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Kunstturnen: Ein letztes olympisches Hurra - Für Steingruber schliesst sich der Kreis

Noch hat sich Giulia Steingruber in der Öffentlichkeit nicht zu ihren Zukunftsplänen geäussert. Es ist aber so gut wie sicher, dass die dritten Olympischen Spiele der 27-jährigen St.Gallerin ihre letzten sein werden.

21.07.2021 / 19:30 / von: sda/jmi/psc
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Giulia Steingruber nimmt in Tokio bereits zum dritten Mal an Olympischen Spielen teil (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Giulia Steingruber nimmt in Tokio bereits zum dritten Mal an Olympischen Spielen teil(Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

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Steingrubers Vorbereitung auf das Saisonhighlight verlief nicht ideal. Der Muskelfaserriss im Oberschenkel, den sie sich Mitte April kurz vor der EM in Basel zugezogen hatte, machte ihr länger zu schaffen als gedacht. Vor allem am Sprung und am Boden, ihren stärksten Disziplinen, konnte sie während Wochen nicht oder nur reduziert trainieren.

«Es gab gute und weniger gute Tage», sagt Steingruber. «Aber ich machte das Beste daraus.» Die Aufnahme eines neuen Sprungs in ihr Repertoire für Tokio blieb damit ein Ding der Unmöglichkeit. Auch in Japan wird Steingruber den Tschussowitina und den Jurtschenko mit einer Doppelschraube zeigen.

Auch wenn vor allem die Konkurrenz aus Nordamerika schwieriger turnen wird und Steingruber nur Aussenseiterchancen auf eine Medaille besitzt, ist sie bei perfekter Ausführung der beiden Sprünge nicht chancenlos. Mit diesem Programm gewann sie vor fünf Jahren in Rio Olympia- und ein Jahr später in Montreal WM-Bronze. Ebenso holte sie damit in Basel überlegen ihren vierten EM-Titel -–Muskelfaserriss hin oder her. Auch im Mehrkampf und am Boden strebt Steingruber die Qualifikation für den Final an.

Im Beitrag von RADIO TOP erklärt Giulia Steingruber wie gross ihre Vorfreude auf die Olympischen Spiele in Tokio ist:

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