Pull down to refresh...
zurück

550 Kandidierende buhlen um 60 Sitze

Im Kanton Schaffhausen wählt die Bevölkerung am 27. September ein neues Parlament. Um die 60 Sitze im Kantonsrat bewerben sich rund 550 Kandidierende. Die Parteien treten mit sehr unterschiedlichen Schwerpunkten an.

09.09.2020 / 17:40 / von: pwa
Seite drucken Kommentare
0
550 Kandidierende wollen einen der 60 Kantonsratssitze erobern. (Archivbild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

550 Kandidierende wollen einen der 60 Kantonsratssitze erobern. (Archivbild: RADIO TOP/Ruëtsch Menzi)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die klar stärkste Partei im Schaffhauser Kantonsrat ist die SVP: Sie hält einen Drittel der 60 Sitze im Kantonsrat. Sie will mit ihren Kernpunkten Eigenständigkeit, Freiheit und tiefen Staatsausgaben punkten, erläutert Parteipräsident Walter Hotz. Die AL auf der anderen Seite engagiert sich in erster Linie für eine ausgeglichenere Politik. Dazu gehört Umverteilung, Diversität oder auch Umwelt, erklärt Parteipräsidentin Nicole Hinder. Damit will die linke Partei ihre vier Sitze verteidigen und einen dazu erobern. In der politischen Mitte sieht sich die CVP. Die Partei will mit ihrer Kompromissbereitschaft bei den Wählern punkten, so Präsidentin Nathalie Zumstein. Aktuell hat die CVP zwei Sitze im Kantonsrat.

Das Portrait von SVP, AL und CVP:

audio

Die EDU will in erster Linie mit ihren Werten überzeugen: «Wir stehen ein für die christlichen Werte», sagt Parteipräsident Erwin Sutter. Mit Gott hat die GLP wenig am Hut. Sie plädiert für eine liberale Wirtschaftspolitik, will aber laut Parteipräsident Christoph Hak auch den Klimaschutz zurück auf die Agenda bringen. Für SP-Parteipräsident Daniel Meyer ist der Klimaschutz ebenfalls entscheidend, aber auch ein ausgebauter Sozialstaat sei wichtig.

Das Portrait von EDU, GLP und SP:

audio

FDP-Präsident Marcel Sonderegger stellt eine liberale Wirtschaftspolitik ins Zentrum des Wahlkampfs. Aber auch den Fachkräftemangel sieht er als grosse Herausforderung im Kanton Schaffhausen. Demgegenüber will Roland Müller, der Präsident der Grünen, einen ausgebauten Klimaschutz. Neben der Natur müsse aber auch der Mensch im Zentrum stehen, und nicht die Unternehmen.

Das Portrait von FDP und den Grünen:

audio

Beitrag erfassen

Keine Kommentare