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Die EM-Vorschau von RADIO TOP

Bald ist es so weit: In wenigen Tagen beginnt die Fussball Europameisterschaft. Auch bei nicht hartgesottenen Fussballfans beginnt es zu kribbeln. Damit ihr beim Bier mit Freunden oder bei der Kaffeepause mitdiskutieren könnt, stellt euch RADIO TOP die verschiedenen Gruppen und Mannschaften vor.

11.06.2021 / 08:40 / von: asl/jmi/sap/sda
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Diese 26 Spieler vertreten die Schweiz an der EM. (Bild: twitter.com/nati_sfv_asf)

Diese 26 Spieler vertreten die Schweiz an der EM. (Bild: twitter.com/nati_sfv_asf)

In wenigen Tagen beginnt die Fussballeuropameisterschaft. RADIO TOP liefert euch die Infos die ihr braucht. (Grafik: KEYSTONE/Gerhard Riezler)

In wenigen Tagen beginnt die Fussballeuropameisterschaft. RADIO TOP liefert euch die Infos die ihr braucht. (Grafik: KEYSTONE/Gerhard Riezler)

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Gruppe A

Die Gruppe A mit Italien, der Schweiz, Wales und der Türkei - das ist für den Schweizer Captain Granit Xhaka «eine der schwierigsten Gruppen». Und der Schweizer Nationaltrainer Vladimir Petkovic glaubt, dass in dieser Gruppe «alle überzeugt sind, den Achtelfinal zu überstehen». Die Zahlen stützen die Aussagen der beiden Schweizer. Nur in der Gruppe A ist im FIFA-Ranking kein Team ausserhalb der Top 30 klassiert. Ein Ausscheiden schon nach der Gruppenphase wäre objektiv betrachtet in dieser Gruppe A nur für Italien eine Blamage. Den grössten Namen in der Gruppe trägt ein Waliser: Gareth Bale. Aber wie sehr kann der Offensivspieler von Tottenham Hotspur das Spiel der Briten noch prägen? Bei Real Madrid wurde er im vergangenen Sommer ausgemustert und zuletzt machten sogar Gerüchte die Runde, wonach der bald 32-jährige Bale seine Karriere nach der EM beenden könnte. Nimmt man die Positionen des FIFA-Rankings zur Hand ist die Türkei als Nummer 29 der Aussenseiter. Das alleine zeigt, wie knifflig die Aufgabe für das Quartett bereits in der Vorrunde ist.

Die Gruppe A in der Vorschau von RADIO TOP Sportchef Pascal Schläpfer:

Die Schweizer wollen den Traum von der ersten Viertelfinal-Qualifikation bei einer EM oder WM seit 67 Jahren wahr machen. Nach der WM 2018 leitete Nationaltrainer Vladimir Petkovic einen sanften Generationenwechsel ein. Die Mannschaft überzeugte in dieser Zeit spielerisch, die Resultate blieben aber ab und zu unter den Erwartungen. So auch in der Qualifikation: Viele Siege vielen knapp aus, und die Schweiz sicherte die EM-Teilnahme nach dem Punktverlust in Irland und der Niederlage in Dänemark erst im letzten Spiel.

Gruppe B

In der Gruppe B sind Belgien, Dänemark, Russland und Finnland. Für den Weltranglisten-Ersten Belgien scheinen die Aufgaben in der Vorrunde gut lösbar. Von der Qualität der Spieler kommt in dieser Gruppe Dänemark den Belgiern am nächsten. Auch mit Russland hat Belgien zuletzt gute Erfahrungen gemacht. In der letzten EM-Qualifikation gelangen den Belgiern zwei Siege mit insgesamt sieben Toren. Wenig spricht dafür, dass die Endrunden-Debütanten aus Finnland im Rennen um die Achtelfinal-Plätze ein entscheidendes Wort mitreden.

Die Gruppe B in der Vorschau von RADIO TOP Sportchef Pascal Schläpfer:

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Gruppe C

Die Gruppe C kennt mit den Niederlanden und EM-Debütant Nordmazedonien zwar einen klaren Favoriten und den krassen Aussenseiter des Turniers. Eine Prognose ist dennoch schwierig. Nach dem Verpassen der EM 2016 und der WM 2018 sind die Niederlande zurück auf der grossen Bühne. Zu den Top-Favoriten auf den Titel gehört der Europameister von 1988 und dreifache WM-Finalist aber nicht. Der erste Herausforderer der Niederlande im Kampf um den Gruppensieg sind Österreich und die Ukraine. Beiden Teams lief es in der jüngsten Vergangenheit aber eher harzig. Die Rolle des Underdogs kommt Nordmazedonien zu. Das Land sicherte sich einen der vier erstmals via Playoffs der Nations League vergebenen Plätze - in der schwächsten der vier Ligen. 

Die Einschätzung der Gruppe C (zweiter Teil des Audios) von RADIO TOP Sportchef Pascal Schläpfer:

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Gruppe D

In der Gruppe D werden sich wohl das Mutterland des Fussballs England und der amtierende Vize Weltmeister Kroatien um die ersten beiden Plätze streiten. Die Engländer reisen mit Superstars wie Harry Kane oder Jaden Sancho an.

Aber auch die Kroaten haben ein stolzer Kader. So stehen beispielsweise Luka Modrić oder Marcelo Brozovic im Aufgebot. Um die Plätze drei und vier dürften sich die Tschechische Republik und Schottland streiten.

RADIO TOP Sportchef Pascal Schläpfer erklärt die Gruppe D genauer:

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Gruppe E

Die Gruppe E ist gespickt mit Spieler der Superlative. Namen wie Robert Lewandowski oder Ferrán Torres stehen sich hier gegenüber. Neben Spanien, Schweden und Polen spielt auch die Slowakei in der Gruppe E mit. Sie dürften im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale jedoch nur eine Nebenrolle spielen. Obschon auch sie klingende Namen wie zum Beispiel Marek Hamsik in ihren Reihen haben.

Gruppe F

Mit Frankreich und Deutschland sind die letzten zwei Weltmeister in dieser Gruppe. Auch der amtierende Europameister Portugal mischt in der Gruppe mit. Das vierte Team ist Ungarn.

Ungarn hat laut RADIO TOP-Sportchef Pascal Schläpfer die Rolle des Spielverderbers inne. «Wenn die Ungaren gegen die anderen drei gute Leistungen bringen, können sie ihnen die Tour vermasseln», so Schläpfer.

An der Europameisterschaft kommen die Gruppenersten und Gruppenzweiten weiter. Zusätzlich die besten vier Gruppendritten. Laut Schläpfer bedeute dies allerdings nicht, dass in der Gruppe F Frankreich, Deutschland und Portugal automatisch weiterkommen. «Im Gegenteil, es ist eher eine gefährliche Konstellation». Dies, weil sich die drei Mannschaften gegenseitig die Punkte klauen werden.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt Sportchef Pascal Schläpfer, weshalb die Gruppe F die stärktse Gruppe ist:

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