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Am Kantonsspital Schaffhausen geht ein resistenter Keim um

Ein Patient hat aus einem griechischen Spital einen antibiotika-resistenten Keim eingeschleppt. Am Kantonsspital Schaffhausen wurden mindestens zwei weitere Patienten angesteckt. Nun holt sich das Spital externe Hilfe.

10.08.2019 / 09:09 / von: sfa
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Das Kantonsspital hat die Hygienemassnahmen verschärft. (Bild: TELE TOP)

Das Kantonsspital hat die Hygienemassnahmen verschärft. (Bild: TELE TOP)

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Am Kantonsspital Schaffhausen geht derzeit ein resistenter Keim um. Laut den «Schaffhauser Nachrichten» hat sich ein Patient in einem Spital in Griechenland damit angesteckt. Der Keim ist gegen gängige Antibiotika resistent. Der betroffene Patient wird mit speziellen Reserve-Antibiotika behandelt und wurde isoliert – dennoch haben sich mindestens zwei weitere Patienten in Schaffhausen mit dem Keim infiziert.

Das Spital hat beim Pflegepersonal daher die Hygienemassnahmen verstärkt: Pfleger, welche die infizierten Patienten behandeln, tragen besondere Schutzkleidung. Ausserdem holt sich das Spital im Kampf gegen den resistenten Keim externe Beratung. Die Spitalleitung hat entsprechende Experten beigezogen.

Resistente Keime sind in der Schweiz keine Seltenheit. Auch am Kantonsspital Schaffhausen gab es bereits in der Vergangenheit Patienten, die mit resistenten Keimen infiziert waren. Dass der Keim aber innerhalb des Spitals weiterverbreitet wurde, ist ein Novum.

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Cinzia Mazzeo
am 11.08.2019 um 15:22
Der Kantonspital sollte nicht zuerst beim Pflegepersonal die Hygienemassnahmen verstärken sondern zuerst bei der Reinigungpersonal die von externe Firma eingestellt ist und nicht die Richtlinie von Hygiene und Hauswirtschaftliche reinigt!