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Das Ende der olympischen Spiele: «Bravo und Danke für grossartige Leistungen»

Die olympischen Sommerspiele in Tokio sind Geschichte. Zum Abschluss hat sich Bundesrätin und Sportministerin Viola Amherd mit einem offenen Brief an die Sportlerinnen und Sportler gewendet. Darin schildert sie, wie sehr sie mit den Schweizer Teilnehmenden mitgefiebert hat und wie stolz sie ist.

08.08.2021 / 14:15 / von: sda/vsa
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Belinda Bencic und Viktorija Golubic gehören zu den meist gefeierten Schweizer Sportlerinnen, die in Tokio dabei waren. (Bild: keystone)

Belinda Bencic und Viktorija Golubic gehören zu den meist gefeierten Schweizer Sportlerinnen, die in Tokio dabei waren. (Bild: keystone)

Sportministerin Viola Amherd hat in einem Offenen Brief an die Schweizer Olympia-Delegation die «grossartigen Leistungen» der Athletinnen und Athleten gewürdigt.

Mit ihren Leistungen in Tokio hätten die Athleten der Schweizer Bevölkerung in den vergangenen zwei Wochen Freude bereitet. Auch jene, die keine Medaillen oder Diplome gewonnen haben, hätten am Tag X ihr Bestes gegeben, schrieb Amherd.

Vor allem in der ersten Woche sei man aus den Medaillenfeiern beinahe nicht mehr herausgekommen. «Mal für Mal war ich gerührt, wäre gerne dabei gewesen, hätte die erfolgreichen Athletinnen und Athleten am liebsten umarmt.»

Die Corona-Pandemie habe dies leider verunmöglicht. Die Herausforderung sei speziell gewesen und habe Ungewissheit erzeugt. Dann seien unmittelbar vor den Spielen die Fallzahlen in Japan in die Höhe geschnellt. Trotz der Schwierigkeiten hätten die Schweizer Sportlerinnen und Sportler den Fokus behalten: «Ich bewundere Sie für den Willen und die Bereitschaft, dass Sie alles diesem Ziel untergeordnet haben», so Amherd.

Mit diesen Qualitäten seien sie Vorbilder für Jung und Alt, insbesondere auch für die zahlreichen Kinder und Jugendlichen, die ihren Idolen nacheifern wollten. Die Sportministerin würdigte schliesslich die gute Unterstützung auf den verschiedenen Stufen: Eltern, Vereine, Verbände, das Bundesamt für Sport (Baspo), die Armee sowie der Dachverband Swiss Olympic hätten alle zum Erfolg beigetragen.

«Bravo und Danke», schloss Amherd den Brief. Alle Beteiligten hätten das olympische Feuer für die kommenden Winterspiele in Peking und die Sommerspiele 2024 in Paris bereits entfacht.