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Schweizer Film «#Female Pleasure» unter Doku-Oscar-Kandidaten

Der Schweizer Dokumentarfilmerin Barbara Miller ist mit ihrem Film «#Female Pleasure» unter den Bewerbern für einen Doku-Oscar.

13.11.2019 / 07:09 / von: sda/mco
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Barbara Miller (links im Bild) zeigt in ihrem Dokumentarfilm fünf Geschichten von fünf Frauen verschiedener Kulturen, die sich gegen die Repression der weiblichen Sexualität auflehnen. (Bild: femalepleasure.org)

Barbara Miller (links im Bild) zeigt in ihrem Dokumentarfilm fünf Geschichten von fünf Frauen verschiedener Kulturen, die sich gegen die Repression der weiblichen Sexualität auflehnen. (Bild: femalepleasure.org)

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Insgesamt seien 159 Dokumentarfilme für die Oscar-Vergabe 2020 eingereicht worden, teilte die Filmakademie in Beverly Hills am Dienstag mit, unter ihnen auch der Schweizer Dokumentarfilm «#Female Pleasure».

Aus dem Pool von 159 Dokumentarfilmen werden 15 Beiträge für die sogenannte Shortlist ausgewählt, die Mitte Dezember bekannt wird. Davon gelangen dann fünf Kandidaten in die Nominierungs-Endrunde am 13. Januar. Die Vergabe der Filmtrophäen geht am 9. Februar über die Bühne.

Die 49-jährige Miller hat mit der schweizerisch-deutschen Koproduktion am Filmfestival in Locarno 2018 Weltpremiere gefeiert und den Zonta Club Award gewonnen. Im April dieses Jahres wurde der Film mit dem österreichischen Fernseh- und Filmpreis Romy in der Kategorie Beste Kino-Doku ausgezeichnet. Weitere Preise gab es am internationalen Dokumentarfilmfestival DOK Leipzig und am Thessaloniki Documentary Film Festival.

«#Female Pleasure» dreht sich um die Unterdrückung der Frau, insbesondere der weiblichen Sexualität. Der Film begleitet fünf Frauen rund um den Globus mit unterschiedlichem religiösem Hintergrund bei ihrem Kampf für ein gleichberechtigtes Verhältnis zwischen Männern und Frauen.

Der 97-minütige Dokumentarfilm avancierte zu einem Publikumshit. Er zählte alleine in der Schweiz laut dem Branchenverband Pro Cinema über hunderttausend Zuschauerinnen und Zuschauer. Gezeigt wurde er bislang in mehreren europäischen Ländern, darunter Frankreich und Spanien.

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