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Wieder Platz 24 für die Schweiz im Medaillenspiegel

Mit ihren drei goldenen, vier silbernen und sechs bronzenen Auszeichnungen nimmt die Schweiz im Medaillenspiegel der Olympischen Spiele in Tokio Position 24 ein - wie schon in Rio de Janeiro.

08.08.2021 / 11:25 / von: sda
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Für die Klassierung im Medaillenspiegel ist die Anzahl Goldmedaillen entscheidend. Bereits vor fünf Jahren in Rio gewann die Schweiz drei Goldmedaillen. Besser schnitt die Schweiz in diesem Ranking in der jüngeren Vergangenheit einzig 1996 in Atlanta ab - mit vier goldenen Auszeichnungen resultierte der 18. Rang.

Die USA schlossen die Spiele in Tokio zum dritten Mal in Folge als erfolgreichste Nation ab. Das amerikanische Team holte 39 Mal Gold, 41 Mal Silber und 33 Mal Bronze und verdrängte damit China am Schlusstag der Spiele noch auf Platz 2. Der Gastgeber der kommenden Winterspiele sicherte sich den 2. Rang (38/32/18) vor Japan (27/14/17). Der Ausrichter der Spiele von Tokio kam damit auf die beste Bilanz seiner Olympia-Geschichte.

Dressel auf den Spuren von Phelps und Spitz

Die erfolgreichsten Einzelathleten in Tokio waren wenig überraschend die Schwimmer. Der Amerikaner Caeleb Dressel dominierte die Wettbewerbe im Becken mit fünf Goldmedaillen. Dreimal triumphierte Dressel in einem Einzelrennen, was an den gleichen Olympischen Spielen zuvor bei den Männern nur Phelps und Mark Spitz gelungen war.

An das Palmares von Phelps, der mit total 23 Goldmedaillen wohl eine Bestmarke für die Ewigkeit aufgestellt hat, und Spitz (9mal Gold) kommt Dressel aber noch nicht heran. Mit 24 Jahren hat er aber bereits sieben Goldmedaillen vorzuweisen. Der erfolgreichste Schweizer Athlet in der Geschichte der Sommerspiele ist Kunstturner Georges Miez, der zwischen 1924 und 1936 viermal Gold und total acht Medaillen gewonnen hat.

McKeon wie Gorochowskaja

Die australische Schwimmerin Emma McKeon war mit vier Gold- und drei Bronzemedaillen die erfolgreichste Medaillensammlerin der Spiele. McKeon gelang es dabei als erst zweiter Frau überhaupt, an den gleichen Spielen sieben Medaillen zu gewinnen. Die erste war 1952 die Turnerin Maria Gorochowskaja aus der Sowjetunion mit zwei Silber- und fünf Bronzemedaillen gewesen.

Drei Goldmedaillen in Tokio gewannen die Schwimmerin Kaylee McKeown (AUS), die Bogenschützin An San (KOR), die Kanutin Lisa Carrington (NZL) und die Leichtathletin Elaine Thompson-Herah (JAM). Mit Tennisspielerin Belinda Bencic (Gold/Silber) und Nina Christen (Gold/Bronze) stellte auch die Schweiz zwei Mehrfach-Medaillengewinnerinnen.