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Yann Sommer im Vaterglück

Auf die Geburt seiner zweiten Tochter hat es Yann Sommer gerade nicht mehr rechtzeitig nach Deutschland geschafft. Nayla kam am späten Mittwochabend zur Welt - kurz nach dem 0:3 der Schweiz gegen Italien. Pünktlich zum letzten Gruppenspiel ist er aber wieder zurück in der Nationalmannschaft.

18.06.2021 / 11:37 / von: jeh/sda
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Yann Sommer durfte sich über die Geburt seines zweiten Mädchens freuen. (Bild: KEYSTONE/EPA/CHRISTIAN BRUNA)

Yann Sommer durfte sich über die Geburt seines zweiten Mädchens freuen. (Bild: KEYSTONE/EPA/CHRISTIAN BRUNA)

Yann Sommer ist wegen der Geburt seiner Tochter nach Deutschland gereist und hat einen 24-stündigen Aufenthalt bei der Familie eingezogen. Er teilte auf Instagram ein Bild, das die Händchen seiner beiden Töchter zeigt. Sommer ist bereits Vater der zweijährigen Mila.

Am Freitagmorgen war Sommer bereits wieder im Training mit der Mannschaft in Rom, bevor sie nach Baku weiter reiste. «Wir haben ihn mit Applaus empfangen», sagte Manuel Akanji. Keinen Applaus gab es für die Schweizer von Vladimir Petkovic für das Spiel gegen Italien. «Der Trainer hat uns klar gesagt, dass er sehr enttäuscht war von unserer Leistung», so Akanji.

Der Verteidiger von Borussia Dortmund sprach die Schweizer Defizite unverblümt an. «Wir kamen nicht in die Zweikämpfe, sind zu wenig gerannt, haben technische Fehler gemacht. Von fast allen Dingen, die es im Fussball braucht, haben wir zu wenig gezeigt.»

Zwei Tage nach der Niederlage müsse man nun aber nach vorne schauen. Akanji: «Der Trainer ist sehr fokussiert. Jetzt geht es nur noch um das Spiel gegen die Türkei. Und da haben wir zum Glück nochmals eine Chance, uns doch noch für die nächste Runde zu qualifizieren.» Es sei schon vor den Achtelfinals «ein K.o.-Spiel», und das sei für sie «vielleicht sogar ein Vorteil». «Wenn wir als Team auftreten, in den Zweikämpfen alles geben und am gleichen Strick ziehen, dann glaube ich sehr, dass wir dieses Spiel gewinnen.»