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Winterthur stimmt über städtische Landverkäufe ab

Ein Stück Land mitten in einer Stadt kostet viel Geld. Besonders, wenn dort Wohnungen gebaut werden können. In Winterthur wird am Sonntag darüber abgestimmt, ob die Stadt in Zukunft ihr Land nicht mehr verkaufen darf.

08.11.2018 / 11:31 / von: meg
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Das Winterthurer Stimmvolk entscheidet darüber, ob die Stadt in Zukunft ihr Land nicht mehr verkaufen darf - hier im Bild der Lindengutpark (Bild: Stadt Winterthur)

Das Winterthurer Stimmvolk entscheidet darüber, ob die Stadt in Zukunft ihr Land nicht mehr verkaufen darf - hier im Bild der Lindengutpark (Bild: Stadt Winterthur)

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Die Vorlage heisst «Baurecht statt Landverkäufe». Sie sieht vor, dass die Stadt Winterthur in Zukunft ihr Land nicht mehr verkaufen darf, sondern nur noch im Baurecht soll abgeben. Das bedeutet, dem Investor gewissermassen vermieten. Dieser dürfte auf der Fläche bauen, muss dafür aber einen Zins zahlen.

Auf Unterstützung stösst dieses Vorhaben bei linken Parteien. Felix Steger, Winterthurer SP-Gemeinderat sagt: «Langfristig bringt der Zins mehr Geld als ein Verkauf. Zudem könnte die Stadt langfristig planen wie sie sich entwickeln will.» So könnte beispielsweise einfacher etwas gebaut werden, wenn man das Stück Land nach wie vor besitzt.

Bürgerliche Parteien sind gegen die Vorlage «Baurecht statt Landverkäufe». Urs Hofer, FDP-Gemeinderat in der Stadt Winterthur sagt: «Die Vorlage ist Gewerbefeindlich und schadet dem Wettbewerb.»

Der RADIO TOP Beitrag zu der Ausgangslage der Vorlage «Baurecht statt Landverkäufe»:


Die Vorlage kennt auch einige Ausnahmen. Die Stadt dürfte nach wie vor Land verkaufen, wenn sie im Gegenzug ein Stück Land bekommt, welches gleich viel Wert ist.Die Regierung und auch das Parlament haben sich für die Vorlage ausgesprochen. Das Winterthurer Stimmvolk entscheidet am Sonntag über die Vorlage.
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