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Angelica Moser will in den Stabhochsprungfinal

Stolze 30 Athletinnen und Athleten umfasst die Schweizer Leichtathletik-Delegation für die Olympischen Spiele in Tokio. Eine davon ist die Andelfingerin Angelica Moser. Sie will im Stabhochsprung eine neue Bestleistung aufstellen.

22.07.2021 / 16:30 / von: psc/sda
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Angelica Moser will ihre Bestleistung in Tokio abrufen. (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Angelica Moser will ihre Bestleistung in Tokio abrufen. (Bild: KEYSTONE/MARCEL BIERI)

Die Stabhochspringerin Angelica Moser aus Andelfingen sucht nach der passenden Kleidung für die Olympischen Sommerspiele in Tokio. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Die Stabhochspringerin Angelica Moser aus Andelfingen sucht nach der passenden Kleidung für die Olympischen Sommerspiele in Tokio. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Von einer Medaille zu sprechen, wäre vermessen. Dies galt allerdings auch vor der WM 2019 in Doha. Mujinga Kambundji belehrte mit der Bronzemedaille über 200 Meter alle eines Besseren. Die 29-jährige Bernerin ist auch in Japan der stärkste Schweizer Trumpf. Sie tritt über 100 Meter, 200 Meter und mit der Staffel an. Das Verpassen des Finals mit dem Sprint-Quartett wäre eine Enttäuschung, über 100 und 200 Meter wird es mit den Top 8 eng. Aber Mujinga Kambundji ist in Form und hat sich vor der Hallen-Europameisterin Ajla Del Ponte wieder als Nummer 1 der Frauen etabliert.

Die Schweizer Frauen sind, auch dank zweier Staffeln, gegenüber den Männern klar in der Mehrheit. Ein Top-8-Platz liegt beispielsweise auch für Lore Hoffmann über 800 Meter oder die Hallen-Europameisterin Angelica Moser im Stabhochsprung drin.

Im Beitrag von RADIO TOP spricht die Andelfingerin Angelica Moser über ihre Vorbereitung und persönlichen Ziele für die Olympischen Sommerspielen in Tokio: 

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Schwierig dürfte es diesmal für Lea Sprunger werden. Die WM-Vierte über 400 Meter Hürden kommt nach einem verspäteten Saisoneinstieg nicht so richtig in Schuss. Aber wer weiss: Wenn das Schrittmuster passt, steht die Romande zum Abschluss ihrer Karriere doch noch in einem Olympia-Final.

Bei den Männern hat Kariem Hussein eine Rechnung mit Olympia offen. Sowohl 2012 in London (Startverzicht) als auch in Rio 2016 (31.) machten ihm Verletzungen einen Strich durch die Rechnung. Diesmal könnte es für den Europameister von 2014 wie an der WM 2017 in London mit der Endlauf-Teilnahme klappen. Die Weltbesten, angeführt von Karsten Warholm, laufen zwar in einer anderen Liga, dahinter tut sich aber eine recht grosse Lücke auf. Ähnliches gilt für Alex Wilson über 200 Meter, Jason Joseph im Hürdensprint oder Ricky Petrucciani über 400 Meter.

Mit einer guten Klassierung liebäugeln die Marathon-Asse. Tadesse Abraham bewies zuletzt an der WM 2019 in Doha, dass er mit der Hitze gut zurecht kommt. Und Fabienne Schlumpf - sie stand in Rio über 3'000 Meter Steeple im Endlauf und holte an der EM 2018 in Berlin Silber - gelang der Umstieg auf die 42,195 Kilometer perfekt. Bei der Premiere diesen Frühling lief sie gleich zum Schweizer Rekord.

Das gesamte Interview von RADIO TOP mit der Andelfinger Stabhochspringerin Angelica Moser zum nachhören: 

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