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Alle wollen in die Sonne: Der Verkehr auf dem Randen droht zu kollabieren

Zwischen 700 und 800 Autos fuhren am Sonntag auf den Randen, um auf dem bekannten Schaffhauser Gebirge den Schnee zu suchen. Für so einen grossen Ansturm sind die schmalen Strassen und die Parkkapazitäten aber nicht gemacht. Deshalb steht die Feuerwehr Mittelklettgau praktisch jedes Wochenende im Einsatz.

10.01.2021 / 18:52 / von: ska
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Zwischen 700 und 800 Autos fuhren am Sonntag auf den Randen, um auf dem bekannten Schaffhauser Gebirge den Schnee zu suchen. (Screenshot: TELE TOP)

Zwischen 700 und 800 Autos fuhren am Sonntag auf den Randen, um auf dem bekannten Schaffhauser Gebirge den Schnee zu suchen. (Screenshot: TELE TOP)

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«Wenn weiterhin so viele Leute mit dem Auto auf den Randen kommen, droht ein Verkehrskollaps», sagt der Siblinger Gemeindepräsident Hans Peter Gächter (SP) gegenüber TELE TOP. Eine Lösung muss her. Möglichkeiten wären zum Beispiel Shuttlebusse einzusetzen, ein Ampelsystem oder mehr Parkplätze zu bauen. «Wir müssen mit allen Beteiligten über die Bücher. Aber eine ideale Lösung gibt es nicht, sonst hätten wir sie längst umgesetzt. Es gibt nur günstigere und ungünstigere Lösungen.»

Der Kommandant der Feuerwehr Mittelklettgau, Chris Birrer, steht mit seinem Team schon zum 7. Mal diesen Winter im Einsatz, um den Verkehr zu koordinieren. Sobald die Sonne scheint, wimmelt es auf dem Randen nur so von Schlittlern, Langläuferinnen oder Spaziergehenden. «Die Leute verstehen teilweise nicht, wieso sie im Dorf bis zu einer halben Stunde warten müssen, bis sie hochfahren können. Dabei haben wir einfach zu wenige Parkplätze für den grossen Ansturm», betont der Hauptmann gegenüber TELE TOP. Von den angedachten Lösungen hält Chris Birrer nicht sehr viel. «Ich glaube, dass es bei jeder Lösung trotzdem noch Freiwillige braucht, die die vielen Autos lotsen und die Situation unter Kontrolle halten.»

Im Interview mit TELE TOP erklärt der Gemeindepräsident von Siblingen den drohenden Verkehrskollaps:

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R.
am 12.01.2021 um 22:58
Macht den 'Hügel' dicht!!! Was soll das??? Einerseits WISSEN ALLE dass wir mehr Massnahmen ergreifen müssen gegen die Verbreitung des Virus, zum anderen wird überlegt, wie man solch ein Ausflugziel besser zugänglich machen könnte.. Das ist im Prinzip doch eigentlich ziemlich verantwortungslos, man könnte schon fast sagen skrupellos!