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Wir nehmen dir die Angst vor Freitag dem 13.

Freitag der 13. wird gerne als Unglückstag bezeichnet. Es gibt unzählige Aberglauben, die sich rundum diesen Tag winden. Aber was ist eigentlich dran? Und was verleitet uns dazu, sowas überhaupt zu glauben?

13.09.2019 / 04:55 / von: mle
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Freitag der 13. wird gerne als Unglückstag bezeichnet. (Bild: Pixabay.com/BlueGarou/Montage RADIO TOP)

Freitag der 13. wird gerne als Unglückstag bezeichnet. (Bild: Pixabay.com/BlueGarou/Montage RADIO TOP)

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Bleibst du heute Zuhause, hast alle Termine abgesagt oder vielleicht sogar eine Reise verschoben? Freitag der 13. gilt in der westlichen Welt als Unglückstag. Aber wieso eigentlich? 


Menschen suchen nach Erklärungen

«Die Menschen glauben etwas, gegen den Verstand», so erklärt Buchautor Erich von Däniken den Aberglauben im Interview mit RADIO TOP. Er glaubt, dass Aberglaube immer dann entsteht, wenn sich Menschen etwas nicht rational erklären können. «Die Steinzeitmenschen früher wussten nicht, wieso Vollmond ist, wieso es Erdbeben gibt oder Vulkane ausbrechen. Sie haben sich einfach den Tag gemerkt, an dem es passiert ist.» Die Menschen seien auch heute noch spitzfindig an diesem Tag. Und sobald etwas passiert, würden sie es auf den «Unglückstag» schieben. 

Der Aberglaube ist in unseren Köpfen dermassen verankert, dass es in Flugzeugen keine Reihe 13 und Hotels meistens keinen 13. Stock gibt. Aber wieso ist eigentlich die 13 die böse Zahl?


Ursprung in der christlichen Welt

Es gibt viele mögliche Erklärungen, wieso ausgerechnet Freitag der 13. ein Unglückstag sein soll. Freitag ist der Todestag Christi. Die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies fiel auf einen Freitag. Ausserdem ist in der Bibel von 12 Aposteln die Rede. Beim letzten Abendmahl gab es aber einen 13. Gast: Und zwar Judas. Er hat Jesus im Anschluss verraten. Bei Tarot-Karten ist die 13. Karte der Tod.
Die Uhr hat 12 Zahlen, das Jahr hat 12 Monate, es gibt 12 Sternzeichen und im Olymp gab es 12 Götter. Die Zahl 12 wird als «vollständig» angesehen. Da die 13 auf die 12 folgt, wird sie auch als «Teufelsdutzend» bezeichnet. 

Gemäss Erich von Däniken hätte es genauso gut der 11. oder 12. sein können. Laut ihm solle man keine Rücksicht auf diesen Tag nehmen. Denn auch statistisch ist nicht erwiesen, dass es an diesem Tag mehr Zwischenfälle als an anderen Tagen gibt.

 
Diese fünf Aberglauben kennt jeder

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