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So bringt man endgültig Ordnung in die Wohnung

Aktuell verbringt man die meiste Zeit wohl in den eigenen vier Wänden. Da kann sich ganz schön viel unnötiger Kram ansammeln. Wir zeigen eine spezielle Methode, mit der die Wohnung dauerhaft aufgeräumt bleibt.

27.01.2021 / 05:25 / von: mle
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Beim Aufräumen sollte man gemäss «KonMari»-Methode immer mit den Kleidern anfangen. (Bild: Pixabay.com/ArtisticOperations)

Beim Aufräumen sollte man gemäss «KonMari»-Methode immer mit den Kleidern anfangen. (Bild: Pixabay.com/ArtisticOperations)

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Seit fast einem Jahr verbringen viele von uns zu Hause so viel Zeit, wie noch nie zuvor. Nebst dem alten Kram der in den eigenen vier Wänden vielleicht noch herumliegt, kommt noch das ein oder andere Teil vom Online-Shopping dazu.

Dann quält man sich einen ganzen Tag durch die alten und neuen Sachen, entrümpelt, schmeisst weg - und nach zwei Monaten ist von der Aufräumaktion nichts mehr zu sehen.

Neuer Lebensstil durch Aufräumen

Eine Methode, die vor allem durch eine Netflix-Serie grosse Bekanntheit erlangt hat, ist die «KonMari»-Methode. Erfunden wurde die Methode von der Japanerin Marie Kondo. Die Technik hat sich zum Ziel gesetzt, sich nur noch mit Dingen zu umgeben, die man liebt und die einem Freude bereiten. Beim Aufräumen werden alle Besitztümer systematisch geprüft und darüber entschieden, ob diese in Zukunft einen Platz im eigenen Haus finden werden.

Alles was Freude bringt darf bleiben, den Rest wird man los. Dabei soll man am Schluss nichts vermissen. 

Was ist der Unterschied zu normalem Aufräumen? Die «KonMari»-Methode soll ein einmaliges Happening im Leben eines Menschen sein. Durch das Aufräumen mit dieser Methode sollen ein neuer Lebensstil und Einstellung erreicht werden.

Wie fängt man am besten an?

Alice Bauer, «KonMari»-Consultant und Coach rät, bevor man anfängt, Kategorien zu bilden. Dabei fängt man immer mit der Kategorie «Kleider» an. Denn wirft man im Eifer des Gefechts ein Kleidungsstück zu schnell weg, sei es einfach zu ersetzen. 

Danach folgt die Kategorie «Bücher». Weiter geht es mit der Kategorie «Papier»

Dann gibt es noch die Kategorie «Diverse». Diese Kategorie umfasst viele Dinge: Hobbygegenstände wie Ski-Ausrüstungen, Bastelzeug aber auch Elektrokabel oder Küchengeräte.

Zuletzt bildet man noch die Kategorie «Sentimentales». Das können alte Liebesbriefe sein, ein altes Shirt von einem Konzert, Andenken aber auch Fotos. 

Hat man die Kategorien gemacht, geht es ans Verstauen. Dabei gilt die Devise: Gleiches gehört zu Gleichem. Alle Bücher sollen an einem Ort verstaut werden. Es sei denn, es sind Bücher die man an seinem Arbeitsplatz braucht. Alles was einen ähnlichen Charakter hat, wird zusammen deponiert. Dabei sollen die grössten Teile zuerst versorgt werden.

Bleibt die Bude danach wirklich aufgeräumt? Ja, sagt Alice Bauer. Denn hat man die «KonMari»-Methode einmal angewendet, haben die Dinge einen neuen Platz und man weiss wo sie hingehören. Jedes weitere Aufräumen fällt viel kleiner aus und fällt einem auch leichter.

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